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US-Nationalspielerin Trinity Rodman ist nach Angaben ihres Beraters die nun bestbezahlte Fußballerin der Welt. Die 23-jährige Tochter von Basketball-Legende Dennis Rodman unterschrieb bei Washington Spirit einen Dreijahresvertrag bis 2028, der ihr laut US-Medien jährlich mehr als zwei Millionen Dollar (1,71 Mio. Euro) einbringen soll. Zuvor hatte die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona als bestbezahlte Fußballerin weltweit gegolten.

"Höchstbezahlte Fußballerin der Welt", schrieb Rodmans Agent Mike Senkowski auf Instagram zu einer Fotocollage der Stürmerin. Die Olympiasiegerin selbst sprach von einem "monumentalen und bahnbrechenden Moment. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie es sich anfühlt. 

Natürlich wird jeder seine eigene Meinung dazu haben, aber das war mir eigentlich immer egal." Um Rodman nicht in Richtung eines europäischen Topclubs zu verlieren, führte der Ligavorstand eine Zusatzregel zur bestehenden Gehaltsobergrenze der National Women's Soccer League (NWSL) von 3,5 Millionen Dollar pro Team ein.

Gehaltslimit darf überschritten werden

Die High Impact Player Rule erlaubt es den Mitgliedsclubs, das Gehaltslimit zu überschreiten, wenn Spielerinnen bestimmte Kriterien erfüllen, die sich an ihrer individuellen Marktattraktivität orientieren. Rodmans alter Vertrag war mit 31. Dezember 2025 ausgelaufen.

Österreich ist bei den Australian Open in Melbourne im Einzel nicht mehr vertreten. Die seit Jahresbeginn für Rot-weiß-rot spielende Anastasia Potapova verlor am Freitag gegen die Topfavoritin Aryna Sabalenka aus Belarus nach einer starken Leistung in Runde drei nach 2:02 Stunden mit 6:7(4),6:7(7). 

Die gebürtige Russin hatte dabei im zweiten Durchgang sogar vier Möglichkeiten zum Satzgleichstand, die Sabalenka aber abwehrte. Die 24-Jährige verzichtete danach auf das Doppel.

"Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance. Es war das bisher engste Match, das ich gegen eine Nummer eins der Welt gespielt habe", erklärte Potapova. Sie sei sehr zufrieden mit dem Level und dies, obwohl sie wegen ihres gebrochenen, linken Zeigefingers gehandicapt war. "Ich wollte keine so große Sache daraus machen, aber der tut mir natürlich weh. Bei 5:5 habe ich im ersten Satz so viel Schmerzen gespürt, weil ich da eine Rückhand nicht auf dem richtigen Punkt des Rackets getroffen habe und der Schmerz ist durch den ganzen Arm gewandert. Von da an hat sich jede Rückhand angefühlt wie ein Messer in meine Hand. Aber ich habe versucht, es nicht zu zeigen und weiterzukämpfen. Darauf bin ich sehr stolz."

0:4-Rückstand im zweiten Satz aufgeholt

Das Match begann mit einem Break zum 2:0 für Sabalenka, die aber ihr Service unmittelbar danach verlor. Bei 5:6 wehrte Potapova drei Satzbälle ab und es ging ins Tiebreak, das sie mit 4:7 verlor. Danach schien die Partie gelaufen, als Sabalenka auf 4:0 davonzog. Doch Potapova kämpfte sich auf 4:4 zurück und schaffte nach neuerlichem Aufschlagverlust erneut das Rebreak zum 5:5. Im zweiten Tiebreak führte die ehemalige Nummer 21 im WTA-Ranking schon mit 6:3 und hatte bei 7:6 auch einen vierten Satzball, doch Sabalenka vermied den Entscheidungssatz und nutzte den ersten Matchball.

Salzburg gewann das erste Pflichtspiel der Saison in der Europa League gegen Basel 3:1 und darf sogar noch vom Aufstieg träumen. Die Leistung war vor allem in der ersten Halbzeit stark.

Der Jänner ist in Österreich doch ein Monat, der mehr zu Wintersport-Ereignissen einlädt, als zu Fußballspielen. Nicht nur Salzburgs Platzsprecher zog die Hahnenkammrennen in Kitzbühel vor, auch die meisten Fans sind aktuell wohl noch eher im Ski-Fieber. Am Donnerstag verirrten sich bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt 6.741 Zuschauer ins Stadion.

Die Daheimgebliebenen verpassten einen Traumstart der Hausherren. Youngster Alajbegovic fing einen katastrophalen Pass von Basels ÖFB-Verteidiger Daniliuc ab. Einen Haken und einen abgefälschten Schuss später führte Salzburg 1:0  (4.). Die auffälligsten Schweizer im Stadion waren die rund 1.500 mitgereisten Fans. Ihre Gesänge konnten Shaqiri und Co. aber auch kein Feuer unter ihren Hintern machen.

Auf Betriebstemperatur war vor allem Alajbegovic. Der 18-Jährige machte noch einmal das, was er mit am besten kann – schießen. Unwiderstehlich zog er von der linken Seite in die Mitte, zog aus 18 Metern ab. Der Ball passte genau unter die Latte – 2:0 (12.).  So hat sich Trainer Letsch den Start ins erste Pflichtspiel vorgestellt, Kitano hätte beinahe noch erhöht (17.).

Salzburg war in Spielfreude, lieferte schöne Aktionen, hatte gegen inferiore Basler alles im Griff. Und das mit der drittjüngsten Startelf, die es in der Europa League je gegeben hat (Altersschnitt 21,6 Jahre).

Nächste Woche verabschiedet sich Sturm Graz mit einem Heimspiel gegen Brann Bergen von der Europa League. So viel steht fest, Sturm verlor das Spiel der letzten Chance bei Feyenoord Rotterdam  mit 0:3. Beim Trainer-Debüt von Fabio Ingolitsch spielte der Meister nur phasenweise gut mit. Überrascht hat der Salzburger mit der Aufstellung des 17-jährigen U17-Vizeweltmeister Luca Weinhandl, der eine ansprechende Partie bot und seinen Auftrag, die Kreise von Hwang zu stören, gut löste. 

Sechs Minuten war die Ära Ingolitsch alt, als Sturm das erste Gegentor einfing. Nach einem Eckball kam Tsuyoshi Watanabe unbedrängt zum Kopfball, Goalie Khudyakov, der wieder der „Einser“ beim Meister ist, war chancenlos. Verteidiger Malic hätte aber mehr als nur Begleitschutz für den Japaner leisten müssen.  

Keine Räume

Die Grazer, die ohne die nicht spielberechtigten Neuzugänge  antreten  mussten,  versuchten mitzuspielen, kamen aber kaum zu gelungenen Offensiv-Aktionen, weil die Niederländer die Räume sehr eng machten. Einzig Jatta hatte nach einem Zuspiel von Kiteishvili eine gute Chance, sein Lupfer ging über das Tor. Da machte sich das Pressing bezahlt. Sonst war nur die neue Haartracht von Kapitän Stankovic auffällig, wenngleich man eher weniger von Haartracht sprechen konnte (Glatze). Eine Großchance  hatte nur noch Ueda mit einem Kopfball. 

Erfolgreicher Auftakt für die österreichischen Doppel. Nachdem Lucas Miedler bereits mit dem Portugiesen Francisco Cabral die 2. Runde erreicht hatte, zogen nun Alexander Erler und Neil Oberleitner nach. 

Der Tiroler Erler gewann mit dem US-Amerikaner Robert Galloway sein Auftaktmatch gegen die australisch-amerikanische Paarung Matthew Romios/Ryan Seggerman (AUS/USA) sicher 6:2,6:3. Mit Neil Oberleitner, der mit dem Inder Sriram Balaji spielt, kam ein dritter Österreicher in die zweite Doppel-Runde. Das Duo bezwangüberraschend Pierre-Hugues Herbert/Jordan Thompson (FRA/AUS) 7:6(4),3:6,7:6(8). Erler/Galloway haben nun allerdings die als Nummer 2 gesetzten Harri Heliovaara/Henry Patten (FIN/GBR) zum Gegner, Balaji/Oberleitner treffen auf das als Nummer 4 gesetzte Duo Marcelo Arevalo/Mate Pavic (El Salvador/CRO).

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