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Vorzeigeturnier: In Linz beginnt’s – mit vier Grand-Slam-Siegerinnen

Anderer Termin, anderer Belag: In Linz ist man happy mit dem April-Termin, mit dem man die Sandplatz-Saison eröffnet. Auf der Nebenbühne tritt eine Olympiasiegerin auf.
Peter-Michael Reichel und seine Tochter Sandra Reichel im Gespräch

Ob man in Linz noch Manuela Maleeva kennt? Die Bulgarin war 1991 die erste Siegerin von Österreichs größtem Frauen-Turnier.

Seit damals hat sich viel getan in Oberösterreich. Das Turnier wechselte den Standort, den Termin. Im Vorjahr wurde, wie schon beim ersten Event vor mittlerweile 35 Jahren, Anfang des Jahres gespielt. Heuer verändert sich das Erscheinungsbild des Vorzeigeturniers von Peter-Michael Reichel und Turnierchefin Sandra Reichel, das seit 2024 WTA-500-Status innehat, noch einmal grundlegend.

Und noch etwas hat sich geändert: Es ist bei der 35. Auflage (2022 gab es aufgrund von Verschiebungen kein Turnier) die erstmalige Austragung des Turniers auf Sand. „Für uns ist das eine großartige Nachricht“, meinte Sandra Reichel, auch erfreut über den Termin in der Woche vor dem Stuttgarter 500er-Turnier. „Dies wird sich definitiv auf die Qualität des Spielerinnenfeldes auswirken.“

Noch im Vorjahr fand das Event unmittelbar nach den Australian Open statt, heuer ist es der Startschuss für die europäische Sandplatz-Saison. Positiv sieht die 54-jährige Welserin zudem, dass durch den Ostermontag ein wohl an Zuschauern starker Feiertag dazukommt: „Dazu werden wir für die Fans sicher auch noch die eine oder andere Oster-Überraschung bereithalten.“ Ihr Vater und Turniergründer Peter Michael Reichel ist ebenfalls happy mit den Neuerungen: „Es ist eine große Chance, den Tennisstandort Linz weiter zu stärken. Die Fans können sich auf absolutes Weltklasse-Sandplatztennis im Design Center, das erneut die Bühne für Österreichs größtes Frauensport-Event bietet, freuen.“

Weltstars in Linz

Wer kommt? Mit den Tschechinnen Barbora Krejcikova und Marketa Vondrousova, der Britin Emma Raducanu und der Lettin Jelena Ostapenko zumindest vier Grand-Slam-Siegerinnen. Die Russin Jekaterina Alexandrowa will ihren Titel verteidigen. Und natürlich werden auch die aufstrebenden „Heimspielerinnen“ wie Julia Grabher, Sinja Kraus und Lilli Tagger und auch Anastasia Potapowa zu bewundern sein. Sandra Reichel verspricht: „Dienstag, der 7. April wird ein Österreicherinnen-Tag“. Wohl auch mit Tagger.

Advantage Ladies

Nicht die einzigen starken Frauen, die beim Turnier Akzente setzen sollen. Am Tag darauf (8. April) geht die Sport-Konferenz „Advantage Ladies“ im Design Center Linz in ihre vierte Auflage. „Wir wollen Frauen noch sichtbarer machen im Sport“, sagt Powerfrau Reichel. Als Botschafterin fungiert dieses Mal Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock. Tennistrainerin Judy Murray, die sich seit Jahren für Gleichberechtigung und strukturelle Veränderungen im Sport einsetzt, hält einen Vortrag. Moderieren wird ORF-Lady Alina Zellhofer.

News vom Tennis im KURIER

Carlos Alcaraz kann seinen Titel bei den French Open nicht verteidigen. Der Spanier musste wegen seiner Handgelenksverletzung absagen.
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Anastasia Potapowa war bereits in der Quali gescheitert und durfte drei Tage später in den Hauptbewerb einsteigen. Dort steht sie in der dritten Runde.
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Am Sonntag startet das gut dotierte Challenger in Mauthausen. Mit Österreichs Davis-Cup-Stars und einer Überraschung mit Doppel.
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Das Challeng­er-Turnier in Bad Waltersdorf kann heuer nicht stattfinden. Auch ein Frauen-Turnier in Wien wurde gestrichen.
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Nicht nur einer der exklusivsten VIP-Klubs wird von einem Österreicher geleitet. Auch die ÖTV-Asse spielen in Madrid auf, nach Grabher siegte auch Ofner.
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KURIER Tennis Magazin 2026: Tennisspieler posieren vor Tennisnetz.

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