FILE PHOTO: A Marder armoured infantry fighting vehicle of the German army Bundeswehr is pictured at Rukla military base

© REUTERS / STAFF

Krieg in Ukraine

Ukraine lehnt Feuerpause ab + Deutschland liefert Panzer

Tag 315 im Ukraine-Krieg. Alle Entwicklungen im und rund um den Krieg finden Sie hier.

01/05/2023, 05:51 AM | Aktualisiert am 01/05/2023, 03:19 PM

Aktuelle Entwicklungen

  • Deutschland liefert Ukraine Marder-Panzer und Patriot-System (mehr)
  • Russland will Feuerpause ab Freitag, Ukraine lehnt ab (mehr)
  • Ukraine: 800 russische Soldaten am Mittwoch getötet (mehr)
  • Putin schickt Kriegsschiff in Atlantischen und Indischen Ozean (mehr)
  • Drohnenangriffe auf Flugplatz: Explosionen auf der Krim (mehr)
  • Selenskij appelliert neuerlich an den Westen Verteidigung zu stĂ€rken (mehr)
  • Lagebericht: Selenskij: Russland will Ukraine mit Drohnen-Angriffen "auslaugen" (mehr)
    Russland bestÀtigt Tod von 63 Soldaten durch ukrainische Raketenangriffe (mehr)
  • Kritik: Deutsche Verteidigungsministerin spricht vor Feuerwerk ĂŒber Krieg (mehr)
  • Selenskij wĂŒnscht Ukrainern ein Jahr des Sieges (mehr)
  • Putins Neujahrsansprache: "Westen nutzt Ukraine zur Zerstörung Russlands" (mehr)
  • Luftalarm: Massive russische Raketenangriffe auf Ukraine (mehr)
  • Ukrainischer Minister warnt Russen vor neuer Mobilmachung (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

  • Selenskij: Ukraine will Luftabwehr weiter ausbauen (mehr)
  • Putin lud Xi zu Staatsbesuch nach Moskau ein (mehr)
  • Putin und Xi und die Grenzen der grenzenlosen Freundschaft (mehr)
  • Schallenberg: Ukraine-Krieg wird uns noch lange begleiten (mehr)
  • "Bin ein wahrer russischer Patriot": Wenn Russen gegen Russen kĂ€mpfen (mehr)
  • Denkmal von Katharina der Großen in Odessa gestĂŒrzt (mehr)
  • Ukrainische Polizei entdeckt 25 Folterlager im befreiten Charkiw (mehr)
  • Kommt Erdoğans Ende – oder Putins? So wird die Weltpolitik 2023 (mehr)
  • Medwedew stellt skurrile Prognosen fĂŒr 2023 auf - und Elon Musk gefĂ€llt's (mehr)

Ukraine-Krieg: News zur aktuellen Lage

  • 04/17/2023, 08:42 PM

    Kiew: Erneut Dutzende russische Angriffe abgewehrt

    Die ukrainischen StreitkrĂ€fte haben im Osten des Landes nach eigener Darstellung am Montag erneut Dutzende Angriffe russischer Truppen abgewehrt. Als „Epizentrum der Kampfhandlungen“ gab der Generalstab in Kiew in seinem tĂ€glichen Lagebericht die StĂ€dte Bachmut und Marjinka an. Dort seien im Laufe des Tages rund 50 Angriffe aus fĂŒnf verschiedenen Richtungen „unter hohen Verlusten des Feindes“ abgeschlagen worden. Die Angaben konnten nicht unabhĂ€ngig geprĂŒft werden.

  • 04/17/2023, 08:38 PM

    Russischer Außenminister Lawrow dankt Brasilien fĂŒr UnterstĂŒtzung

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Brasilien fĂŒr UnterstĂŒtzung im Konflikt mit der Ukraine gedankt. "Wir sind natĂŒrlich daran interessiert, dass der Ukraine-Konflikt so schnell wie möglich endet", wurde Lawrow, der sich am Montag zu einem Besuch in der Hauptstadt BrasĂ­lia aufhielt, von der russischen Staatsagentur TASS zitiert. Russland fĂŒhrt seit mehr als einem Jahr einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine.

    Der brasilianische Außenminister Mauricio Vieira bekrĂ€ftigte das Interesse seines Landes an einer friedlichen Lösung und kritisierte Sanktionen gegen Russland. "Solche Maßnahmen haben negative Auswirkungen vor allem auf die Wirtschaft in EntwicklungslĂ€ndern." Brasilien hĂ€ngt als einer der weltweit fĂŒhrenden Agrarproduzenten von DĂŒngemitteln aus Russland ab.

  • 04/15/2023, 11:03 AM

    Cyberangriff auf Rheinmetall

    Der deutsche RĂŒstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall ist erneut Ziel einer Cyberattacke geworden. Davon betroffen soll das zivile GeschĂ€ft sein. 

  • 04/13/2023, 11:35 AM

    Ukrainischer Außenminister fordert schnellen NATO-Beitritt von Ukraine und Georgien

    Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat einen schnellen NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens gefordert. "Der kommende NATO-Gipfel in Vilnius ist der rechte Zeitpunkt, um Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und entschiedene Schritte auf dem Weg zur NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu unternehmen", sagte der 41-JĂ€hrige gemĂ€ĂŸ einer Mitteilung auf der Sicherheitskonferenz der Schwarzmeeranrainer in Bukarest.

    Es solle nicht nur gezeigt werden, dass die TĂŒr offen sei, sondern dass es auch einen klaren Plan gebe. Es mĂŒsse ein umfassendes Sicherheitsnetz fĂŒr alle Nationen der Region ausgearbeitet werden, die sich von dem "frei herumlaufenden Irren" - gemeint ist Russland - bedroht fĂŒhlten. Dabei erwĂ€hnte Kuleba auch den Krieg zwischen Russland und Georgien von 2008. "Es ist an der Zeit, das Schwarze Meer in das zu verwandeln, was die Ostsee geworden ist: ein Meer der NATO", betonte der Diplomat.

    Von den Schwarzmeeranrainern sind RumĂ€nien, Bulgarien und die TĂŒrkei bereits Teil des westlichen MilitĂ€rbĂŒndnisses. 

  • 04/13/2023, 11:07 AM

    London sieht zunehmende Kommunikationsprobleme im Kreml

    Laut britischen Geheimdiensten hat die russische FĂŒhrung zunehmend Probleme, den Ukraine-Krieg der eigenen Bevölkerung zu vermitteln. Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin stelle die "spezielle MilitĂ€roperation" in den Kontext der sowjetischen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg, hieß es heute im Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums. Russland begeht jedes Jahr am 9. Mai den "Tag des Sieges", an dem mit pompösen MilitĂ€rparaden der Sieg der Sowjetunion ĂŒber das nationalsozialistische Deutschland 1945 gefeiert wird, Gefallener gedacht und noch lebende Veteranen geehrt werden. Die Ehrung der Gefallenen frĂŒherer Generationen könnte laut London leicht dazu fĂŒhren, dass das Ausmaß der jĂŒngsten Verluste in der Ukraine, die der Kreml zu vertuschen versuche, offenkundig werde.

    Diese Botschaft könnte zudem bei den vielen Russen, die unmittelbare Einblicke in die scheiternde Operation in der Ukraine haben, zunehmend auf Unbehagen stoßen. Als Zeichen fĂŒr diese Entwicklung sehen die Briten auch die Absage mehrerer MilitĂ€rparaden in russischen Grenzregionen nahe der Ukraine und auf der annektierten Halbinsel Krim am 9. Mai. Die Absagen hĂ€tten offiziellen Angaben zufolge auch mit Sicherheitsbedenken zu tun, hieß es aus London.

  • 04/13/2023, 10:14 AM

    Deutsche Importe aus Russland um 91 Prozent gesunken

    Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat Russland fĂŒr den deutschen Außenhandel massiv an Bedeutung verloren. Im Februar 2023 brachen die Importe aus Russland zum Vorjahresmonat um 91 Prozent ein, wie das deutsche Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit belief sich der Wert der aus Russland eingefĂŒhrten GĂŒter nur noch auf 0,3 Milliarden Euro, nach 3,7 Mrd. Euro im Februar 2022.

    "Russland fiel damit von Rang elf auf Rang 46 der wichtigsten Warenlieferanten Deutschlands", erklÀrte die Behörde.

  • 04/13/2023, 10:12 AM

    Moskau beklagt fehlende Visa fĂŒr Lawrow-Delegation vor UNO-Auftritt

    Russland hat Verzögerungen bei der Ausgabe von US-Visa an Moskaus UNO-Delegation unter Leitung von Außenminister Sergej Lawrow kurz vor wichtigen Sitzungen des UNO-Sicherheitsrats kritisiert. "Bis jetzt wurde nicht eine einzige Einreiseerlaubnis erteilt", schrieb Russlands Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, am Donnerstag auf dem Telegram-Kanal der diplomatischen Vertretung. Russland hat im April den turnusmĂ€ĂŸigen Vorsitz im UNO-Sicherheitsrat ĂŒbernommen.

    Es seien nur noch wenige Tage bis zu dem Ereignis, doch bisher gebe es immer noch viele Unklarheiten. Lawrow soll die Sitzungen des Rats am 24. und 25. April leiten. Es sei auch die Landeerlaubnis fĂŒr Lawrows Flugzeug noch nicht erteilt worden. "Wir erwarten, dass die Amerikaner umgehend die Flugerlaubnis ohne irgendwelche Bedingungen oder EinschrĂ€nkungen erteilen", sagte Antonow.

  • 02/06/2023, 04:39 PM

    UNO-Chef Guterres befĂŒrchtet Ausweitung des Krieges

    UNO-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres befĂŒrchtet eine Ausweitung des Krieges in der Ukraine. "Ich befĂŒrchte, die Welt schlafwandelt nicht in einen grĂ¶ĂŸeren Krieg hinein - ich befĂŒrchte, sie tut dies mit weit geöffneten Augen", sagte Guterres am Montag in New York vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Knapp ein Jahr nach der Invasion Russlands in sein Nachbarland werde die Aussicht auf Frieden immer geringer, die Gefahr einer weiteren Eskalation wachse.

    Das Risiko eines Atomkriegs sei so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Die Welt brauche Frieden in der Ukraine, sagte Guterres.

  • 02/06/2023, 12:12 PM

    EU plant Selenskij-Besuch zum Gipfel in BrĂŒssel

    Die EuropÀische Union plant einem Zeitungsbericht zufolge die Teilnahme des ukrainischen PrÀsidenten Wolodimir Selenskij am Gipfel der Staats- und Regierungschefs in dieser Woche. Selenskij solle bei einer Sondersitzung des EU-Parlaments sprechen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit den PlÀnen vertraute Personen. Allerdings gebe es noch Sicherheitsbedenken.

  • 02/06/2023, 10:44 AM

    Ukrainischer Verteidigungsminister wird diese Woche nicht abgelöst

    Trotz zunĂ€chst anderslautender Aussagen soll der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow diese Woche noch nicht abgelöst werden. Das teilte ein Regierungsvertreter in Kiew laut Nachrichtenagentur Reuters mit. David Arachamija, Fraktionschef der parlamentarischen Vertretung von PrĂ€sident Wolodimir Selenskij, schrieb demnach im Nachrichtendienst Telegram, es werde "diese Woche keine personellen Änderungen im Verteidigungssektor geben".

    Arachamija nannte keine weiteren Details. Am Sonntag hatte er noch erklĂ€rt, Verteidigungsminister Olexij Resnikow werde ein anderes Ressort ĂŒbernehmen.

  • 02/03/2023, 11:01 PM

    Selenskij: EU-Betrittsverhandlungen können dieses Jahr beginnen

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij macht nach dem Gipfel mit der EU in Kiew weiter Druck fĂŒr einen raschen Beitritt seines Landes zur EuropĂ€ischen Union. "Wir sprechen bereits als Mitglieder der EU", sagte Selenskij in seiner am Freitagabend in Kiew verbreiteten allabendlichen Videobotschaft. Der Status mĂŒsse nur noch rechtlich verankert werden, meinte er.

    Die EU-Kommission mit PrÀsidentin Ursula von der Leyen an der Spitze hatte jedoch betont, dass die Ukraine noch einen langen Weg vor sich habe bis zu einer Mitgliedschaft in der EuropÀischen Union.

    Dagegen meinte Selenskyj, dass die EU-Vertreter bei dem Gipfel in Kiew am Freitag Beitrittsverhandlungen in Aussicht gestellt hĂ€tten. "Es gibt ein VerstĂ€ndnis, dass es möglich ist, die Verhandlungen ĂŒber eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EuropĂ€ischen Union dieses Jahr zu beginnen", meinte Selenskyj. Von EU-Seite gab es keine solchen konkreten Aussagen. Von der Leyen hatte zwar Selenskijs Entschlossenheit und Reformwillen gelobt in Kiew, aber auch betont, dass es noch einiges zu tun gebe. Einen Zeitplan gibt es nicht.

    EU-Ukraine summit in Kyiv
  • 02/03/2023, 10:00 PM

    US-Regierung weitet Sanktionen gegen iranischen Drohnenhersteller aus

    Die US-Regierung hat ihre Sanktionen gegen den Iran wegen seiner UnterstĂŒtzung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ausgeweitet. Konkret richten sich die neuen Maßnahmen gegen acht Individuen in der FĂŒhrungsetage des Unternehmens Paravar Pars, das die Drohnen vom Typ Shahed fĂŒr das iranische MilitĂ€r herstelle, die auch an Russland geliefert wĂŒrden, hieß es am Freitag in einer Mitteilung des US-Finanzministeriums.

    Moskau setze die unbemannten Luftfahrzeuge fĂŒr Angriffe auf kritische Infrastruktur in der Ukraine ein, so das US-Finanzministerium.

    Auch ein zum Marineschiff umfunktionierter Öltanker, von dem aus Drohnen gestartet werden könnten, sowie eine Marinefregatte seien von den Sanktionen betroffen, hieß es weiter. Die beiden iranischen Schiffe befĂ€nden sich derzeit auf einer Fahrt außer Landes.

    Als Folge der Sanktionen werden in der Regel etwaige Vermögenswerte der Betroffenen in den USA eingefroren. US-BĂŒrgern werden GeschĂ€fte mit ihnen untersagt. Auch internationale GeschĂ€fte werden durch die Sanktionen fĂŒr Betroffene meist deutlich schwieriger. Die US-Regierung hatte bereits im JĂ€nner FĂŒhrungskrĂ€fte anderer iranischer Luftfahrtunternehmen mit Sanktionen belegt, die mit dem Drohnen- und Raketenprogrammen des Iran in Verbindung gebracht werden.

  • 02/03/2023, 06:48 PM

    Meloni will noch vor dem 24. Februar Kiew besuchen

    Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni will vor dem 24. Februar, dem ersten Jahrestag des russischen Angriffes auf die Ukraine, Kiew besuchen. Das sagte Meloni am Rande ihres Besuches bei dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin am Freitag.

    "Italien hat alle Anstrengungen unternommen, um eine umfassende Hilfe zu leisten: Wir arbeiten mit Frankreich an der Raketenabwehr, wir haben unser sechstes Hilfspaket geschnĂŒrt. Wir sind dabei und werden unsere UnterstĂŒtzung fĂŒr den Dialog nicht versagen. Helfen Sie der Ukraine, die Akteure an den Tisch zu bringen", so Meloni.

    In Bezug auf die Migrationslage bestehe "die Notwendigkeit, den Menschenhandel zu verhindern und die Ströme abzufangen, bevor sie ankommen", bekrĂ€ftigte Meloni am Ende ihres Treffens mit Bundeskanzler Scholz. "Angesichts der aktuellen Krise muss man sich auf die Tatsache konzentrieren, dass die Migrationsfrage eine Sicherheitsfrage ist. Wer die Dynamik der Sahelzone kennt, weiß, dass es dort Menschen gibt, die Migranten zu einer Waffe machen können", so die italienische Regierungschefin.

    Meloni sprach auch das Thema Energie an. "Was das Gas betrifft, so habe ich mit Freude die Daten ĂŒber den RĂŒckgang der Gasrechnungen in Italien um 34 Prozent im kommenden Monat gelesen. Dies ist das Ergebnis eines langen Kampfes in Europa. Es ist ein Zeichen der Einigkeit, das zeigt, dass Europa, wenn es Probleme politisch angehen will, in der Lage ist, Lösungen anzubieten. Das war grundlegend", sagte Meloni.

  • 02/03/2023, 06:46 PM

    USA sagen Ukraine milliardenschwere MilitÀrhilfen zu

    Die USA sagen der Ukraine weitere MilitÀrhilfen im Volumen von 2,175 Milliarden Dollar zu. Das geplante Paket beinhalte unter anderem Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Waffen, gab das US-Verteidigungsministerium am Freitag bekannt.

    Die neuen von NATO-LĂ€ndern zugesagten Panzer dĂŒrften nach EinschĂ€tzung der Ukraine als "eiserne Faust" bei der Gegenoffensive von Kiew dienen, um die russischen Verteidigungslinien zu durchbrechen. Die westlichen Lieferungen von 155-mm-Artillerie seien entscheidend fĂŒr die Ukraine, um den russischen Angriffen im SĂŒden und Osten des Landes standzuhalten, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksyj Resnikow weiter.

    Der Ukraine liegen nach eigenen Angaben Zusagen fĂŒr insgesamt 321 Kampfpanzer von mehreren LĂ€ndern vor. Russland trieb zuletzt im Osten der Ukraine nach Darstellung beider Kriegsparteien seine Offensive voran.

    Die Ukraine versucht nach den Worten von PrÀsident Wolodimir Selenskij die Stadt Bachmut so lange wir möglich zu halten. "Wir betrachten Bachmut als unsere Festung", sagte Selenskij bei der Pressekonferenz mit EU-Vertretern. Der PrÀsident erneuert im Zusammenhang mit der Verteidigung von Bachmut seine Forderungen nach Langstreckenwaffen.

  • 02/03/2023, 05:48 PM

    EU-Gipfel in Kiew: BrĂŒssel verspricht Hilfe, die Ukraine will mehr

    Die EU sichert PrĂ€sident Selenskij weitere UnterstĂŒtzung zu, verspricht aber keinen raschen EU-Beitritt. Österreich darf beim Wiederaufbau auf AuftrĂ€ge hoffen.

  • 02/03/2023, 04:18 PM

    Baltenstaaten fĂŒr mehr Tempo bei Waffenlieferungen

    Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben mehr Tempo bei den westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine verlangt. "Die kommenden Monate werden sehr schwierig. Sie könnten sogar entscheidend fĂŒr diesen Krieg sein", sagte die litauische Regierungschefin Ingrida Simonyte am Freitag nach einem Dreier-Treffen in Tallinn. "Deshalb mĂŒssen wir unsere UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine beschleunigen und verstĂ€rken - vor allem die militĂ€rische Hilfe."

    Auch die estnische Gastgeberin Kaja Kallas warnte, dass die Hilfe fĂŒr das von Russland angegriffene Land nicht zu spĂ€t kommen dĂŒrfe. "Es sollte jetzt jedem klar sein, dass der Preis der Aggression mit jedem Zögern, mit jeder Verzögerung steigt." Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins sagte: "Wir unterstĂŒtzen das Ersuchen der Ukraine nach AusrĂŒstung, die es ihnen ermöglicht, den Krieg zu gewinnen."

  • 02/03/2023, 03:56 PM

    EU-Ratschef sagt Kiew Hilfe "auf jede erdenkliche Weise" zu

    Die EuropĂ€ische Union hat der Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Angriffe versichert, unerschĂŒtterlich an ihrer Seite zu stehen. "Die EU wird Sie solange wie nötig auf jede erdenkliche Weise unterstĂŒtzen", versprach RatsprĂ€sident Charles Michel am Freitag zum Abschluss eines EU-Ukraine-Gipfels in Kiew. Die Zukunft der Ukraine liege in der EuropĂ€ischen Union, betonte der Belgier. Die EU und die Ukraine seien eine Familie. "Ihr Schicksal ist unser Schicksal."

    Die EU werde den Druck auf Russland erhöhen, damit das Land den Krieg beende, sagte Michel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen und dem ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser forderte Sanktionen der EuropÀischen Union, die sicherstellen sollen, dass Russland seine militÀrischen KapazitÀten nicht wieder aufbauen kann.

  • 02/03/2023, 03:37 PM

    Olympische Spiele 2024: Baltische Staaten sprechen sich gegen russische Athleten aus

    Die Regierungsspitzen der baltischen Staaten haben sich entschieden gegen die Teilnahme russischer und belarussischer Athleten in Paris ausgesprochen. "Ich muss sagen, dass ich wirklich enttĂ€uscht bin, was den Vorschlag des Internationalen Olympischen Komitees betrifft", sagte die gastgebende MinisterprĂ€sidentin Kaja Kallas aus Estland nach einem Treffen mit Krisjanis Karins aus Lettland und Ingrida Simonyte aus Litauen am Freitag in Tallinn. "Es ist eine Schande, ukrainische Athleten in eine Situation zu bringen, in der sie in der Sportarena auf Russen treffen mĂŒssen."

    Russland zerstöre nun seit einem Jahr die ukrainische Nation, den Staat und das Volk. "Russland hat Hunderte von ukrainischen Athleten getötet, darunter Olympiasieger und Weltmeister", betonte Kallas. "Jetzt Athleten den Eintritt in die olympische Arena auf Kosten des Blutes von Ukrainern zu gestatten, ist kein faires Spiel." Sie verwies zudem darauf, dass Russland Sport als Propagandainstrument benutze und seine Athleten eigentlich russische Soldaten seien.

  • 02/03/2023, 03:25 PM

    Russland will ukrainische Vermögen auf Krim verstaatlichen

    Russland will "auslĂ€ndische" GĂŒter und Vermögenswerte in der annektierten Krim verstaatlichen und einen Teil des Geldes an Soldaten weiterleiten, die in der Ukraine kĂ€mpfen. Der PrĂ€sident des von Russland auf der Krim eingesetzten Regionalparlaments, Wladimir Konstantinow, teilte am Freitag auf Telegram mit, das "Vermögen auslĂ€ndischer BĂŒrger und Staaten, die feindliche Taten gegen Russland ausĂŒben", zu verstaatlichen.

    Das Gesetz ziele auf das Vermögen ukrainischer Einzelpersonen und Unternehmen und sei einstimmig beschlossen worden, hieß es weiter von Seiten des 2014 nach der Annexion der Halbinsel Krim installierten Regionalparlaments. Ein Teil der Vermögenswerte fließe zur UnterstĂŒtzung "an die Teilnehmer der Spezial-MilitĂ€roperation", sagte Konstantinow der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Behörden sollen die Gelder teilweise verteilen, indem kostenlos "GrundstĂŒcke zur VerfĂŒgung gestellt" werden, teilte die Regionalregierung mit.

  • 02/03/2023, 01:50 PM

    Kreml dementiert angebliches Angebot aus Washington

    Russland hat Medienberichte ĂŒber ein angebliches Friedensangebot aus den USA mit territorialen ZugestĂ€ndnissen in der Ukraine dementiert. "Das ist eine Ente", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Zuvor hatte es Meldungen gegeben, wonach CIA-Chef William Burns ausgelotet habe, ob Russland bereit wĂ€re, seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland zu beenden, wenn es dafĂŒr 20 Prozent des ukrainischen Territoriums erhielte.

    Demnach soll Burns sowohl in Kiew als auch in Moskau versucht haben, eine diplomatische Lösung fĂŒr den bald ein Jahr dauernden Krieg zu finden. Beide Seiten, so hieß es weiter in den Berichten, seien dazu aber nicht bereit gewesen: die Ukraine, weil sie nicht auf Teil des eigenen Staatsgebiets verzichten wollte, und Russland, weil es davon ausgehe, sowieso zu gewinnen. Offiziell gab es aus dem Weißen Haus keine BestĂ€tigung fĂŒr eine derartige diplomatische Offensive des Geheimdienstchefs.

Kommentare

Kurier.tvMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat