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USA-Iran: Explosionen in Teheran nach neuer US-Angriffswelle

Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Lesen Sie aktuelle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.
IRAN-US-ISRAEL-WAR
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Iran-Krieg

  • |Julia Deutsch

    Drohung von Iran-Chefunterhändler Ghalibaf

    Der iranische Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf warnte zudem davor, dass niemand in der Region Öl verkaufen könne, wenn dies dem Iran verwehrt bleibe. Wenn die Sicherheit Teherans nicht gewährleistet sei, sei keine Infrastruktur sicher, erklärte er auf der Kurznachrichtenplattform X. "Die Logik dieses Krieges ist klar: entweder alle oder keiner", schrieb Ghalibaf weiter. Die Sicherheit der Straße von Hormus hänge vom Fernbleiben der US-Streitkräfte ab.

  • |Julia Deutsch

    EU rät Fluggesellschaften von Überflug Jordaniens ab

    Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat europäischen Fluggesellschaften angesichts iranischer Angriffe vom Überflug Jordaniens abgeraten. Die "wiederholten iranischen Angriffe" mit Drohnen und Raketen sowie die Aktivierung der jordanischen Luftverteidigung führten zu einem "erhöhten Risiko", erklärte die EASA am Mittwoch in einem Schreiben an die Fluggesellschaften. Dies gelte für "alle Höhen und Flugflächen" innerhalb des betroffenen Luftraums.

    Jordanien war zuletzt mehrfach Ziel iranischer Angriffe. Am Mittwoch erklärte die jordanische Armee, vier iranische Raketen und vier Drohnen abgeschossen zu haben. Zwei weitere Raketen seien in unbewohntem Gebiet niedergegangen. Am Dienstag hatten die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen Stützpunkt von US-Soldaten nahe der Grenze zu Syrien angegriffen. Am Freitag waren zwei US-Soldaten in Jordanien bei iranischen Angriffen getötet worden.

  • |Julia Deutsch

    Iran droht mit Vergeltung

    Der Iran drohte mit Vergeltung, sollten die USA Infrastruktur wie Brücken oder Kraftwerke angreifen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf Militärkreise.

  • |Julia Deutsch

    Neuer Hamas-Chef al-Hayya setzt auf bisherigen Kurs

    Die islamistische Terrororganisation Hamas wird nach den Worten ihres neuen Anführers Khalil al-Hayya den bisherigen Kurs fortsetzen. Al-Hayya erklärte in seiner ersten Ansprache seit seiner Wahl am Montag, vorrangiges Ziel sei es, der Bevölkerung im Gazastreifen wieder ein würdiges Leben zu ermöglichen.

    Al-Hayya forderte ein Ende der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen, eine umfassende Waffenruhe sowie einen Rückzug der israelischen Armee. Er rief dazu auf, Druck auf Israel auszuüben, damit es seine Verpflichtungen aus dem von US-Präsident Donald Trump vermittelten Nahost-Friedensplan erfüllt.

    Der Friedensplan sieht unter anderem auch eine Entwaffnung der Hamas vor. Dies gilt als eine Voraussetzung für den Wiederaufbau des Gazastreifens. Zu diesem Punkt äußerte sich der neue Hamas-Chef in seiner Ansprache nicht.

  • |Julia Deutsch

    Bulgarien erlaubt Stationierung von US-Tankflugzeugen

    Trotz Warnung des Iran hat Bulgariens Parlament die Stationierung von bis zu acht US-Militärtankflugzeugen und 250 Soldaten auf einem Militärstützpunkt im Osten des EU-Landes erlaubt. Diese sollen "US-Operationen im Konflikt mit dem Iran unterstützen", wie es im entsprechenden US-Antrag bulgarischen Medien zufolge hieß. Die Tankflugzeuge und die Soldaten sollen in den kommenden Tagen in Besmer in Ostbulgarien eintreffen und auf dem Stützpunkt bis zum 1. Oktober bleiben.

    "Die USA sind unsere Hauptverbündeten in puncto Sicherheit", betonte der frühere Staatschef und jetzige Ministerpräsident Rumen Radew. "Sollten wir unsere Verpflichtungen zu den USA nicht einhalten, wie könnten wir dann erwarten, dass sie ihre Verpflichtungen uns gegenüber erfüllen?", argumentierte Radew im Plenarsaal des Parlaments.

  • |Diana Dauer

    Iran-Krieg kann globales Wachstum einbrechen lassen

    Eine Eskalation im Krieg zwischen den USA und dem Iran droht der Weltbank zufolge die globale Wirtschaft in eine schwere Krise zu stürzen. Das weltweite Wachstum könnte auf 1,3 Prozent einbrechen, sagte Weltbank-Chefökonom Indermit Gill in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. 2025 legte das globale Bruttoinlandsprodukt noch um 2,9 Prozent zu.

    Sollte sich der Konflikt ein halbes Jahr oder länger hinziehen, könnte dies zudem die Inflationsrate auf 4,5 Prozent treiben. In der Folge würden auch die Zinsen steigen.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Weitere Hinrichtung im Iran im Zusammenhang mit Jänner-Protesten

    Im Iran ist im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals ein Mann im Zusammenhang mit den Protesten vom Jänner exekutiert worden. Dem Mann sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten Anfang des Jahres an einem bewaffneten Aufstand beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Wann das Todesurteil genau vollstreckt wurde, ging aus dem Bericht nicht hervor.

    Die letzten Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Protesten erfolgten offiziellen Angaben nach am Sonntag. Die iranische Justiz hat bis heute mindestens 25 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet.

  • |Elisabeth Kröpfl

    USA und Saudi-Arabien vor Atom-Pakt ohne wichtige Schutzklauseln

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will dem Kongress Insidern zufolge in Kürze ein Abkommen zur nuklearen Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien vorlegen, dem jedoch wichtige Schutzklauseln zur Verhinderung eines Atomwaffenprogramms fehlen. Demnach soll ein sogenanntes 123-Abkommen eingereicht werden, das von US-Energieminister Chris Wright und seinem saudischen Kollegen Abdulaziz bin Salman unterzeichnet werden soll. 

    Der Vertrag ist die Voraussetzung dafür, dass US-Firmen das Königreich beim Aufbau einer zivilen Atomindustrie unterstützen dürfen. Den Insidern zufolge fehlt in dem Abkommen der sogenannte „Gold-Standard“. Dieser würde dem Königreich die Anreicherung von Uran und die Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennelementen untersagen - beides sind mögliche Wege zur Entwicklung von Atomwaffen. Zudem sei das „Zusatzprotokoll“ nicht enthalten, das der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weitreichende und unangemeldete Inspektionen ermöglicht.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Explosionen in Teheran nach neuer US-Angriffswelle

    Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zunächst wieder Ruhe.

    Parallel zu den Explosionen in Teheran hatte das US-Militär eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele im Iran bekanntgegeben. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Die genauen Ziele der neuen Angriffe machte Centcom nicht bekannt.

    Die bisher letzten Angriffe auf Teheran hatte es Anfang Juni gegeben. Damals hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele in der Stadt attackiert.

  • |Amina Beganovic

    Hegseth im Kongress von Anti-Iran-Kriegs-Rufen unterbrochen

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist bei einer Anhörung im US-Parlament am Dienstag von Protesten gestört worden. Gleich mehrmals nacheinander wurde er von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Iran-Kriegs forderten. Beamte führten die Protestierenden aus dem Raum im Kapitol. Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, kam zur Anhörung, um für Mittel im Nachtragsbudget für die Verteidigung Amerikas zu werben.

  • |Amina Beganovic

    Mit dem Iran "noch lange nicht fertig"

    US-Präsident Donald Trump betonte am Dienstag, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. "Ehrlich gesagt haben sie bisher nichts gesehen. Wir waren nett", behauptete er in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Nach Trumps Darstellung hatten die US-Angriffe auf iranische Ziele das Land hart getroffen. Das Land bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau. 

    Mit Blick auf die Dauer des Kriegs zeigte sich Trump unnachgiebig. "Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen", sagte er. Die USA seien mit dem Iran "noch lange nicht fertig".

  • |Amina Beganovic

    Houthi-Miliz: Sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen

    Die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz hat nach eigenen Angaben sechs Schiffe im Rahmen ihrer verkündeten "Blockade" innerhalb von 24 Stunden zur Umkehr gezwungen. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf deren Militärkreise. Zwei mit saudi-arabischem Rohöl beladene Tanker drehten im Roten Meer um. Sie nahmen am Dienstag Kurs auf den Suezkanal statt auf die Meerenge von Bab el-Mandab, um die jemenitische Küste zu meiden.

    Die beiden Schiffe waren auf dem Weg nach China und Indien. US-Präsident Donald Trump kündigte eine Reaktion an, sollten die Houthi ihre Drohung einer Seeblockade gegen die Handelsschifffahrt im Roten Meer wahr machen. "Wenn es passiert, werden wir uns um die Sache kümmern", sagte Trump am späten Vormittag (US-Ortszeit) während eines Treffens mit Libanons Präsident Joseph Aoun im Weißen Haus. Einzelheiten nannte er zunächst nicht.

  • |Brigitte Quint

    IEA: Aufflammender Iran-Krieg setzt Ölversorgung unter Druck

    Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten", sagte IEA-Direktor Fatih Birol.

    "Bedrohungen für die Meerenge von Bab al-Mandab, die als Umgehungsroute für die Straße von Hormus zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, verschärfen diese Sorgen noch weiter." Die verfügbaren kommerziellen Lagerbestände schrumpften weiter und die Raffinerietätigkeit sowie das Produktangebot hätten nicht im gleichen Maße zugenommen wie die Rohöllieferungen, erklärte der IEA-Chef. Das bedeute, dass die Märkte für raffinierte Ölprodukte, darunter Diesel und Benzin, deutlich angespannter seien als die für Rohöl.

  • |Brigitte Quint

    Milliarden für Iran-Krieg: Hegseth muss vor den US-Senat

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth muss sich am Dienstagabend (MESZ) den Fragen des Senats stellen. Im Mittelpunkt der Anhörung stehen die von der Trump-Regierung geforderten Milliarden für den seit Monaten andauernden Iran-Krieg sowie der Umgang des Pentagons mit Berichten über verletzte US-Soldaten.

  • |Brigitte Quint

    Libanesische Armee rückt in Pilotzonen vor – Hisbollah im Fokus

    Im Südlibanon hat die Umsetzung der US-vermittelten "Pilotzonen" begonnen. Die libanesische Armee soll dort schrittweise die Kontrolle übernehmen und die mit dem Iran verbündete Hisbollah entwaffnen. Der Einsatz wurde nach libanesischen Angaben durch israelischen Beschuss erschwert.
  • |Brigitte Quint

    Drohende Houthi-Blockade im Roten Meer erhöht Druck auf Ölversorgung

    Während die erneute Eskalation im Krieg zwischen den USA und dem Iran wieder den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus lahmlegt, droht für die weltweite Belieferung mit Öl und Gas nun auch an anderer Stelle Gefahr. Denn die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen hat eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt.

  • |Diana Dauer

    Jordanien und Bahrain erneut von Iran angegriffen

    Jordanien und Bahrain haben nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien fünf aus dem Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die jordanischen Streitkräfte mit. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben. 


    Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugkörper abgefangen, teilte das Militär in Bahrain mit. Die Streitkräfte warfen dem Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im Königreich anzugreifen. Alle Einheiten befänden sich in höchster Alarmbereitschaft.
    Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele im Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durchführt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.

  • |Adisa Beganović

    Israels Finanzminister: Kein Interesse an Beteiligung an Iran-Konflikt

    Israel hat nach Angaben von Finanzminister Bezalel Smotrich kein Interesse daran, sich in den gegenwärtigen Konflikt zwischen den USA und Iran hineinziehen zu lassen. „Die aktuelle Situation, in der es einen begrenzten Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gibt, ist die richtige und beste für uns“, sagte Smotrich mehreren israelischen Medien zufolge auf einer Konferenz. Israels oberstes Ziel sei die Schwächung der Führung des Irans, und der beste Weg dorthin seien wirtschaftliche Maßnahmen, so der Minister. 

    Der Konflikt zwischen den USA und Iran war in den vergangenen Tagen mit US-Luftangriffen und iranischen Vergeltungsattacken in der Region erneut eskaliert. Bei Beginn des Krieges im Februar waren die USA und Israel noch gemeinsam gegen den Iran vorgegangen.

  • |Josef Siffert

    ASEAN-Außenminister fordern sofortiges Ende der Gewalt

    Die Außenminister der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN haben sich angesichts der jüngsten Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran tief besorgt gezeigt und alle Beteiligten zu größter Zurückhaltung aufgerufen. Die neuen Kämpfe gefährdeten die diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Minister im Zuge ihres Gipfeltreffens in der philippinischen Hauptstadt Manila.

    "Wir appellieren an alle Beteiligten, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und jegliche Handlungen zu vermeiden, die die Situation weiter verschärfen könnten", hieß es in dem Dokument weiter. Zugleich forderten die Außenminister einen "vollständigen und sofortigen Stopp der Feindseligkeiten an allen Fronten im Nahen Osten".

  • |Josef Siffert

    Vermittler wollen neue Waffenruhe

    Während die Militärschläge der USA im Iran seit nunmehr zehn Nächten andauern, bemühen sich die Vermittler Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete über den Vorschlag. 
     

    Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte.

  • |Josef Siffert

    Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

    In der Straße von Hormus wurde erneut ein Tanker angegriffen. Er sei vor der Küste des Omans von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht auf Dienstag. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah.

    Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.

    Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran derzeit wieder eskaliert.

  • |Josef Siffert

    US-Militär hat die nächste Angriffswelle beendet

    Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando CENTCOM am Dienstag früh mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormuz anzugreifen, geschwächt werden.

    Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.

    Iranische Medien berichteten über Explosionen unter anderem im Raum Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, der Stadt Schiras im zentralen Süden, bei der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie der Großstadt Bandar Abbas.

  • |Patrick Resch

    USA starten neue Angriffe gegen Iran

    Das US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Die um 16.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr MEZ) begonnenen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel des Irans, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht.

    Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.

  • |Patrick Resch

    Libanon-Präsident Aoun trifft Trump

    Libanons Präsident Joseph Aoun wird am Dienstag zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus erwartet. Es ist der erste Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der aktuelle Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon. Die US-Regierung vermittelt derzeit zwischen Israel und dem Libanon. Ziel der Gespräche ist eine dauerhafte Waffenruhe Israels mit der Hisbollah.

    Die libanesische Regierung ist keine Kriegspartei in dem Konflikt. Die Hisbollah ist an den Gesprächen nicht beteiligt. Aoun erhofft sich von dem Treffen mit Trump auch ein Einwirken der USA auf Israel, damit das Land seine Truppen aus dem Südlibanon abzieht. Trotz der Waffenruhe greift Israel weiter Ziele im Libanon an und hält Truppen im Süden des Landes.

    Beirut und die Hisbollah betrachten die von Israel kontrollierte und selbst deklarierte "Sicherheitszone" als völkerrechtswidrige Besetzung. Das rund 620 Quadratkilometer große Gebiet entspricht etwa sechs Prozent der Landesfläche.

  • |Daniela Wahl

    USA: Erste Schritte bei "Pilotzonen" im Südlibanon

    In drei Ortschaften im Südlibanon haben erste Maßnahmen zur Umsetzung einer zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Sicherheitsregelung begonnen. Sogenannte Pilotzonen seien gemäß einem trilateralen Rahmenabkommen in den Orten Froun, Srifa und Zawtar al-Gharbiyah etabliert worden, teilte das US-Außenministerium mit. Die US-Regierung wolle weiterhin mit beiden Parteien zusammenarbeiten, um das Rahmenabkommen umzusetzen, hieß es weiter.

    In den Pilotzonen sollen die libanesischen Streitkräfte die Kontrolle übernehmen und die pro-iranische Hisbollah-Miliz entwaffnen, während sich die israelische Armee gleichzeitig schrittweise zurückzieht. Die Pilotzonen sollen zeigen, ob dieser Ablauf in der Praxis funktioniert, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird.

  • |Daniela Wahl

    Houthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-Arabien

    Die mit dem Iran verbündeten Houthi-Rebellen im Jemen verhängen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Militärsprecher der Houthi am Montag im Fernsehen mit. Die Blockade "gegen den kriminellen saudi-arabischen Feind" basiere auf dem Prinzip "Auge um Auge" und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Bereits vergangene Woche hatten die Houthi Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen gedroht.

    Die Blockade sei eine Reaktion auf die seit fast zwölf Jahren andauernde "ungerechte und unterdrückende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien". Dabei würden die Ressourcen im Jemen geplündert sowie die Häfen und Flughäfen blockiert.

  • |Brigitte Quint

    Iran-Krieg erfasst zivile Infrastruktur – Angriff auf Entsalzungsanlage in Kuwait

    Der Konflikt erfasst zunehmend zivile Infrastruktur. Kuwait meldete einen zweiten Angriff in Folge auf eine Entsalzungsanlage. Im Nordwesten des Iran kam nach AFP-Informationen bei den jüngsten US-Angriffen mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.

  • |Brigitte Quint

    Khalil Al-Hayya neuer Anführer der Hamas

    Die Hamas hat Khalil Al-Hayya zu ihrem neuen obersten Anführer gewählt. Das teilte die radikal-islamische Palästinenserorganisation mit, die im Gazastreifen seit der bisher letzten Wahl 2006 herrscht und deren Führung sich zum Teil auch im Exil aufhält. Al-Hayya folgt Yahya Sinwar nach, der 2024 von israelischen Truppen getötet wurde.

  • |Josef Siffert

    Europäischer Gaspreis weiter über März-Niveau

    Der Preis für europäisches Gas bleibt hoch. Am Montag kletterte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 60,66 Euro je Megawattstunde (MWh). Im weiteren Handelsverlauf ist der Gaspreis wieder auf 59,44 Euro je MWh gefallen, das sind aber immer noch 3,6 Prozent mehr als am Freitag. Seit Beginn des Monats hat sich der Erdgaspreis um etwa 35 Prozent verteuert.

  • |Josef Siffert

    Ölpreis steigt erstmals seit Juni über 90 Dollar

    Der Preis für ein Barrel Brent-Öl kletterte wegen des sich verschärfenden Iran-Kriegs um fast vier Prozent auf 91,42 Dollar. Das macht sich auch an heimischen Zapfsäulen bemerkbar.

  • |Josef Siffert

    Rubio kündigt weitere Maßnahmen an

    Ein Ende der Gewalt im Persischen Golf liegt nach jüngsten Signalen aus Washington und Teheran in weiter Ferne: US-Außenminister Marco Rubio kündigt weitere Maßnahmen gegen den Iran an, weil dieser nach seinen Worten unvermindert die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus angreift. „Solange der Iran darauf besteht, eine internationale Wasserstraße zu kontrollieren, werden wir darauf reagieren müssen.“ Die USA blieben jedoch stets offen für eine diplomatische Lösung. Die iranischen Revolutionsgarden teilen ihrerseits mit, die Meerenge werde unsicher bleiben, solange die „Aggression“ der USA in der Region andauere. „Diese Passage wird weder für den Transport von petrochemischen Produkten noch für auch nur einen einzigen Tropfen Öl und Gas sicher sein.“

  • |Josef Siffert

    Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss

    In Reaktion auf die nächtelangen US-Angriffe führt Teheran Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durch. So meldete der Golfstaat Kuwait in der Nacht erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung wehre "feindliche Drohnen" aus dem Iran ab, teilte die Armee des Landes mit. Details gab es zunächst nicht.

    Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wiederholt die Sirenen. Die Einwohner wurden vom Innenministerium aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich an einen sicheren Ort zu begeben. Die US-Botschaft in der Hauptstadt Manama hatte in der Nacht von Informationen berichtet, die darauf hindeuteten, dass der Iran nicht näher bezeichnete Orte im Zentrum der Stadt angreifen könnte. Alle US-Bürger wurden nachdrücklich aufgefordert, den Anweisungen der Behörden zu folgen.

  • |Josef Siffert

    Schiff in der Straße von Hormus in Flammen

    In der Straße von Hormus geriet unterdessen nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt ein Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während der Vorfall untersucht werde, hieß es.

    Die iranischen Revolutionsgarden meldeten, zwei Öltanker seien auf der Südroute durch die Meerenge gesprengt worden. Sie seien nun manövrierunfähig. Das US-Militär habe die Besatzungen aufgefordert, diese unsichere Passage zu nutzen. Solange die US-Aggression in der Region andauere, sei die Meerenge weder für den Transport von petrochemischen Produkten noch für "einen einzigen Tropfen Öl und Gas" sicher. Das US-Militär müsse sich auf eine "Strafaktion" einstellen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Vorfall zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zu Namen, Flaggen, Besatzungen oder möglichen Opfern machen die Garden keine Angaben.

  • |Josef Siffert

    Trump: Haben Iran wieder hart getroffen

    US-Präsident Donald Trump begründete die jüngsten Angriffe mit dem Tod mehrerer US-Soldaten. Die Angriffe seien "zu Ehren" der "großartigen Patrioten" erfolgt, die im Einsatz waren, "damit der Iran keine Atomwaffen bekommen kann", sagte er nach der Rückkehr vom WM-Endspiel vor Journalisten. "Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen", meinte Trump.

    "Militärisch haben sie fast alles verloren", sagte er. "Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen." Das Wall Street Journal berichtete kürzlich unter Berufung auf US-Beamte, Trump tendiere dazu, die Einsätze gegen den Iran auszuweiten.

  • |Josef Siffert

    Krieg weitet sich aus: USA schicken weitere Kampfjets

    Washington verlegt weitere Kampfflugzeuge aus Deutschland und Großbritannien in den Nahen Osten, während die USA zum neunten Mal iranische Militärziele bombardieren.

  • |Amina Beganovic

    US-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten

    Das US-Militär hat den Tod eines weiteren seiner Soldaten im Iran-Krieg gemeldet. Am Samstag sei ein US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen, teilte das zuständige Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 17. 

    Ein weiterer Soldat wurde bei dem Vorfall verletzt.

    Am Samstag hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von Soldaten infolge von iranischem Beschuss gemeldet. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte CENTCOM mit. Das US-Militär informierte in dem Zuge auch über einen weiteren Soldaten, der noch vermisst werde. Sie erklärten, dass man nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens bisher nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden habe. Derzeit laufe ein Prozess zur Identifizierung, hieß es.

  • |Amina Beganovic

    Trump fordert Aufnahme des Iran in Russland-Sanktionspaket

    US-Präsident Donald Trump hat seine republikanische Partei aufgefordert, den Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. "WICHTIG!!!", schrieb Trump in Großbuchstaben hinter seine Forderung, die er auf der Plattform Truth Social postete. "Das wollte Lindsey tun", ergänzte der Präsident und verwies damit auf den kürzlich gestorbenen Senator Lindsey Graham. Dieser hatte sich maßgeblich für das Gesetzesvorhaben für neue Sanktionen gegen Russland eingesetzt.

    Im US-Senat wird bereits seit über einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen US-Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und "bedeutende Maßnahmen" ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren.

  • |Amina Beganovic

    Iran meldet Angriff auf unfertiges Atomkraftwerk

    Der Iran hat einen Angriff auf ein im Bau befindliches Atomkraftwerk gemeldet. Die iranische Atomenergiebehörde verurteilte den Angriff im Südwesten Irans, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Demnach griffen die USA mit mehreren Geschossen an.

    Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte mit, der Bau befinde sich in einem sehr frühen Stadium. Beim letzten IAEA-Besuch habe sich dort kein nukleares Material befunden, teilte sie auf der Plattform X mit. Auch wenn in diesem Fall kein radiologisches Risiko durch den Angriff vermutet werde, rufe IAEA-Chef Rafal Grossi erneut zu militärischer Zurückhaltung im Umfeld von Atomeinrichtungen auf.

  • |Manuel Simbürger

    Gefährliche Eskalationsspirale: USA und Iran schwören einander Rache

    Iran setzte das Rahmenabkommen aus. Trump: „Völlig egal“.


     

  • |Manuel Simbürger

    Gazastreifen: Zehn Tote bei israelischen Luftangriffen

    Unter den Opfern sollen laut örtlichen Behörden drei Kinder und ihre Eltern sein.

  • |Manuel Simbürger

    Iran griff zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait an

    Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten US-Attacken auf Ziele in der Islamischen Republik, erklärten die Streitkräfte am Sonntag laut dem staatlichen Rundfunk. Demnach griffen sie ein Munitionslager der US-Armee im Wüstenlager Udairi (Camp Buehring) und Radarsysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem an.

  • |Brigitte Quint

    Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet – Khamenei droht USA

    Nach iranischen Angriffen auf Jordanien sind nach Angaben des US-Militärs zwei US-Soldaten ums Leben gekommen. Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei drohte den USA unterdessen mit „unvergesslichen Lektionen“.

  • |Brigitte Quint

    Rahmenabkommen mit den USA ausgesetzt

    Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hat nach Ansicht der Regierung in Teheran keinen Bestand mehr. Man habe das Abkommen ausgesetzt, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview.

  • |Manuel Simbürger

    Zwei US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien zerstört

    Die iranischen Revolutionsgarden haben staatlichen Medien zufolge bei einem Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mindestens zwei US-Kampfflugzeuge und drei weitere Flugzeuge zerstört. Der Angriff mit Raketen und Drohnen habe sich gegen den Stützpunkt Al-Azraq gerichtet, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Samstag unter Berufung auf die Elite-Streitmacht.

    Zudem sei ein Teil der Luftwaffenbasis Sheikh Isa in Bahrain ins Visier genommen worden, in dem sich US-Kampfflugzeuge befunden hätten. Dort sei auch ein Datenzentrum des Geheimdienstes attackiert worden. Reuters konnte die Berichte zunächst nicht verifizieren.

  • |Manuel Simbürger

    Irak schloss 48 Abkommen mit US-Unternehmen für Großprojekte

    Der Irak hat bei der Washington-Reise von Ministerpräsident Ali al-Zaidi 48 Abkommen und Partnerschaften mit US-Unternehmen geschlossen. Die Vereinbarungen beträfen vor allem die Öl- und Energiebranche, erklärte das Büro des Premiers am Samstag. Zu den beteiligten Unternehmen gehören demnach die Energiekonzerne ExxonMobil, Shell und Halliburton, der Bauriese KBR und der Energieanlagenbauer GE Vernova. Zudem wurde der Wiederaufbau einer Ölpipeline Irak-Syrien vereinbart.

    Damit soll angesichts des erneut eskalierten Konflikts zwischen den USA und dem Iran eine zusätzliche Route für irakische Ölexporte geschaffen werden. Der Irak unterzeichnete außerdem ein Abkommen mit dem Satelliteninternetanbieter Starlink von Tech-Unternehmer Elon Musk, der künftig Dienste in dem Land anbieten soll.

  • |Manuel Simbürger

    US-Angriffe im Iran: Explosionen im Süden gemeldet

    Iranische Staatssender Irib: Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas. US-Militär macht keine Angaben zu Angriffswelle.


     

  • |Manuel Simbürger

    Kuwait meldet Beschuss, Alarm auch in Bahrain

    Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn erneuter US-Angriffe im Iran wieder unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf der Plattform X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten in der Nacht die Sirenen, wie das Innenministerium mitteilte.

    Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, hieß es. Die beiden Golfstaaten wie auch andere mit den USA verbündete Länder der Region werden nach US-Angriffen gegen den Iran immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe. Das US-Militär unterhält dort eigene Militärstützpunkte.

  • |Manuel Simbürger

    Straße von Hormus: Zwei Öltanker nach Explosionen in Brand geraten

    Nach Explosionen sind zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand geraten. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden.

  • |Maximilian Fally

    Siebente Nacht in Folge: Neue US-Angriffe gegen den Iran

    Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebente Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, hieß es.

    Bei ihren vorherigen massiven Angriffen auf den Iran hatten die USA zuletzt nicht nur militärische Ziele attackiert, sondern nach iranischen Medienberichten auch Infrastruktur, die auch zivilen Zwecken dient, beschädigt. Bis Freitagfrüh bombardierte das US-Militär eine Reihe von Zielen. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen.

  • |Maximilian Fally

    Acht Tote bei Angriff auf Trauergemeinde in Gaza gemeldet

    Bei einem israelischen Luftangriff sind nach Angaben des von der islamistischen Hamas kontrollierten Zivilschutzes acht Menschen im Gazastreifen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe eines Marktes im Zentrum des Küstenstreifens während eines "Trauerzugs" ereignet, erklärte der Zivilschutz am Freitag. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, sie habe eine "Terrorzelle der Terrororganisation Islamischer Jihad im Zentrum des Gazastreifens" angegriffen.

    Sie kenne Vorwürfe, wonach Unbeteiligte bei dem Angriff getroffen worden seien. Der Angriff werde untersucht, erklärte Israels Armee weiter. Bei dem Vorfall in Nuseirat sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge 20 weitere Personen verletzt worden. Die Trauernden nahmen demnach an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilte den Angriff als "brutales Massaker".

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