Sport-News

Mit  unterschiedlichen Darbietungen verabschiedeten sich drei Österreicher vom Challenger in Mauthausen. Der Steirer Sebastian Sorger bot dem chilenischen Vorjahresfinalisten Tomas Barrios Vera einen tollen Kampf, verlor am Ende 1:6, 6:2 und 4:6. 

Matthias Uvjari, ebenfalls mit einer Wild Card im Danube Upper Austria Open powered by SKE im Hauptbewerb, wurde vom Franzosen  Hugo Gaston abserviert: 0:6, 1:6. 

Als letzter Österreicher war Davis-Cup-Held Jurij Rodionov am Montag an der Reihe. Der 26-Jährige unterlag US-Mann Darwin Blanch  6:1, 1:6 ,6:7(6). Das Ende war kurios: Rodionov lag beim Aufschlag seines Gegners im dritten Satz 4:5 und 0:40 zurück - und rettete sich ins Tie-Break. Dort führte er 6:2 und musste wenige Minuten später dem Amerikaner zum Sieg gratulieren. 

Mit einem Ausraster hat der argentinische Tormann Esteban Andrada von Real Saragossa in Spanien für Aufsehen gesorgt. Beim 0:1 im Zweitliga-Abstiegsduell bei SD Huesca verlor der 35-Jährige nach einem Platzverweis die Nerven und schlug den gegnerischen Kapitän Jorge Pulido mit einem Faustschlag nieder. 

Die Situation ereignete sich in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. Andrada zeigte sich reumütig, bat Pulido um Verzeihung und akzeptierte die Konsequenzen.

Der Szene war eine VAR-Überprüfung vorausgegangen. Huesca-Kapitän Pulido stellte sich Andrada in den Weg, als dieser den Schiedsrichter ansprach. Daraufhin gingen mit dem Tormann die Nerven durch, für seine Aktion sah er Gelb-Rot. Die Situation geriet dermaßen außer Kontrolle, dass die Polizei eingreifen musste. 

Die Sportzeitungen "Marca" und "AS" schrieben am Montag auf der Titelseite jeweils von einer "wilden Attacke" und einem "Derby der Schande".

Glücklich war in Graz nur der Finanzvorstand: Gegen die Wiener Austria kamen fast 15.700 Zuschauer, die Merkur Arena war einmal mehr ausverkauft. An den enthusiastischen Fans lag es nicht, dass Meister Sturm zum vierten Mal in Folge remisierte. Auch dieses Mal war mehr als ein 1:1 möglich. 

Auch wenn die Steirer zehn Spiele unbesiegt sind, recht freuen konnte man sich nicht. "Insgesamt ein sehr enttäuschender früher Abend", sagt Trainer Fabio Ingolitsch.  "Ein Hoppala, zwei Aussetzer bei Standards, dann kassierst du Gegentore."

Das Hauptproblem ist aber die Offensive. Auch dieses Mal fiel der Ausgleich durch Paul Koller aus einem Standard - Sturm hat nun seit vier Spielen keinen Treffer aus dem Spiel erzielt. Die beiden Tore gegen den LASK erzielte Otar Kiteishvili jeweils aus einem Elfer. "Wir müssen zwingender werden, uns einfach mehr Chancen herausarbeiten. Und dann vor dem Tor effizienter werden", sagt Ingolitsch.  

Diese Zahlen haben mit Sport nichts zu tun: Absurde Ticketpreise sogar bis in die Millionen, an denen auch der Weltverband FIFA mitverdient. Explodierende Kosten für den Weg zum Final-Stadion mit zigfachem Aufschlag. 

Und selbst bei Fan-Festivals wird bei der Fußball-WM Geld fällig. "Die Weltmeisterschaft ist zu einem Verbrechen geworden", lautete das kategorische Urteil des Boston Globe. "Der Fußball-Weltverband und nun auch der Staat behandeln die WM wie eine Lizenz zum Stehlen", schrieb die Zeitung.

Die Zahlen klingen aus Sicht der Veranstalterländer gut. Zusammen mit dem Sekretariat der Welthandelsorganisation hatte die FIFA eine Studie zum sozioökonomischen Nutzen der WM veröffentlicht. Nur für die USA, in denen 78 der insgesamt 104 Spiele über die Bühne gehen, wurde von einem Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt in der Höhe von 17,2 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Über direkte und indirekte Steuern sollen 3,4 Mrd. US-Dollar in die Staatskassen gelangen.

Die Tourismusprognosen seien vielversprechend, wurde zudem betont. "Dieser Besucheransturm wird voraussichtlich wirtschaftliche Aktivitäten in Milliardenhöhe generieren, wovon die Branchen Gastgewerbe, Verkehr und Einzelhandel profitieren werden", hieß es in dem Bericht. Hotels in den Gastgeberstädten würden sich auf Rekordauslastungen vorbereiten. Dass in solchen Phasen auch die Preise mitunter enorm steigen, ist bekannt.

Jakob Pöltl war einer der Väter des Sieges.

Die Toronto Raptors haben  auch das zweite Heimspiel der ersten Play-off-Runde in der NBA gegen die Cleveland Cavaliers gewonnen und im „best of seven“ damit auf 2:2 gestellt.

Der Wiener Pöltl lieferte beim hart erkämpften 93:89 mit zehn Punkten und sechs Rebounds seine bisher stärkste Leistung in der K.o.-Phase ab. Hinzu kamen je ein Assist, Steal sowie Block in 20:55 Einsatzminuten. 

Pöltl sprach von einem „Wahnsinnsspiel“. 

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.