Sport-News

Von Lukas Bergmann

Es war der letzte große Showdown in der Burgenlandliga: Horitschon, Siegendorf und Klingenbach kämpften punktegleich um den letzten Platz in der Liga für nächste Saison. Letztere hatten den Vorteil durch die bessere Tordifferenz. Genau dieses Detail half der ASKÖ, die Klasse zu halten. Alle drei Mannschaften konnten ihre jeweils letzte Partie gewinnen.

Von Fabio Tartarotti 

Es hätte das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der 1. Klasse Nord werden sollen. Der USC Wallern empfing am Samstag als Tabellenführer die zweitplatzierten Purbacher – der Meisterpokal stand schon für den Sieger der Partie bereit, doch am Ende des Spiels gab es keinen. Während die Top-Partie mit 0:0 endete, dominierte Herbstmeister FC Mönchhof Podersdorf im Parallelspiel und schaffte damit am letzten Spieltag den Sprung von Rang drei zum sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

2.500 Box-Fans erlebten eine schlagkräftige Rückkehr auf den Wiener Heumarkt.  Die Fights der Bounce Fight Night hatten es in sich - vor allem der Hauptkampf.

Mobin Kahraze vom Wiener Boxclub Bounce kürte sich dabei zum neuen WBF-Weltmeister im Halbschwergewicht. Nach einem dramatischen Kampf, der in die österreichische Geschichte des Boxsports eingehen wird, besiegte Kahraze in einem Österreicher-Duell Mansur Elsaev nach Punkten und holte damit als zweiter Bouncer, nach Michaela Kotaskova, einen Box-WM-Titel nach Österreich.

Bad Vöslau hat sich am Samstagabend erstmals zum Champion der Handball Liga Austria (HLA) der Männer gekürt. Die Niederösterreicher gewannen nach dem 35:33 im ersten Spiel auch das zweite Duell der „best of three“-Finalserie gegen die Fivers Margareten. Die Jags siegten bei den Fivers knapp 32:31 (15:14) und kürten sich damit vorzeitig zum Meister. Für die Vöslauer war es zudem der 14. Ligasieg in Serie.

Die Vöslauer lagen über weite Strecken voran und gingen mit einer 15:14-Führung in die Pause. Nach Seitenwechsel schafften die Hausherren erstmals wieder zum 19:19 den Ausgleich, die in der Folge aber rund eine Viertelstunde vor der Schlusssirene mit 21:25 in Rückstand gerieten. Die Wiener kamen noch mehrmals bis auf ein Tor heran, aber die Niederösterreicher stellten wieder auf 29:26. In der 57. Minute gelang den Fivers aber nach einem Siebenmeter doch noch der Ausgleich, für Spannung bis zum Schluss war gesorgt.

Dass die Oma seit ein paar Tagen jetzt im Publikum sitzt und anfeuert, ist nicht nur nett für die Publicity. Es wird auch Alexander Zverev ganz guttun, auch wenn der Hintergrund ein trauriger ist. Die Oma wurde geholt, weil der Großvater starb.

Zverev, mit 29 kein Youngster mehr, aber auch bei Gott noch kein Tennis-Opa, hat es nun also in der Hand. Der Deutsche kann nach drei vergeblichen Finalanläufen am Sonntag gegen den Italiener Flavio Cobolli bei seinem 41. Grand-Slam doch noch den ersten Triumph holen (15 Uhr/live auf ServusTV und Eurosport). Es wäre der erste eines Deutschen seit Boris Becker, der 1996 bei den Australian Open seinen letzten von sechs Siegen holte.

„Ich hoffe, ich spiele am Sonntag ein weiteres großartiges Match“, sagt ein glücklicher Zverev, der zuletzt mit dem Brasilianer Joao Fonseca (19) und im Halbfinale mit dem Tschechen Jakub Mensik (20) zwei Youngsters zeigte, dass er längst noch nicht auf das Abstellgleis zu stellen ist.

Langlebigkeit

Dennoch sei gesagt: Seit Goran Ivanisevic war kein Spieler älter bei seinem ersten Grand-Slam-Titel. Für den Kroaten, der kurz vor seinem 30. Geburtstag stand (Zverev wurde im April 29), war der Triumph in Wimbledon 2001 dann auch der letzte Major-Erfolg.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.