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Glücklich war in Graz nur der Finanzvorstand: Gegen die Wiener Austria kamen fast 15.700 Zuschauer, die Merkur Arena war einmal mehr ausverkauft. An den enthusiastischen Fans lag es nicht, dass Meister Sturm zum vierten Mal in Folge remisierte. Auch dieses Mal war mehr als ein 1:1 möglich. 

Auch wenn die Steirer zehn Spiele unbesiegt sind, recht freuen konnte man sich nicht. "Insgesamt ein sehr enttäuschender früher Abend", sagt Trainer Fabio Ingolitsch.  "Ein Hoppala, zwei Aussetzer bei Standards, dann kassierst du Gegentore."

Das Hauptproblem ist aber die Offensive. Auch dieses Mal fiel der Ausgleich durch Paul Koller aus einem Standard - Sturm hat nun seit vier Spielen keinen Treffer aus dem Spiel erzielt. Die beiden Tore gegen den LASK erzielte Otar Kiteishvili jeweils aus einem Elfer. "Wir müssen zwingender werden, uns einfach mehr Chancen herausarbeiten. Und dann vor dem Tor effizienter werden", sagt Ingolitsch.  

Jakob Pöltl war einer der Väter des Sieges.

Die Toronto Raptors haben  auch das zweite Heimspiel der ersten Play-off-Runde in der NBA gegen die Cleveland Cavaliers gewonnen und im „best of seven“ damit auf 2:2 gestellt.

Der Wiener Pöltl lieferte beim hart erkämpften 93:89 mit zehn Punkten und sechs Rebounds seine bisher stärkste Leistung in der K.o.-Phase ab. Hinzu kamen je ein Assist, Steal sowie Block in 20:55 Einsatzminuten. 

Pöltl sprach von einem „Wahnsinnsspiel“. 

Jurij Rodionov war zuletzt fast so etwas wie ein Nationalheld geworden. Der 26-Jährige war im Vorjahr hauptverantwortlich dafür, dass das "KURIER Austria Davis Cup Team" im Finale der besten acht Nationen in Bologna dabei war. Und auch heuer war er Matchwinner beim Sieg in Japan. 

Nun ist der Niederösterreicher am Montag (4. Partie nach 10 Uhr) beim gut dotierten Challenger in Mauthausen zu bewundern. Gegner ist der US-Mann Darwin Blanch. Unmittelbar zuvor betritt der Burgenländer Matthias Ujvari den Centercourt, Gegner ist der französische Topmann Hugo Gaston.  Ebenfalls im Einsatz sind die deutsche Jungstars Justin Engel und Diego Dedura.  

Anastasia Potapova steht beim Tennis-WTA-1000-Turnier in Madrid im Achtelfinale. Die Neo-Österreicherin setzte sich am späten Sonntagabend in der dritten Runde gegen die als Nummer 21 gesetzte Lettin Jelena Ostapenko 4:6,6:4,6:4 durch und trifft am Montagabend auf die an Nummer zwei gereihte Kasachin Jelena Rybakina.

Die eigentlich in der Qualifikation gescheiterte Potapova avancierte zur ersten Spielerin, die in Madrid als Lucky Loser in die Runde der letzten 16 vorstieß.

Die 25-Jährige hatte in der zweiten Qualirunde gegen Sinja Kraus verloren, profitierte dann aber von der Absage einer gesetzten Spielerin und erhielt zudem in der ersten Runde ein Freilos. Danach zog Potapova durch ein 6:3,6:1 über die Chinesin Zhang Shuai in die dritte Runde ein.

Potapova steigerte sich nach schlechtem Start

Das Duell mit Ostapenko begann mit drei Breaks, zwei davon kassierte Potapova. In der Folge brachte Ostapenko ihre Aufschlagspiele durch und verwertete ihren dritten Satzball. Im zweiten Satz gab es je zwei Breaks, ehe Potapova ihrer Gegnerin zum 6:4 erneut den Aufschlag abnahm.

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