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„Ein Tag, an den wir uns für immer erinnern werden“, schrieb Leclerc wenige Tage vor dem ersten Saisonrennen an diesem Sonntag in Melbourne. „Teil eins ist geschafft, Teil zwei folgt nächstes Jahr mit all unseren Lieben.“ 

Die Braut postete ebenfalls Fotos von der Zeremonie in Weiß. „Traum“, schrieb sie. „Ich kann es kaum erwarten, dich nächstes Jahr noch einmal zu heiraten.“ Auf Instagram nahm sie auch schon Leclercs Nachnamen an. Ferrari schrieb: „Herr und Frau Leclerc! Was für ein Tag!!“

Das Paar hatte einen seiner ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte beim Tennisturnier von Wimbledon 2023. Seit 2025 waren die beiden verlobt. Alexandra Saint Mleux wurde 2001 in Calais (Frankreich) geboren und hat auch mexikanische Wurzeln.

Vor dem ersten Spiel der Vienna Capitals in den Pre-Play-offs der ICE Hockey League gegen Fehervar (Mittwoch, 19.15) schlugen die Wiener noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Von den ausgeschiedenen Pioneers Vorarlberg kommen Kapitän Kevin Macierzynski und Ramon Schnetzer.

Die Verträge der beiden endeten mit der Saison bei den Pioneers. Zumindest von Schnetzer ist laut KURIER-Informationen bekannt, dass er länger in Wien bleiben wird, wo er auch eine Wohnung besitzt und zum Teil aufgewachsen ist.

Das wichtige Tor für Österreich

Der Teamstürmer hatte im Mai Anteil an Österreichs historischem Viertelfinaleinzug bei der WM. Beim 5:2-Erfolg gegen Frankreich erzielte er das vorentscheidende 3:0 (16.).

„Ich wollte schon seit Längerem hier spielen, jetzt hat es endlich geklappt“, sagt Schnetzer. Macierzynski betonte: „Die Spiele gegen die Caps waren in dieser Saison immer heiß, in der STEFFL-Arena war die Stimmung stets super. Ich freue mich riesig auf die Spiele gegen Fehervar.“

Gespielt wird im Best-of-three-Modus am Mittwoch und Freitag. Wenn es dann 1:1 steht, fällt die Entscheidung am Sonntag in Wien.

Gekommen ist Roger Bader 2014 unter dem damaligen Verbandspräsidenten Dieter Kalt als Entwicklungs- und Nachwuchscoach nach Österreich. Nach dem verpassten Aufstieg bei der B-WM 2016 in Polen übernahm der Schweizer auch das Nationalteam und leitete den Höhenflug der Österreicher ein. Seit der Rückkehr in die A-WM 2022 aufgrund des Ausschlusses von Russland und Belarus von der WM setzte sich Österreich als ständiges Mitglied der WM der besten 16 Nationen der Welt durch.

Die Mannschaft des Jahres

Dieser Aufstieg gipfelte 2025 mit dem Erreichen des Viertelfinales. Von Österreichs Sportjournalisten wurde das Nationalteam mit dem Titel „Mannschaft des Jahres“ geehrt.

Am Montag gab der Verband bekannt, dass der Vertrag mit Bader um zwei Jahre verlängert wurde. Der bisherige Kontrakt hatte sich durch den Klassenerhalt im Vorjahr bis zum Ende der WM 2026 verlängert. Durch die jetzige Verlängerung herrscht schon vor der WM Planungssicherheit. Denn Bader ist auch der, der bereits bei der WM die Vorbereitung für das kommende Jahr organisiert.

Italiens Ski-Star Federica Brignone beendet nach dem sensationellen Gewinn von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina und dem Weltcup am vergangenen Wochenende in Soldeu (Andorra) nun ihre Saison. "Ich glaube, ich habe meinem Körper in den vergangenen Monaten sehr viel abverlangt", teilte die 35-Jährige am Montag in den sozialen Netzwerken mit. Damit erfolgt auch kein Start bei den Rennen diese Woche in Val di Fassa.

"Ich habe versucht, die Saison fortzusetzen, aber jetzt fordert mein Körper seinen Tribut. Deshalb nutze ich das Saisonende, um mir eine Pause zu gönnen und anschließend die Rehabilitation bestmöglich fortzusetzen, die in dieser Zeit natürlich stark eingeschränkt war, um das Wunder zu erreichen, das wir geschafft haben", erklärte Brignone. Sie hatte sich im vergangenen April bei einem Sturz bei den nationalen Meisterschaften schwer am linken Knie verletzt und laboriert noch an den Nachwirkungen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert im Kampf gegen Rassismus Maßnahmen mit abschreckender Wirkung. Dabei im Fokus: Spieler, die beim Ansprechen ihrer Gegner die Hand vor den Mund halten. "Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden", sagte Infantino im Sky-Interview nach der Versammlung der internationalen Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) in Wales.

"So einfach ist das"

"Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe: Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt?", so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Platz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. Für Infantino ist die Sache klar: "Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das."

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