Hitze trifft Ältere doppelt + Schwere Unwetter befürchtet
- Beliebtes Urlaubsziel: Der Trasimeno-See in Italien schrumpft
- In Tirol kam es zu mehreren Murenabgängen: Im Bezirk Landeck wurde ein Linienbus mitsamt Insassen erfasst
- Frankreich: 15 Monate alte Zwillinge an Wassermangel gestorben
- Wasserverbrauch in Wien deutlich gestiegen
- Am Sonntag ist der Hitzerekord in Wien gefallen: Noch nie war es in der Bundeshauptstadt so heiß
- 28 Grad: Kärntner Seen schon so warm wie im Hochsommer
- Mehrere Badetote: In Bludenz starben zwei Männer und ein Kind (10)
- Hitzestaus in Schulen: Nächster Vorstoß für Vorverlegung der Sommerferien
- Hitze trifft Ältere doppelt: Experten fordern Umdenken
Alle News zur Hitzewelle
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Experten warnen: Ältere Menschen besser vor Hitze schützen
Ältere Menschen gehören bei Hitze zu den besonders gefährdeten Gruppen – aus vielfältigen Gründen: Alterungsprozesse beeinträchtigen die Thermoregulation und den Flüssigkeitshaushalt, Demenz oder kognitive Einschränkungen dämpfen das Durstgefühl, Gebrechlichkeit schränkt die Selbstversorgung ein. Hinzu kommen gesellschaftliche Faktoren wie soziale Isolation oder eingeschränkte Mobilität.
Um auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit aufmerksam zu machen, haben 40 Expertinnen und Experten aus 25 Institutionen ihre Erkenntnisse in einer Publikation zusammengetragen und bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Die zentrale Botschaft: Es braucht langfristige Maßnahmen, um eine immer älter werdende Gesellschaft nachhaltig auf Hitzewellen vorzubereiten.
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Elektroautos fahren bei 30 Grad am effizientesten
Während Menschen und Tiere in Österreich unter der Hitzewelle ächzen, laufen E-Autos zur Hochform auf. „Hohe Temperaturen sind für E-Autos grundsätzlich kein Problem. Im Gegenteil: Bei etwa 30 Grad erreichen Batterien oft ihre optimale Leistungsfähigkeit“, schreibt Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), auf APA-Anfrage. Bei noch höheren Temperaturen muss die Batterie allerdings gekühlt werden, was dann auch Reichweite kosten kann.
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Waldbrand in Ebensee unter Kontrolle
Ein Waldbrand in einem steilen, schwer zugänglichen Gelände am Arikogel in Ebensee (Bezirk Gmunden) hat am Dienstag rund 80 Personen von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei beschäftigt. Am Abend teilte das Bezirksfeuerwehrkommando dann mit, dass der Brand unter Kontrolle sei. Für Mittwochfrüh ist eine neuerliche Kontrolle des Brandplatzes geplant.
Die seit dem Vormittag mit dem Brand beschäftigten Einsatzkräfte hatten Unterstützung durch zwei Hubschrauber von Polizei und Bundesheer, die Löschwasser und Material auf den Berg flogen, erhalten. Auch rund 20 Fahrzeuge, darunter auch ein Kerosinanhänger zur Betankung, waren im Einsatz. Die Bergrettung sicherte die Löschmannschaften mit Seilen im steilen Gelände ab. Das Feuer betraf rund 350 Quadratmeter.
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Klimaanlagen für Schulen und Kindergärten in Eisenstadt
In Eisenstadt werden bis Sommer 2027 alle von der Stadt betriebenen Kindergärten und Schulen flächendeckend mit Klimaanlagen ausgestattet. Die derzeitige Hitze habe gezeigt, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Bedingungen für die Kinder sowie die Pädagoginnen und Pädagogen zu verbessern, meinte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Dienstag. Der zusätzliche Energiebedarf soll durch Photovoltaikanlagen möglichst klimafreundlich abgedeckt werden.
Einzelne Räume verfügen zwar bereits über Klimaanlagen, eine flächendeckende Ausstattung gibt es laut Steiner bisher jedoch nicht. Diese soll nun zuerst in den Kindergärten erfolgen. Danach sind die Volksschulen an der Reihe, gefolgt von der Sonderschule und der Mittelschule. Insgesamt betreibt die burgenländische Landeshauptstadt derzeit sieben Kindergärten und fünf Schulen, wobei im kommenden Jahr ein weiterer Kindergarten und eine Schule dazukommen.
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Grüne fordern mehr Hitzeschutz von Regierung
Die aktuelle Hitzewelle trifft Österreich mit voller Wucht – doch laut den Grünen sind die Auswirkungen sozial ungleich verteilt. Menschen mit geringem Einkommen, ältere Personen und Bewohner dicht verbauter Städte seien besonders betroffen.
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Tierschutz Austria an Kapazitätsgrenze
Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat den Tierschutz Austria an die "absolute Kapazitätsgrenze" gebracht. "Alleine am letzten Wochenende wurden 250 Wildtiere aufgenommen und versorgt - zeitweise bis zu 30 Tiere pro Stunde. Besonders betroffen sind Jungvögel, Mauersegler, Eichhörnchen, Falken, Krähen, Rehkitze und Igel", hieß es in einer Aussendung am Dienstag. "Es fühlt sich an wie ein Tsunami aus leidenden Wildtieren, der über uns hereinbricht", so Leiter Stephan Scheidl.
Jeder weitere Hitze-Tag würde das System zum Kippen bringen. "Die Tiere kommen mit offenen Schnäbeln, dehydriert, völlig entkräftet und oft schon halb bewusstlos bei uns an", so Scheidl. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden zwar rund um die Uhr arbeiten, "aber unsere Kräfte und Räumlichkeiten sind am Ende".
Die Organisation kritisierte zudem, dass es keine politischen Vorgaben für derartige Extremsituationen gibt. "Wenn die Politik versagt, bleibt der gesamte Schutz der Wildtiere an den ehrenamtlichen Helfern und privaten Organisationen hängen", so Tierschutz Austria.
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Stadt Wien fährt Wasserverbrauch zurück
Die Stadt Wien fährt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung den Wasserverbrauch zurück. Die Wiener Wasserbehälter seien zwar "derzeit gut gefüllt", die Extremwetterlage verlange aber "ein vorausschauendes Handeln", hieß es Dienstagnachmittag. Die städtischen Dienststellen reduzieren ihren Wasserbedarf, wo dies "ohne wesentliche Einschränkungen möglich ist". Die Straßenreinigung wird vorübergehend ohne Wasser durchgeführt, die Bewässerung von Grünflächen eingeschränkt.
Trinkbrunnen, Bäder, Wasserspielplätze und weitere Kühlungsangebote bleiben in Betrieb. Auch die Bevölkerung sowie Betriebe und Institutionen können durch einfache Maßnahmen Trinkwasser sparen, wurde betont. Dazu zähle, vorübergehend das Befüllen von Pools zu vermeiden, auf Fahrzeugwäsche zu verzichten und Haushaltsgeräte möglichst effizient zu nutzen.
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Nächster Vorstoß für Vorverlegung der Sommerferien
Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner kann sich vorstellen, die Sommerferien zwei Wochen vorzuziehen. Damit würde man Hitzestaus in den Klassenzimmern ausweichen und durch die längere Unterrichtszeit nach dem Sommer würden "die Herbstferien mehr pädagogischen Sinn“ bekommen.
Mit seinem Vorstoß ist Fellner nicht alleine: Auch die Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling von den Neos zeigte sich vor ein paar Tagen offen, über eine Vorverlegung zu diskutieren, ebenso wie Salzburgs Bildungsdirektor Rudolf Mair.
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Pöggstall zieht Nachtabschaltung von Trinkwasser in Betracht
Die Marktgemeinde Pöggstall im niederösterreichischen Bezirk Melk zieht einen temporären Stopp der Trinkwasserversorgung in Betracht. Eine Nachtabschaltung von 22.00 bis 4.00 Uhr könne notwendig werden, "sollte der gestiegene und extrem hohe Wasserverbrauch" sich nicht reduzieren, teilte die Kommune am Dienstag auf ihrer Website mit.
Einher ging die Vorankündigung seitens der Gemeinde auch mit dem Aufruf, "Trinkwasser zu sparen und das Gartengießen, Autowaschen und das Nachfüllen der Pools" zu unterlassen. "Wir versuchen seit Wochen, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sparsam mit Wasser umgehen", sagte Bürgermeister Helmut Hahn (ÖVP) dem ORF Niederösterreich. "Wenn wir sehen, dass der Nachtverbrauch weiter so hoch ist wie am Tag und sich unsere Hochbehälter bis in der Früh nicht erholen, dann werden wir das Wasser zeitweise abdrehen."
Erklärtes Ziel sei, ausreichend Wasser für die Morgenstunden sicherzustellen, weil dann viele Menschen gleichzeitig das kühle Nass benötigen. Über den Aufruf der Gemeinde hatten am Dienstag auch die "NÖN" ("Niederösterreichische Nachrichten") berichtet.
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WWF ortet Gefahr für Fische wegen hoher Temperatur der March
Angesichts hoher Wassertemperaturen der March in Niederösterreich hat die Umweltschutzorganisation WWF am Dienstag vor einer Gefahr für Fische gewarnt. Am Montag seien bei Hohenau (Bezirk Gänserndorf) 30,3 Grad gemessen worden, womit der bisherige Höchstwert von 29,3 Grad vom 3. August 2018 überschritten worden sei. Gefordert wurde in einer Aussendung eine Ausweitung von Renaturierungsprojekten.
"Für Fische ist die Wassertemperatur ein entscheidender Stressfaktor. Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff, gleichzeitig steigt der Sauerstoffbedarf der Tiere", sagte WWF-Expertin Marie Pfeiffer. "Wenn dann auch noch tiefere Bereiche, lebendige Seitenarme und kühlere Rückzugsräume fehlen, kann Hitze rasch zur Überlebensfrage werden."
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Trotz 40 Grad: Warum dieser Juni doch kein Rekord war
Trotz langer Hitzewelle war der Monat nicht der heißeste jemals gemessene Juni in Österreich. Die Badeseen sind außergewöhnlich warm.
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Zweigeteiltes Österreich – die Hitzewelle hält an, aber Abkühlung ist in Sicht
Ein echter Wetterumschwung sieht anders aus. Immerhin: Ab Donnerstag ist mit vergleichsweise milderen Temperaturen zu rechnen.
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Neun Prozent mehr Rettungseinsätze in Wien bei Hitzewellen
Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien und der Berufsrettung Wien, die im Fachjournal Scientific Reports erschienen ist. Demnach spielt vor allem die nächtliche Hitze eine entscheidende Rolle, weil sich der Körper ohne Abkühlung nicht erholen kann. Besonders betroffen sind Kinder und ältere Menschen, wie es in einer Aussendung hieß.
Für die Untersuchung wurden 936.461 Rettungseinsätze aus den Jahren 2018 bis 2021 mit kleinräumigen Wetterdaten von 506 Messpunkten in Wien verknüpft. An Tagen mit mindestens 20,5 Grad an zumindest zwei aufeinanderfolgenden Tagen stieg die Zahl der täglichen Rettungseinsätze um rund acht bis neun Prozent – "ein Effekt, der auch nach Berücksichtigung von Jahr, Monat, Wochentag und Feiertagen bestehen blieb", so die Autorinnen und Autoren.
Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Nicht die Tageshöchsttemperatur, sondern die nächtliche Mindesttemperatur hängt am stärksten mit erhöhten Einsatzzahlen zusammen. Bleibt es auch nachts heiß, kann sich der Körper nicht erholen und abkühlen – die Belastung summiert sich über mehrere Stunden und Tage.
Die stärksten Effekte zeigten sich bei Kindern und Jugendlichen (0–18 Jahre) sowie bei Menschen zwischen 76 und 85 Jahren. Frauen waren insgesamt etwas stärker betroffen als Männer.
Die jeweils erste Hitzewelle eines Sommers war mit dem stärksten Anstieg an Einsätzen verbunden – stärker als spätere Hitzewellen im selben Jahr. Die Forscherinnen und Forscher vermuten "einen fehlenden Akklimatisierungseffekt zu Saisonbeginn", wie es hieß. Zudem stiegen die Einsatzzahlen mit jedem weiteren Tag einer andauernden Hitzewelle weiter an, und die Belastung blieb auch nach Ende einer Hitzewelle noch bis zu fünf Tage lang erhöht.
Die Autorinnen und Autoren empfehlen, regionale Hitze-Gesundheits-Warnsysteme stärker an der nächtlichen Mindesttemperatur auszurichten und besonderes Augenmerk auf die erste Hitzewelle der Saison, länger andauernde Hitzeperioden sowie die Tage nach Hitzewellenende zu legen, um Rettungsdienste gezielt vorzubereiten und Risikogruppen besser zu schützen.
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Wasserverbrauch in Wien um ein Drittel höher als normal
Die ungewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Woche haben den Wasserbedarf in Wien kräftig ansteigen lassen. Da hitzebedingt mehr bewässert, geduscht und getrunken wird, liege der Verbrauch in der Bundeshauptstadt bei rund 540.000 Kubikmetern (540 Millionen Liter) pro Tag. Übers Jahr gerechnet betrage der durchschnittliche Wasserbedarf in Wien sonst 400.000 Kubikmeter täglich, hieß es seitens Wiener Wasser (MA 31) auf APA-Anfrage.
Die Werte übertreffen schon jetzt das Vorjahr. Im Juli 2025 lag der Wasserverbrauch bei 510.000 Kubikmetern (510 Millionen Liter) pro Tag. "Das war über das Jahr gerechnet der maximale Verbrauch", so die Behörde.
Der Verbrauch sei aber unter anderem von der Bevölkerungszahl abhängig, diese sei im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen. Auch die Dauer von Trockenperioden oder die Anzahl von Unwettern sowie die Tageshöchsttemperatur würden sich auf den Bedarf auswirken. Entscheidend sei auch, ob die Hitzewelle in der Ferienzeit auftritt. Denn in den Ferien würden sich weniger Menschen in der Stadt befinden, räumte die MA 31 ein.
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Unwetterschäden in Salzburg
In Mühlbach am Hochkönig (Pongau) schlug ein Blitz in einen Hochsitz am „Wetterriffl“ ein. Das Feuer breitete sich auf ein Latschenfeld aus. In Lofer im Pinzgau entfachte sich am Kienberg ein Bodenbrand. In mehreren Bezirken kam es zu Unwetterschäden. Insgesamt rückten 203 Feuerwehrleute von zwölf Feuerwehren zu 22 Einsatzstellen aus.
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Sturm beschädigte Dächer und Autos in Mailand
Nach mehreren Tagen mit extremer Hitze ist am Montagabend über Mailand ein heftiges Unwetter hinweggezogen. Starkregen, Sturmböen sowie vereinzelt Hagel sorgten für zahlreiche Schäden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Sturm hatte eingesetzt, nachdem die Temperaturen zuvor bis auf etwa 38 Grad gestiegen waren.
Betroffen waren zunächst vor allem die nördlichen Teile Mailands. Später weitete sich das Unwetter auf Teile der Lombardei in Richtung Varese, Como und Bergamo aus. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus. Schwerpunkte waren umgestürzte oder beschädigte Bäume, lose Äste, überflutete Keller sowie abgedeckte Dächer.
Im Mailänder Stadtteil Barona stürzte ein Teil eines Daches auf ein geparktes Auto. Besonders glimpflich endete ein Vorfall im Osten der Stadt: Ein Baum fiel auf ein Auto und beschädigte das Fahrzeug erheblich. Der Lenker blieb unverletzt.
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Historische Hitzerekorde
In Tschechien und der Slowakei sind die Temperaturen am Sonntag und Montag deutlich über die bisherigen Rekordwerte gestiegen. An mehreren Orten wurde die 40-Grad-Grenze übertroffen. Die Nachrichtenagentur CTK korrigierte schon Sonntagabend ihren zuvor gemeldeten Hitzerekord für Tschechien nach oben. Mit 41,9 Grad Celsius hält nun Doksany den neuen Höchstwert. Obendrein sorgte dieses Wochenende für neun der zehn höchsten Werte, die in Tschechien je gemessen wurden.
In der Slowakei erreichte Turňa nad Bodvou, südwestlich der zweitgrößten Stadt Košice, mit genau 41 Grad den neuen Höchstwert. Der liegt um 0,7 Grad höher als der bisherige Rekord aus dem Juli 2007.
Schon am Montag begann sich das Wetter aber drastisch zu ändern, auf die Sommerhitze folgten Stürme und Starkregen. In Südböhmen sorgten sie bereits für Verkehrsbehinderungen.
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Tragödie in Frankreich
In Nordfrankreich starben während der Hitzewelle zwei 15 Monate alte Zwillinge in ihrem Zuhause an Wassermangel. Vier weitere Geschwister wurden dehydriert aufgefunden.
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Kräftige Gewitter in Norditalien
Kräftige Gewitter tobten am Montagnachmittag über der norditalienische Metropole Mailand und ihrer Umgebung. Die stärksten Niederschläge konzentrierten sich auf den Norden und das Zentrum des Großraums Mailand und breiteten sich anschließend in Richtung der Provinzen Varese, Como und Bergamo aus. In Mailand versetzten die Behörden Feuerwehr, Zivilschutz und Stadtpolizei in erhöhte Alarmbereitschaft. Besonders überwacht werden die Flüsse Seveso und Lambro, da aufgrund der intensiven Regenfälle örtliche Überschwemmungen befürchtet werden.
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Kärntner Landeshauptmann für Vorverlegung der Sommerferien
Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) hat sich am Montag angesichts der Hitze für die Vorverlegung der Sommerferien um zwei Wochen ausgesprochen. Damit würde man Hitzestaus in den Klassenzimmern ausweichen und durch die längere Unterrichtszeit nach dem Sommer würden "die Herbstferien mehr pädagogischen Sinn" bekommen, hieß es in einer Aussendung.
Momentan halte man "starr an einer Ferienregelung fest, die vor 80 Jahren fixiert worden ist. Historisch gesehen waren die Sommerferien an die landwirtschaftlichen Erntezeiten angepasst. Heute holt der Landwirt ja auch dann die Ernte ein, wenn sie reif ist und nicht, wann es vor 80 Jahren üblich gewesen ist", so Fellner. Die landwirtschaftliche Haupternte habe sich durch Hitze und Trockenheit bereits um rund 14 Tage nach vorne verschoben - nun sollte man auch bei den Sommerferien nachziehen.
Der zweite Vorteil sei, dass man zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Start der Herbstferien zwei Wochen mehr Unterrichtszeit hätte: "Zwei Wochen, die unterrichtstechnisch wichtig sind und die die Herbstferien auch aus pädagogischer Sicht sinnvoller machen", so der Landeshauptmann. Er forderte den Bund zum Handeln auf, damit man bereits "im nächsten Jahr früher in die Sommerferien" starten könne.
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Vermehrt Hitzenotfälle bei Notruf NÖ gemeldet
Bei Notruf Niederösterreich sind am vergangenen Wochenende vermehrt Hitzenotfälle gemeldet worden. Insgesamt gezählt wurden von Freitag bis Sonntag 42, eine Woche zuvor waren es neun gewesen, wurde am Montag mitgeteilt. Eine Verdopplung habe es zudem bei Blutzuckerproblemen und -entgleisungen gegeben, eine Zunahme von 40 Prozent sei bei akuten Kopfschmerzen verzeichnet worden.
Ein Plus gab es Angaben von Notruf Niederösterreich zufolge im Wochenvergleich auch bei gemeldeten Atembeschwerden und Brustschmerzen. Die Gesundheitshotline 1450 verbuchte in Summe 2.574 Anrufe (Vorwoche: 2.206 Anrufe).
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Herzstillstand bei Spaziergang in Hitze: Frau starb im Helenental
Am bislang heißesten Tag des Jahres suchten gestern unzählige Menschen Abkühlung am Schwechat-Fluss. So auch ein in Österreich lebendes chinesisches Ehepaar. Während des Spaziergangs stürzte die Frau jedoch und erlitt einen Herzstillstand.
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Waldbrände in Deutschland: Löschroboter und Drohnen im Einsatz
Hunderte Feuerwehrleute bekämpfen in mehreren Gegenden in Deutschland nach wie vor Waldbrände, die größte Gefahr scheint aber gebannt. In Rheinland-Pfalz blieb der Ort Traisen nahe Bad Kreuznach zunächst geräumt, weil in einem brennenden Waldstück Weltkriegsmunition durch das Feuer zu explodieren droht. Dort sollen jetzt Löschroboter die Flammen eindämmen. Auch in Bayern, Thüringen und Sachsen waren die Feuerwehren wegen größerer Waldbrände im Einsatz.
Das extreme Wetter der vergangenen Tage hatte nicht nur große Hitze gebracht. Es blieb insgesamt sehr trocken, was die Brandgefahr erhöht hatte. Zuletzt fiel aber wieder Regen, was die Situation etwas entspannte. Aktuell ist die Waldbrandgefahr nur in wenigen Gegenden Deutschlands sehr hoch. Nach dem entsprechenden Index des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Montag betrifft dies vor allem Regionen in Baden-Württemberg und Bayern.
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Lokal heftige Gewitter, im Osten bleibt die Hitze
Die bei einem Murenabgang im Tiroler Kaunertal eingeschlossenen 200 Menschen sind bald alle evakuiert. Weitere Murenabgänge dieser Dimension könnten folgen.
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Heuer bereits 25 Badetote in Österreich
Viele Menschen suchen bei der aktuell herrschenden Hitzewelle Abkühlung in den österreichischen Gewässern. Der Sprung ins kühle Nass birgt jedoch gesundheitliche Risiken wie den Kälteschock oder Kreislaufprobleme. Dementsprechend hoch ist heuer bereits die Zahl tödlicher Badeunfälle. In diesem Jahr kamen bereits 25 Menschen ums Leben. Im vergangenen Jahr waren es laut Zählung von Medienberichten durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) 14 Tote.
Die Zahl der Badetoten für das Jahr 2025 ist noch nicht von der Statistik Austria veröffentlicht worden. 2019 ertranken 38, 2020 28, 2021 36, 2022 40, 2023 50 und im Jahr 2024 44 Menschen beim Schwimmen.
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Verkürzte Ausmusterung von Wiener Polizisten wegen Hitze
220 Aspirantinnen und Aspiranten der Landespolizeidirektion, darunter 67 Frauen, haben am Montag in Wien den erfolgreichen Abschluss ihrer polizeilichen Grundausbildung gefeiert. Weitere 259 Aspirantinnen und Aspiranten wurden angelobt. Der Festakt sei dabei aufgrund der Hitze auf 25 Minuten verkürzt worden, auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) habe seine Redezeit auf drei Minuten begrenzt, wie das Innenministerium mitteilte.
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ÖVP warnt vor "Hitzeschock im Spital": 32 Grad im Kreißsaal
Am vergangenen Wochenende haben nach Angaben der Wiener ÖVP 32 Grad im Kreißsaal der Klinik Hietzing und sogar mehr als 40 Grad im Eingangsbereich geherrscht. SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker müsse handeln, forderte VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec am Montag: "Wer krank ist oder gerade ein Kind zur Welt bringt, hat ein Recht auf erträgliche Temperaturen - und nicht auf einen Hitzeschock."
"Derzeit sind nur vier der zahlreichen Bettenstationen der Klinik Donaustadt überhaupt klimatisiert. Das ist zu wenig", sagte Korosec. Sie fordert ein Bündel an Maßnahmen: "Konsequente Beschattung, funktionierende Außenjalousien und Sonnensegel sind oft schon mit wenig Aufwand rasch umsetzbar. Mittelfristig gehören aber auch spitalstaugliche Klimaanlagen mit medizinischen Schwebstofffiltern und der Ausbau der Fernkälte dazu." Wien habe mit der Fernkälte eine bewährte Technologie zur Verfügung. "Diese muss konsequent ausgebaut und auch in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes stärker genutzt werden."
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Rekord der wärmsten Nacht gebrochen: 27,3 Grad in Wien
Die Nacht auf Montag war die heißeste dieser Hitzewelle, und sie hat den alten Rekordwert der wärmsten Nacht in Österreich pulverisiert: "Die Nacht auf den 29. Juni verlief extrem warm. An insgesamt 90 der rund 280 Wetterstationen der Geosphere-Austria fiel die Temperatur nicht unter 20 Grad. Die Luftmasse ist schon so extrem heiß, dass Tropennächte bis zu einer Seehöhe von 1.000 Metern beobachtet wurden", sagte Geosphere-Klimatologe Alexander Orlik auf APA-Anfrage.
"Auch der alte Österreich-Rekord der wärmsten Nacht wurde gebrochen. In der Nacht auf den 29. Juni erreichte das Minimum der Lufttemperatur auf der Jubiläumswarte in Wien (auf 450 Meter Seehöhe, Anm.) nur noch 27,3 Grad Celsius", sagte Orlik. "Den alten Rekord hielt die Wetterstation in der Inneren Stadt mit 26,9 Grad, aufgetreten am 2. August 2017."
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Dutzende Badetote in Deutschland
Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben.
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Drittes Todesopfer nach Badeunfall
Ein 22-jähriger Mann und ein zehnjähriges Kind wurden in Ill von Strömungs- und Sogkräften unter Wasser gedrückt. Ein 40-Jähriger erlag ebenfalls seinen Verletzungen.
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79-Jähriger bei Badeunfall im Bezirk Amstetten gestorben
Ein 79-Jähriger ist am Wochenende bei einem Badeunfall in St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten) gestorben. Der Einheimische war am Sonntagnachmittag leblos in einem Becken des Freibades entdeckt worden, berichtete die Polizei am Montag in einer Aussendung. Nach der Bergung aus dem Wasser wurden Rettungsmaßnahmen durchgeführt, ein Notarzt konnte in der Folge aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
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Extrembelastung hält im Osten Österreichs an
Die extreme Hitze hält in Ostösterreich an. Schuld an den außergewöhnlich hohen Temperaturen sind laut Geosphere Austria, die auch am Montag eindringlich vor den Belastungen für den menschlichen Körper warnte, ein mächtiges Hochdruckgebiet und subtropische Warmluftmassen. Anhaltende Abkühlung sucht man mittlerweile selbst in Naturgewässern mitunter vergeblich: Die Alte Donau, ein Altarm des großen Stroms und ein Binnengewässer, war Montagfrüh laut ARBÖ-Infos 29 Grad warm.
Erfrischender ging es noch an der Neuen Donau zu. Der Donau-Seitenarm brachte es in der Früh erst auf 23 Grad Celsius. Der Neusiedler See hingegen, das "Meer der Wiener" im nördlichen Burgenland, meldete laut ARBÖ 28 Grad, der Neufeldersee nur ein Grad weniger.
Im ebenfalls noch immer hitzegeplagten Kärnten versprachen beispielsweise Afritzer See (23,5 Grad) und Weissensee (25,5 Grad) Abkühlung. Der Flatschacher See brachte es am frühen Vormittag auf 28,5 Grad, der niederösterreichische Herrensee auf 28 Grad. Der tiefe Hallstätter See in Oberösterreich lockte mit 22 Grad, der Mondsee wies laut diesen Angaben 25 und der Wolfgangsee 27 Grad auf. In der Steiermark hatte man Montagfrüh die Wahl etwa zwischen um die 20 Grad im Toplitzsee, rund 23 Grad im Altausseer See oder 28 Grad im Stubenbergsee. Der Bodensee in Vorarlberg lag mit 24 Grad im Mittelfeld.
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Warnung vor „Gewitterasthma“
„Gewitterasthma, auch 'Thunderstorm Asthma' (TSA; Anm.) genannt, ist ein sehr seltenes Phänomen.
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WHO-Chef: Hitze für Hunderte zusätzliche Todesfälle mitverantwortlich
Die Hitzewelle in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation WHO mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle. „Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen“, schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. „Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde - die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt.“
Laut Tedros leiden derzeit 150 Millionen Menschen unter extremer Hitze, Schulen seien geschlossen, die Stromnetze würden zusammenbrechen. Hitzestress werde oft als „stiller Killer“ bezeichnet. Europäische Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen seien für solche Temperaturen nicht ausgelegt, schrieb Tedros. Vergangene Woche hatte er bereits gewarnt, weltweit würden jährlich rund eine halbe Million Menschen an Hitzefolgen sterben. Viele dieser Todesfälle seien durch Schutzmaßnahmen vermeidbar.
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Erneut Temperaturrekord in Deutschland: 41,7 Grad gemessen
Den dritten Tag in Folge hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Angaben einen Temperaturrekord in Deutschland registriert: Der vorläufige Höchstwert von 41,7 Grad wurde nachmittags in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessen, wie der Wetterdienst mitteilte.
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Hitzerekord auch in Polen gebrochen
Auch in Polen ist am Sonntag mit 40,5 Grad Celsius ein neuer Hitzerekord verzeichnet worden. Die Temperatur wurde in der Stadt Slubice im Westen des Landes gemessen, wie eine Sprecherin des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) mitteilte.
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Erstmals 40 Grad: Hitze-Allzeitrekord in Wien gefallen
Historischer Hitzetag in Wien: Erstmals seit Beginn der Messungen wurden in der Bundeshauptstadt 40,0 Grad erreicht.
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Großes Feld brannte in Wien-Donaustadt zwischen Wohnhäusern
In der Groß-Enzersdorfer Straße in Wien-Donaustadt hat am Sonntag ein großes Feld zwischen mehreren Wohngebäuden gebrannt. Das Stoppelfeld war bereits abgedroschen, dennoch kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Berufsfeuerwehr Wien konnte den Flurbrand löschen, ehe die Flammen auf die umliegenden Wohnhäuser übergriffen. Wegen des Qualms war auch die Rettung vor Ort. Verletzt wurde aber niemand.
Die Feuerwehr sprach wegen der hohen Temperaturen von einem "extrem fordernden Einsatz". Neun Fahrzeuge und 45 Mann waren beteiligt, die Wasserversorgung wurde mittels Großtanklöschfahrzeug sichergestellt. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, die Brandursache ist unklar.
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80-Jährige nach Badeunfall in Wien erfolgreich reanimiert
Zu einem weiteren Badeunfall ist es am Sonntag in Wien-Donaustadt gekommen. Eine 80-Jährige soll nach Angaben der Berufsrettung Wien bei einem Badeteich aus unbekannter Ursache untergegangen sein. Andere Badegäste verständigten die Einsatzkräfte. Ein Notarzt reanimierte die Frau nach zehn Minuten unter Wasser erfolgreich, teilte ein Sprecher der Rettung mit. Die Frau wurde auf die Intensivstation eines Spitals gebracht und dort weiter versorgt.
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39 Grad: Witwer stirbt am Grab seiner Frau
Die Hitzewelle fordert in Frankreich ein weiteres Opfer: Ein über 90-jähriger Mann brach bei 39 Grad am Grab seiner verstorbenen Ehefrau zusammen und starb.
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Heißester Tag in Wien seit Beginn der Messungen
Auf die gefühlte Wahrheit folgte am Sonntagnachmittag die Bestätigung durch die Unwetterzentrale: 39,7 Grad zeigte das Thermometer in Wien-Stammersdorf demnach um kurz vor 15 Uhr.
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Kärntner Seen fast ausnahmslos mit Spitzentemperaturen
Die Hitze hat die Kärntner Seen bereits Ende Juni auf Spitzentemperaturen aufgeheizt. Am wärmsten war am Sonntagvormittag der Rauschelesee (Bezirk Klagenfurt-Land) mit 28,1 Grad. Nur unwesentlich kühler waren der Turnersee (27,8 Grad) sowie der Gösselsdorfer See, der Maltschacher See und der größte See des Landes, der Wörthersee, mit jeweils 27,7 Grad. Das geht aus der aktuellen Auflistung des Hydrographischen Dienstes hervor.
Bis auf wenige Ausnahmen überschritten die Seentemperaturen Ende Juni die bisher in diesem Monat verzeichneten Maximalwerte. Die Erwärmung zieht sich quer durch das Land: Galt der auf über 900 Metern Seehöhe gelegene Weissensee bisher immer noch als Geheimtipp für eine wirkungsvolle Abkühlung, so gilt das heuer auch nicht mehr vollumfänglich - an der Messstation Techendorf wurden am Sonntag schon 25,8 Grad gemessen. Am "kühlsten" der großen Seen war am Sonntag noch der Afritzer See (Bezirk Villach-Land) mit 23,4 Grad.
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