Sport-News

Max Verstappen hat seinen Verbleib in der Formel 1 im kommenden Jahr bekräftigt. Er werde auf "jeden Fall" auch 2027 in der Motorsport-Königsklasse antreten, bestätigte der viermalige Weltmeister in einem Interview mit der niederländischen Zeitung De Telegraaf: "Es sei denn, es passieren ganz verrückte Dinge, aber davon gehe ich nicht aus." Der Red-Bull-Pilot hat in der laufenden Saison mit dem neuen Motoren-Reglement noch keinen Podestplatz geschafft.

Verstappen hatte sich ganz besonders frustriert über die aktuelle Antriebsgeneration gezeigt. Die Hälfte der PS-Leistung kommt aus der Batterie, die anderen etwa 50 Prozent vom Verbrennermotor. Das Aufladen der Batterie hat dabei großen Einfluss auf die Art des Rennfahrens. Dass teilweise in Passagen vom Gas gegangen werden muss, in denen die Piloten sonst Vollgas geben, stört Verstappen. Kommende Saison soll das Verhältnis zwischen Verbrenner- und Batterieleistung zugunsten des Verbrenners geändert werden.

Die Fußball-Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der WM in den USA wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des afrikanischen Landes 21 Tage lang isolieren. Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, wie Andrew Giuliani, Leiter der Taskforce des Weißen Hauses für die WM, dem TV-Sender ESPN sagte. Die kongolesische Delegation soll am 11. Juni ins WM-Quartier nach Houston anreisen.

Man habe der FIFA sowie der kongolesischen Mannschaft und Regierung unmissverständlich mitgeteilt, dass das Team eine abgeschottete Umgebung einhalten müsse, so Giuliani. Der WM-Teilnehmer trainiert derzeit in Belgien und bestreitet dort zwei Vorbereitungsspiele. Unter der Woche hatte die DR Kongo wegen des Ebola-Ausbruchs ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt.

Passend zu dieser Katastrophensaison beförderte sich Rapid im Hinspiel durch ein Eigentor auf die Verliererstraße. Ried siegt im Play-off mit 2:1 (1:0) und könnte im Rückspiel am Pfingstmontag in Hütteldorf das Ticket für Europa lösen.

Bei Rapid deutet hingegen viel auf den totalen Absturz hin.

Rapid-Trainer Hoff Thorup hatte zu improvisieren: Neben Horn und Demir fehlten Bolla, der die ganze Woche krank war, Grgic, der sich beim Abschlusstraining an der Leiste verletzte, und Cvetkovic, der mit Wadenproblemen kurzfristig w. o. gab.

Der Däne setzte deswegen doch überraschend rechts außen auf Seidl und links auf Edelreservist Auer.

Die mitgereisten Fans verzichteten anfangs  auf organisierten Support.

Ried-Trainer Senft musste in seinem letzten Heimspiel vor dem Wechsel nach Karlsruhe „nur“ auf Van Wyk verzichten, der Stürmer steht vor einem Millionentransfer nach Südafrika.

Dahls Doppelchance 

Das Spiel hatte einen Start mit offenem Visier. Nach einem Kara-Fersler war Dahl am Sechzehner frei – vorbei (5.). Im Konter zeigte Dahl sein Tempo, lief allein auf Leitner zu, der Ried-Goalie konnte parieren (7.).  Es ging weiter hin und her mit Abschlüssen, richtig gefährlich wurde  es nach einem Haken von Flügel Bajic: Ahoussou fälschte den Schuss an die eigene Latte ab (12.).

Und dann kam das, was die Wiener schon beim 0:3 im Cup im Jänner überfordert hatte: Eine Corner-Variante auf Nikki Havenaar, der seine zwei Meter einsetzte und einköpfelte (15.).

Das 1:0 war das 21. Saisontor (!) der Innviertler nach einem ruhenden Ball.

Die Frauen des SKN St. Pölten haben am Freitag die Chance auf den elften Meistertitel in Folge gewahrt. Die Niederösterreicherinnen feierten gegen Sturm Graz einen späten 3:2-Auswärtssieg und rückten damit bis auf einen Punkt an die Wiener Austria heran. 

Bis zur 77. Minute lag St. Pölten nach Toren von Deutsch (16.), Aistleitner (32.) und Keutz (61.) noch 1:2 zurück, glich aber in der Schlussviertelstunde durch Ebert aus (77.). Das Siegestor durch Sarah Mattner-Trembleau fiel in der 89. Minute.

Jetzt ist der Abschied von David Alaba aus Madrid auch offiziell.

Real hat die seit Monaten erwartete Meldung veröffentlicht: Österreichs Fußballstar wird ablösefrei gehen.

„Real Madrid möchte einem Spieler, der Teil einer Mannschaft war, die eine der erfolgreichsten Phasen unserer Geschichte geprägt hat, seinen Dank und seine ganze Zuneigung aussprechen“, schreibt Real über Alaba.

David Alaba „hat in fünf Spielzeiten in 131 Partien unser Trikot getragen und dabei 11 Titel gewonnen: 2 Champions-League-Titel, 2 Klub-Weltmeisterschaften, 2 europäische Supercups, 2 Meisterschaften, 1 Copa del Rey und 2 spanische Supercups“, zählen die Spanier die Erfolge des Wieners auf.

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