Braathen schreibt Geschichte: Erste Kristallkugel für Brasilien
48 Punkte Vorsprung für den letzten Riesentorlauf: Was, bitteschön, soll für Marco Odermatt auf dem Weg zu seiner fünften kleinen Kristallkugel im Riesentorlauf noch schiefgehen, werden sich die meisten gedacht haben.
Und wie es daneben ging für den Schweizer Superstar beim Weltcupfinale in Hafjell. Mit Startnummer 1 plagte sich der Mister Riesentorlauf durch den Kurs und fabrizierte einen seiner seltenen Ausfälle.
Marco Odermatt kam im letzten Riesentorlauf nicht ins Ziel
Braathen in Hochform
Nach der Nullnummer von Marco Odermatt war im Riesentorlauf-Weltcup der Weg frei für Pinheiro Braathen. Der Olympiasieger aus Brasilien ließ sich die Chance auf seinem Heimhang in Norwegen nicht entgehen: Er machte nicht nur die 48 Punkte Rückstand wett, Pinheiro Braathen gewann auch gleich das letzte Rennen.
Stefan Brennsteiner wurde Vierter
Brennsteiner auf Rang 4
Pinheiro Braathen schrieb damit das nächste Kapitel Skigeschichte. Der gebürtige Norweger, der seit zwei Jahren für das Heimatland seiner Mama antritt, ist der erste Brasilianer, der sich eine Kristallkugel sichert.
Vierkampf im Slalom
Bester ÖSV-Läufer wurde Stefan Brennsteiner, der Salzburger Routinier verpasste als Vierter um eine Hundertstelsekunde das Stockerl. Nach dem ersten Lauf war Brennsteiner noch an der zweiten Stelle gelegen.
Joshua Sturm landete als zweitbester Österreicher auf dem siebenten Rang und durfte sich damit über seine erste Top-Ten-Platzierung im Weltcup freuen. Für Marco Schwarz (9.) gab es ebenfalls Weltcuppunkte.
Abgeschlossen wird die Weltcup-Saison am Mittwoch mit dem Slalom. Dort liegt der Norweger Atle Lie McGrath in der Gesamtwertung voran, Pinheiro Braathen, Clement Noel (FRA) und Henrik Kristoffersen (NOR) haben noch rechnerische Chancen auf die kleine Kristallkugel.
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