Nach Patzer von Odermatt: Braathen kann Skigeschichte schreiben
Pinheiro Braathen steht beim Weltcupfinale im Fokus
48 Punkte Vorsprung für den letzten Riesentorlauf: Was, bitteschön, soll für Marco Odermatt auf dem Weg zu seiner fünften kleinen Kristallkugel im Riesentorlauf noch schiefgehen, werden sich die meisten gedacht haben.
Und wie es daneben ging für den Schweizer Superstar beim Weltcupfinale in Hafjell. Mit Startnummer 1 plagte sich der Mister Riesentorlauf durch den Kurs und fabrizierte einen seiner seltenen Ausfälle.
Marco Odermatt kam im letzten Riesentorlauf nicht ins Ziel
Braathen in Hochform
Nach der Nullnummer von Marco Odermatt ist nun im Riesentorlauf-Weltcup der Weg frei für Pinheiro Braathen. Der Olympiasieger aus Brasilien liegt nach dem ersten Durchgang in Führung und hat alle Chancen auf die kleine Kristallkugel.
Rechnerisch wäre auch noch Loic Meillard (3.) ein Kandidat, der Schweizer müsste allerdings gewinnen.
Stefan Brennsteiner liegt nach dem ersten Durchgang an der zweiten Stelle
Brennsteiner auf Rang 2
Pinheiro Braathen könnte damit das nächste Kapitel Skigeschichte schreiben. Der gebürtige Norweger, der seit zwei Jahren für das Heimatland seiner Mama antritt, wäre der erste Brasilianer, der sich eine Kristallkugel sichert.
Erster Verfolger des Olympiasiegers ist Stefan Brennsteiner: Der österreichische Routinier verlor 21 Hundertstelsekunden auf die Bestzeit.
Marco Schwarz liegt nach dem ersten Durchgang an sechster Stelle, Joshua Sturm erreichte Rang 11, Patrick Feurstein verlor fast fünf Sekunden und liegt am Ende des Klassements. Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser kam nicht ins Ziel.
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