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Es war die große Tennis-Meldung im Dezember: Seit spielt die gebürtige Russin Anastasia Potapowa für Rot-weiß-rot. Die dreifache Turniersiegerin, die vor drei Jahren in Linz triumphierte, tritt beim Upper Austria Ladies in Linz erstmals in ihrem neuen Heimatland an. Am Mittwoch (nicht vor 16.00 Uhr) ist sie nach dem Doppelauftritt mit Lilli Tagger am Montag gegen Zhang Shuai aus China im Einzel vor heimischen Fans im Einsatz.

Die seit 30. März 25-Jährige begründete nochmals genauer, warum sie einen österreichischen Pass wollte. „Der Grund Nummer eins ist: Als Tennisspielerin will ich mich verbessern, und ich finde, in diesem Land ist es der bessere Platz, es zu tun. Es war ein notwendiger Schritt, auch was das Reisen und die Logistik betrifft. Wir haben in Wien einen sehr guten Flughafen, ich kann immer zurückkommen. Es macht es leicht, mich als Athlet zu entwickeln“, erklärte die in Saratow geborene Potapowa. 

Alles läuft für den SKN. St. Pölten hat vier Spiele in Folge gewonnen, führt mit drei Punkten Vorsprung auf Lustenau und fährt mit äußerst breiter Brust zum Spitzenspiel der 2. Liga nach Vorarlberg am Freitag bei der Austria.

Kurioserweise hat SKN-Trainer Cem Sekerlioglu die Frage „Was kann St. Pölten im Titelrennen noch stoppen?“ bereits vor sechs Monaten gehört.

Von 1 auf 5 und wieder zurück 

Der Wiener blieb damals, bei acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten, ebenso ruhig wie im hartnäckigen Tief, das mit einem 1:3 gegen Amstetten vor fünf Wochen den Rückfall auf Rang fünf brachte.

Auch jetzt, im neuerlichen SKN-Hoch, muss sich der 47-Jährige nicht verstellen.

Der HC Pustertal steht erstmals im Finale der ICE-Eishockeyliga und spielt gegen die Graz99ers um den Titel. Die Südtiroler gewannen am Dienstag in Bruneck Spiel fünf der Halbfinalserie gegen Olimpija Ljubljana mit 2:1 nach Verlängerung und entschieden die "best of seven"-Serie mit 4:1 für sich. Die Finalserie (best of seven) beginnt nächsten Mittwoch (15. April) in Graz.

Nicolai Meyer brachte die Slowenen im Powerplay in Führung (39.), Austin Osmanski (53.) schoss die Partie in die Verlängerung, die nicht lange dauerte. Nach 66 Sekunden der Overtime entschied Luca Zanatta das Halbfinalduell zugunsten der Pustertaler Wölfe.

Die ursprüngliche Überlegung, die Finalserie mit Beginn am kommenden Sonntag vorzuverlegen, ist aufgrund behördlicher Vorgaben nicht möglich. Dabei würde es nämlich bei den vier potenziellen Heimspielen der 99ers zu Terminkollisionen mit parallel stattfindenden Fußball-Bundesliga-Begegnungen von Sturm und dem GAK in Graz kommen.

Der Klassiker zwischen Real Madrid und den Bayern hat am Dienstagabend keine Wünsche offengelassen und verspricht auch im zweiten Durchgang jede Menge Unterhaltung. Die Bayern gehen jedenfalls mit einem 2:1-Vorsprung ins Viertelfinal-Rückspiel am nächsten Mittwoch.

Im Hinspiel im Estadio Santiago Bernabeu drückten zu Beginn die Gäste. Den ersten Schuss in Richtung Real-Tor feuerte Konrad Laimer ab. Der Österreicher, als linker Außenverteidiger wie immer überall auf dem Platz zu finden, zog von der Strafraumgrenze ab und schoss drüber. Acht Minuten später verpasste es Dayot Upamecano, den Ball aus wenigen Metern ins Real-Tor zu bugsieren. Der Gastgeber aus Madrid, bei dem David Alaba auf der Bank saß, wusste nicht so recht, wie ihm geschah, hatte man doch das Achtelfinale gegen Manchester City noch dominiert und mit einem Gesamtscore von 5:1 gewonnen.

Doch Real kam zumindest im Konter zu Abschlüssen, wie etwa durch Kylian Mbappe, der an Manuel Neuer scheiterte (29.).

Noch vor der Pause gingen die Münchner in Führung. Nach einem Fehlpass von Vinicius jr. schalteten die Bayern schnell um. Gnabry bediente Luis Diaz perfekt, der Kolumbianer traf zum 0:1 (41.). Fast noch besser war der Zeitpunkt des 0:2 nach Seitenwechsel. Mit aggressivem Pressing eroberten die Bayern im Mittelfeld den Ball und spielten wieder direkt in Richtung Tor. Harry Kane traf von der Strafraumgrenze (46.).

Wenige Tage nach seinem Rücktritt als Rumäniens Fußball-Nationaltrainer ist Mircea Lucescu gestorben. Das teilte das Universitätskrankenhaus in Bukarest mit, wo der 80-Jährige behandelt worden war.

Der Präsident des rumänischen Fußballverbandes, Razvan Burleanu, sprach in einer Mitteilung von einem schwarzen Tag für Rumänien und den Weltfußball. Lucescu sei nicht nur Trainer gewesen, sondern ein Lebenslehrer für ganze Spielergenerationen. Sein Gesundheitszustand hatte sich zuletzt rapide verschlechtert, nachdem er bei einem Training zusammengebrochen war.

Wie rumänische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Krankenhauses berichteten, hatte Lucescu vor seiner geplanten Entlassung aus der Klinik am Karfreitag einen Herzinfarkt erlitten. Schwere Herzrhythmusstörungen Lucescu befand sich seit dem 29. März stationär im Universitätsklinikum. Dort waren schwere Herzrhythmusstörungen diagnostiziert worden.

Kürzlich zurückgetreten

Erst am Donnerstag voriger Woche hatte der rumänische Fußballverband mitgeteilt, dass Lucescu sein Amt als Nationaltrainer abgibt. Allerdings war der Vertrag ohnehin am 31. März ausgelaufen. In den Playoffs für die WM war Rumänien zuvor durch ein 0:1 gegen die Türkei ausgeschieden.

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