Trump verkündet „vollständige Entwaffnung“ der Hamas
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe, die Trump jedoch für beendet erklärt hat. Der Iran wiederum hat nach mehreren gegenseitigen Angriffen das getroffene Rahmenabkommen ausgesetzt.
- Ein Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Weiterer Hauptstreitpunkt: die Straße von Hormus. Nach einer kurzfristigen Entspannung hat der Iran die Meerenge de facto wieder geschlossen. Die USA verhängten daraufhin erneut eine Blockade iranischer Häfen.
- US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine sind laut CNN wegen knapper US-Munitionsbestände besorgt.
- Zustimmung sinkt: Nur noch jeder dritte US-Bürger befürwortet den seit fünf Monaten andauernden Konflikt.
- Das US-Militär hat nach einem iranischen Überraschungsangriff erstmals seit fast einer Woche wieder Ziele im Iran bombardiert. Trump drohte: ""Wir werden sie verdammt windelweich prügeln."
- Trotz gegenseitiger Angriffe gehen die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA weiter.
- Der Friedensrat hat laut US-Präsident Trump eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt.
- Wollten die Iraner Trumps Luxus-Jumbo abschießen?
- Drei Szenarien, wie es im Krieg gegen den Iran weiter gehen könnte
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- USA oder Iran: Wessen Zeit läuft schneller ab?
- Iran-Krieg: „Die USA sind mit einem tiefblauen Auge davongekommen“
- Trump öffnet Öl-Schleusen im Iran und verhilft den „Terroristen“ zu Milliarden
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
- Wasser als Waffe: Die Golfstaaten haben einen verwundbaren Punkt
- Khalil Al-Hayya neuer Anführer der Hamas
Iran-Krieg
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Israel zerstört Hisbollah-Tunnel bei Burg Beaufort
Nach einem Angriff der Hisbollah-Miliz hat Israel eigenen Angaben zufolge Tunnel der Miliz im Gebiet der Burg Beaufort im Südlibanon zerstört. In einer Erklärung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht auf Freitag hieß es, die Hisbollah habe die Tunnel nutzen wollen, um nach Israel einzudringen.
Die Armee habe rund 700 Tonnen Sprengstoff für die Zerstörung der Tunnel gebraucht, teilten beide weiter mit. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, die Explosionen seien im gesamten Südlibanon zu hören gewesen. Ein Einwohner der südlibanesischen Stadt Nabatieh sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass in dem Ort einige Fenster zersplittert seien. Es war zunächst unklar, ob auch die Burg beschädigt wurde.
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Israelischer Luftangriff beschädigt Krankenhaus in Gaza
Ein israelischer Luftangriff auf ein Wohngebäude neben dem christlich geführten Al-Ahli-Arab-Krankenhaus in Gaza-Stadt hat nach Angaben der katholischen Hilfsorganisation CNEWA Schäden an der Klinik verursacht. Zwar sei das Krankenhaus selbst nicht Ziel des Angriffs gewesen, dennoch wurden Fenster und Türen zerstört sowie ein Aufzug im Diagnosezentrum beschädigt. Im Krankenhaus wurde nach bisherigen Angaben niemand verletzt, wie die Kathpress am Freitag berichtete.
Der Angriff am Mittwoch habe unter Patienten und Mitarbeitern jedoch große Angst ausgelöst, erklärte Krankenhausmanager Mousa Ayad gegenüber CNEWA. Die wiederholten Explosionen sorgten für Verunsicherung und setzten sowohl das medizinische Personal als auch die Patienten zusätzlich unter psychischen Druck. Das Krankenhaus liege weniger als zwei Kilometer von einer von Israel kontrollierten Militärzone entfernt. Zwar gehe man nicht davon aus, dass die Klinik gezielt angegriffen werde, doch könne niemand vorhersagen, wo der nächste Luftangriff einschlage.
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Iran meldet Angriffe auf Kuwait
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben Einrichtungen des US-Militärs in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Ziel sei der Stützpunkt Ahmed al-Dschaber gewesen, berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf die Armee. Der Angriff sei eine Antwort auf die jüngsten Attacken der USA auf ein Wohnhaus auf der Insel Keschm und andere Ziele im Iran.
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Trump verkündet „vollständige Entwaffnung“ der Hamas
Die Hamas ihrerseits zeigt sich bereit, Waffen unter internationale Aufsicht zu stellen, lehnt aber eine Übergabe an Israel ab.
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Teheran warnt Bulgarien und Zypern wegen US-Militärpräsenz
Der Iran fordert Bulgarien auf, die vorübergehende Stationierung von US-Militärflugzeugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Besmer zu überdenken. In einem Telefonat mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa bezeichnet Außenminister Abbas Araqchi die Genehmigung als Beihilfe zu einer Aggression gegen sein Land, wie iranische Staatsmedien berichten.
In einem weiteren Gespräch mit dem zypriotischen Außenminister Constantinos Kombos dringt Araqchi darauf, dass ausländische Militärbasen auf Zypern nicht gegen den Iran eingesetzt werden. Das bulgarische Parlament hat die Stationierung von bis zu acht US-Tankflugzeugen und 250 Soldaten gebilligt. Auf Zypern befinden sich zwei britische Militärstützpunkte, die den USA für Verteidigungsschläge gegen iranische Raketen zur Verfügung stehen.
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Verhandlungen laufen weiter
Trotz der gegenseitigen Angriffe hielten die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington nach Angaben des Vermittlers Pakistan an. "Die Verhandlungen zwischen den Parteien laufen weiter, insbesondere zur Straße von Hormus und zur Deeskalation", sagte der pakistanische Außenamtssprecher Tahir Andrabi vor Journalisten in Islamabad. "Wir setzen unser Äußerstes daran, alle Parteien zum Islamabad-Memorandum zurückzubringen."
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Straße von Hormus: Öltanker mussten umkehren
Zwei Öltanker mussten in der Straße von Hormus iranischen Angaben zufolge umkehren, nachdem einer von ihnen in Brand geraten sei. Die Tanker hätten, "ermutigt durch US-Flugzeuge", versucht, "die Straße von Hormus über die unsichere südliche Route zu verlassen", erklärten die iranischen Revolutionsgarden. "Nachdem auf einem von ihnen ein großer Brand ausgebrochen war, kehrten beide Schiffe schnell um."
Die Revolutionsgarden bekräftigten außerdem erneut ihre Position, dass die Meerenge "unser Territorium" sei und "nicht wieder geöffnet werden kann, solange die überzogene Rhetorik und die Drohungen von US-Vertretern sowie ihre Einmischung in die maritimen Bewegungen in der Region andauern".
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Iranische Angriffe auf Kuwait und Jordanien
Am Donnerstag meldete die jordanische Armee erneut iranische Raketenangriffe. Die Luftabwehr habe fünf Raketen, die Jordanien zum Ziel gehabt hätten, "abgefangen und abgeschossen", erklärte ein Sprecher der jordanischen Armee. Opfer wurden demnach nicht verzeichnet.
Bei einem iranischen Angriff auf ein Gebäude eines chinesischen Unternehmens im Norden des Golfstaats Kuwait wurde nach Regierungsangaben ein Arbeiter getötet. Das Gebäude sei zudem erheblich beschädigt worden, teilten die kuwaitischen Streitkräfte unter Berufung auf das Verteidigungsministerium mit. Seit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran stand Kuwait erneut mehrfach unter Beschuss. In dem Golfstaat sind wie in anderen Ländern der Region US-Truppen stationiert, die wiederholt Ziel iranischer Vergeltungsangriffe geworden sind.
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Saudi-Arabiens Wirtschaft leidet unter Iran-Krieg
Der Iran-Krieg lässt die Wirtschaft von Saudi-Arabien einbrechen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des weltgrößten Ölexporteurs fiel im zweiten Quartal um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Statistikbehörde Gastat am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Grund für den Rückgang war demnach ein Einbruch des Ölgeschäfts um 24,7 Prozent. Die anderen Wirtschaftsbereiche wuchsen dagegen um 0,9 Prozent. Die Staatsausgaben legten um 0,6 Prozent zu. Der Konflikt in der Region dauert bereits seit fünf Monaten an.
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Tote und Verletzte nach US-Angriff
Bei einem Angriff auf die iranische Insel Qeshm sind iranischen Medien zufolge ein Ehepaar und ihr zweijähriges Kind getötet worden. Dies meldete die Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag unter Berufung auf die Medizinische Universität Hormozgan. Zwei weitere Kinder seien verletzt worden.
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"Werden sie windelweich prügeln“: USA greifen Iran erneut an
Das US-Militär hat nach einem iranischen Überraschungsangriff erstmals seit fast einer Woche wieder Ziele im Iran bombardiert. "Die Angriffe sind eine kraftvolle Reaktion auf die gestrigen iranischen Angriffsversuche auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte", erklärte Centcom.
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Irakischer Premier sagt Treffen in Saudi-Arabien ab
Der irakische Ministerpräsident Ali al-Zaidi hat sagte Insidern zufolge einen für Donnerstag geplanten Besuch beim saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Jeddah ab. Im Irak berief al-Zaidi nach den Angriffen der USA und Saudi-Arabiens gegen Iran-treue Milizen eine Notfallsitzung des Sicherheitsrats ein. Das Treffen in Bagdad sollte sich um die Sicherheitslage und die Luftangriffe drehen, berichtete die Staatsagentur INA. Die Angriffe in der Nacht zielten nach US-Angaben auf mit dem Iran verbündete Milizen im Irak. -
US-Militär wehrte iranischen Angriff ab
Das US-Militär wehrte in der Nacht nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten ab. Alle Raketen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt.
Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, nachdem der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte erklärten am Morgen, es seien fünf Raketen aus dem Iran abgefangen worden. Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb auf der Plattform X, es sei das erste Mal, dass der Iran angegriffen habe, ohne zuvor von den USA oder Israel selbst attackiert worden zu sein.
Es könne ein Signal im Kontext des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus am Dienstag gewesen sein, schrieb der Experte. Der Angriff dürfte demnach als Warnung an die USA gedacht gewesen sein, sich keiner neuen militärischen Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder eine solche selbst einzuleiten, hieß es.
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Houthi-Miliz erwägt Gebühren für Passage durchs Rote Meer
Die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen erwägt die Einführung von Gebühren für die Durchfahrt von Handelsschiffen durch das Rote Meer. Dies sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Der Plan bezieht sich demnach auf die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit mit dem Indischen Ozean verbindet. Ein Zeitplan dafür wurde nicht genannt.
Die Idee wurde bei einem Treffen in Teheran erörtert. Houthi-Vertreter seien im Juli zur Trauerfeier für Irans obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, der bei Angriffen der USA und Israels getötet worden war, in die Islamische Republik gereist, wo iranische Gesprächspartner die Einführung von Gebühren vorgeschlagen hätten. Mit einer solchen Gebühr solle der Druck auf die USA erhöht werden. Chinesische Schiffe sollen von den Abgaben ausgenommen werden.
Peking hatte zuvor in direkten Gesprächen mit der Miliz erreicht, dass seine Tanker das südliche Rote Meer ohne Angriffe passieren können. Die Volksrepublik ist der weltgrößte Abnehmer von Öl aus Saudi-Arabien aber auch großer Abnehmer von iranischem Öl.
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China widerspricht Bericht zu geplanter Waffenlieferung an den Iran
China hat einem Medienbericht über eine bevorstehende Waffenlieferung an den Iran widersprochen. Die Berichte seien gegenstandslos, erklärte das Außenministerium in Peking auf Nachfrage. China habe konsequent eine Rolle dabei gespielt, den Frieden und eine Beendigung des Konflikts zu fördern, hieß es weiter.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass der Iran in den kommenden Wochen tragbare Flugabwehrraketen aus chinesischer Produktion erwarte. Es seien die ersten aus der bis zu 400 Stück großen Lieferung.
Die schultergestützten Systeme sollen den Iran 60 bis 70 Millionen US-Dollar kosten (derzeit rund 53 bis 61 Millionen Euro), wie es in dem Medienbericht weiter hieß. Das Geschäft sei mit einer in Hongkong ansässigen Firma unterzeichnet worden, die als Zwischenhändler für den Iran und den chinesischen Lieferanten fungiert habe.
China gilt als wichtiger Verbündeter des Irans. Seit Beginn der US-Angriffe Ende Februar hatte Peking immer wieder ein Ende der Kämpfe gefordert und betont, sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einzusetzen. China war vor dem Krieg der größte Abnehmer von iranischem Öl. Der Verkauf des Rohstoffs ist für die Regierung in Teheran die wichtigste Einnahmequelle.
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US-Militär fängt iranische Raketen in Nahost ab
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt. "Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen", teilte das US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien.
Laut CENTCOM feuerten die iranischen Revolutionsgarden die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe im Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte er "Axios". Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen.
Grund für den plötzlichen Angriffsstopp könnte aber auch etwas anderes sein: Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.
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USA attackieren Ziele im Irak
Die USA und Saudi-Arabien haben gemeinsame Angriffe auf Ziele im Irak ausgeführt. Diese hätten sich gegen „mit dem Iran verbündete Terroristen“ gerichtet, erklärte Dienstagabend das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM. Die Milizen hätten in den vergangenen Tagen mehr als zwei Dutzend Drohnenangriffe ausgeführt.
Die Milizen im Irak seien von den iranischen Revolutionsgarden „angewiesen“ worden, „US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen“.
Nach Angaben der offenbar angegriffenen Hashd al-Shaabi-Einheit, einer inzwischen in die irakische Armee eingegliederten früheren pro-iranischen Miliz, seien ihre „offiziellen Hauptquartiere“ in verschiedenen Regionen des Landes getroffen worden. „Diese Angriffe führten zum Märtyrertod mehrerer Menschen und verletzten weitere Personen.“
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Trump: „Bibi will, dass ich weiterhin involviert bleibe“
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trafen sich am Dienstag im Weißen Haus zu einem Gespräch. Es sollte vor allem um den Iran gehen. In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg als belastet.
Mehr dazu hier:
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Golfstaaten unterstützen Omans Hormus-Vorschlag
Der Oman treibt einen Kompromiss zur Lösung des Streits um die Straße von Hormus voran. Inzwischen habe sich der Oman die Unterstützung anderer Golfstaaten für seinen Ansatz gesichert, sagte ein Insider aus der Region der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Der Vorschlag sehe vor, dass der Iran nicht die alleinige Kontrolle über die Meerenge haben werde und dass Gebühren nur auf freiwilliger Basis von den Nutzern zu entrichten seien.
Das System würde sich somit an der Handhabung in der Straße von Malakka orientieren, wo Indonesien, Malaysia und Singapur von Frachtern freiwillige Beiträge zur Finanzierung von Navigation, Umweltschutz und Rettungseinsätzen erbitten.
Vom Iran lag zunächst keine Stellungnahme vor. Teheran hat erklärt, dass es die Straße von Hormus gemeinsam mit dem Oman verwalten wolle, der das gegenüberliegende Ufer kontrolliert. Außerdem will der Iran Nutzungsgebühren für Schiffe erheben, die die Meerenge befahren. Die USA streben dagegen eine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg an, als Schiffe die Route noch frei und ohne Zahlungen passieren konnten. Die Erhebung obligatorischer Gebühren ist aus Sicht Washingtons rechtswidrig.
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Saudi-Arabien meldet neue Attacken
Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von „iranisch unterstützten terroristischen Milizen“ vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki.
Al-Maliki betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, „zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort“ zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht.
Wenig später reklamierte die Huthi-Miliz im Jemen Drohnenangriffe auf mehrere Ziele der Öl-Infrastruktur in Saudi-Arabien. Ziel seien „sensible Punkte“ für die Versorgung und den Transport von Rohöl aus dem Osten des Landes in die Hafenstadt Janbu am Roten Meer gewesen, teilte die Miliz mit. Der Angriff sei eine Reaktion auf das Eindringen saudischer Drohnen in den jemenitischen Luftraum gewesen, hieß es weiter.
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Trump sieht "gute Chance" für Gesprächslösung
Nach mehreren Tagen ohne gegenseitige Angriffe hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung geäußert. Trump sprach von einer "guten Chance" für eine Einigung mit Teheran - das allerdings direkte Gespräche weiterhin dementierte. "Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump am Montag an Bord des US-Präsidentenflugzeugs Air Force One. "Ich denke, es besteht eine gute Chance, dass etwas passieren könnte." Sollten die Bemühungen scheitern, würden die USA "zu dem zurückkehren, was wir vor zwei Tagen gemacht haben", drohte der US-Präsident.
Nach 13 Nächten mit neuen US-Luftangriffen auf den Iran hatten Washington und Teheran seit Freitag keine weiteren gegenseitigen Angriffe gemeldet. Der Iran erklärte seinerseits, seine "Vergeltungsmaßnahmen" eingestellt zu haben.
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Weitere Hinrichtungen im Iran nach Protesten
Im Iran sind im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals zwei Männer im Zusammenhang mit den Protesten Anfang des Jahres exekutiert worden. Den Männern sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten an der Ermordung von Polizeibeamten in der Stadt Isfahan beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.
Die iranische Justiz hat bis heute mindestens 27 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet. Die Demonstrationen im Winter waren Ende Dezember angesichts der Wirtschaftskrise im Land ausgebrochen und entwickelten sich rasch zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen. Tausende Demonstranten wurden dabei getötet.
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USA: Neue Gespräche zwischen Israel und Libanon
Die USA haben eine neue Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon vom 4. bis 6. August in Rom bestätigt. Technische Arbeitsgruppen sollten dort die vollständige Umsetzung des im Juni geschlossenen Rahmenabkommens voranbringen, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Montag. Bei den Gesprächen soll es demnach unter anderem um die Ausweitung sogenannter Pilotzonen im Süden des Libanon gehen.
Pilotzonen sind Gebiete, aus denen sich die israelische Armee zurückzieht - und in denen die libanesische Armee die Verantwortung für die Sicherheit übernimmt. Gegenstand der Gespräche sollen auch die Klärung offener Grenzfragen sowie die Ausarbeitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens sein.
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Netanjahu trifft Trump in Washington
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu kommt am Dienstag nach Angaben seines Büros mit US-Präsident Donald Trump in Washington zusammen. Es wäre das siebente Treffen der beiden Politiker seit dem Wiedereinzug des US-Präsidenten ins Weiße Haus im Jänner 2025. Die Beziehung zwischen Netanyahu und Trump hatte sich zuletzt wegen unterschiedlicher Vorstellungen im Iran-Krieg abgekühlt.
Netanyahu will in der US-Hauptstadt zudem an der Trauerfeier für den gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilnehmen. Graham sei "ein Freund Israels" gewesen, hieß es zur Begründung. Der 71-jährige Senator war vor rund zwei Wochen überraschend gestorben. In der Nationalkathedrale ist eine Trauermesse geplant, bei der Trump eine Rede halten will.
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CNN-Bericht über schrumpfende US-Munitionsreserven
Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Iran-Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.
Trump sagte dazu an Bord der Präsidentenmaschine: "Wir haben eine Menge Munition, verschiedene Arten davon." Es sei "mehr als wir jemals verwenden könnten". Zugleich würden die Bestände unter anderem bei Patriot-Systemen ausgebaut. Trump verwies auch darauf, dass sein Vorgänger Joe Biden Munition wie Patriot-Raketen an die Ukraine zur Abwehr der russischen Aggression geschickt hatte.
Eine weitere Sorge bei einem Treffen mit Vance und Caine seien potenzielle Opfer unter der iranischen Bevölkerung bei weiteren Angriffen gewesen, berichtete CNN. Trump hatte in der vergangenen Monaten wiederholt damit gedroht, zivile Infrastruktur wie Brücken, Straßen und Kraftwerke anzugreifen.
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Trump: Angriffspause für Verhandlungen
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte Trump der Website "Axios". Zugleich drohte er mit erneut "sehr starker militärischer Gewalt" für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben. Der Iran bestritt hingegen, dass aktuell Verhandlungen mit den USA stattfinden.
Er räume den Verhandlungen "nicht viel Zeit" ein, zum Erfolg zu kommen, sagte Trump gegenüber "Axios". Bei den Gesprächen geht es um eine Öffnung der Straße von Hormuz sowie eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm. Laut Trump traf er die Entscheidung, die Angriffe zu pausieren, am Freitag auf Anraten der Vermittlerländer. Als Vermittler treten unter anderem Katar und Pakistan auf. Trump sagte in einer Fragerunde an Bord des Präsidentenflugzeugs, die Gesprächsbereitschaft Irans sei ein Zeichen dafür, dass die US-Stärke Erfolg zeige. "Sie haben um ein Treffen gebeten."
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Saudi-Arabien meldet Drohnenbeschuss
Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von "iranisch unterstützten terroristischen Milizen" vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Ministeriums, Turki al-Maliki.
Al-Maliki betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, "zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort" zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht. Bisher reklamierte keine Gruppe den Angriff für sich.
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Derzeit keine Verhandlungen mit den USA
Im Iran-Krieg hat es drei Nächte in Folge keine Angriffe der USA und des Iran gegeben - neue Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern laufen aber offenbar nicht. Der Iran erklärte am Montag, dass er derzeit keine Verhandlungen mit den USA führe. "Vermittler mögen Botschaften von amerikanischer Seite an uns übermitteln, die sich auf die aktuellen Entwicklungen in der Region beziehen", sagte Außenamtssprecher Esmail Baghaei in Teheran.
"Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten", so der Sprecher. Baghaei bestritt auch, dass der Iran um neue Verhandlungen mit den USA gebeten habe. Dies seien "Erfindungen, die die Gegenseite von Zeit zu Zeit in Umlauf bringt".
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US-Angriffe treffen Wasserversorgung im Süden
Nach den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Behörden zufolge massive Schäden an der Wasserversorgung im Landessüden entstanden. 18 Einrichtungen, darunter Meerwasserentsalzungsanlagen, seien beschädigt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Hormuzgan. Zehn Anlagen seien bei den Luftangriffen vollständig zerstört worden.
Dem Bericht nach wurde gleich zu Beginn der jüngsten Eskalation Anfang Juli eine Meerwasserentsalzungsanlage auf der Insel Gheshm durch die Angriffe außer Betrieb gesetzt. Dadurch sei die Wasserversorgung für gut 120.000 Menschen beeinträchtigt worden.
Schäden an der Wasserversorgung treffen die Zivilbevölkerung im Süden des Irans besonders hart. Seit Jahren herrscht im Hochsommer extreme Trockenheit. Tagsüber steigen die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad.
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USA verlegen Militär in den Nahen Osten
Die USA bestätigten die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt. US-Botschafter Mike Waltz sagte in der Polit-Sendung "Face the Nation" des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen.
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Iran und USA setzen Angriffe aus
Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bemühen sich um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will seinem UNO-Botschafter zufolge der Diplomatie eine Chance geben. "Er gibt den Gesprächen etwas Raum, er lässt ihnen ein wenig Zeit", sagte Botschafter Mike Waltz am Sonntag dem Sender Fox News. Der Iran werde seine Angriffe aussetzen, solange die USA die ihren unterbrächen, sagte zudem ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Die USA stellten über das Wochenende ihre Angriffe ein - nach 13 Nächten in Folge. Auch vom Iran wurden keine Attacken auf Nachbarländer bekannt. Der US-Fernsehsender CBS berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Angriffe seien ausgesetzt worden, weil am Freitag ein Vermittler des Omas zu Gesprächen nach Teheran gereist sei.
Bereits am Samstag war aus der US-Regierung verlautet, Trump habe "immer deutlich gemacht, dass er die Diplomatie bevorzugt, aber er hat dem Iran gezeigt, was passieren wird, wenn er nicht ernsthaft an den Verhandlungstisch kommt". Trump habe sich vorerst dazu entschlossen, von seinen Plänen zur Eskalation der Angriffe auf den Iran Abstand zu nehmen, berichtete auch die "New York Times" am Samstag unter Berufung auf zwei mit der Diskussion vertraute Personen.
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Schiffsverkehr in Katar wieder normal
Der Schiffsverkehr im Golfstaat Katar läuft nach vorigen Warnungen wegen erneuter iranischer Angriffe wieder normal. Fahrten für alle Arten von Schiffen seien ab heute wieder regulär möglich, teilte das katarische Transportministerium mit. Die Betreiber und Besatzungen von Schiffen sollten sich aber weiterhin an die Vorschriften halten, um ein höchstes Maß an Sicherheit zu garantieren.
Katar hatte nach erneuten iranischen Angriffen zuvor zu einer vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere „meeresbasierte Tätigkeiten“ werde empfohlen, diese bis auf weiteres auszusetzen, teilte das Ministerium vor zwei Wochen mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und „alle anderen Seefahrzeuge“. Die Warnung folgte nach erneuten Angriffen aus dem Iran.
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Ökonomon: Ölversorgung in Europa gesichert
Nach dem sprunghaften Anstieg der Ölpreise infolge der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Versorgung in Europa weiterhin stabil. Aktuell sei die Versorgung mit Rohöl und Mineralölprodukten wie Benzin und Diesel gesichert, sagte DIW-Ökonomin Franziska Holz der Deutschen Presse-Agentur. Schwieriger ist die Lage bei Kerosin, allerdings sei auch hier kein großflächiger Lieferausfall zu erwarten.
Holz erläuterte, dass angesichts des fortgesetzten Konflikts im Persischen Golf und rund um die Straße von Hormus in absehbarer Zeit nicht mit einem spürbaren Rückgang des Ölpreises zu rechnen sei. Importe von Rohöl, Benzin und Diesel aus dem Persischen Golf hätten in Europa auch vor der Unterbrechung der Lieferungen nur eine untergeordnete Rolle gespielt, so die Expertin. Weil der Ölmarkt aber international vernetzt sei, spüre man auch hierzulande den hohen Preis. Insgesamt seien im Weltölmarkt fast 20 Prozent weniger Mengen als vor dem Krieg verfügbar. „Daher wäre es wichtig, auch in Deutschland und Europa Benzin und Diesel zu sparen.“
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Iran droht mit Ausweitung des Konflikts
Irans Armeesprecher Amir Akraminia droht mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon vor Ort bewahrheitet. Das Kriegsgebiet reicht laut Akraminia bereits von Jordanien bis hin zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollte das US-Militär die Luftangriffe fortsetzen, werde das Gebiet noch weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet.
Nach Angaben Sprechers ist das Militär auch auf andere Szenerien vorbereitet. Er nannte eine großangelegte Luftoperation sowie eine Bodenoffensive des US-Militärs. Laut Akraminia hat der Iran seine Angriffe auf arabische Verbündete der USA vorübergehend ausgesetzt, da die US-Streitkräfte ihre Luftschläge in den vergangenen zwei Nächten eingestellt hätten. Der Sprecher begründete den Schritt damit, dass das eigene militärische Vorgehen ausschließlich auf Vergeltung ausgerichtet sei.
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Iran: Gespräche mit dem Oman über Straße von Hormus produktiv
Nach Aussagen des iranischen Außenministeriums haben Vertreter des Iran und des Oman am Wochenende in Teheran Gespräche über die Straße von Hormus geführt. Die Gespräche seien produktiv gewesen, teilte das Ministerium mit. Die technischen und politischen Konsultationen dauerten demnach an. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer Verschärfung im Schifffahrtskonflikt zwischen Washington und Teheran statt.
US-Streitkräfte beschossen am Samstag einen Tanker in der Straße von Hormus, der ihre Blockade iranischer Häfen durchbrechen wollte. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Samstag, sie hätten vier Schiffe an der wichtigen Meerenge gestoppt.
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Trump: Gespräche mit Teheran "immer ernsthafter"
US-Präsident Donald Trump sagte, er habe noch nicht über größere Angriffe auf den Iran entschieden. Washington spreche derzeit mit Teheran, das in den Verhandlungen "immer ernsthafter" werde. Ohne Abkommen drohte Trump dem Iran mit einem "weitaus höheren Niveau" der Angriffe. Erstmals nach 13 aufeinanderfolgenden Nächten gab die US-Armee unterdessen keine erneuten Angriffe auf den Iran bekannt.
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Iran verurteilt ukrainischen Angriff auf Frachter
Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert. Nach Darstellung des Außenministeriums in Teheran soll ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden sein.
Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenkij den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handle sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und um einen Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es in der Mitteilung.
Selenskij hatte am Vormittag tatsächlich verkündet, dass weitreichende Drohnen Schiffe im Kaspischen Meer getroffen hätten. Auf Facebook teilte er mit, darunter seien Schiffe gewesen, die militärische Güter geladen und Bezug zum Iran gehabt hätten. Weitere Details nannte er nicht.
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Selenskij: Russland stellt Iran Satellitenbeobachtungen zur Verfügung
Russland gibt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij zufolge seine Satellitenbeobachtungen im Nahen Osten an den Iran. Dies ermögliche dem Iran Angriffe in der Region, schreibt Selenskyj auf der Online-Plattform X. Seit Anfang Juli habe die Ukraine eine aktive russische Satellitenüberwachung der Golfstaaten und der dort befindlichen US-Militäreinrichtungen registriert. Diese Bilder tauchten anschließend im Iran auf.
Selenskij erklärt weiter: "Gleichzeitig besteht ein klarer Zusammenhang zwischen den russischen Satellitenbildern dieser Standorte und den iranischen Angriffen – sowohl vor den Angriffen, bei deren Vorbereitung, als auch danach, um den verursachten Schaden zu bewerten." Allein am 19. und 20. Juli seien vier Luftwaffenstützpunkte in den Beobachtungsbereich russischer Satelliten geraten, - zwei in Bahrain, einer in Jordanien und einer in Kuwait - um vermeintlich iranische Angriffe möglich zu machen.
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Polizeichef der Hamas bei israelischem Angriff getötet
Die israelische Armee hat nach palästinensischen Angaben den Polizeichef der radikal-islamischen Hamas im nördlichen Gazastreifen getötet. Abdel-Nasser Al-Maqadma sei bei dem Angriff im Viertel Sheikh Radwan im Norden von Gaza-Stadt ums Leben gekommen, teilen das von der Hamas geführte Innenministerium und palästinensische Rettungskräfte mit. Maqadma war auch Gouverneur des nördlichen Gazastreifens. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs lag zunächst nicht vor.
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Israels Soldaten nahmen Palästinenser im Westjordanland fest
Nach einer tödlichen Auseinandersetzung im Westjordanland haben israelische Soldaten am Samstag Dutzende Palästinenser festgenommen. Bei einer Schießerei am Vortag waren mindestens vier Palästinenser und zwei israelische Soldaten getötet worden. Die Palästinenserbehörde im Westjordanland erklärte, die Schießerei sei von bewaffneten israelischen Siedlern provoziert worden, die das palästinensische Dorf Tal angreifen wollten.
Das israelische Militär bezeichnete die beteiligten israelischen Zivilisten zunächst als Wanderer, räumte später jedoch ein, dass einige von ihnen bewaffnet waren. Beide Seiten hätten das Feuer eröffnet, bevor die Soldaten eingegriffen hätten. Der Bürgermeister von Tal, Walid Sidan, sagte Reuters, etwa 70 Menschen aus dem Dorf seien festgenommen worden. "Die Hausdurchsuchungen gehen weiter, Armeepatrouillen fahren durch die Straßen."
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Houthi-Miliz meldet Angriff auf Saudi-Arabien
Nach einem Angriff der von Saudi-Arabien angeführten Koalition auf Stellungen der pro-iranischen Houthi-Miliz im Jemen haben die Houthis eine Vergeltungsattacke auf Saudi-Arabien bekanntgegeben. Ein "jemenitischer Raketenangriff" habe Brände in der Stadt Jizan am Roten Meer im Süden Saudi-Arabiens ausgelöst, erklärten die offiziellen Houthi-Medien am Samstag im Onlinedienst Telegram.
Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Angaben der Houthis. Die Behörden hatten allerdings am frühen Samstag die Bewohner von Jizan und Yanbu kurzfristig vor einer "möglichen Gefahr" gewarnt. Ähnliche Warnungen waren in der Vergangenheit ausgegeben worden, wenn Raketen oder Drohnen auf Saudi-Arabien abgefeuert wurden.
Saudiarabische Medien hatten berichtet, dass die von Saudi-Arabien angeführte Koalition "militärische Stellungen der Houthis" angegriffen und Ziele zerstört habe, welche die Handelsschifffahrt bedrohten. Das Militärbündnis erklärte später, die Angriffe hätten Houthi-Stellungen gegolten, die die Schifffahrt im Roten Meer bedrohten. Die Houthis warfen Saudi-Arabien daraufhin eine "gefährliche Eskalation" vor und erklärten, das Vorgehen werde "nicht unbeantwortet bleiben".
Die von Teheran unterstützte Huthi-Miliz hatte vor wenigen Tagen eine Blockade gegen Schiffe aus dem Königreich verhängt und nahm Handelsschiffe ins Visier. Nach der Sperrung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus hat Saudi-Arabien seine Ölexporte durch die Meerenge Bab-el-Mandeb umgeleitet. Die Blockade und Angriffe der Huthis schürten die Furcht vor einer Ausweitung des Iran-Krieges.
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US-Militär feuerte auf Schiff
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben den Tanker "M/T Lavine" im Golf von Oman manövrierunfähig geschossen. Das Schiff habe versucht, eine Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen, sagte ein US-Regierungsvertreter. Ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos CENTCOM teilte mit, die Besatzung des Schiffs habe zuvor mindestens viermal versucht, die US-Blockade zu umgehen.
Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen
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Nach Angriff auf Schiff: Luftangriffe auf den Jemen
Nach einem Angriff auf ein Schiff im Roten Meer hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf Ziele im Jemen geflogen. Sie macht die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz verantwortlich für die Attacke auf das unter saudi-arabischer Flagge fahrende Schiff und wirft ihr "maritimen Terrorismus" vor. Die Rebellen schworen dem benachbarten Königreich Vergeltung.
Ziel der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition seien "legitime militärische Ziele" der Houthi in der jemenitischen Provinz Hodeidah gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf dem Onlinedienst X. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismäßig gewesen und habe die Einsatzziele erreicht. Der Hafen von Hodeidah sei nicht angegriffen worden.
Ein Houthi-naher TV-Sender bezeichnete die Angriffe als "saudi-arabische Aggression". Die Angriffe auf zivile Ziele würden "nicht ungestraft bleiben", zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht auf Samstag Gegenangriffe der Houthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Jisan soll mit Raketen attackiert worden sein. Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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