Sport-News

Alexander Albon erlebte im Freien Training in Kanada einen kuriosen wie folgenschweren Zwischenfall. Ein Murmeltier flitzte über die Strecke, es kam zur tragischen Kollision. Murmeltier tot, Auto kaputt, da Albon nach dem Kontakt direkt in die Betonmauer fuhr. Antriebseinheit, Getriebe und Aufhängung waren schwer beschädigt, das Training war für Albon beendet. "Ich habe einfach so ein unglaubliches Pech", jammerte Albon sofort am Funk.

Es war ein echter Rückschlag für den Thailänder. Darüber ärgerte sich auch Williams-Teamchef James Vowles: "Es tut mir unendlich leid für Alex, denn er hatte eigentlich einen guten Speed. Und dann passiert so ein verrückter Unfall. Alex ist natürlich sehr frustriert."

Max Verstappen hat seinen Verbleib in der Formel 1 im kommenden Jahr bekräftigt. Er werde auf "jeden Fall" auch 2027 in der Motorsport-Königsklasse antreten, bestätigte der viermalige Weltmeister in einem Interview mit der niederländischen Zeitung De Telegraaf: "Es sei denn, es passieren ganz verrückte Dinge, aber davon gehe ich nicht aus." Der Red-Bull-Pilot hat in der laufenden Saison mit dem neuen Motoren-Reglement noch keinen Podestplatz geschafft.

Verstappen hatte sich ganz besonders frustriert über die aktuelle Antriebsgeneration gezeigt. Die Hälfte der PS-Leistung kommt aus der Batterie, die anderen etwa 50 Prozent vom Verbrennermotor. Das Aufladen der Batterie hat dabei großen Einfluss auf die Art des Rennfahrens. Dass teilweise in Passagen vom Gas gegangen werden muss, in denen die Piloten sonst Vollgas geben, stört Verstappen. Kommende Saison soll das Verhältnis zwischen Verbrenner- und Batterieleistung zugunsten des Verbrenners geändert werden.

Die Fußball-Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der WM in den USA wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des afrikanischen Landes 21 Tage lang isolieren. Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, wie Andrew Giuliani, Leiter der Taskforce des Weißen Hauses für die WM, dem TV-Sender ESPN sagte. Die kongolesische Delegation soll am 11. Juni ins WM-Quartier nach Houston anreisen.

Man habe der FIFA sowie der kongolesischen Mannschaft und Regierung unmissverständlich mitgeteilt, dass das Team eine abgeschottete Umgebung einhalten müsse, so Giuliani. Der WM-Teilnehmer trainiert derzeit in Belgien und bestreitet dort zwei Vorbereitungsspiele. Unter der Woche hatte die DR Kongo wegen des Ebola-Ausbruchs ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt.

Die Tenniswelt blickt in den Westen von Paris, wo auf den insgesamt 20 Sandplätzen von Roland Garros sich dieser Tage die besten Tennisspieler und -spielerinnen – mit Ausnahme des verletzten Carlos Alcaraz – bei den French Open messen. 

Dominic Thiem schlug erstmals 2014 im Hauptbewerb auf, 10 Jahre später das letzte Mal in seiner aktiven Karriere. „Es ist immer wunderschön hinzukommen, auch jetzt als passiver Zuschauer“, sagt der 32-Jährige im KURIER Sport Talk. „Das genieße ich schon sehr. Die ganze Anlage ist wunderschön, das Stadion ist sensationell.“

Sie waren bei den French Open viermal im Halbfinale, zweimal im Finale. Rafael Nadal war dreimal der Endpunkt. Er hat dort 14x gewonnen. Wird Paris einen wie ihn je wieder sehen?

Es ist unwahrscheinlich. Völlig absurd, was er dort fabriziert hat.

Was machte er anders?

Abgesehen von den Matches gegen ihn: Ihn zu sehen, wie er in der Umkleide ist, wie er sich die ganze Zeit verhält. Er hat schon eine sehr, sehr besondere Aura gehabt bei dem Turnier. Die meisten Spieler hat er besiegt, lange bevor sie auf den Platz gegangen sind.

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