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Trainerwechsel in der ICEHL: Die Vienna Capitals und Salzburg trennen sich von ihren Trainern. Der entthronte Eishockey-Meister Salzburg und Trainer Manny Viveiros gehen getrennte Wege. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der ICE-Liga hat der Club keine gemeinsame Zukunft mit dem Kanadier gesehen. 

Auch die am Play-off-Einzug gescheiterten Vienna Capitals und Trainer Kevin Constantine beenden ihre Zusammenarbeit. Der US-Amerikaner hatte das Amt im vergangenen November übernommen. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Nachfolger, der in den nächsten Wochen vorgestellt werden soll, teilten die Wiener mit. 

Beim KAC hingegen wurde der Vertrag von Kirk Furey verlängert. 

Borussia Dortmunds Coach Niko Kovac hat den Seitenhieb des österreichischen Fußball-Teamchefs Ralf Rangnick bezüglich der Deutschkenntnisse von Carney Chukwuemeka gekontert. "Wir kommunizieren sehr gut, jeder ist verständlich. Wenn wir aneinander vorbeireden würden, würden wir in der Bundesliga nicht da stehen, wo wir stehen. Das machen wir in Englisch und das ist, denke ich mir, auch ganz in Ordnung", sagte Kovac.

Nach Chukwuemekas Debüt für die ÖFB-Auswahl hatte sich Rangnick überrascht über die geringen Sprachkenntnisse des 22-Jährigen geäußert. "Ich war schon auch ein bisschen überrascht, dass man in Dortmund bisher noch gar nicht versucht hat, mit ihm Deutschunterricht zu machen", sagte der 67-Jährige.

Kovac betont internationale Ausrichtung des BVB

Kovac unterstrich hingegen die internationale Ausrichtung des Vereins: "Wir sind ein internationaler Club, wir sind in einer globalen Welt, da geht es darum, dass man auch verschiedene Sprachen spricht als Trainer, und wir sprechen hier wirklich sehr viel Englisch." Das sei auch im Basketball oder Handball üblich. Jeder Spieler versuche die Sprache seines Arbeitsumfelds zu lernen, aber mit Spielrhythmus und Training sei es nicht einfach, die Zeit zu finden.

Die von ihren Verletzungen genesenen Laura Wienroither und Eileen Campbell kehren für die WM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland am 14. April in Nürnberg und am 18. April in Ried in Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam zurück. Coach Alexander Schriebl nominierte am Donnerstag mit Austrias Louise Schöffel außerdem eine Debütantin in sein Aufgebot. Die mit zwei Niederlagen in die Quali gestartete ÖFB-Auswahl gilt gegen Deutschland als krasser Außenseiter.

"Die Rollen sind ganz klar verteilt. Es geht unterm Strich in erster Linie darum, sich gut zu präsentieren", erklärte Schriebl. Ausgeschlossen sei eine Sensation allerdings nicht, betonte der 47-Jährige. "Das Schöne am Fußball ist, dass vieles möglich ist. Wir wissen aber auch, dass vieles passen muss." Man könne sich die ÖFB-U17-Weltmeister, das Männer-A-Team oder auch die Champions-League-Sensationsmannschaft Bodö/Glimt als Vorbild nehmen, meinte Schriebl.

Zum Quali-Auftakt gab es für die ÖFB-Frauen Anfang März ein Heim-0:1 gegen Norwegen und ein Auswärts-0:1 gegen Slowenien. "Wichtig wird sein, das Gesicht vom Match gegen Norwegen zu zeigen, mit viel Leidenschaft und sehr guter Struktur", meinte Schriebl. "Sehr enttäuschend" sei hingegen die Leistung in Slowenien gewesen. "Da sind wir sehr verkrampft aufgetreten und haben es das ganze Spiel nicht geschafft, diese Verkrampfung zu lösen. Wenn man etwas zu sehr will und es nicht schafft, locker zu bleiben, kann es passieren, dass es nach hinten losgeht und jemanden wie eine Lawine mitreißt", erklärte Schriebl.

Weiterhin viele prominente Ausfälle

Seine Auswahl startet am kommenden Mittwoch mit einem öffentlichen Training am ÖFB-Campus in den Lehrgang. Nicht dabei sein werden prominente Langzeitverletzte wie Sarah Zadrazil, Marie-Therese Höbinger, Lilli Purtscheller oder Manuela Zinsberger. Auch Katharina Naschenweng muss passen, sie sollte ihre Knieverletzung aber in einigen Tagen überwunden haben. Auf Nicole Billa, die im März noch im Kader aufschien, verzichtet Schriebl, "weil wir gegen Deutschland wahrscheinlich nicht viele Situationen in der Box bekommen werden".

Die aktuelle Ticket-Verkaufsphase für die Fußball-WM hat bei Fans für Unmut gesorgt. Zum Start am Mittwoch mussten Anhänger nach Beobachtung der dpa und Fan-Schilderungen in sozialen Netzwerken zufolge teils mehrere Stunden warten, um auf das Online-Portal des Weltverbands FIFA zu gelangen. Einige wurden demnach zudem ins falsche Portal weitergeleitet. 

Der Weltverband ordnete die Probleme nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur als Anlaufschwierigkeiten ein, die schnell gelöst werden konnten. Alle Tickets, die am Mittwoch auf den Markt gekommen waren, wurden demnach verkauft.

Für Ärger sorgen auch weiterhin die Kartenpreise. Der Nachrichtenagentur AP zufolge stiegen sie für einzelne Kategorien im Vergleich zum Verkauf nach der Auslosung im Dezember teils deutlich. Für das Finale am 19. Juli in East Rutherford kosteten Tickets der teuersten Kategorie nun 10.990 Dollar (9.535 Euro). Zuvor lag der Preis bei 8.680 Dollar (7.531 Euro). Auch Eintrittskarten der Kategorien 2 und 3 seien teurer geworden. 

Kritik an Ticketpreisen

Die FIFA setzt bei der WM auf ein dynamisches Preismodell. Ticketpreise können sich mehrfach ändern. Zudem ist unklar, wie viele Eintrittskarten überhaupt noch im Verkauf sind. Immer wieder werden weitere Tickets angeboten. Karten für das Eröffnungsspiel von Mexiko gegen Südafrika am 11. Juli in Mexiko-Stadt kosteten heute 2.985 Dollar (2.590 Euro), waren aber schnell nicht mehr verfügbar.

US-Golfstar Tiger Woods hat von einem Gericht in Florida die Erlaubnis erhalten, sich außerhalb der Vereinigten Staaten einer stationären Behandlung zu unterziehen. Das berichteten mehrere Medien am Donnerstag.

Demnach sei ein Antrag von Woods' Anwalt genehmigt worden, wonach der 50-Jährige ein "intensives, hochgradig individualisiertes und medizinisch integriertes Programm" benötige, fernab von öffentlicher Aufmerksamkeit.

Woods hatte am vergangenen Freitag offenbar unter Einfluss von verschreibungspflichtigen Medikamenten einen Autounfall verursacht und war daraufhin kurzzeitig festgenommen worden.

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