Sport-News

Die U19-Nationalmannschaft der ÖFB-Frauen unterliegt auf bittere Weise Deutschland mit 0:1 n.V. und verpasst nach der historischen ersten Halbfinal-Teilnahme den erstmaligen Aufstieg in das Finale der Europameisterschaft.

Die DFB-Frauen erwischen den besseren Start in die Partie. Sophie Hoke (2.) klärt den Sträßer-Schuss zum Eckball. Laila Portella (7.) schreibt erfolglos Österreichs erste Aktion an. Ella Herbst (25.) zieht aus der Distanz auf das Tor ab, scheitert aber an DFB-Schlussfrau Jane Krumme.

Schockmoment für die Hackl-Elf: Kapitänin Valentina Illinger (39.) geht einmal mehr ohne Fremdeinwirkung zu Boden und muss ausgewechselt werden. Es kommt Anika Hofschweiger.

Lueger haarscharf, Querlatte rettet Österreich

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sind die DFB-Frauen aktiver. Marie Gmeineder (50.) sorgt für die erste scharfe Aktion, kurz darauf ist auch der nächste Eckball brandgefährlich.

In der Schlussphase halten beide Nationalteams den Atem an. Katie Richter (86.) hat für Österreich den möglichen Siegestreffer am Fuß, Krumme pariert und hält die Null fest. Emma Memminger (88.) knallt auf der Gegenseite den Schuss an die Querlatte, ÖFB-Kickerin Denise Lueger (89.) verfehlt haarscharf das Tor.

Der 7. Juli 2026 wird als Zäsur in die Geschichte des Wintersports eingehen. An diesem Tag verschwindet eine traditionelle Sportart aus dem Olympia-Programm, die seit Beginn der Winterspiele ein fixer Bestandteil war: Die Nordische Kombination.

Neu: Freeride und Synchro-9

Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) präsentierte am Dienstag die Sportarten für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen. Die Nordische Kombination scheint dabei nicht mehr auf.

Dafür wird das Freeriden olympisch, auch Synchro-9, eine Form des Eiskunstlauf, wird in vier Jahren seine Premiere erleben. Die Alpin-Snowboarder, die ebenfalls auf dem Prüfstand waren, bleiben mit dem Parallel-Riesentorlauf erhalten.

Dank eines Last-Minute-Treffers von Joker Mikel Merino setzte sich Spanien in einem spannenden Achtelfinal-Duell gegen Portugal mit 1:0 durch. Der Arsenal-Mittelfeldspieler kam dabei erst in der 85. Minute in die Partie und erzielte in der Nachspielzeit in Stürmer-Manier das Goldtor - wie schon in der Verlängerung gegen Deutschland im Viertelfinale der EM 2024. Es war der vierte Sieg im fünften Spiel der „Furia Roja“ bei dieser Endrunde. Einzig Sensationsteam Kap Verde luchste den Spaniern im ersten Gruppenspiel ein 0:0 ab. Der amtierende Europameister zählte schon vor der WM zu den Mitfavoriten. Jetzt hat die Mannschaft von Luis de la Fuente ihre Titelansprüche untermauert und gehört bereits zu den besten acht Teams des Turniers.

Ausgerechnet der gebürtige Franzose Arthur Fery sorgt in Wimbledon für das britische Sommermärchen. Der 23-Jährige, der nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld des Rasen-Klassikers gerutscht war, steht nach einem dramatischen 7:5, 3:6, 4:6, 6:4, 7:6 (7) über Grigor Dimitrow erstmals im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dort trifft die Nummer 114 der Weltrangliste auf den Italiener Flavio Cobolli.

Fast vier Stunden kämpfte Fery auf dem Centre Court um den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. Gegen Dimitrow lag der Brite im vierten Satz bereits auf der Verliererstraße, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück und setzte sich schließlich im fünften Durchgang im Match-Tiebreak durch. „Ich habe keine Worte. Es ist schwer zu beschreiben, was ich gerade auf diesem Tennisplatz gespürt habe. Vier Spiele zu gewinnen, im Viertelfinale zu stehen, ist ein Traum“, sagte Fery nach seinem 3:55 Stunden langen Kampf.

Für den Lokalmatador ist der Erfolg besonders emotional. „Das war das längste Match, das ich je gespielt habe, ich bin zum ersten Mal in die Top 100 vorgestoßen und in der zweiten Woche in einem Grand-Slam-Turniers – und das nur fünf Minuten davon entfernt, wo ich aufgewachsen bin. Das ist eine großartige Geschichte für mich“, sagte er. Schon zuvor hatte Fery betont, die Erlebnisse in Wimbledon seien „unglaublich“ und „ein Traum“.

Geboren bei Paris, aufgewachsen in Wimbledon

Der Lauf des Briten ist alles andere als selbstverständlich. Erst zum dritten Mal überhaupt steht Fery im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Bei seinen beiden bisherigen Auftritten – im Vorjahr in Wimbledon und Anfang des Jahres bei den Australian Open – war jeweils in der zweiten Runde Endstation.

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