Sport-News

Am Mittwoch (25. März) ist es soweit, Österreichs Tennissport ist um eine Magazin reicher. Das KURIER Tennis Magazin geht in seiner 11. Ausgabe neue Wege und wird erstmals allen KURIER Ausgaben beigelegt.

Auf knapp 100 Seiten finden Sie alles um den Sport mit der gelben Filzkugel. Ein ausführliches Portrait von Österreichs Zukunftshoffnung Lilli Tagger und eine Anayse der Erfolge des KURIER Austria Davis Cup Team bilden den Hauptact eines sehr breitgefächerten Repertoires. Dazu werfen wir einen Blick auf Österreichs aufsteigende Frauenszene.

Ob man in Linz noch Manuela Maleeva kennt? Die Bulgarin war 1991 die erste Siegerin von Österreichs größtem Frauen-Turnier.

Seit damals hat sich viel getan in Oberösterreich. Das Turnier wechselte den Standort, den Termin. Im Vorjahr wurde, wie schon beim ersten Event vor mittlerweile 35 Jahren, Anfang des Jahres gespielt. Heuer verändert sich das Erscheinungsbild des Vorzeigeturniers von Peter-Michael Reichel und Turnierchefin Sandra Reichel, das seit 2024 WTA-500-Status innehat, noch einmal grundlegend.

„Die gute Arbeit spiegelt sich jetzt auch in den Ergebnissen wieder“.

Coach Markus Hipfl spricht in den höchsten Tönen von seinem Schützling Joel Schwärzler. Und das durchaus mit Recht. In Kigali, Ruanda holte sich der 20-Jährige im März seinen zweiten Titel auf der Challenger-Tour. Nicht nur der Sieg ist bemerkenswert, der Weg dorthin noch viel mehr. Neun von zehn gewonnenen Sets entschied der Vorarlberger im Tie-Break für sich. Zahlreiche Matchballe wehrte er ab, allein in einem Match zehn. Nervenstärke zeigte er dann auch im Finale gegen den Qualifikanten Stefano Napolitano (ITA). Beim Stand von 7:6 und 2:3 spielte das Wetter nicht mehr mit. Am nächsten Tag ging es abermals ins Tiebreak – einen Matchball wehrte Schwärzler ab und krönte sich dann mit 7:6, 7:6 (6) zum Kigali-Champion.

Jannik Sinner und Alexander Zverev sind beim Tennis-ATP-1000-Turnier in Miami mit Arbeitssiegen ins Viertelfinale eingezogen. Die italienische Nummer zwei rang am Dienstag (Ortszeit) bei dem mit 9,4 Millionen Dollar dotierten Hartplatzevent US-Lokalmatador Alex Michelsen 7:5,7:6(4) nieder. Der Deutsche Zverev musste gegen den Franzosen Quentin Halys zweimal in den Tiebreak und gewann schließlich 7:6(4),7:6(1). Für Aufsehen sorgte indes Qualifikant Martin Landaluce. Der Spanier steht als erster Spieler mit Jahrgang 2006 oder jünger bei einem 1000er-Event in der Runde der letzten acht. Seinen sechsten Sieg im Turnierverlauf feierte er gegen den US-amerikanischen Carlos-Alcaraz-Bezwinger Sebastian Korda (Nr. 32) mit einem 2:6,7:6(6),6:4. 

Um den Einzug ins Halbfinale geht es für Landaluce gegen den Tschechen Jiri Lehecka (21), Dreisatzsieger gegen US-Ass Taylor Fritz (6). Im Tiebreak wehrte Landaluce mit einem Backhand-Winner einen Matchball ab. „Alle Spanier haben mit Kampfgeist gespielt - Ferrero, Ferrer, Nadal, Carlitos (Alcaraz, Anm.). Ich habe sie mir meine ganze Karriere lang angeschaut.“ Seinen Erfolg widmete der 20-Jährige seiner vor einigen Monaten im Alter von 100 Jahren verstorbenen Großmutter. Landaluce ist mit Position 151 der Miami-Viertelfinalist mit dem höchsten Ranking seit 1994. Nächster Gegner von Sinner ist Frances Tiafoe (USA-19), Zverev (3) bekommt es mit Francisco Cerundolo (ARG-18) zu tun.

Gauff und Muchova im Halbfinale Im Frauen-Bewerb schafften die an Nummer vier gesetzte US-Amerikanerin Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova (13) den Aufstieg ins Halbfinale. Gauff besiegte die Schweizerin Belinda Bencic 6:3,1:6,6:3 und benötigte damit auch in ihrem vierten Match in Miami drei Sätze. Auch Muchova hatte zu kämpfen, um sich gegen die 19-jährige Kanadierin Victoria Mboko mit 7:5,7:6(5) durchzusetzen. Im Halbfinale am Donnerstag treffen Gauff und Muchova aufeinander, die 22-jährige US-Amerikanerin hat alle bisherigen fünf Duelle gewonnen. 

Erst im letzten Drittel des letzten Spiels im Grunddurchgang schaffte es Fehervar im Duell mit Budapest ins Pre-Play-off. Dort setzten sich die Ungarn etwas überraschend gegen die Vienna Capitals durch. Und jetzt steht der Außenseiter vor der größten Sensation der bisherigen Saison: Nach dem 4:3-Erfolg am Montag beim KAC kann Fehervar am Mittwoch (19.15 ORF Sport +) den Einzug ins Semifinale der ICE Hockey League fixieren. 3:2 führen die Ungarn in der Best-of-seven-Serie, und Rekordmeister KAC wankt.

Dazu kommt in Klagenfurt das enorme Pech mit Ausfällen. Am Montag musste auch noch Star-Stürmer Nick Petersen erkrankt passen. Mit Hundertpfund, Gomboc und Murray (Herzstillstand im ersten Spiel) fallen sowieso schon drei Stammspieler aus. Auch Kempe und From spielten zuletzt angeschlagen. Kempe musste die Nacht auf Dienstag nach Bandenchecks im Krankenhaus verbringen und machte die Reise nach Szekesfehervar nicht mit.

Sollte Fehervar tatsächlich den Aufstieg schaffen, dann steht Graz als österreichischer Meister fest, denn die 99ers wären in der Runde mit Ljubljana, Pustertal und Fehervar das einzige österreichische Team.

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