Hitzewelle in Österreich nähert sich Höhepunkt + Warnstufe Rot bis Dienstag ausgeweitet
- Bis zu 40 Grad: Österreich nähert sich Höhepunkt der Hitzewelle
- Hitzewelle zieht sich hin: Warnstufe Rot bis Dienstag ausgeweitet
- Zugverspätungen: Bahngleise verformten sich wegen Hitze
- Hitzewelle: Abgesagte Schlachten, Alkoholverbote und tote Kinder
- Alarmstufe Sommer: Wie heiß kann es eigentlich noch werden?
- Klimaschutz-Versagen in Europa: Hitzewelle in Österreich ist kein Zufall
- Hitzealarm in weiten Teilen Europas – und es kommt noch schlimmer
- Hitzewelle im Spital: Maßnahmen für Patienten und Personal
- Sport bei Hitze: Sportmediziner erklärt, worauf zu achten ist
- Bei Hitze: Warum Alkoholkonsum jetzt besonders riskant ist
Alle News zur Hitzewelle
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Erwartete Warnstufen
Vor allem für den Nordosten Österreichs gilt am Sonntag die höchste Wetterwarnstufe.
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Warum bei starker Hitze auch die Psyche leidet
Eine Psychologin erklärt, wie Extremtemperaturen auf das Gehirn wirken und wie man lernt, dem inneren Hitzestress mit Gelassenheit zu begegnen.
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Heißestes Juni-Wochenende seit Messbeginn
So heiß war es heute um 17 Uhr in ...
- Bad Deutsch-Altenburg: 39,3°C
- Stammersdorf: 38,8°C
- Wien - Innere Stadt: 38,7°C
- Innsbruck/Univ.: 38,7°C
- Wieselburg: 38,6°C
- Bad Vöslau: 38,5°C
- Laa an der Thaya: 38,4°C
- Wien - Hohe Warte: 38,3°C
- Gänserndorf: 38,2°C
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Auch Ungarn drosselt wegen Hitzewelle AKW-Leistung
Im Zuge der Rekord-Hitzewelle in Europa hat nun auch Ungarn die Leistung eines Atomkraftwerks gedrosselt. Wegen der hohen Wassertemperatur der Donau sei die Produktion eines der vier Reaktoren im Kraftwerk Paks um 243 Megawatt gesenkt worden, teilte der Betreiber MVM am Samstag mit. Messungen hätten ergeben, dass das Kühlwasser flussabwärts 29,7 Grad Celsius erreicht habe und damit den Grenzwert von 29,5 Grad überschreite.
Auch in anderen europäischen Ländern macht die Hitze AKW-Betreibern zu schaffen. In der Schweiz schaltete der Energiekonzern Axpo am Freitag beide Reaktoren des Kernkraftwerks Beznau vorübergehend ab. Die Temperatur des Flusses Aare habe wiederholt die Marke von 25 Grad erreicht, hieß es zur Begründung. In Frankreich, das stark auf Kernenergie setzt, musste der staatliche Betreiber EDF die Stromerzeugung bereits zur Wochenmitte um 4,1 Gigawatt reduzieren. Dies entspricht etwa sieben Prozent der gesamten Stromnachfrage. Mehrere Reaktoren an der Rhône, der Seine und der Garonne wurden gedrosselt oder ganz vom Netz genommen.
Die Produktionsausfälle wirken sich auf den europäischen Strommarkt aus. Frankreich verzeichnete entsprechend einen deutlichen Rückgang seiner Ausfuhren. Diese fielen bereits am Mittwochnachmittag auf etwa drei Gigawatt, gegenüber zehn bis zwölf Gigawatt in der Vorwoche.
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Special Olympics wegen Hitze teilweise in Hallen verlegt
Die neunte Auflage der Special Olympics Österreich ist von der aktuellen Hitzewelle beeinträchtigt. Fünf Freiluft-Bewerbe mussten in Wien abgesagt werden, für drei davon - Tennis, Golf und Fußball - gab es aber kurzfristig organisierte Ersatz-Events in der Halle. "Es war richtig, die Outdoor-Bewerbe abzusagen. Gesundheit geht über alles", sagte Special-Olympics-Österreich-Präsident Laurenz Maresch. Rund 1.800 Aktive mit intellektueller Beeinträchtigung sind beim Event dabei.
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40,8 Grad - Hitzerekord auch in Tschechien
In Tschechien ist schon vor dem erwarteten Höhepunkt der Hitzewelle der Temperaturrekord gebrochen worden. Der staatliche Wetterdienst CHMU registrierte nach vorläufigen Angaben mit 40,8 Grad die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen. Erreicht wurde dieser Wert in Doksany in der Region Usti nad Labem nördlich von Prag. Der bisherige Höchstwert von 40,4 Grad Celsius war am 20. August 2012 in Dobrichovice in Mittelböhmen gemessen worden. Auch die Wetterkundler in der benachbarten Slowakei gehen davon aus, dass es neue Temperaturrekorde geben wird.
Seit Tagen erreicht das Thermometer in Tschechien Werte, die sonst erst im August erwartet werden. Der Höhepunkt der derzeitigen Hitze wird für Sonntag erwartet. Die Behörden haben Alarmstufe Rot ausgerufen. Veranstaltungen wie ein Pferderennen in Karlsbad (Karlovy Vary) wurden abgesagt. Krankenhäuser und Rettungsdienste berichteten von einer gestiegenen Zahl an Patienten. In den Städten sorgten mobile und fest installierte Wasservernebler für etwas Abkühlung. Auch die Nächte sind durchweg tropisch warm.
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Hitzewarnstufe Rot in Österreich bis Dienstag ausgeweitet
An 18 Messstationen verzeichnete die Geosphere Austria am Samstag um 17.00 Uhr Temperaturen von mindestens 38 Grad. Darunter waren laut den Experten auch sechs Messpunkte, an denen es zuvor noch nie so heiß war: Wien-Stammersdorf mit 38,8 Grad, Innsbruck-Universität und Bad Vöslau mit je 38,5 Grad, Wieselburg (Niederösterreich) mit 38,3 Grad, Melk (Niederösterreich) mit 38,2 Grad und die Station Braunau/Ranshofen (Oberösterreich) mit 38,0 Grad. Klar gebrochen wurde bereits der österreichweite Juni-Rekord vom 20. Juni 2013 mit 38,6 Grad (gemessen an der Station Waidhofen an der Ybbs).
Die Hitzewelle wird sich laut Prognosen vor allem im Osten Österreichs noch mindestens drei weitere Tage hinziehen. Die Hitzewarnstufe Rot wurde deshalb bis Dienstag ausgeweitet. Ursprünglich hatte die Warnung bis Montag gelten sollen.
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Hitze lässt deutsche Temperaturrekorde purzeln: 41,5 Grad
Der endende Juni hat Deutschland Temperaturrekorde in Serie beschert: Den zweiten Tag in Folge hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Angaben einen Temperaturrekord in Deutschland registriert. Der vorläufige Höchstwert von 41,5 Grad wurde um 16.20 Uhr in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt gemessen, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte.
Erst am Freitag hatte der DWD in Saarbrücken-Burbach mit 41,3 Grad die bis dahin höchste Temperatur registriert, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Am Samstag wurde dieser Rekord an derselben Wetterstation ebenfalls gebrochen: 41,4 Grad zeigte das Thermometer um 15.00 Uhr im Nordwesten der saarländischen Hauptstadt.
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Hitzerekord in Dänemark gebrochen
In Dänemark ist am Samstag mit 37,0 Grad ein neuer Hitzerekord verzeichnet worden. Er sei in Odum nördlich der Stadt Aarhus gemessen worden, teilte das Dänische Meteorologische Institut (DMI) im Onlinedienst X mit. Die bisherige Rekordtemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1874 war demnach im August 1975 mit 36,4 Grad erreicht worden.
Der neue Rekord könnte schon bald wieder gebrochen werden, warnte das DMI. "Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, dass wir 40 Grad in Dänemark erreichen", schrieb der Meteorologe Peter Tanev, der für den Sender TV2 arbeitet
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Hitze: Italien verstärkt Schutz vor Waldbränden
Angesichts der anhaltenden Hitzewelle hat Italien seine Maßnahmen zum Schutz vor Waldbränden deutlich verstärkt. Die Carabinieri stellten den nationalen Waldbrandschutzplan für die Saison 2026 vor. Ziel ist es, Brände frühzeitig zu verhindern, gefährdete Gebiete engmaschig zu überwachen und Brandstifter schneller zu identifizieren.
Die landesweite Kampagne beginnt am 1. Juli und läuft zunächst bis zum 15. September. Nach Angaben der Carabinieri umfasst sie ein umfassendes Konzept aus Prävention, Geländeüberwachung und kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Zum Einsatz kommen unter anderem Drohnen zur Luftaufklärung, spezialisierte Streifen sowie Risikoanalysen und Ermittler, die Brandursachen vor Ort untersuchen.
Besonderes Augenmerk gilt sechs Regionen, die als landesweite Brennpunkte mit besonders hoher Waldbrandgefahr eingestuft wurden. Dazu zählen die römische Küstenregion sowie mehrere Gebiete in Süditalien.
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Deutschland: 40-Grad-Marke vielerorts geknackt, Deutsche Bahn rät von Zugreisen ab
Deutschland schwitzt: Noch hält der bundesweite Hitzerekord vom Freitag aus Saarbrücken mit 41,3 Grad, doch schon am frühen Nachmittag wurde in gleich mehreren Bundesländern die 40-Grad-Marke geknackt. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf Anfrage mitteilte, meldete die Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt kurz nach 14 Uhr bereits 40,5 Grad.
Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnunternehmen rieten wegen der Hitze am Wochenende von nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr ab. „Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist an diesem Wochenende stark von der Rekord-Hitze betroffen. Auch der Schienenverkehr leidet unter den Extrem-Temperaturen“, heißt es in einer online veröffentlichten Bahn-Mitteilung. Das Bahnunternehmen National Express, das Regionalzüge in Nordrhein-Westfalen betreibt, wollte wegen der Hitze am Samstagnachmittag den Betrieb für sechs Stunden einstellen.
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Bub verbrühte sich mit Wasser aus Gartenschlauch
Ein siebenjähriger Bub hat sich in einer Kleingartenanlage im deutschen Ort Neuss mit heißem Wasser aus einem Gartenschlauch Verbrühungen im Gesicht zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, spielte das Kind am Freitagnachmittag mit dem Schlauch, der zuvor bei den hohen Temperaturen in der Sonne gelegen hatte. Der Bub wurde zur Behandlung in eine Kinderklinik gebracht. Weitere Verletzte gab es laut Polizeiinformationen nicht.
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Wiener Berufsrettung verzeichnet deutlich mehr Einsätze
Die Wiener Berufsrettung hat am Samstag wegen der Hitze bei ihren Rettungseinsätzen ein Plus von etwa 15 Prozent verzeichnet. Die zusätzlichen Einsätze waren jedoch gut zu bewältigen, die Rettung hatte wegen der Wetterprognose personell gut vorgesorgt, sagte ein Sprecher zur APA. Auffallend sei, dass die hitzebedingten Einsätze nicht mehr nur ältere Menschen und vulnerable Gruppen betreffen, hieß es am Samstag.
"In der Großstadt Wien müssen auch gesunde Menschen auf die Temperaturen achten", sagte der Sprecher. Die Rettung empfiehlt, viel zu trinken - allerdings keinen Alkohol.
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Hitzeschäden bremsen Verkehr auf deutschen Autobahnen
Geplatzte Fahrbahndecken, Sperrungen, Tempolimits - Hitzeschäden bremsen auf den Autobahnen in Deutschland teilweise den Verkehr aus. Nach einer Liste des ADAC sind zurzeit mehrere Autobahnen betroffen. In vielen Bundesländern kommt es zu Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Dass sich die Fahrbahn auf manchen Autobahnen bei Hitze aufwölbt, liegt nach Angaben der Autobahn GmbH daran, dass sich der Beton ausdehnt. Fachleute sprechen von sogenannten Blow-ups. Betroffen sind demnach vor allem ältere Fahrbahnen, die stark beansprucht wurden oder bereits mehrfach repariert werden mussten.
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Österreich nähert sich dem Höhepunkt der Hitzewelle
Österreich nähert sich dem Höhepunkt der Hitzewelle. Die Meteorologen von Geosphere Austria prognostizieren für Sonntag landesweit hohe Temperaturen mit bis zu 40 Grad im Osten. Es gilt weiterhin die höchste Wetterwarnstufe für den Nordosten Österreichs inklusive dem Raum Wels/Linz sowie für Graz, Klagenfurt und Villach. In den betroffenen Gebieten bedeutet das eine "extreme Hitzebelastung". Laut Vorhersage könnte am Sonntag der österreichweite Hitzerekord fallen.
Der Rekord stammt aus dem Jahr 2013. Damals wurden in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich 40,5 Grad gemessen. Genau dort wurde auch am Samstag bis zum frühen Nachmittag die höchste Temperatur in Österreich registriert, nämlich 38,6 Grad. 38,4 Grad hatte es gegen 14.00 Uhr etwa in Stammersdorf und 38,2 Grad in Bad Vöslau. In Wien-Innere Stadt kletterte das Thermometer auf heiße 37,6 Grad, auf der Hohen Warte zeigte es 38,0 Grad.
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Bis zu 42 Grad in Deutschland erwartet
In Deutschland wurde bereits am Freitag ein Hitzerekord erzielt. 41,3 Grad hatte es im Saarland - die höchste Temperatur, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Doch die nächsten Höchstwerte sind bereits in Sicht. Für das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst den Höhepunkt der Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 42 Grad vorher, zudem drohen heftige Gewitter.
Auch in Zürich sind die Temperaturen am Samstag so hoch geklettert wie nie zuvor. Mit 36,2 Grad wurde an der Messstation in Zürich-Fluntern kurz vor 15 Uhr ein neuer Allzeit-Hitzerekord erreicht. Noch heißer war es in der Nordwestschweiz: In Basel stiegen die Temperaturen am Samstagnachmittag bereits auf 39 Grad.
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35 Grad in deutschem Seniorenheim: 16 Bewohner in Spital
Im deutschen Dormagen (Nordrhein-Westfalen) sind wegen gefährlicher Hitze-Entwicklung in einem Seniorenheim 16 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Gebäude gebracht und in ein Krankenhaus gebracht worden. Zudem sei in der Nacht ein Bewohner gestorben, ob die Hitze ursächlich war, stehe aber noch nicht fest, sagte ein Sprecher der Stadt im Rhein-Neuss-Kreis auf dpa-Anfrage.
Man habe sich am Morgen bei Temperaturen bis zu 35 Grad für umfassende vorsorgliche Maßnahmen entschieden. 30 Seniorinnen und Senioren habe man inzwischen in eine andere Einrichtung in Grevenbroich gebracht, schilderte der Sprecher weiter. Seit 7.00 Uhr waren Kräfte in dem überhitzten Gebäude im Einsatz. Fast 170 Seniorinnen und Senioren waren von der Extremhitze und dem Großeinsatz betroffen. Mehrere Krankenwagen standen vor der Einrichtung bereit, wie ein dpa-Reporter schilderte. Ob der verstorbenen infolge einer körperlichen Überhitzung starb, müsse gegebenenfalls die Polizei mittels Obduktion klären, dazu könne die Stadt keine Angaben machen, erläuterte der Sprecher. Die Leitstelle im Rhein-Kreis-Neuss wollte sich zu dem gesamten Vorfall nicht äußern.
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Gleise verformen sich: Erste Zugverspätungen in Vorarlberg
Die hohen Temperaturen haben am Samstag in Vorarlberg dazu geführt, dass sich an mehreren Stellen Bahngleise verformten - mit Folgen für den Zugverkehr. Wie die ÖBB im Internet informierten, kommt es zwischen Bludenz und Lochau-Hörbranz zu vereinzelten Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 20 Minuten. "Die Züge müssen teilweise langsamer fahren, als sie normalerweise laut Fahrplan fahren dürften", sagte ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair auf ORF Vorarlberg.
Betroffen sind demnach besonders Weichenverbindungen, die nicht mehr in die richtige Position gebracht werden können - vor allem in Bahnhofsbereichen. Laut ÖBB sei auch in den kommenden Tagen noch mit Einschränkungen zu rechnen. Nach dem Ende der Hitzeperiode müssten die verformten Stellen wieder begradigt werden. Die Bundesbahnen haben erst am Freitag eine Hitzewarnung für die Bahninfrastruktur in ganz Österreich ausgegeben.
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Wie heiß kann es eigentlich noch werden?
Die Hitze ist längst nicht mehr bloß Wetter. Der Klimawandel macht Hitzewellen häufiger, länger und intensiver.
Wo es künftig besonders heiß wird und wann Europa die 50-Grad-Marke knacken könnte, das hat sich meine Kollegin Valerie Krb angeschaut:
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Unwetterwarnung für Teile Tirols am Sonntag
Die GeoSphere Austria hat für Sonntag eine Unwetterwarnung für Teile Tirols ausgegeben. Zwischen Mittag und Mitternacht sei insbesondere in den westlichen Landesteilen mit Starkregen, Hagelschlag und Sturmböen zu rechnen, weshalb die Warnstufe auf "Orange" (Stufe 3 von 4) gesetzt wurde. In den restlichen Teilen Nord- und Osttirols gilt aktuell Warnstufe "Gelb". Auch hier seien aber einzelne starke Gewitterereignisse möglich.
Die Bewohner der betroffenen Regionen sollten daher die lokalen Wetterentwicklungen genau beobachten und entsprechend reagieren, riet Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, am Samstag in einer Aussendung. Durch die Gewitter könne es zu Gefahren wie herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen sowie zu lokalen Stromausfällen, Straßensperren und Beeinträchtigungen im Öffentlichen Verkehr kommen.
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280 Feuerwehrleute bekämpften Waldbrand bei Melk
Ein Vegetationsbrand in Schrattenbruck (Gemeinde Melk) hat am Freitagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer war kurz nach 18.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache auf einem Feld ausgebrochen und griff auf ein angrenzendes Waldstück über. 16 Feuerwehren mit 280 Mitgliedern rückten zur Brandbekämpfung aus und konnten das Feuer rasch eindämmen, berichtete die Feuerwehr Melk.
Aufgrund der extremen Hitze mussten zwei Feuerwehrleute mit Kreislaufproblemen medizinisch versorgt werden. Ein Feuerwehrmann wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Kurz nach 22.00 Uhr war das Feuer gelöscht.
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Rotes Kreuz erweitert Temperaturmessungen im Rettungsdienst
Das Rote Kreuz weitet das Projekt zu Temperaturmessungen im Rettungsdienst aus. Ab heuer finden Temperaturmessungen an Einsatzorten in insgesamt sieben Bundesländern statt. Die dadurch erhobenen Daten sollen einerseits direkt die Versorgung von Patienten verbessern. "Andererseits erhoffen wir uns durch die Auswertung auch weitere Erkenntnisse zu Hitze in Zusammenhang mit Gesundheit", erklärte Patrick Hasler, Bereichsleiter für Gesundheit, Einsatz und Soziales, der APA.
Im vergangenen Jahr habe man durch Daten in Vorarlberg, Salzburg und Niederösterreich bereits erste Erkenntnisse zum Heat-Index (eine Messgröße zur Beschreibung der gefühlten Temperatur basierend auf Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur) gewonnen. "Umso höher der Heat-Index, umso höher die Anzahl der Einsätze an den Tagen", sagte Hasler. "Je plus ein Grad mehr sorgt für eine Steigerung der Einsätze um 4,8 Prozent", sagte Hasler.
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Grüne wollen Sofortmaßnahmen für Hitzeschutz
Grünen-Chefin Leonore Gewessler hat angesichts der Hitzewelle in Österreich Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gefordert. "Auch Menschen ohne Haus am See haben Hitzeschutz verdient", sagte Gewessler in einer Aussendung. Temperaturen um die 40 Grad und der Umgang damit würden die ungerechte Politik der Regierung aufzeigen. Die Hitze werde immer mehr zu einer gesundheitlichen Bedrohung für die Menschen.
"Die Hitze trifft uns alle. Viele können nachts kaum mehr schlafen, weil die Wohnung nicht auskühlt. Für die alte Nachbarin wird der Weg zum Einkauf bei 35 Grad zur Tortur. Auf den Feldern verbrennt die Ernte", so Gewessler. Auch Menschen, die sich keine externe Kühlung etwa durch Klimaanlagen leisten könnten, bräuchten eine rasch wirksame Entlastung.
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Sportministerium empfiehlt Vorsicht bei Bewegung im Freien
Hohe Temperaturen, starke Sonneneinstrahlung und hohe Luftfeuchtigkeit können den Körper stark belasten. Besonders bei intensiver Bewegung produziert der Körper zusätzliche Wärme, die durch Schwitzen wieder abgegeben werden muss. Ist diese Wärmeabgabe nicht ausreichend möglich, steigt die Belastung für Herz und Kreislauf deutlich.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt: „Bewegung und Sport sind wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Sport soll guttun, gerade bei großer Hitze müssen wir aber besonders umsichtig sein. Wer sich bewegt, sollte auf den eigenen Körper hören, ausreichend trinken und die heißesten Stunden des Tages meiden.“
Jürgen Scharhag, Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin, weist darauf hin, dass extreme Hitze nicht unterschätzt werden darf. Warnzeichen wie starker Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelkrämpfe oder Kältegefühl trotz Hitze können Anzeichen dafür sein, dass die Hitzetoleranz des Körpers überschritten wird. In solchen Fällen sollte die Belastung sofort beendet und der Körper gekühlt werden.
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ÖBB warnt: Hitze könnte zu Sperren und Verspätungen führen
Fahrgäste sollen nicht unbedingt notwendige Bahnfahrten vermeiden. Es komme vielleicht zu Streckensperren und langsameren Fahrten.
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Studie: Hitzewelle ohne Klimawandel bis zu 3,5 Grad kühler
Wäre der Klimawandel nicht so weit fortgeschritten, würde die beispiellos lange und intensive Juni-Hitzewelle, die am Wochenende auf ihren Höhepunkt zusteuert, merklich kühler ausgefallen: Im Jahr 1976 hätte man unter ähnlichen Umständen geschätzt rund 3,5 Grad Celsius niedrigere Tagestemperaturen und ungefähr 2,4 Grad niedrigere Nachttemperaturen registriert, berechneten Experten der World Weather Attribution-Initiative (WWA) in einer Schnellanalyse.
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Was Sie beim Kauf einer Klimaanlage beachten sollten
Wenn Sie eine Klimaanlage in ihre Wohnung einbauen wollen, sollten Sie zuvor die rechtlichen Vorschriften abklären. Die Antworten auf die 13 wichtigsten Fragen.
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Körper überhitzt: Was Sie im Ernstfall sofort tun müssen
Wenn der Körper überhitzt, kann daraus rasch ein medizinischer Notfall werden. Auf welche Symptome man achten sollte, wann sofort die Rettung gerufen werden muss.
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Wie sich die Hitze in Österreich über Jahrzehnte verändert hat
In Wien gibt es seit 1991 kein Jahr ohne Hitzeperiode. Ob die Häufung mit dem Klimawandel zusammenhängt, ist umstritten.
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Hitze-Forderungen: Gratis-Bad, Gratis-Öffis und keine Fiaker-Fahrten
Greenpeace präsentiert sechs Sofortmaßnahmen, Tierschützer appellieren an Fiaker-Betriebe, gar nicht erst auszufahren.
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Paris verbietet wegen Extremhitze Konsum und Verkauf von Alkohol
Angesichts der extremen Hitzewelle hat die Pariser Polizeipräfektur vorübergehend ein weitreichendes Alkoholverbot in der französischen Hauptstadt erlassen. Von Freitag bis Sonntagfrüh ist der Verkauf von Alkohol verboten und der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt, wie die Präfektur mitteilte. Von dem Verbot ausgenommen sind allerdings Restaurants und Gaststätten. Grund ist laut Polizei die volle Auslastung der Krankenhäuser im Großraum Paris.
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Bund und Länder bereiten sich gemeinsam auf Hitzewelle vor
Bund und Länder werden sich gemeinsam mit den Einsatzorganisationen auf die Hitzewelle in den kommenden Tagen vorbereiten. Demnach wurde auf Ersuchen des zuständigen Gesundheitsministeriums das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) einberufen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. In dem vom Innenministerium (BMI) geleiteten Gremium sind Ministerien, Länder und Einsatzorganisationen vertreten.
Die Einberufung ist im Nationalen Hitzeschutzplan des Gesundheitsressorts für die höchste Hitzewarnstufe vorgesehen.
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Rotes Kreuz meldet 220 Hitze-Einsätze in Kärnten
Das Rote Kreuz Kärnten hat am Donnerstag gemeldet, dass es in den vergangenen sieben Tagen (18. bis 24. Juni) 220 Hitze-Einsätze im Bundesland gegeben hatte. Das sei ein zehnprozentiges Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025. "Eine leichte Steigerung ist merkbar", sagte Rotkreuz-Sprecherin Melanie Reiter. Man habe es vor allem mit Kreislaufproblemen bis hin zu Kollapsgeschehen zu tun.
Registriert werden Einsätze bei Patientinnen und Patienten quer durch alle Altersgruppen. Besonders betroffen sind aber naturgemäß ältere Menschen, Kinder und Personen, die ohnehin mit gesundheitlichen Problemen belastet sind.
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Babler will Klimaanlageneinbau in Wohnungen erleichtern
Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) will Erleichterungen beim Einbau von Klimaanlagen in Wohnungen. Das berichteten am Mittwoch zuerst „Der Standard“ online und das Ö1-Mittagsjournal des ORF. Babler lässt demnach eine Anpassung relevanter Gesetze prüfen. Die Hürden für den Klimaanlageneinbau in Miet- und Eigentumswohnungen sind hoch, notwendig ist dafür nämlich die Zustimmung von Vermietern und allen anderen Hausparteien. Der für Wohnagenden zuständige Minister will die Durchsetzung von Maßnahmen zum Hitzeschutz erleichtern, dazu könnte etwa auch der Einbau von Außenjalousien zählen. Konkret soll es für Vermieterinnen und Vermieter schwieriger werden, gegen den Einbau Einspruch zu erheben und auch für Wohnungseigentümer soll der Einbau erleichtert werden, falls andere Eigentümer im Haus nicht zustimmen, berichtete Ö1. Aktuell würden in Bablers Ministerium und im Justizministerium entsprechende Anpassungen des Mietrechtsgesetzes und des Wohnungseigentumsgesetzes geprüft, hieß es aus dem Büro des Ministers gegenüber der APA. Gespräche gebe es auch mit den Koalitionspartnern ÖVP und NEOS. Die Stadt Wien hat zuletzt im Gemeindebau den Einbau von Klimaanlagen erleichtert. -
Wärmste Nacht in Frankreich, Kind starb in Auto
Indes stellt die massive Hitzewelle in Frankreich immer neue Rekorde auf: Mit einer durchschnittlichen Mindesttemperatur von 22 Grad hat das Land in der Nacht zum Donnerstag zum zweiten Mal in kurzer Folge die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Der vorherige Höchstwert war mit 21,6 Grad erst in der Nacht zum Dienstag erreicht worden. Dienstag und Mittwoch waren zudem die heißesten Tage seit Aufzeichnungsbeginn.
Am Mittwochnachmittag starb ein Dreijähriger nahe Paris im Auto seiner Eltern. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war das Kind in einem unbeobachteten Moment selbstständig in das Auto geklettert. Da die Kindersicherung aktiviert war, konnte es anschließend nicht wieder hinaus. In der Sonne heizen sich Autos rasend schnell auf, sodass der Tod durch Hitzschlag droht.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu rief die höchste Bereitschaftsstufe für das Gesundheitssystem des Landes aus.
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Für Versandhändler Otto ist Hitze "ein Geschenk"
Wenn das Thermometer in den nächsten Tagen Richtung 40 Grad steigt, laufen beim Versandhändler Otto die Bestellungen heiß. "Für uns als Online-Firma ist so ein heißes Wochenende für das Geschäft perfekt, es ist ein 'Geschenk für uns'", sagte Otto-Austria-Geschäftsführer Harald Gutschi. Die Menschen würden zu Hause im Schatten bleiben und bestellen. Neben Klimageräten und Ventilatoren seien auch Bademode und Sommerkleidung sehr gefragt.
Bei Saisonware wie Bademode gebe es im stationären Handel bereits Probleme mit der Warenverfügbarkeit. Auch bei Otto dürfte es spätestens im Juli Probleme geben, räumte Gutschi ein. "Der Juni war bei allen im Fashion-Bereich sehr gut."
Derzeit sei alles gefragt, "was runterkühlt" - von Ventilatoren und Kühlgeräten über Eismaschinen bis hin zu Bettwäsche aus Naturfasern wie Leinen. Bei mobilen Klimageräten und Ventilatoren verzeichnete Otto schon im Mai ein Umsatzplus von 60 Prozent gegenüber Mai 2025. Auch für Juni rechnet Gutschi mit einem zweistelligen Plus trotz Rekords im Vorjahr.
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Die coolsten Plätze ÖsterreichS
Die Hitze dauert an, für das Wochenende werden Temperaturrekorde erwartet. Wo kann man sich jetzt abkühlen?
Elisabeth Holzer-Ottawa und Paul Haider aus der Chronik-Redaktion haben Empfehlungen.
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Grazer Uni-Forscher: Bis 2027 globale Erwärmung von 1,7 Grad
Es herrscht derzeit Hitze in Europa. Auch weltweit ist ein Anstieg der Temperaturen hin zu beunruhigenden Rekorden zu erwarten, hieß es am Donnerstag seitens Forschender der Universität Graz. 2026 beträgt das Plus voraussichtlich 1,62 Grad Celsius, 2027 dürfte es sogar bei 1,71 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen. Auch der langfristige Anstieg - ein Mittelwert über 20 Jahre - überschreite bereits ab 2026 das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens.
"Eine derart frühe und genaue Vorhersage gleich für zwei Jahre, und das kombiniert mit einer langfristigen bis 2035, das ist ein echtes Novum. Wir verstehen mittlerweile den Wärmeantrieb durch die menschgemachten Treibhausgasemissionen im Zusammenwirken mit natürlichen Schwankungen wie El Niño so gut, dass wir die Prognose zuverlässig erstellen konnten", sagte Gottfried Kirchengast, Klimaforscher am Wegener Center und Institut für Physik der Universität Graz. Dessen Doktorand Moritz Pichler, der mit ihm gemeinsam die innovative Methodik entwickelt hat, ergänzt: "Wir nutzten bis Mai 2026 Beobachtungsdaten, ab Juni Saisonvorhersagen und für das Jahr 2027 das gute Vorwissen über die weiter zunehmende Erderwärmung sowie den Temperaturverlauf bei starken El-Niño-Ereignissen."
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Mehr als 200 Hitzetote in Spanien seit Sonntag
Wegen der Rekordhitze in großen Teilen Europas sind in Spanien in den vergangenen Tagen nach Behördenangaben mehr als 200 Menschen gestorben. Mindestens 212 Todesfälle zwischen Sonntag und Mittwoch könnten den extremen Temperaturen zugeordnet werden, erklärte das Gesundheitsinstitut Carlos III. am Donnerstag.
Die Schätzung basiert auf einer Datenbank, mit der die aktuellen täglichen Sterbefälle mit statistischen Daten aus der Vergangenheit abgeglichen werden. Insgesamt gab es in Spanien demnach zwischen Mitte Mai und Ende September vergangenen Jahres 3.832 Hitze-Tote.
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Heißer Humor
Auch die Tagespresse hat die aktuelle Hitzewelle als Anlass für ein satirisches Posting genommen.
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Armutskonferenz: Armut verdoppelt Hitzetod-Risiko
Armut erzeugt nach Angaben der Armutskonferenz ein doppelt so hohes Hitzetod-Risiko. "In der Hitzewelle sterben Menschen, besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Personen, kranke Kinder und Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen - und da Haushalte in Vierteln mit geringem Einkommen", warnte das Netzwerk am Donnerstag.
"In Österreich verzeichnen wir zwischen 500 und 1.000 Hitzetote im Jahr. Mehr als 47.000 Menschen sind vor drei Jahren in Europa an den Folgen hoher Temperaturen gestorben, wie das Barcelona Institute for Global Health erhoben hat", hieß es weiter. Die wenigsten versterben direkt an einem Hitzschlag. Meist seien die hohen Temperaturen ein erschwerender Faktor, der für verletzliche Gruppen mit Vorerkrankungen gefährlich wird.
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