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Nur einen Tag nach seinem Rücktritt als Rumäniens Fußball-Teamchef hat sich der Gesundheitszustand von Mircea Lucescu rapide verschlechtert. Wie rumänische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Universitätskrankenhauses in Bukarest berichten, hat der 80-Jährige vor seiner geplanten Entlassung am Karfreitag einen Herzinfarkt erlitten. Der Patient befinde sich in der kardiologischen Abteilung und werde dort angemessen medizinisch versorgt.

„Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein und kooperiert mit dem medizinischen Personal“, zitierte die Zeitung „Adevarul“ den Direktor des Klinikums, Catalin Cirstoiu.  Lucescu befindet sich seit vergangenem Sonntag stationär im Universitätsklinikum, nachdem er bei einem Training zusammengebrochen war. Im Krankenhaus waren schwere Herzrhythmusstörungen diagnostiziert worden. Laut Zeitung „Libertatea“ ist ihm am vorigen Dienstag ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Erst am Donnerstag hatte der rumänische Fußballverband (FRF) mitgeteilt, dass Lucescu sein Amt als Nationaltrainer abgibt. Allerdings war der Vertrag ohnehin am 31. März ausgelaufen. Mit seinem Rücktritt hatte Lucescu seine zweite Amtszeit als Auswahlcoach beendet.

Lucescu hatte schon von 1981 bis 1986 die rumänische Nationalmannschaft trainiert und sie 1984 zur EM geführt. Danach folgten Stationen als Trainer bei Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Schachtar Donezk, Besiktas Istanbul, Zenit St. Petersburg und Dynamo Kiew. Im Sommer 2024 hatte er erneut die Nationalmannschaft übernommen. 

Tiger Woods telefonierte offenbar unmittelbar nach seinem Autounfall mit US-Präsident Donald Trump. Das geht aus Videoaufnahmen der Polizei-Bodycam hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golf-Superstars veröffentlicht wurden. Zu hören ist, wie sich Woods am Telefon verabschiedet und dann zu den Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen." Woods und Trump sind seit langem befreundet.

In der ersten Amtszeit des US-Präsidenten bekam Woods die Presidential Medal of Freedom, den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten. Trump hatte sich nach dem Unfall geäußert und den 50-jährigen Golfer als "einen sehr engen Freund" bezeichnet. Woods ist laut Medienberichten mit Vanessa Trump liiert, der Ex-Frau des ältesten Sohnes des Präsidenten, Donald Trump Jr.

Otar Kiteishvili wird wohl am Sonntag beim Bundesliga-Schlager bei Rapid (17 Uhr, Sky) nicht dabei sein. Der Georgier verletzte sich vergangenen Donnerstag beim Länderspiel gegen Israel (2:2), musste nach 56 Minuten wegen einer Muskelverletzung ausgewechselt werden. Im darauffolgenden Match gegen Litauen war er gar nicht mehr dabei. 

Der jüngst 30 gewordene Kiteishvili ist das Um und Auf bei den Grazern. Doch auch ohne ihn können die Steirer gewinnen. Bisher fehlte Kite, wie er in Graz genannt wird, 48 Mal seit seinem Engagement 2018, 24 Mal konnte Sturm dabei gewinnen bei 14 Niederlagen. In dieser Saison fehlte der Georgier drei Mal, zwei Mal ging Sturm dabei als Sieger vom Platz. 

Der brasilianische Weltmeister Ronaldo Nazario ist nicht nur bei Fußballspielen anzutreffen, sondern oft gern gesehener Gast bei Tennis-Events. Deshalb verbinden den 40-Jährigen auch viele Freundschaften zu Tennis-Stars.

Ein lockeres Spaßtraining mit seinem Kumpel Carlos Alcaraz im November des vergangenen Jahres hatte allerdings ein nicht ganz schmerzfreies Nachspiel. Anfangs habe die spanische Nummer eins der Welt noch langsam gespielt. Doch Ronaldo forderte ihn auf, schneller zu spielen.

“Die Ballwechsel wurden so intensiv, dass ich schlicht nicht mehr mithalten konnte.” Die Folgen spürt er bis heute, wie er zugibt: “Zwei Tage später reiste ich nach Sao Paolo zurück”, erzählt Ronaldo, “aber ich war kaum in der Lage, meinen Arm zu bewegen. Ich konnte noch nicht mal anderen Menschen die Hand schütteln.” Heute habe er noch immer Schmerzen. 

Die Graz99ers stehen unmittelbar vor dem Einzug ins Finale der ICE Hockey League. Die Steirer gewannen Donnerstag daheim vor 4.126 Fans auch Spiel drei der Halbfinalserie gegen Fehervar 4:0 (2:0,0:0,2:0) und führen im "best of seven"-Modus nun mit 3:0. Das vierte Duell ist am Sonntag (16.30 Uhr) in Szekesfehervar angesetzt, der österreichische Meister kann da die Endspieltickets fixieren. Der Finalgegner wird zwischen dem HC Pustertal und Olimpija Ljubljana ermittelt.

Die Grazer starteten im ausverkauften Bunker druckvoll in die Partie und hatten schon nach wenigen Sekunden ein Überzahlspiel. Das blieb zwar ungenützt, doch wie in den ersten zwei Partien brauchte das Team von Trainer Dan Lacroix nicht lange für die Führung: Paul Huber brachte die Gastgeber nach einem blitzsauberen Angriff in Front (8.). Während Fehervar danach eine 5:3-Überzahl nicht nutzen konnte, legten die 99ers kurz vor der ersten Pause im eigenen Powerplay nach. Erneut war Huber nach einem Haudum-Pass zur Stelle (20.).

Nach einem ausgeglicheneren, torlosen Mitteldrittel sorgte Graz im Schlussabschnitt zügig für klare Verhältnisse. Josh Currie besorgte nur 48 Sekunden nach Drittelbeginn das 3:0 (41.), das 4:0 ging auf das Konto von Kevin Conley (57.). Die Ungarn wiederum vergaben ihre Möglichkeiten samt und sonders und zeigten sich auch im Powerplay-Spiel ineffizient, wodurch sich die 99ers über ein "Shutout" freuen durften. Um den "sweep" zu verhindern, steht Fehervar nun unter Zugzwang.

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