"Werden sie in Grund und Boden bomben": Neue Gefechte zwischen Iran und USA
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht.
- Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
- Aktuell ruhen die Kämpfe, aber beide Seiten drohen im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. Die jüngsten Angriffe bedeuten laut Iran-Experte Walter Posch keine grundlegende Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Nahen Osten.
- Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- USA greifen den Iran mit seinen eigenen Waffen an
- "Regime Change" im Iran? Die wahre Arbeit beginnt nach dem Umsturz
- Kommt eine Flüchtlingswelle aus dem Iran auf uns zu?
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
- Warum die Hormus-Sperre eine Eskalation des Krieges wahrscheinlicher macht
- Indien bis Japan: Der Iran-Krieg stürzt Asien in die Energiekrise
- Wasser als Waffe: Die Golfstaaten haben einen verwundbaren Punkt
- Uran im Iran: US-Spezialeinheiten stehen vor höchst gefährlicher Mission
- Mohammad Bagher Ghalibaf: Die neue Schlüsselfigur im Iran
- Die Straße von Hormus ist dicht: Teure Folgen für Österreichs Esstische
Iran-Krieg
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Hegseth: Wollen Krieg nicht wieder anfangen
Das Regionalkommando des US-Militärs begründete die erneuten nächtlichen Bombardierungen im Iran mit dem Verhalten Teherans. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", schrieb Centcom auf X. Dabei sprach das US-Militär wie bereits in der vorherigen Nacht von "Selbstverteidigungsschlägen". US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte, es gehe nicht darum, wieder mit dem Krieg anzufangen. Vielmehr wolle man dadurch die Bedingungen für eine Vereinbarung mit dem Iran schaffen.
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"Werden sie in Grund und Boden bomben": Neue Gefechte zwischen Iran und USA
Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
Sollte Teheran kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen, "werden wir sie in Grund und Boden bomben", drohte US-Präsident Trump.
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"Geheime Mission" in Straße von Hormus
Das US-Militär hat laut Donald Trump Öltanker und andere Handelsschiffe in "geheimer Mission" dabei unterstützt, die Straße von Hormus zu durchqueren. Er habe dies im Vormonat angeordnet, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social, ohne genauere Angaben zur Unterstützung zu machen. Trump schrieb weiter, dass mehr als 200 Handelsschiffe die Meerenge sicher durchquert hätten. Eine unabhängige Bestätigung für seine Angaben gab es vorerst nicht.
"Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind." Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Millionen Barrel an Rohöl und Ölprodukten pro Tag durch die Meerenge transportiert.
Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe. "Dieser überaus erfolgreiche Einsatz ist darauf zurückzuführen, dass die VEREINIGTEN STAATEN von AMERIKA die Straße von Hormus KONTROLLIEREN – NICHT der Iran", behauptete Trump auf Truth Social.
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Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Unterdessen traf eine katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt.
Der Golfstaat Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Seit Wochen verhandeln die Kriegsparteien über ein dauerhaftes Ende des Konflikts, bisher ohne Durchbruch.
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"Haben zu lange gebraucht"
"Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!", schrieb US-Präsident Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den beiden Ländern. Zugleich erklärte er einmal mehr Irans Militär für weitgehend besiegt.
Die iranischen Streitkräfte seien "ein einziges Chaos", schrieb er. Große Teile davon, etwa die Marine und Luftwaffe, existierten nicht mehr. "Sie wurden vollständig besiegt", schrieb Trump weiter, "der Tyrann des Nahen Ostens ist TOT!!!".
Ein iranischer Militärsprecher sagt als Reaktion auf Trump, der Iran habe bereits gezeigt, dass er auf Drohungen angemessen reagieren werde.
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US-Militär greift Tanker wegen iranischen Öls an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilte am Mittwoch das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit.
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Ob es sich bei dem Tanker, vom dem CENTCOM berichtete, um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nahm, blieb zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
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Trump will "noch heute" erneut angreifen
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angekündigt, es werde "noch heute" weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen, sagte er vor Reportern. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden. Trump sagte weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen.
Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
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Bekannter Experte und Kritiker im Iran festgenommen
Ein bekannter iranischer Experte und Kritiker ist im Iran festgenommen worden. Sadegh Zibakalam wurde am Morgen inhaftiert, wie die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. Der Kritiker habe gegen Justizauflagen verstoßen, hieß es zur Begründung. Unter anderem soll er gegen ein Verbot verstoßen haben, in den sozialen Medien aktiv zu sein. Außerdem habe er ein Interview gegeben, das zu einer neuen Strafanzeige führte.
Sein Fall sei der Staatsanwaltschaft übergeben worden, hieß es weiter. Seit Ausbruch des Kriegs durch die USA und Israel Ende Februar geht Irans Justiz verschärft auch gegen Kritiker im Land vor. Die iranische Regierung begründet ihre Maßnahmen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Im Zuge der Repressionen wurden zahlreiche Haftstrafen verhängt - es kam zu Massenfestnahmen, Dutzende Todesurteile wurden vollstreckt.
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Katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Eine katarische Delegation traf nun für diplomatische Gespräche in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt. Der Golfstaat Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg.
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Trump: Bin kurz davor, neue Angriffe anzuordnen
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Aussagen zufolge kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Teheran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte er am Mittwoch bei Fox News. Zuvor hatte er bereits gepostet, dass der Iran zu lange brauche und nun den Preis dafür zahlen müsse. Details nannte Trump nicht. Bereits in der Nacht auf Mittwoch hatten die USA nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers Vergeltungsangriffe ausgeführt.
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Trotz Iran-Krieg: Saudi-Arabien mit neuer Airline
Trotz Beeinträchtigungen im Flugverkehr durch den Iran-Krieg lässt Saudi-Arabien eine neue Airline abheben. Eine Maschine der neuen Gesellschaft Riyadh Air landete Mittwoch aus der saudischen Hauptstadt Riad kommend in London, wie beim Flugzeugtracker Flightradar 24 zu sehen war. Die Airline soll aus Riad neben London zunächst Manchester, Madrid, Kairo und Dubai anfliegen sowie die saudische Küstenstadt Dschidda. In den kommenden Jahren sind Flüge zu 100 Zielen vorgesehen.
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US-Militär führte Vergeltungsschläge gegen den Iran durch
Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran haben die USA Vergeltungsangriffe auf den Iran ausgeführt. Es handle sich um eine "sehr starke, sehr kraftvolle" Antwort auf den Hubschrauber-Abschuss, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit). Er hatte zuvor erklärt, die Vereinigten Staaten müssten "gezwungenermaßen" auf den iranischen Angriff reagieren. Der Iran reagierte mit einem Gegenangriff auf US-Stützpunkt in der Region.
"Dies ist eine Reaktion auf das, was sie letzte Nacht ... mit unserem Hubschrauber gemacht haben", sagte Trump dem US-Sender ABC News. "Die Reaktion sollte sehr stark, sehr kraftvoll ausfallen - und genau das ist sie auch."
"Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen", schrieb der iranische Außenminister Abbas Araqchi in der Nacht auf Mittwoch auf der Plattform X. "Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen", fügte er hinzu.
Angriffe gab es offenbar in Bahrain sowie im Golfstaat Kuwait. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das dortige Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Auch ein US-Stützpunkt in Jordanien sei angegriffen worden, hieß es. Die iranischen Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Das US-Militär erklärte die Angriffe noch in der Nacht für beendet. Wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, sind die "Verteidigungsschläge" gegen den Iran abgeschlossen.
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Netanjahu laut Bericht zu Alleingang gegen den Iran bereit
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist laut TV-Sender i24NEWS unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne US-Unterstützung bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: "Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen - mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation."
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Trump will auf Hubschrauber-Abschuss reagieren
Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Vergeltung wegen des Abschusses eines US-Kampfhubschraubers angekündigt. Er sei darüber informiert worden, "dass die Iraner vergangene Nacht einen unserer hochmodernen Apache-Hubschrauber abgeschossen haben während einer Patrouille in der Straße von Hormus", erklärte Trump auf Truth Social. Die Piloten seien zwar unverletzt geblieben, aber die Vereinigten Staaten "müssen gezwungenermaßen auf diesen Angriff reagieren".
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Trump wirft Iran Abschuss von Apache-Hubschrauber vor
US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, in der Nacht auf Dienstag einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen zu haben. Der hochmoderne Hubschrauber vom Typ Apache sei über der Straße von Hormuz auf Patrouillenflug gewesen, teilte Trump mit. "Die USA müssen zwangsläufig auf diesen Angriff auf einen Hubschrauber reagieren." Zuvor hatte Trump berichtet, dass die Piloten in Sicherheit seien und es ihnen gut gehe. Außerdem sei niemand verletzt worden, sagte er.
Einem Bericht der New York Times zufolge stürzte der "Apache"-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge ab. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei zunächst unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
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Teheran meldet drei Tote nach israelischen Attacken
Nach den israelischen Angriffen hat der Iran drei Tote gemeldet. Zwei Soldaten der Flugabwehr seien am Montag durch israelischen Beschuss getötet worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung am Dienstag. Zu ihrem Einsatzort gab es zunächst keine Angaben. Die Nachrichtenagenturen Fars und Mehr berichteten später über einen weiteren Toten. Demnach kam bei den israelischen Angriffen ein Mitarbeiter der Hauptstadt Teheran ums Leben.
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Trotz Waffenruhe: Israel greift weiter im Südlibanon an
Kurz nach einem israelischen Evakuierungsaufruf ist die Stadt Tyrus im Süden des Libanon nach Angaben der libanesischen Staatsmedien angegriffen worden. "Feindliche Kampfflugzeuge haben einen heftigen Angriff auf Tyrus gestartet", meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA am Dienstagvormittag. Nach Angaben aus Kreisen des libanesischen Zivilschutzes wurden dabei neun Menschen getötet und 27 weitere verletzt. Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Die israelische Armee hatte zuvor sämtliche Bewohner zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Israel hatte Tyrus in den vergangenen Monaten wiederholt beschossen und dies mit Angriffen auf Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz begründet. Am Dienstag wurden erstmals nicht nur die Bewohner einzelner Viertel, sondern der ganzen Stadt, also auch des christlichen Viertels, zur Evakuierung aufgerufen
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Israelisches Militär mit Evakuierungsaufruf für libanesische Küstenstadt
Trotz der wiederaufgenommenen Waffenruhe mit dem Iran hat das israelische Militär einen Evakuierungsaufruf für die libanesische Küstenstadt Tyros herausgegeben und damit vor möglichen Angriffen gewarnt. Erstmals umfasst der Aufruf auch das christliche Viertel der Stadt. Zur Begründung hieß es am Dienstag, Kämpfer der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz seien dort aktiv. Beweise dafür legte die Armee zunächst nicht vor. Bisherige Räumungsaufforderungen hatten das christliche Viertel ausgeklammert. Das israelische Militär hatte die Einwohner jedoch zuvor gewarnt, dass auch dieses Gebiet ins Visier genommen werden könnte, sollte die Hisbollah dort weiterhin präsent sein. Solchen Evakuierungsaufrufen folgen häufig Angriffe der israelischen Armee.
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US-Kampfhubschrauber abgestürzt
Nahe der Straße von Hormus ist ein US-Militärhubschrauber abgestürzt. Die Piloten seien in Sicherheit, teilte US-Präsident Donald Trump am Dienstag mit. Es gehe ihnen gut. Niemand sei verletzt worden. Die US-Regierung werde im Laufe des Tages einen Bericht zu dem Vorfall vorlegen, kündigte er an. Weitere Details nannte Trump nicht.
Einem Bericht der New York Times zufolge stürzte der "Apache"-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge ab. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei zunächst unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
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Trump: Verhandlungen über Abkommen "in den letzten Zügen"
US-Präsident Donald Trump hat den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs in den nächsten Tagen in Aussicht gestellt. "Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird", sagte Trump am Dienstag. Er halte den Abschluss der Verhandlungen in den kommenden "zwei oder drei Tage" für möglich.
Seit dem 8. April gilt eine brüchige Waffenruhe. In der Nacht auf Montag hatten Israel und der Iran erstmals seit Beginn der Feuerpause wieder Angriffe aufeinander gestartet. Im Verlauf des Tages verkündeten dann beide Länder, dass die Kampfaktionen vorerst wieder eingestellt worden seien. Die Gespräche über ein dauerhaftes Ende des Krieges waren zuletzt ins Stocken geraten.
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Angriffe eingestellt: Iran und Israel drohen mit härteren Kämpfen
Nach einer neuen gefährlichen Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel haben die Erzfeinde ihre wechselseitigen Angriffe vorerst wieder eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen.
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Trump warnt Netanyahu vor Krieg im Alleingang
US-Präsident Donald Trump warnt Netanyahu unterdessen vor einem erneuten Krieg gegen den Iran. Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel auf sich allein gestellt sein, sagte Trump in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. "Ich habe gesagt: 'Bibi (Netanyahu), du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein'", zitierte das Portal den US-Präsidenten.
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Iran-Experte nach neuerlichen Angriffen: "Situation ist schlecht"
Die jüngsten Angriffe zwischen Iran und Israel bedeuten laut Iran-Experte Walter Posch keine grundlegende Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Nahen Osten.
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Iran will US-Seeblockade durchbrechen
Nach den Worten des iranischen Chefunterhändlers Mohammad Baqer Qalibaf will Teheran die von den USA errichtete Seeblockade durchbrechen. Man werde sie in eine weitere Niederlage für den Feind verwandeln, teilte Qalibaf auf seinem Telegram-Kanal mit. "Wir werden weder nur kämpfen noch nur verhandeln. Vielmehr werden wir zu unserer eigenen Zeit kämpfen und zu unserer eigenen Zeit verhandeln", erklärte er.
Das Ziel des Iran sei ein Ende des Krieges und eine stabile Sicherheit. Man habe kein Vertrauen in die Gegenseite, sagte Qalibaf weiter.
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US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an
Das US-Militär hat einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der einen iranischen Hafen ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe gegen die US-Blockade von iranischen Häfen verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Man habe den Maschinen- und Steuerraum des unter der Flagge Palaus fahrenden Schiffes beschossen, nachdem die Besatzung Anweisungen nicht befolgt habe. Das Schiff sei manövrierunfähig.
Das indische Ministerium für Schifffahrt hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Öltanker mit 24 indischen Seeleuten an Bord in Brand geraten sei. Es habe Berichte über ein Feuer auf der "MT Marivex" gegeben. Nach vorliegenden Informationen seien alle indischen Besatzungsmitglieder in Sicherheit.
Unweit davon befindet sich die für den weltweiten Handel wichtige Straße von Hormuz, die derzeit de facto durch den Iran blockiert wird. Die USA haben im Iran-Krieg deshalb ihrerseits eine Blockade von iranischen Häfen verhängt. Seit Beginn am 13. April seien laut CENTCOM sieben Schiffe manövrierunfähig gemacht worden.
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AUA setzt Tel-Aviv-Flüge bis inklusive 12. Juni aus
Die Austrian Airlines setzen ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis einschließlich 12. Juni aus. Das wurde Montagabend mit der Lufthansa Group Konzernsicherheit entschieden, wie die AUA mitteilte. Passagiere, die von diesen Flugstreichungen betroffen sind, werden laut Airline umgehend informiert und umgebucht. Über eine mögliche Wiederaufnahme der Flüge ab 13. Juni werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Die Lage vor Ort werde weiterhin genauestens beobachtet und evaluiert, so die Fluglinie. Wie der APA weiters mitgeteilt wurde, stornierte die AUA bereits Sonntagabend aufgrund der unklaren Sicherheitslage in der israelischen Großstadt den für Montagfrüh geplanten Flug OS1083/OS84.
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Rakete aus dem Jemen in Saudi-Arabien abgestürzt
Eine aus dem Jemen abgefeuerte ballistische Rakete ist nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums in Richtung eines "regionalen Staates" gestartet worden, jedoch aufgrund eines technischen Defekts vom Kurs abgekommen. Sie sei in einem unbewohnten Gebiet nahe der saudisch-jemenitischen Grenze niedergegangen. Nach Angaben des Ministeriums führten die technischen Probleme zunächst zu ungenauen Einschätzungen über das eigentliche Ziel des Angriffs.
Die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen hatte in der Früh erstmals seit Wochen wieder einen Angriff auf Israel für sich beansprucht. Sie habe mehrere Raketen auf Israel gefeuert, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit.
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Irak und Syrien öffnen Luftraum wieder
Der Irak hat seinen vorübergehend geschlossenen Luftraum nach den jüngsten Angriffen im Iran-Krieg früher als erwartet wieder geöffnet. Die aktuelle Lage werde genau beobachtet, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt der Staatsagentur INA zufolge mit. Im irakischen Luftraum würde das "höchste Maß an Sicherheit" gelten. Eigentlich wurde im Irak wegen der jüngsten Angriffe eine Sperrung für 72 Stunden verkündet, die bis Mittwochabend gedauert hätte.
Auch Syrien hat seinen Luftraum wieder geöffnet, wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf die zuständigen Behörden meldete. Der Luftverkehr sowie der operative Betrieb am internationalen Flughafen Damaskus wurden ab dem Nachmittag wieder aufgenommen. Zuvor hieß es, der Luftraum solle noch bis 23.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) geschlossen bleiben.
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Netanyahu bestätigt Feuerpause nach Angriffen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation mit dem Iran bestätigt. Nach israelischen Angriffen im Iran habe Teheran das Feuer eingestellt, sagte Netanyahu in einer Video-Botschaft. Sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren, kündigte Netanyahu an. "Israel hat das volle Recht zur Selbstverteidigung und wir setzen es, wenn nötig, um."
Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz seien deutlich geschwächt, doch Israels Konflikt mit ihnen sei noch nicht beendet, erklärte Netanyahu. Beide hätten in den letzten 24 Stunden versucht, Israel eine "neue Gleichung" aufzuzwingen. "Sie dachten, sie könnten von libanesischem und iranischem Gebiet auf Israel schießen und dass wir nicht reagieren." Dies sei inakzeptabel und werde nicht passieren, betonte er.
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Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Israel will auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren. Diese gelten als Hochburg der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. "Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels", sagte Verteidigungsminister Israel Katz. Auch für Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist der Krieg nicht vorbei.
Der Iran und die Hisbollah sieht Netanyahu schwächer denn je. Für den Fall eines erneuten iranischen Angriffs auf Israel kündigte er eine "mächtige" Reaktion an.
"Die israelische Armee wird ihre Einsätze im Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen", sagte Katz ferner. "Wir weisen die Drohungen des Iran entschieden zurück." Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde "mit großer Härte beantwortet werden".
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Iran meldet 15 Verletzte nach jüngsten Angriffen Israels
Bei den jüngsten, israelischen Angriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben bisher 15 Menschen verletzt worden. Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes. Es gebe bisher keine Toten infolge der Angriffe.
14 der Verletzten stammten demnach aus der für die iranische Petrochemie wichtigen Provinz Khuzestan am nördlichen Ende des Persischen Golfes. Einer der Verletzten stamme den Angaben zufolge aus der Hauptstadt Teheran. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Iran-Krieg treibt Energiekosten: EU zahlt Milliarden für Importe
Aufgrund der steigenden Preise für fossile Brennstoffe wegen des Kriegs zwischen Israel, den USA und dem Iran sind die Ausgaben der EU für Importe innerhalb der vergangenen 100 Tage um 47 Milliarden Euro gestiegen. Die Auswirkungen auf die zu bezahlende Rechnung seien enorm, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. "Das ist der Preis, den wir zahlen, ohne einen einzigen zusätzlichen Tropfen Energie zu erzeugen", betonte eine weitere Sprecherin.
Am wichtigsten sei aber, dass es bisher zu keinen Versorgungsengpässen gekommen sei. Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet.
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Israelischer Angriff: Antike Stätte im libanesischen Tyros beschädigt
Bei israelischen Angriffen auf die libanesische Stadt Tyros ist auch eine zum Unesco-Weltkulturerbe zählende archäologische Stätte beschädigt worden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP sahen am Montag Trümmerteile und Beschädigungen im Umfeld der römischen Ruinen von Tyros, die von einem Angriff am Vortag herrührten. Der libanesische Kulturminister Ghassan Salamé rief dazu auf, die Ruinen von Tyros zu schützen.
Die Unesco hatte angesichts des Iran-Kriegs bereits im März ihre "tiefe Sorge" um die Welterbestätten in der Region geäußert. "Ich rufe dazu auf, nicht auf archäologische Stätten des Landes zu zielen," sagte Minister Salamé der Nachrichtenagentur AFP.
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Iran sperrt gesamten Luftraum bis auf weiteres
Der Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum gesperrt. Das Flugverbot gelte bis auf weiteres, hieß es am Montag in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Sämtliche Verbindungen an allen iranischen Flughäfen seien gestrichen.
Zuvor hatte die iranische Luftfahrtbehörde nur für Teile des Landes ein Flugverbot verhängt. Die Sorge ist groß, dass der Konflikt mit Israel erneut eskaliert.
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Auch Israel will Angriffe stoppen
Die Streitkräfte des Iran haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine "schmerzhafte Antwort" erteilt, hieß es am Montag in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. "Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben." Auch Israel sagte ein Ende der Angriffe auf Ziele im Iran zu.
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Fast 3.500 Angriffe Israels im Libanon während Waffenruhe
Israel hat den Libanon nach offiziellen Angaben seit Verkündung der Waffenruhe im April fast 3.500 Mal angegriffen. Das teilte der libanesische Premier Nawaf Salam am Montag in Beirut mit. Das sei die Zahl der israelischen Verstöße gegen die faktisch kaum wirksame Waffenruhe, die am 17. April in Kraft trat, bis zum vorigen Sonntag. Parallel zur jüngsten Eskalation mit dem Iran hat Israel seine Angriffe im Libanon auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz indes fortgesetzt.
Rund 30 Soldaten der Regierungsarmee und fast 20 weitere Sicherheitskräfte seien seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar und der erneuten Eskalation im Libanon getötet worden, teilte Salams Büro mit. Insgesamt wurden im Libanon nach offiziellen Angaben seitdem mehr als 3.500 Menschen getötet und mehr als 10.000 weitere verletzt.
Nach Zählung des israelischen Forschungszentrums ALMA griff die Hisbollah seit Beginn der Waffenruhe ihrerseits nahezu 1.000 Mal israelische Ziele an. Die meisten dieser Angriffe zielten auf israelische Truppen im Libanon und etwa ein Viertel auf israelisches Gebiet.
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EU verschärft Sanktionen gegen Iran wegen Straße von Hormus
Die EU hat wegen der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft. Wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte, ist das Provinzkommando Hormusgan der Marine der Revolutionsgarden betroffen. Zudem wurden auch ein stellvertretender Befehlshaber der Revolutionsgarden sowie der Sprecher des iranischen Verbands der Exporteure von Öl, Gas und petrochemischen Erzeugnissen mit Strafmaßnahmen belegt.
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Trump und Netanjahu telefonieren erneut
US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben erneut ein Telefongespräch über einen möglichen Waffenstillstand geführt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem israelischen Regierungsvertreter.
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Iran öffnet Luftraum wieder, Syrien verlängert Sperre
Der Irak hat seinen vorübergehend geschlossenen Luftraum nach den jüngsten Angriffen im Iran-Krieg früher als erwartet wieder geöffnet. Die aktuelle Lage werde genau beobachtet, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt der Staatsagentur INA zufolge mit. Im irakischen Luftraum würde das „höchste Maß an Sicherheit“ gelten. Eigentlich wurde im Irak wegen der jüngsten Angriffe eine Sperrung für 72 Stunden verkündet, die bis Mittwochabend gedauert hätte.
Die Schließung von Syriens Luftraum wurde dagegen um weitere 12 Stunden verlängert bis 23.00 Uhr am heutigen Abend (22.00 MESZ). Eigentlich sollte der Flugverkehr in dem arabischen Land schon heute Vormittag wieder anlaufen. Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde.
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EU-Sanktionen gegen zwei Iraner
Die Europäische Union verhängt Sanktionen gegen zwei iranische Staatsbürger und eine Einheit der Revolutionsgarden wegen der Bedrohung des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Dies ist das erste Mal, dass die EU ihre neuen Befugnisse zur Bestrafung von Verstößen gegen die Freiheit der Schifffahrt nutzt, wie die Staatengemeinschaft mitteilt. Betroffen sind das Marinekommando der Revolutionsgarden in der Provinz Hormosgan sowie zwei Funktionäre. Die Aktionen des Iran seien inakzeptabel, erklärt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Durch die Meerenge wird etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert. Der Iran blockiert die Passage seit Ende Februar nach Angriffen der USA und Israels.
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Iran erklärt Angriffe auf Israel vorerst für beendet
Der Iran erklärt seine Militäroperationen gegen Israel vorerst für beendet. Dies teilt das gemeinsame Kommando der Streitkräfte mit. Es warnt jedoch vor härteren Angriffen, sollte Israel seine Attacken im Libanon fortsetzen
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Priester berichtet von Angst und Einschüchterung
Provokationen und Gewalttaten israelischer Siedler hätten unter der Bevölkerung der Christenstadt Taybeh im Westjordanland zu enormer Angst und Verunsicherung geführt. Das berichtete am Wochenende der örtliche lateinische Pfarrer Bashar Fawadleh, wie das Portal "VaticanNews" laut Kathpress meldete. Der Geistliche rief u. a. die internationale Staatengemeinschaft auf, endlich zu handeln und der Gewalt gegen die Bevölkerung ein Ende zu setzen.
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Israels Militär entdeckt Tunnelsystem unter Burg Beaufort
Israels Armee hat zudem eigenen Angaben zufolge ein weitläufiges Tunnelsystem der Hisbollah unter der mittelalterlichen Burg Beaufort aufgedeckt. Die nur wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt gelegenen Tunnel hätten der Miliz als Basis für Einsätze gedient, erklärte die Armee am Sonntag. Das Tunnelsystem sei ein "zentraler Knotenpunkt der Terrororganisation Hisbollah in diesem Gebiet" gewesen, hieß es weiter.
Den Armeeangaben zufolge wurde das Tunnelsystem vom Iran finanziert und so konzipiert, dass es Hunderten Kämpfern Schutz bieten kann. In einem etwa einen Kilometer langen Tunnel hätten israelische Soldaten sechs unterirdische Schächte, einen als Waffenlager genutzten Raum, einen Panzerabwehrraketenwerfer, Panzerabwehrraketen, Munition, Kampfausrüstung, medizinische Ausrüstung sowie Wohnräume mit Duschen, Toiletten, einen Operationssaal und Küchen", gefunden teilte das Militär mit.
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US-Appell an libanesische Regierung
Der US-Botschafter im Libanon, Michael Issa, bezeichnete den jüngsten israelischen Angriff im Raum von Beirut am Montag als eine "politische Botschaft". Diese dürfe aber zu keiner noch schwereren Reaktion aus dem Libanon führen. "Wir in den Vereinigten Staaten haben beschlossen, die Konfrontation nicht noch weiter zu eskalieren", sagte Issa laut einer Mitteilung des libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun bei einem gemeinsamen Treffen am Montag.
Israels Armee hatte die als Dahieh bekannten Vororte der libanesischen Hauptstadt am Sonntag erneut angegriffen - trotz einer Warnung des Iran, dass solch ein Angriff eine erneute Eskalation nach sich ziehen würde.
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Libanon meldet israelische Angriffe im Süden des Landes
Parallel zur jüngsten Eskalation mit dem Iran hat Israel seine Angriffe im benachbarten Libanon auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz fortgesetzt. Die israelische Luftwaffe habe dort mehrere Orte im Süden bombardiert, berichtete die libanesische Staatsagentur NNA. Im Umfeld der Stadt Nabatiyeh seien dabei mindestens vier Menschen getötet worden. Israel greife die Stadt auch mit Artillerie an. Zudem rückten israelische Bodentruppen mit Maschinengewehren im Süden vor.
Aus Sicherheitskreisen hieß es, der schwere Beschuss der Stadt deute darauf hin, dass Israels Armee sich auf einen Vormarsch vorbereite. Auch der Hisbollah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte im Südlibanon. Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
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Trump: Iran und Israel müssen Angriffe stoppen
US-Präsident Donald Trump fordert ein sofortiges Ende der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und dem Iran. "Israel und der Iran müssen sofort aufhören zu 'schießen'“, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Zuvor meldet Israel Angriffe auf eine petrochemische Anlage im Südwesten des Iran sowie auf weitere militärische Ziele. Berichten zufolge forderte Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Vorfeld auf, von weiteren Angriffen abzusehen.
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Iran: Angriffe gefährden Friedensbemühungen
Der Iran warnt vor einem Scheitern der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump. Die israelischen Angriffe und die iranischen Gegenangriffe belasteten den „chaotischen diplomatischen Prozess“ mit den USA, teilt das Außenministerium mit. Zudem verstärke die Entwicklung das Misstrauen der Regierung in Teheran gegenüber Washington, sagt Ministeriumssprecher Esmail Baghaei. Die USA trügen die Verantwortung für die jüngsten Verletzungen der Waffenruhe, da Israel nicht ohne Rücksprache mit Washington handle.
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Israel erklärt Iran-Angriff für beendet
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge einen "großangelegten Angriff" auf Ziele im Iran beendet. Dutzende Kampfflugzeuge hätten dabei "strategische Verteidigungssysteme" der iranischen Führung ins Visier genommen, teilte das israelische Militär am Vormittag mit.
Israels Armee habe dabei erst seit kurzem von Teheran eingesetzte Verteidigungssysteme in zahlreichen Gegenden des Landes zerstört. Im Krieg vor einigen Monaten hatte Israel Militärangaben zufolge die Verteidigungsfähigkeiten des Landes geschwächt. Der Iran habe mit dem Einsatz der neuen Systeme versucht, diese Fähigkeiten wiederherzustellen, hieß es in einer Mitteilung der Armee weiter. "Diese Angriffe erweitern die Handlungsfreiheit der israelischen Luftwaffe im iranischen Luftraum noch weiter." Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Ölpreise steigen wieder deutlich
Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen rund 97 US-Dollar. Das sind vier Prozent mehr als Ende vergangener Woche.
Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern. Zu Beginn des Jahres hatte die Eskalation im Nahen Osten den globalen Ölmarkt regelrecht erschüttert. Zwischenzeitlich ist der Ölpreis der Sorte Brent auf mehr als 120 Dollar pro Barrel gestiegen. Die weitgehende Blockade des Seewegs in der Straße von Hormus durch Iran gilt als größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarkts.
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