Alaba nach Sieg gegen Südkorea: "Wir können dagegenhalten"

Zufrieden, aber auch selbstkritisch zeigten sich David Alaba und seine Kollegen vom ÖFB-Team nach dem Sieg gegen Südkorea.
David Alaba

Zufrieden mit dem Sieg, analytisch nüchtern bei der Beurteilung des Geschehens und der Leistung fasste Teamchef Ralf Rangnick zusammen: „Die erste Hälfte war ähnlich wie gegen Ghana. Ich sagte, dass wir in der zweiten Hälfte mehr Tiefgang brauchen. Diese war vor allem energetisch besser. Wir hatten dann noch zwei, drei Chancen gehabt. Das Tor von Sabitzer war super vollstreckt.“

David Alaba bestätigte: „Südkorea hat es uns schwer gemacht. Sie waren sehr giftig und technisch richtig gut. Wir waren nicht immer so genau und hatten auch Ballverluste.“ Doch im Großen und Ganzen seien Spiel und Ergebnis in Ordnung gewesen. „Für mich persönlich war es gut, es hat Spaß gemacht und war wichtig, um wieder in den Rhythmus zu kommen.“ Alaba zog auch einen positiven Schluss: „Es waren zwei verschiedene Spiele mit zwei Gesichtern von uns. Wir haben gezeigt, welchen Fußball wir spielen und auch dagegen halten können, wenn es nicht so läuft.“

Torhüter Patrick Pentz konnte sich bei einigen Angriffen der Südkoreaner auszeichnen. „Es war nicht einfach gegen den disziplinierten Gegner. Im Endeffekt war es aber wieder ein guter Test für die WM. Ich freue mich immer, wenn ich Minuten im Team bekomme.“

„Die zweite Hälfte war besser, die erste ein bissl zäh“, meinte auch Christoph Baumgartner. „Der Gegner hat es auch sehr gut gemacht. Patrick Pentz hat uns mit seinen Saves den Sieg gerechnet.“ Alles in allem könne man zufrieden sein. „Wir haben super Typen und super Fußballer dabei. Der Lehrgang war richtig gut.“

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