Hitze staut sich in unsanierten Wohnungen + Mehr als 800 Hitzetote in Deutschland
- Wegen Extremhitze: Laut Behörde mehr als 1.000 Hitzetote in Spanien im Juni
- „Falsche Versprechen“: AK warnt vor Fake-Klimageräten aus dem Internet
- CO-Unfall mit Gastherme wegen Klimagerät: Elfjährige in Wien im Spital
- Trockenheit, Hitze und Dürre: Geringere Getreideernte
- Experten fordern Umdenken: Hitze trifft Ältere doppelt
- Hitzebedingt wird mehr bewässert, geduscht, getrunken: Wasserverbrauch in Wien deutlich gestiegen
- Hitzerekord in Wien gefallen: Noch nie war es in Bundeshauptstadt so heiß
- 28 Grad: Kärntner Seen schon so warm wie im Hochsommer
- Heiße Wohnungen: Senioren besonders gefährdet
Alle News zur Hitzewelle
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85 Prozent mehr Todesfälle bei Über-75-Jährigen in Frankreich
Während der jüngsten Hitzewelle in Frankreich ist die Zahl der Todesfälle von Über-75-Jährigen um 85 Prozent angestiegen. Innerhalb einer Woche seien 513 Menschen dieser Altersgruppe gestorben, teilte der medizinische Bereitschaftsdienst SOS Médecins mit. In der Vorwoche habe es 278 Todesfälle gegeben. Die Zahl der Notdiensteinsätze wegen Hitzschlags und Dehydrierung stieg nach Angaben der Organisation in der Altersgruppe um 480 beziehungsweise gut 300 Prozent an.
Um die Zahl der Hitzetoten ist in Frankreich ein politischer Streit entbrannt, nachdem mehrere Grünen-Politiker bis zu 10.000 zusätzliche Todesfälle gemutmaßt hatten. Die Gesundheitsbehörde hatte am vergangenen Wochenende etwa 1.000 zusätzliche Todesfälle registriert, aber zugleich erklärt, dass die Zahl voraussichtlich steigen werde. Der Chef der Pariser Krankenhäuser, Nicolas Revel, geht davon aus, dass es mehr Todesfälle durch Hitze sein werden als 2025. Damals wurden 5.700 Hitzetote registriert.
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Wiener Rettung verzeichnete neuen Einsatzrekord
Die Wiener Rettungsdienste waren während der vergangenen heißen Tage extrem gefordert. Bereits zu Beginn der Hitzewelle Mitte Juni stiegen die Einsätze an und das hohe Niveau blieb zwei Wochen lang unverändert, teilte die Berufsrettung Wien am Donnerstag in einer Aussendung mit. Seit Montag wurden sogar die drei einsatzstärksten Tage, die die Berufsrettung Wien jemals hatte, verzeichnet. Von Montagfrüh bis Donnerstagfrüh rückten die Rettungsteams insgesamt 3.975 Mal aus.
Der Tagesrekord wurde von Montag auf Dienstag gebrochen - mit 1.398 Einsätzen. Zum Vergleich: Durchschnittlich verzeichnet die Berufsrettung Wien täglich 900 bis 1.000 Alarmierungen. In der Wiener Rettungsleitstelle gingen innerhalb dieser 72 Stunden 4.349 Notrufe ein. Zu den temperaturbedingten Einsätzen zählten vorwiegend Kreislaufprobleme, Kreislaufkollaps, Überhitzung sowie Herz-Kreislauf-Stillstände.
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Deutschland: Mehr als 800 Hitzetote
Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Bis zum 21. Juni starben demnach rund 500 Menschen im Alter von 85 oder mehr Jahren hitzebedingt. Bei den 75- bis 84-Jährigen waren es etwa 190 Menschen, bei den 65- bis 74-Jährigen geschätzt 80 und bei denen unter 65 Jahren etwa 40.
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Kärnten: Unfälle wegen Sturms und Waldbrand
In Kärnten hat es am Mittwochabend wegen Sturm und Gewittern erneut zahlreiche Feuerwehreinsätze gegeben. Im Drautal wurde ein Motorradlenker durch eine Sturmböe umgeworfen, was einen Serienunfall auslöste. Auf der Mölltal Bundesstraße kam ein Auto wegen Aquaplanings von der Straße ab. Und bei Millstatt wurde ein Baum auf eine Stromleitung geworfen, was einen Brand auslöste, teilte die Polizei mit.
in einem steilen Waldgebiet in der Gemeinde Millstatt (Bezirk Spittal an der Drau) war ein Baum wegen Sturms auf eine vorbeilaufende Stromleitung gestürzt und hatte diese abgerissen. Unmittelbar darauf begann es in dem Bereich zu brennen. Sieben Feuerwehren wurden alarmiert und übernahmen nach Abschaltung des Stromes die schwierigen Löscharbeiten, an denen sich auch der Polizeihubschrauber Libelle beteiligte. Gegen 20.10 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.
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Mehrere Unwetter-Einsätze in Niederösterreich
Das Ende der Hitzewelle und damit verbundene Gewitter haben in Niederösterreich ab Mittwochnachmittag für Feuerwehreinsätze in mehreren Bezirken gesorgt. Insgesamt rückten die Helfer rund 60 Mal aus, teilte Klaus Stebal vom Landeskommando am Donnerstag auf Anfrage mit. Die Hauptregion sei Würmla im Bezirk Tulln gewesen. Auspumparbeiten, umgestürzte Bäume und verunreinigte Straßen waren dort die vorherrschenden Meldebilder.
Intensive Niederschläge machten sich auch im Süden des Bundeslandes bemerkbar. In Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken. Hier wurden u.a. von größeren Wassermengen aus der Verankerung beförderte Kanaldeckel wieder eingesetzt.
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Kaltfront bringt Wien erste Abkühlung seit zwölf Tagen
Die Kaltfront hat die extreme Hitze in Wien vorerst unterbrochen. In der Innenstadt ist es laut Unwetterzentrale so kühl wie seit zwölf Tagen nicht mehr, begleitet von teils kräftigen Gewittern und stürmischem Nordwestwind. -
Stürme und Gewitter belasten Norditalien
Nach der großen Hitzewelle der vergangenen Tage haben starke Unwetter am Mittwoch Norditalien heimgesucht. In mehreren Regionen kam es zu heftigen Gewittern, Sturmböen und lokalen Tornados. Besonders betroffen sind die Lombardei, das Piemont, das Trentino-Südtirol und Venetien, wie Medien berichteten.
In Mailand und Turin wurden zahlreiche Bäume durch den starken Wind umgerissen. In der lombardischen Metropole kam es in der Gegend des San Siro-Stadions zu Verkehrsbehinderungen, nachdem Äste auf Straßenbahngleise gefallen waren. Die Feuerwehr verzeichnete Hunderte Notrufe und zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume, beschädigter Infrastruktur und überfluteter Keller. Parks wurden vorsorglich Parks geschlossen. Zudem wurden Schutzmaßnahmen gegen mögliche Überschwemmungen aktiviert.
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England erlebte wärmsten Juni seit Aufzeichnungsbeginn
Durch die Hitzewelle haben die Menschen in England im vergangenen Monat Rekordtemperaturen erlebt. Vorläufigen Zahlen des britischen Wetterdienstes Met Office zufolge verzeichnete der Landesteil sogar den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Für das Vereinigte Königreich war es zudem der zweitwärmste Junimonat, wie das Met Office am Mittwoch mitteilte.
Demnach lag die durchschnittliche Temperatur in England im Juni bei 17,1 Grad und übertraf den bisherigen Rekord von 16,9 Grad, der erst 2025 aufgestellt worden war. Den Wert führen die Meteorologen auch auf die jüngste Hitzewelle mit heißen Tagen und tropischen Nächten zurück.
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Grafik: Hitzerekorde in ...
... Österreichs Landeshauptstädten.
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Erwärmung von Italiens Meeren setzt sich fort
Die Durchschnittstemperatur der italienischen Meere hat 2025 mit 20 Grad Celsius den zweithöchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982 erreicht. Sie lag um 1,18 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, geht aus dem Klimabericht 2025 des italienischen Umweltinstituts ISPRA hervor. Im Juli und August 2025 wurden durchschnittliche Wassertemperaturen von 26,64 beziehungsweise 26,48 Grad gemessen.
Auch an Land setzte sich der Erwärmungstrend fort. Die mittlere Lufttemperatur lag 2025 um 1,03 Grad über dem Referenzwert von 1991 bis 2020. Mit Ausnahme von Oktober und November 2025 waren alle Monate wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Besonders auffällig war der Juni, der mit einer Abweichung von plus 3,23 Grad der zweitwärmste seit Beginn der Messreihe nach dem Rekordjahr 2003 war.
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Zwei Tote bei Vegetationsbränden in Griechenland
Bei einem Wald- und Buschbrand rund 20 Kilometer nordöstlich der griechischen Hafenstadt Thessaloniki sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach aus noch unbekannter Ursache in niedriger Vegetation aus und breitete sich dann, angeheizt von starkem Wind, auf einen Pinienwald und Häuser der Ortschaft Lete mit 4.000 Einwohnern aus. Die Menschen wurden am Mittwoch per Warn-SMS aufgerufen, den Ort zu evakuieren.
Für einen 66-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät; Feuerwehrleute entdeckten seine Überreste während der Löscharbeiten. Bei einer weiteren Leiche, die gefunden wurde, soll es sich um seinen zwölfjährigen Sohn handeln, berichteten griechische Medien.
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Allzeit-Höchstmarken pulverisiert: Juni-Wetter brach alle Rekorde
Die Hitzewelle, die Österreich mit dem Einsetzen von Gewittern und der heiß ersehnten Abkühlung am Mittwochabend überstanden haben wird, pulverisierte sowohl Juni-Rekorde als auch Allzeit-Höchstmarken. Selten zuvor breiteten sich extreme Temperaturen, die sogar die 40-Grad-Marke erreichten bzw. knapp überschritten, derart flächendeckend aus. 157 von 277 Wetterstationen der GeoSphere Austria erreichten beim absoluten Temperaturhöchstwert für den Monat Juni neue Rekorde.
"Das bemerkenswerte an den neuen Juni-Rekorden ist, dass sie die alten nicht um ein paar wenige Zehntel Grad überboten haben", betonte Klimatologe Alexander Orlik von der GeoSphere Austria am Mittwoch in einer Aussendung. Im Mittel übertrafen die neuen Temperaturmaxima des Juni 2026 die alten Höchstwerte um 1,4 Grad. An 46 Stationen sogar um zwei Grad und mehr. "Auf der Hohen Warte in Wien, wo seit 1872 die Tagesmaximumtemperatur aufgezeichnet wird, wurde der bisherige Juni-Rekord von 36,1 Grad aus dem Jahr 1950 gleich um 3,6 Grad übertroffen. Auch der Jahresrekord von 38,5 Grad aus dem August 2013 war deutlich geringer als der neue Höchstwert von 39,7 Grad", ergänzte Orlik.
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Gewitter bremsen in Deutschland Flugzeuge und Züge aus
Gewitter haben in Bayern Züge ausgebremst und am Münchner Flughafen Verzögerungen verursacht. Wegen der Wetterlage sei dort am Mittwoch für 30 Minuten ein Abfertigungsstopp ausgerufen worden, so die Betreibergesellschaft. "Dies geschieht aus Sicherheitsgründen zum Schutz der Passagiere und Beschäftigten vor elektrischen Entladungen." In dieser Zeit dürften die Flugzeuge nicht be- und entladen werden und Passagiere können nicht aus- oder einsteigen, teilte der Flughafen mit.
"Dieser Umstand verursacht in der Regel auch Verzögerungen im regulären Flugbetrieb", hieß es weiter. Wie viele Flüge und Passagiere betroffen waren, blieb zunächst unklar. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Vormittag in der Region nordöstlich von München vor Gewittern mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie Sturmböen und Hagel gewarnt.
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Arbeiterkammer Salzburg warnt vor Fake-Klimageräten aus dem Internet
Die Arbeiterkammer (AK) Salzburg warnt angesichts der Hitze der vergangenen Wochen vor unseriösen Online-Anbietern von Klimageräten. "Im Internet und in sozialen Medien wird derzeit massiv für angeblich revolutionäre Kühlgeräte mit Weltraumtechnologie geworben, die Räume innerhalb weniger Sekunden herunterkühlen sollen", informierten AK-Konsumentenschützer am Mittwoch. Hinter den Werbeversprechen würden dann jedoch häufig keine echten Klimaanlagen stecken. Vielmehr verfügen die Produkte lediglich über einfache Akku-Ventilatoren oder Mini-Luftkühler mit geringer Wirkung.
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Abfertigungsstopp am Münchner Flughafen nach Wetterwarnung
Wegen einer Unwetterwarnung werden am Münchner Flughafen vorerst keine Maschinen abgefertigt. Der Abfertigungsbetrieb sei vorerst eingestellt, teilte der Flughafen per Durchsage vor Ort mit. Aufgrund der Wetterlage komme es zu Einschränkungen im Flugverkehr, hieß es auf einer Anzeigetafel. Wie viele Flüge und Passagiere betroffen waren, blieb zunächst unklar.
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Vormittag in der Region nordöstlich von München vor Gewittern mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie Sturmböen und Hagel gewarnt.
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Geringere Getreideernte durch Trockenheit, Hitze und Dürre
Trockenheit, Hitze und Dürre setzen der Landwirtschaft in Österreich zu. Da Getreide mit den Gegebenheiten schlechter zurande komme als etwa Mais, sei "die Getreideanbaufläche nach derzeitigen Schätzungen gegenüber dem historischen Tiefststand 2025 weiter um 0,7 Prozent auf erstmals unter 0,5 Millionen Hektar gefallen", so Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger am Mittwoch. Herausfordernd seien Preis-Kosten-Schere, EU-Politik und fehlende Wirkstoffe.
Die Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) prognostiziert mit 2,7 Mio. Tonnen bundesweit eine deutlich geringere Getreide-Erntemenge (ohne Mais) als im Vorjahr (minus 15 Prozent). Die Witterung beim Herbstanbau 2025 war wechselhaft, danach folgten teilweise sehr trockene Wintermonate. Mit der derzeit herrschenden extremen Hitze werden die Ernteerwartungen laut LKÖ von Tag zu Tag geringer.
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Schwere Unwetter: 50 Feuerwehreinsätze in Oberkärnten
Heftige Unwetter haben am Dienstagnachmittag und -abend für gut 50 Feuerwehreinsätze in Kärnten gesorgt. Zahlreiche Bäume waren auf Straßen gestürzt und mussten entfernt werden, teilte die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) auf APA-Anfrage mit. Betroffen war vor allem Oberkärnten. Auf der Kleinkirchheimer Bundesstraße (B 88) wurden laut Polizei zwei fahrende Autos von umstürzenden Fichten getroffen. Verletzt wurde dabei niemand.
Eine Person, die auf dem Beifahrersitz eines getroffenen Autos gesessen war, erlitt allerdings einen Schock. Sie wurde zur Abklärung ins Landeskrankenhaus Villach gebracht.
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Wiener Opernsommer-Premiere wetterbedingt auf Donnerstag verschoben
Aufgrund des angekündigten Wetterumschwungs wird die für heute, Mittwoch, geplante Premiere von Georges Bizets "Carmen" in der Opernarena am Heumarkt im Rahmen des Wiener Opernsommers auf Donnerstag verschoben. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.
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Waldbrand im Norden Griechenlands mit ersten Todesopfern
In Griechenland ist die Zahl der Toten bei einem Waldbrand im Norden des Landes auf zwei gestiegen. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, wurde am Dienstagabend eine weitere Leiche gefunden, die noch identifiziert werden muss. Zuvor hatte die Feuerwehr einen Mann tot auf einem brennenden Feld außerhalb des Dorfes Liti gefunden. Eine Frau wurde durch das Feuer verletzt. Wie Dorfbewohner sagten, könnte es sich bei dem zweiten Toten um den zwölfjährigen Sohn der Frau handeln.
Liti ist etwa 15 Kilometer von Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, entfernt. Der Brand, der sich zwischenzeitlich auf einer Länge von fünf Kilometern erstreckte, ist inzwischen gelöscht. In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr bereits in verschiedenen Teilen Griechenlands zur Bekämpfung von Waldbränden ausrücken. Wegen seiner klimatischen Bedingungen mit häufigen Hitzewellen und Trockenheit kommt es in dem Land jedes Jahr zu Waldbränden.
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Laut Behörde mehr als tausend Hitzetote in Spanien im Juni
Im Zusammenhang mit der Hitzewelle sind in Spanien im Juni nach Behördenangaben mehr als tausend Todesfälle verzeichnet worden. Mindestens 1.028 Todesfälle im vergangenen Monat seien auf die extremen Temperaturen zurückzuführen, erklärte das Gesundheitsinstitut Carlos III. am Mittwoch. Das sind mehr als doppelt so viele Hitzetote wie im Vorjahresmonat, als 407 Sterbefälle registriert wurden.
Die Schätzung basiert auf einer Datenbank, mit der die aktuellen täglichen Sterbefälle mit statistischen Daten aus der Vergangenheit abgeglichen werden. Das erste Halbjahr 2026 war nach Angaben der nationalen Wetterbehörde Aemet das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen in Spanien. Am vergangenen Montag und Dienstag waren mit Durchschnittstemperaturen von über 28 Grad die bisher wärmsten Juni-Tage in Spanien verzeichnet worden.
Spanien gehört Klimawissenschaftlern zufolge zu den Ländern, die am stärksten unter der fortschreitenden Erderwärmung leiden. In den vergangenen Jahren nahmen die Häufigkeit und Intensität der dortigen Hitzewellen zu.
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Waldbrand im Kärntner Gitschtal ausgebrochen
Im Kärntner Gitschtal ist am Dienstag ein Waldbrand ausgebrochen. Gut 1,5 Hektar waren betroffen, berichtete die Feuerwehr Hermagor. Ein Zeuge hatte von der Emberger Alm aus die Rauchentwicklung bemerkt und Alarm geschlagen. Die Feuerwehrleute lokalisierten den Brandherd südlich der Grafenweger Höhe auf etwa 980 Metern Seehöhe im unwegsamen Gelände und begannen unterstützt von zwei Polizeihubschraubern mit der Brandbekämpfung. Am Mittwoch wurde der Einsatz fortgeführt.
Am Dienstag gelang es den 130 Feuerwehrleuten mit Unterstützung zweier Polizeihubschrauber bis 22.00 Uhr, die offenen Flammen zu löschen, so die Feuerwehr Greifenburg. In der Nacht blieb eine Brandwache vor Ort, zudem wurde die Brandfläche regelmäßig mit Wasser besprüht. Für den (heutigen) Mittwoch war der Kampf gegen die Glutnester geplant. Zehn Feuerwehren standen laut Landesalarm- und Warnzentrale im Einsatz. Vom angekündigten Regen erhofft man sich eine zusätzliche Entspannung der Lage.
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Unwetter folgten auf Hitze: Tiroler Pitztalstraße wieder kurz offen
Nach den Murenabgängen auf die Tiroler Pitztalstraße (L16) Montagabend infolge von heftigen Unwettern haben die intensiven Aufräumarbeiten einen ersten Erfolg gebracht. Mittwochvormittag konnten die Bewohner der großteils abgeschnittenen Gemeinde St. Leonhard (Bezirk Imst) für begrenzte Zeitfenster von 15 Minuten wieder taleinwärts und talauswärts fahren, teilte das Land mit. Die Straße sei einspurig freigeräumt worden, eine Umleitung wurde eingerichtet.
Zudem würden am Mittwoch die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Fahrten taleinwärts seien von 9.00 Uhr bis 9.15 Uhr und von 12.00 bis 12.15 Uhr möglich. Fahrten talauswärts von 9.15 Uhr bis 9.30 Uhr und von 12.15 Uhr bis 12.30 Uhr. Für den Vormittag war auch eine Lagebesprechung mit allen Experten angesetzt.
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CO-Unfall mit Gastherme: Elfjährige in Wien hospitalisiert
Eine Elfjährige ist am Dienstagabend nach einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) aus einer Gastherme in einer Wohnung in Wien-Hernals in ein Spital eingeliefert worden. Das berichteten Berufsrettung und Feuerwehr auf APA-Nachfrage. Durch eine mobile Klimaanlage, die Unterdruck in der Wohnung erzeugt, sei das CO aus der Therme geströmt, erläuterte Feuerwehrsprecher Christian Feiler. Er riet nach ähnlichen Vorfällen erneut zur regelmäßigen Wartung von Gasthermen.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 21.00 Uhr alarmiert. "Als wir eingetroffen sind, war die Person bereits bewusstlos", sagte Feiler. Die notfallmedizinische Versorgung des Mädchens übernahm die Berufsrettung, erläuterte deren Sprecherin Corina Had. Anschließend wurde das Kind mit dem Wiener Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen. Zwei Familienmitglieder wurden ebenfalls versorgt, berichtete Had. Diese mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr kontrollierte sämtliche weitere Wohnungen in dem Haus, betonte Feiler. In anderen Bereichen seien aber keine Auffälligkeiten festgestellt worden. 24 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen standen rund eine Stunde im Einsatz.
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Experten warnen: Ältere Menschen besser vor Hitze schützen
Ältere Menschen gehören bei Hitze zu den besonders gefährdeten Gruppen – aus vielfältigen Gründen: Alterungsprozesse beeinträchtigen die Thermoregulation und den Flüssigkeitshaushalt, Demenz oder kognitive Einschränkungen dämpfen das Durstgefühl, Gebrechlichkeit schränkt die Selbstversorgung ein. Hinzu kommen gesellschaftliche Faktoren wie soziale Isolation oder eingeschränkte Mobilität.
Um auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit aufmerksam zu machen, haben 40 Expertinnen und Experten aus 25 Institutionen ihre Erkenntnisse in einer Publikation zusammengetragen und bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Die zentrale Botschaft: Es braucht langfristige Maßnahmen, um eine immer älter werdende Gesellschaft nachhaltig auf Hitzewellen vorzubereiten.
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Elektroautos fahren bei 30 Grad am effizientesten
Während Menschen und Tiere in Österreich unter der Hitzewelle ächzen, laufen E-Autos zur Hochform auf. „Hohe Temperaturen sind für E-Autos grundsätzlich kein Problem. Im Gegenteil: Bei etwa 30 Grad erreichen Batterien oft ihre optimale Leistungsfähigkeit“, schreibt Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), auf APA-Anfrage. Bei noch höheren Temperaturen muss die Batterie allerdings gekühlt werden, was dann auch Reichweite kosten kann.
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Waldbrand in Ebensee unter Kontrolle
Ein Waldbrand in einem steilen, schwer zugänglichen Gelände am Arikogel in Ebensee (Bezirk Gmunden) hat am Dienstag rund 80 Personen von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei beschäftigt. Am Abend teilte das Bezirksfeuerwehrkommando dann mit, dass der Brand unter Kontrolle sei. Für Mittwochfrüh ist eine neuerliche Kontrolle des Brandplatzes geplant.
Die seit dem Vormittag mit dem Brand beschäftigten Einsatzkräfte hatten Unterstützung durch zwei Hubschrauber von Polizei und Bundesheer, die Löschwasser und Material auf den Berg flogen, erhalten. Auch rund 20 Fahrzeuge, darunter auch ein Kerosinanhänger zur Betankung, waren im Einsatz. Die Bergrettung sicherte die Löschmannschaften mit Seilen im steilen Gelände ab. Das Feuer betraf rund 350 Quadratmeter.
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Klimaanlagen für Schulen und Kindergärten in Eisenstadt
In Eisenstadt werden bis Sommer 2027 alle von der Stadt betriebenen Kindergärten und Schulen flächendeckend mit Klimaanlagen ausgestattet. Die derzeitige Hitze habe gezeigt, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Bedingungen für die Kinder sowie die Pädagoginnen und Pädagogen zu verbessern, meinte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Dienstag. Der zusätzliche Energiebedarf soll durch Photovoltaikanlagen möglichst klimafreundlich abgedeckt werden.
Einzelne Räume verfügen zwar bereits über Klimaanlagen, eine flächendeckende Ausstattung gibt es laut Steiner bisher jedoch nicht. Diese soll nun zuerst in den Kindergärten erfolgen. Danach sind die Volksschulen an der Reihe, gefolgt von der Sonderschule und der Mittelschule. Insgesamt betreibt die burgenländische Landeshauptstadt derzeit sieben Kindergärten und fünf Schulen, wobei im kommenden Jahr ein weiterer Kindergarten und eine Schule dazukommen.
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Grüne fordern mehr Hitzeschutz von Regierung
Die aktuelle Hitzewelle trifft Österreich mit voller Wucht – doch laut den Grünen sind die Auswirkungen sozial ungleich verteilt. Menschen mit geringem Einkommen, ältere Personen und Bewohner dicht verbauter Städte seien besonders betroffen.
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Tierschutz Austria an Kapazitätsgrenze
Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat den Tierschutz Austria an die "absolute Kapazitätsgrenze" gebracht. "Alleine am letzten Wochenende wurden 250 Wildtiere aufgenommen und versorgt - zeitweise bis zu 30 Tiere pro Stunde. Besonders betroffen sind Jungvögel, Mauersegler, Eichhörnchen, Falken, Krähen, Rehkitze und Igel", hieß es in einer Aussendung am Dienstag. "Es fühlt sich an wie ein Tsunami aus leidenden Wildtieren, der über uns hereinbricht", so Leiter Stephan Scheidl.
Jeder weitere Hitze-Tag würde das System zum Kippen bringen. "Die Tiere kommen mit offenen Schnäbeln, dehydriert, völlig entkräftet und oft schon halb bewusstlos bei uns an", so Scheidl. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden zwar rund um die Uhr arbeiten, "aber unsere Kräfte und Räumlichkeiten sind am Ende".
Die Organisation kritisierte zudem, dass es keine politischen Vorgaben für derartige Extremsituationen gibt. "Wenn die Politik versagt, bleibt der gesamte Schutz der Wildtiere an den ehrenamtlichen Helfern und privaten Organisationen hängen", so Tierschutz Austria.
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Stadt Wien fährt Wasserverbrauch zurück
Die Stadt Wien fährt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung den Wasserverbrauch zurück. Die Wiener Wasserbehälter seien zwar "derzeit gut gefüllt", die Extremwetterlage verlange aber "ein vorausschauendes Handeln", hieß es Dienstagnachmittag. Die städtischen Dienststellen reduzieren ihren Wasserbedarf, wo dies "ohne wesentliche Einschränkungen möglich ist". Die Straßenreinigung wird vorübergehend ohne Wasser durchgeführt, die Bewässerung von Grünflächen eingeschränkt.
Trinkbrunnen, Bäder, Wasserspielplätze und weitere Kühlungsangebote bleiben in Betrieb. Auch die Bevölkerung sowie Betriebe und Institutionen können durch einfache Maßnahmen Trinkwasser sparen, wurde betont. Dazu zähle, vorübergehend das Befüllen von Pools zu vermeiden, auf Fahrzeugwäsche zu verzichten und Haushaltsgeräte möglichst effizient zu nutzen.
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Nächster Vorstoß für Vorverlegung der Sommerferien
Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner kann sich vorstellen, die Sommerferien zwei Wochen vorzuziehen. Damit würde man Hitzestaus in den Klassenzimmern ausweichen und durch die längere Unterrichtszeit nach dem Sommer würden "die Herbstferien mehr pädagogischen Sinn“ bekommen.
Mit seinem Vorstoß ist Fellner nicht alleine: Auch die Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling von den Neos zeigte sich vor ein paar Tagen offen, über eine Vorverlegung zu diskutieren, ebenso wie Salzburgs Bildungsdirektor Rudolf Mair.
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Pöggstall zieht Nachtabschaltung von Trinkwasser in Betracht
Die Marktgemeinde Pöggstall im niederösterreichischen Bezirk Melk zieht einen temporären Stopp der Trinkwasserversorgung in Betracht. Eine Nachtabschaltung von 22.00 bis 4.00 Uhr könne notwendig werden, "sollte der gestiegene und extrem hohe Wasserverbrauch" sich nicht reduzieren, teilte die Kommune am Dienstag auf ihrer Website mit.
Einher ging die Vorankündigung seitens der Gemeinde auch mit dem Aufruf, "Trinkwasser zu sparen und das Gartengießen, Autowaschen und das Nachfüllen der Pools" zu unterlassen. "Wir versuchen seit Wochen, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sparsam mit Wasser umgehen", sagte Bürgermeister Helmut Hahn (ÖVP) dem ORF Niederösterreich. "Wenn wir sehen, dass der Nachtverbrauch weiter so hoch ist wie am Tag und sich unsere Hochbehälter bis in der Früh nicht erholen, dann werden wir das Wasser zeitweise abdrehen."
Erklärtes Ziel sei, ausreichend Wasser für die Morgenstunden sicherzustellen, weil dann viele Menschen gleichzeitig das kühle Nass benötigen. Über den Aufruf der Gemeinde hatten am Dienstag auch die "NÖN" ("Niederösterreichische Nachrichten") berichtet.
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WWF ortet Gefahr für Fische wegen hoher Temperatur der March
Angesichts hoher Wassertemperaturen der March in Niederösterreich hat die Umweltschutzorganisation WWF am Dienstag vor einer Gefahr für Fische gewarnt. Am Montag seien bei Hohenau (Bezirk Gänserndorf) 30,3 Grad gemessen worden, womit der bisherige Höchstwert von 29,3 Grad vom 3. August 2018 überschritten worden sei. Gefordert wurde in einer Aussendung eine Ausweitung von Renaturierungsprojekten.
"Für Fische ist die Wassertemperatur ein entscheidender Stressfaktor. Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff, gleichzeitig steigt der Sauerstoffbedarf der Tiere", sagte WWF-Expertin Marie Pfeiffer. "Wenn dann auch noch tiefere Bereiche, lebendige Seitenarme und kühlere Rückzugsräume fehlen, kann Hitze rasch zur Überlebensfrage werden."
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Trotz 40 Grad: Warum dieser Juni doch kein Rekord war
Trotz langer Hitzewelle war der Monat nicht der heißeste jemals gemessene Juni in Österreich. Die Badeseen sind außergewöhnlich warm.
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Zweigeteiltes Österreich – die Hitzewelle hält an, aber Abkühlung ist in Sicht
Ein echter Wetterumschwung sieht anders aus. Immerhin: Ab Donnerstag ist mit vergleichsweise milderen Temperaturen zu rechnen.
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Neun Prozent mehr Rettungseinsätze in Wien bei Hitzewellen
Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien und der Berufsrettung Wien, die im Fachjournal Scientific Reports erschienen ist. Demnach spielt vor allem die nächtliche Hitze eine entscheidende Rolle, weil sich der Körper ohne Abkühlung nicht erholen kann. Besonders betroffen sind Kinder und ältere Menschen, wie es in einer Aussendung hieß.
Für die Untersuchung wurden 936.461 Rettungseinsätze aus den Jahren 2018 bis 2021 mit kleinräumigen Wetterdaten von 506 Messpunkten in Wien verknüpft. An Tagen mit mindestens 20,5 Grad an zumindest zwei aufeinanderfolgenden Tagen stieg die Zahl der täglichen Rettungseinsätze um rund acht bis neun Prozent – "ein Effekt, der auch nach Berücksichtigung von Jahr, Monat, Wochentag und Feiertagen bestehen blieb", so die Autorinnen und Autoren.
Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Nicht die Tageshöchsttemperatur, sondern die nächtliche Mindesttemperatur hängt am stärksten mit erhöhten Einsatzzahlen zusammen. Bleibt es auch nachts heiß, kann sich der Körper nicht erholen und abkühlen – die Belastung summiert sich über mehrere Stunden und Tage.
Die stärksten Effekte zeigten sich bei Kindern und Jugendlichen (0–18 Jahre) sowie bei Menschen zwischen 76 und 85 Jahren. Frauen waren insgesamt etwas stärker betroffen als Männer.
Die jeweils erste Hitzewelle eines Sommers war mit dem stärksten Anstieg an Einsätzen verbunden – stärker als spätere Hitzewellen im selben Jahr. Die Forscherinnen und Forscher vermuten "einen fehlenden Akklimatisierungseffekt zu Saisonbeginn", wie es hieß. Zudem stiegen die Einsatzzahlen mit jedem weiteren Tag einer andauernden Hitzewelle weiter an, und die Belastung blieb auch nach Ende einer Hitzewelle noch bis zu fünf Tage lang erhöht.
Die Autorinnen und Autoren empfehlen, regionale Hitze-Gesundheits-Warnsysteme stärker an der nächtlichen Mindesttemperatur auszurichten und besonderes Augenmerk auf die erste Hitzewelle der Saison, länger andauernde Hitzeperioden sowie die Tage nach Hitzewellenende zu legen, um Rettungsdienste gezielt vorzubereiten und Risikogruppen besser zu schützen.
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Wasserverbrauch in Wien um ein Drittel höher als normal
Die ungewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Woche haben den Wasserbedarf in Wien kräftig ansteigen lassen. Da hitzebedingt mehr bewässert, geduscht und getrunken wird, liege der Verbrauch in der Bundeshauptstadt bei rund 540.000 Kubikmetern (540 Millionen Liter) pro Tag. Übers Jahr gerechnet betrage der durchschnittliche Wasserbedarf in Wien sonst 400.000 Kubikmeter täglich, hieß es seitens Wiener Wasser (MA 31) auf APA-Anfrage.
Die Werte übertreffen schon jetzt das Vorjahr. Im Juli 2025 lag der Wasserverbrauch bei 510.000 Kubikmetern (510 Millionen Liter) pro Tag. "Das war über das Jahr gerechnet der maximale Verbrauch", so die Behörde.
Der Verbrauch sei aber unter anderem von der Bevölkerungszahl abhängig, diese sei im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen. Auch die Dauer von Trockenperioden oder die Anzahl von Unwettern sowie die Tageshöchsttemperatur würden sich auf den Bedarf auswirken. Entscheidend sei auch, ob die Hitzewelle in der Ferienzeit auftritt. Denn in den Ferien würden sich weniger Menschen in der Stadt befinden, räumte die MA 31 ein.
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Unwetterschäden in Salzburg
In Mühlbach am Hochkönig (Pongau) schlug ein Blitz in einen Hochsitz am „Wetterriffl“ ein. Das Feuer breitete sich auf ein Latschenfeld aus. In Lofer im Pinzgau entfachte sich am Kienberg ein Bodenbrand. In mehreren Bezirken kam es zu Unwetterschäden. Insgesamt rückten 203 Feuerwehrleute von zwölf Feuerwehren zu 22 Einsatzstellen aus.
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Sturm beschädigte Dächer und Autos in Mailand
Nach mehreren Tagen mit extremer Hitze ist am Montagabend über Mailand ein heftiges Unwetter hinweggezogen. Starkregen, Sturmböen sowie vereinzelt Hagel sorgten für zahlreiche Schäden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Sturm hatte eingesetzt, nachdem die Temperaturen zuvor bis auf etwa 38 Grad gestiegen waren.
Betroffen waren zunächst vor allem die nördlichen Teile Mailands. Später weitete sich das Unwetter auf Teile der Lombardei in Richtung Varese, Como und Bergamo aus. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus. Schwerpunkte waren umgestürzte oder beschädigte Bäume, lose Äste, überflutete Keller sowie abgedeckte Dächer.
Im Mailänder Stadtteil Barona stürzte ein Teil eines Daches auf ein geparktes Auto. Besonders glimpflich endete ein Vorfall im Osten der Stadt: Ein Baum fiel auf ein Auto und beschädigte das Fahrzeug erheblich. Der Lenker blieb unverletzt.
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Historische Hitzerekorde
In Tschechien und der Slowakei sind die Temperaturen am Sonntag und Montag deutlich über die bisherigen Rekordwerte gestiegen. An mehreren Orten wurde die 40-Grad-Grenze übertroffen. Die Nachrichtenagentur CTK korrigierte schon Sonntagabend ihren zuvor gemeldeten Hitzerekord für Tschechien nach oben. Mit 41,9 Grad Celsius hält nun Doksany den neuen Höchstwert. Obendrein sorgte dieses Wochenende für neun der zehn höchsten Werte, die in Tschechien je gemessen wurden.
In der Slowakei erreichte Turňa nad Bodvou, südwestlich der zweitgrößten Stadt Košice, mit genau 41 Grad den neuen Höchstwert. Der liegt um 0,7 Grad höher als der bisherige Rekord aus dem Juli 2007.
Schon am Montag begann sich das Wetter aber drastisch zu ändern, auf die Sommerhitze folgten Stürme und Starkregen. In Südböhmen sorgten sie bereits für Verkehrsbehinderungen.
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Tragödie in Frankreich
In Nordfrankreich starben während der Hitzewelle zwei 15 Monate alte Zwillinge in ihrem Zuhause an Wassermangel. Vier weitere Geschwister wurden dehydriert aufgefunden.
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Kräftige Gewitter in Norditalien
Kräftige Gewitter tobten am Montagnachmittag über der norditalienische Metropole Mailand und ihrer Umgebung. Die stärksten Niederschläge konzentrierten sich auf den Norden und das Zentrum des Großraums Mailand und breiteten sich anschließend in Richtung der Provinzen Varese, Como und Bergamo aus. In Mailand versetzten die Behörden Feuerwehr, Zivilschutz und Stadtpolizei in erhöhte Alarmbereitschaft. Besonders überwacht werden die Flüsse Seveso und Lambro, da aufgrund der intensiven Regenfälle örtliche Überschwemmungen befürchtet werden.
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Kärntner Landeshauptmann für Vorverlegung der Sommerferien
Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) hat sich am Montag angesichts der Hitze für die Vorverlegung der Sommerferien um zwei Wochen ausgesprochen. Damit würde man Hitzestaus in den Klassenzimmern ausweichen und durch die längere Unterrichtszeit nach dem Sommer würden "die Herbstferien mehr pädagogischen Sinn" bekommen, hieß es in einer Aussendung.
Momentan halte man "starr an einer Ferienregelung fest, die vor 80 Jahren fixiert worden ist. Historisch gesehen waren die Sommerferien an die landwirtschaftlichen Erntezeiten angepasst. Heute holt der Landwirt ja auch dann die Ernte ein, wenn sie reif ist und nicht, wann es vor 80 Jahren üblich gewesen ist", so Fellner. Die landwirtschaftliche Haupternte habe sich durch Hitze und Trockenheit bereits um rund 14 Tage nach vorne verschoben - nun sollte man auch bei den Sommerferien nachziehen.
Der zweite Vorteil sei, dass man zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Start der Herbstferien zwei Wochen mehr Unterrichtszeit hätte: "Zwei Wochen, die unterrichtstechnisch wichtig sind und die die Herbstferien auch aus pädagogischer Sicht sinnvoller machen", so der Landeshauptmann. Er forderte den Bund zum Handeln auf, damit man bereits "im nächsten Jahr früher in die Sommerferien" starten könne.
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Vermehrt Hitzenotfälle bei Notruf NÖ gemeldet
Bei Notruf Niederösterreich sind am vergangenen Wochenende vermehrt Hitzenotfälle gemeldet worden. Insgesamt gezählt wurden von Freitag bis Sonntag 42, eine Woche zuvor waren es neun gewesen, wurde am Montag mitgeteilt. Eine Verdopplung habe es zudem bei Blutzuckerproblemen und -entgleisungen gegeben, eine Zunahme von 40 Prozent sei bei akuten Kopfschmerzen verzeichnet worden.
Ein Plus gab es Angaben von Notruf Niederösterreich zufolge im Wochenvergleich auch bei gemeldeten Atembeschwerden und Brustschmerzen. Die Gesundheitshotline 1450 verbuchte in Summe 2.574 Anrufe (Vorwoche: 2.206 Anrufe).
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Herzstillstand bei Spaziergang in Hitze: Frau starb im Helenental
Am bislang heißesten Tag des Jahres suchten gestern unzählige Menschen Abkühlung am Schwechat-Fluss. So auch ein in Österreich lebendes chinesisches Ehepaar. Während des Spaziergangs stürzte die Frau jedoch und erlitt einen Herzstillstand.
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