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Anastasia Potapova hat ihre Auftakthürde beim WTA-1000-Turnier in Toronto souverän genommen. Österreichs Nummer eins setzte sich am Dienstag im Zweitrunden-Duell mit der Rumänin Elena-Gabriela Ruse nach 1:45 Stunden glatt mit 6:4, 6:2 durch. 

Toronto: Schweres Los für Potapova in 3. Runde

In der 1. Runde des Hartplatz-Turniers hatte die gebürtige Russin von einem Freilos profitiert. In der 3. Runde trifft die als Nummer 24 gesetzte Potapova auf die Australian-Open-Halbfinalistin Elina Switolina (9) aus der Ukraine.

Im ersten Satz ging Potapova mit 3:1 in Führung, ärgerte sich dann aber etwas über das Rebreak der Weltranglisten-77. zum 3:3. Mit einem weiteren Break zum 5:4 gelang Potapova die Vorentscheidung. Denn im zweiten Durchgang gelang der Weltranglisten-27. direkt das Break im ersten Game.

In der zweiten von drei Qualifikationsrunden zur Champions League steigen am Mittwoch auch die besten Frauen-Teams Österreichs ins Geschehen ein. Meister Austria will dabei vier Tage nach dem 0:1 zum Ligaauftakt gegen den SKN St. Pölten auf die Siegerstraße zurück. Die Hürde heißt dabei Hajduk Split.

„Ein schweres Los“, urteilte Austria-Coach Stefan Kenesei angesichts der Paarungen. Setzt sich sein Team in Radenci (SLO) an der österreichischen Grenze gegen Hajduk (11.00 Uhr) durch, wartet im „Finale“ am Samstag (18.00) der Gewinner der Partie zwischen Turnier-Gastgeber NK Mura aus Murska Sobota und Farul Constanta (ROU). „Wir wollen es im Idealfall als Gruppensieger überstehen“, sagte Kenesei, um so weiterzukommen. „Im Vorjahr haben wir das gut gemacht“, erinnerte er an die Erfolge über Glasgow und Minsk. Danach folgte allerdings das Aus in der dritten Qualirunde gegen den FC Paris, der Umstieg in den Europa Cup führte dann freilich bis ins Viertelfinale.

Marko Stankovic hat schon immer gewusst, was er will. Seine Karriere als Fußballer hat ihn von Leoben über Graz, Triest, Wien und Ried bis nach Indien gebracht. Auch im österreichischen Nationalteam durfte er spielen – auch wenn es nur ein Mal war. Nach seiner aktiven Karriere ist er auf die andere Seite des Mikrofons gewechselt. Bei Sky ist er aber nicht nur als Experte im Einsatz, sondern auch als Moderator, Interviewer – und in dieser Saison auch als Co-Kommentator und Podcaster (mit Didi Hamann).

Freiwasserschwimmer Luca Karl ist am Dienstag in seinem Pariser EM-Auftaktbewerb über 10 km als Achter in die Top Ten geschwommen. Damit verbesserte er sich über die olympische Distanz im Vergleich zu 2024 in Belgrad um drei Plätze. Der WM-Fünfte des vergangenen Jahres tritt noch am Dienstag (10.00 Uhr, live ORF Sport +) über 5 km und am Freitag über 3 km Knockout an. Die Wasserspringer Anton Knoll/Dariush Lotfi wurden synchron vom Turm im Achter-Finale Siebente.

Für Karl war lange ein noch besseres Ergebnis in Reichweite gewesen, nach acht absolvierten Kilometern musste er einige Konkurrenten aber noch ziehen lassen. Nach 1:55:48,7 Std. hielt sich der Rückstand des 24-Jährigen dennoch in Grenzen, der siegreiche Favorit Florian Wellbrock war 30,3 Sek. schneller. „Es hat nicht viel gefehlt auf den Sieger. Ich habe wieder eine gute Vorstellung geboten und ich bin überglücklich“, meinte Karl, dem die Bestätigung der Leistungen der vergangenen beiden Jahre gelungen ist.

Zweifel und Befürchtungen wegen Strömung und Wasserqualität wurden zerstreut. Zudem beeindruckte den Salzburger die Kulisse: „Ich glaube, viele tollere Kurse wie hier gibt es nicht. Direkt neben dem Eiffelturm, direkt in der Seine, in Paris direkt im Zentrum, alle Leute können zuschauen, die es interessiert“, betonte Karl. Über 5 km möchte er eine ähnlich gute Leistung abrufen: „Ich habe heute bewiesen, dass ich den Speed dazu habe.“

Knoll musste Wunde genäht werden

Für Österreichs Wassersprung-Duo war es schon vor dem Wettkampf nicht optimal gelaufen. Knoll hatte sich nach ORF-Angaben auf dem Weg in die Halle den Kopf angeschlagen und durch die getragene Sonnenbrille eine Verletzung zugezogen. Diese wurde genäht, zum Schutz der Wunde sprang der Wiener mit einer schwarzen Badehaube. Als Nummer eins in jedem der sechs Durchgänge wurde das Duo zudem vor dem zweiten Pflichtsprung durch das plötzlich aufgetretene Blenden der Sonne sichtlich irritiert, der eingehandelte Rückstand war nicht mehr wettzumachen.

Als Stefan Eichberger im Dezember auf dem OP-Tisch lag und sich sein gerissenes Kreuzband zusammenflicken ließ, fasste er einen kühnen Plan

„Im Juli fahre ich wieder Ski“, schwor sich der steirische Abfahrer und erntete für sein ambitioniertes Vorhaben einige skeptische Blicke. Immerhin handelte es sich bereits um die zweite schwere Knieverletzung in seiner noch jungen Profikarriere.

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