Live Ticker: Hunderte US-Asylbewerber nach Kanada geflohen

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Foto: APA/AFP/NICHOLAS KAMM US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump sorgt rund um die Uhr mit seinen Aussagen und Entscheidungen für Aufruhr.

Seit Donald Trump am 20. Jänner angelobt wurde, zieht er sein politisches Programm beinhart durch, bislang mittels "Executive Order", also Dekreten, die vom Kongress nicht abgenickt werden müssen. Für die größte Aufregung bislang sorgt ein Einreisestopp für Muslime aus sieben Ländern. Um den Überblick zu behalten, hier nun also: Donald Trump live. Alle Updates rund um den 45. Präsidenten der USA.

  • Ahmadinejad geht auf Kuschelkurs zu Trump

    Der iranische Ex-Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat in einem persönlichen Schreiben Trump gelobt und ihm alles Gute für seine Amtszeit gewünscht. Trump habe "die historische Gelegenheit, mit neuen Reformen der Pionier einer neuen großen Entwicklung zu sein und somit in die Geschichte eingehen", zitierte das Nachrichtenportal Dolate Bahar am Sonntag aus dem Brief.

    Dies könne auch die Spannungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen 38 Jahren beenden. Es ist unklar, ob Ahmadinejads Schreiben eine vom System genehmigte Botschaft an die neue US-Regierung oder nur eine Initiative des 60-Jährigen selbst gewesen ist. Trump hat sich wiederholt kritisch zum Atomabkommen des Westens mit dem Iran geäußert.

    Der Hardliner gehört zu den unberechenbarsten und umstrittensten Politikern des Landes. Derzeit bekleidet er kein offizielles Amt. Er wollte bei der Präsidentschaftswahl im Mai wieder antreten, aber Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei riet ihm davon ab.

    Kommentatoren meinten dann auch, das Schreiben an Trump sei ein Versuch Ahmadinejads, nach fast vier Jahren politischer Abstinenz wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Iraner nannten den Brief in sozialen Netzwerken einfach nur peinlich - insbesondere weil Trump ein Einreiseverbot für Iraner in die USA verfügt hatte. Dieser Einreisestopp wurde im Iran als Beleidigung empfunden.

  • Hunderte Asylbewerber nach Kanada geflohen

    Aus Angst vor der harten Einwanderungspolitik Trumps sind nach Angaben der UNO bereits hunderte Asylbewerber aus den USA ins Nachbarland Kanada geflohen.

    Die meisten Menschen, die in den vergangenen Wochen zu Fuß über die Grenze gekommen seien, kämen ursprünglich aus Ländern wie Syrien, dem Sudan, dem Jemen oder der Türkei, sagte der Vertreter des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) in Kanada, Jean-Nicolas Beuze, der Nachrichtenagentur AFP.

    (Bild: Kanadische "Mountys" helfen einer Familie, die angibt, aus dem Sudan zu kommen, bei Hemmingford über die Grenze nach Kanada)

  • Muslima, die im Weißen Haus tätig war, packt gegen Donald Trump aus

    Rumana Ahmed war die einzige Kopftuchträgerin. Unter dem neuen US-Präsidenten schmiss sie hin: "Wenn man die nationale Sicherheit in die Hände von Leuten legt, die denken, dass Amerikas Vielfalt eine Schwäche ist, ist das gefährlich. Es ist falsch."

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  • Ein US-Botschafter, der besessen von "The Sound of Music" ist

    Georg Markus schreibt in seiner heute erschienen Geschichte: "Dieser Tage hat auch Donald Trump seinen Kandidaten als Ambassador in Austria nominiert. Es ist der 63-jährige Immobilienmillionär Patrick Park. Was ihn für den Job befähigt? Mr. Park selbst sagt über sich, von dem Musicalfilm "The Sound of Music" "besessen" zu sein und ihn bisher geschätzte 75-mal gesehen zu haben."

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  • Vilimsky von Trump hellauf begeistert

    "Jetzt, wo ich mich aus nächster Nähe über ihn informieren und ihm zuhören konnte, finde ich ihn noch besser", schreibt Harald Vilimsky auf seiner Facebook-Seite. Der FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordnete reiste nach Washington, um eine Rede des neuen US-Präsidenten Donald Trump zu lauschen. Vilimsky zeigte sich angetan, lobt Trump als "großen Politiker", der mit "erfrischender Ehrlichkeit" gegen die internationalen fake-news-Medien punkte.

  • Trump lässt Korrespondenten-Dinner sausen

    Im eskalierenden Streit mit den Medien bricht US-Präsident Donald Trump mit einer jahrzehntelangen Tradition: Trump sagte am Samstag seine Teilnahme am traditionellen Dinner der Korrespondenten im Weißen Haus ab. Er gab seine Entscheidung im Kurzbotschaftendienst Twitter bekannt, einen Grund nannte er nicht. "Bitte richtet allen gute Wünsche aus und habt einen tollen Abend", schrieb er.

    Die Vereinigung der Korrespondenten im Weißen Haus erklärte, sie halte an der Veranstaltung fest. Sie organisiert das Dinner mit dem amtierenden Präsidenten als Ehrengast Jahr für Jahr, die Tradition reicht bis 1921 zurück.

  • Tom Perez neuer Parteichef der Demokraten

    Die US-Demokraten haben am Samstag den Bürgerrechtsanwalt und früheren Arbeitsminister Tom Perez zu ihrem neuen Parteivorsitzenden gewählt. Der 55-jährige, der im Vorwahlkampf zur Präsidentschaft aktiv für Hillary Clinton geworben hatte, setzte sich damit gegen den muslimischen Kongressabgeordneten Keith Ellison durch, einen engen Gefährten des bei der Vorwahl unterlegenen linken Senators Bernie Sanders.

    Bei der Wahl in Atlanta (Georgia) kam Perez auf 235 Stimmen, Ellison auf 200. Beide Kandidaten gelten als progressiv, Perez steht jedoch der klassisch liberalen Parteilinie und dem Establishment näher als sein unterlegener Mitbewerber.

  • Buffett stichelt gegen Trump
    In seinem am Samstag vorgelegten Jahresschreiben an die Aktionäre seiner Holding Berkshire Hathaway hob Buffett den Beitrag von Immigranten und von Rechtsstaatlichkeit für den Wohlstand in den USA hervor. Der Großinvestor und Unterstützer von Trumps Wahlkampfrivalin Hillary Clinton bezog damit indirekt Stellung gegen Trump. Dieser bereitet derzeit ein neues Dekret zur Einschränkung der Einwanderung vor und ordnete vor kurzem an, verstärkt gegen Menschen ohne gültige Papiere vorzugehen.

    Der 86-jährige Buffett gehört zu den weltweit reichsten Menschen. Seine Holding hält Anteile an Dutzenden Unternehmen wie Ketchup Heinz, Coca Cola und Apple.

  • Trump-Kritikerin Meryl Streep bei den Oscars

    Sieben Wochen nach ihrer aufsehenerregenden Protestrede bei den Golden Globes (siehe Video) hat Hollywoodstar Meryl Streep eine weitere Chance, sich vor einem Millionenpublikum an US-Präsident Donald Trump zu richten: Die Schauspielerin ist eine der 15 finalen Laudatoren bei der Oscar-Verleihung am Sonntagabend in Los Angeles, teilte die Academy am Freitagabend (Ortszeit) mit.

  • Hollande empört über Trumps Äußerungen

    Der französische Staatschef Francois Hollande hat empört auf Äußerungen Trumps zur Lage in Frankreich reagiert. "Es ist nie gut, Misstrauen gegenüber einem befreundeten Land zu schüren", sagte Hollande am Samstag am Rande einer Landwirtschaftsmesse in Paris. "Das ist etwas, was ich mit Blick auf ein befreundetes Land nicht tun würde, und ich erwarte auch, dass der US-Präsident das nicht mit Blick auf Frankreich tut."

    Trump hatte am Freitag bei einem Auftritt vor konservativen Aktivisten die angeblich zu laxe Einreisepolitik europäischer Partnerländer attackiert. Dabei hob er insbesondere die Lage in Frankreich hervor. Er habe einen Freund, der früher jeden Sommer nach Paris gereist sei, sagte Trump. Seit einigen Jahren tue er dies nicht mehr. "Paris ist nicht mehr Paris", habe ihm der Freund zur Begründung gesagt.

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