On Fire: Graz 99ers auch im zweiten Halbfinalspiel meisterlich
Nächster Jubel für die 99ers
Österreichs neuer Eishockey-Meister liegt im ICE-Halbfinale voll auf Kurs. Die Graz99ers legten in Szekesfehervar einen staubtrockenen 5:1-(1:0,1:0,3:1)-Auswärtssieg nach und stellten in der "best of seven"-Serie auf 2:0. Den Weg zum ersten Grazer Sieg in Ungarn seit 1.272 Tagen bereitete am Dienstag ein Blitzstart. Spiel drei im "best of seven" ist am Donnerstag (18.30 Uhr) in Graz angesetzt.
Der Grunddurchgangssieger startete vor 4.600 Zuschauern überfallsartig, nach elf Sekunden hielt Manuel Ganahl erfolgreich im Zentrum den Schläger hin. Als es im zweiten Drittel ruppiger wurde, bauten die Grazer ihre Führung aus. Zwar zählte das vermeintliche 2:0 (25.) nach längerer Schiedsrichterberatung nicht, im 4-gegen-4 aber schoss Kevin Conley, bereits Assistgeber zum 1:0, präzise ein (32.). Unmittelbar davor war der Grazer Josh Currie wegen Stockschlags vorzeitig unter die Dusche geschickt worden.
Deutlich öfter aber saßen an diesem Abend die Gastgeber auf der Strafbank. So auch früh im Schlussdrittel, in dem die 99ers durch Lukas Haudum (41.) und erneut Conley (42.) per Powerplay-Doppelschlag auf 4:0 davonzogen. Fehervar verkürzte in Unterzahl zwar rasch durch Trevor Cheek (44.), ein weiterer Treffer der Heimischen zählte wegen Abseits doch nicht. In der Folge war Österreichs einzig verbliebener Beitrag im Play-off ungefährdet. Nick Swaney traf ins leere Tor zum Endstand. Im zweiten Halbfinale stellte Salzburg-Bezwinger Pustertal bei Olimpija Ljubljana mit einem 3:0 ebenfalls auf 2:0.
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