Iran: Vorbereitungen für sechstägige Khamenei-Trauerfeiern laufen
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe.
- Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Am 18. Juni wurde es unterzeichnet.
- Eine endgültige Vereinbarung wird aktuell ausverhandelt, 60 Tage hat man dafür anberaumt.
- Bei ersten Gespräche vergangenen Sonntag seien „ermutigende Fortschritte“ erzielt worden. Hier die wichtigsten Punkte.
- Zentrales Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Weiteres brisantes Thema: die Straße von Hormus. Der Iran werde die Meerenge künftig verwalten, so Chefunterhändler Mohammad Baqer Qalibaf und Gebühren für die Durchfahrt verlangen. Die USA betonen, dass derlei Gebühren nicht akzeptabel seien.
- Der Iran pocht jedoch weiterhin auf die Kontrolle über die Straße von Hormus. Insidern zufolge werde man sie notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die vom Iran festgelegte Route zu benutzen, hieß es seitens des iranischen Militärs.
- In Katar finden aktuell indirekte Gespräche statt: Dabei sollen „positive Fortschritte“ erzielt worden sein. Man habe vereinbart, die Gespräche fortzusetzen.
- In Teheran laufen die Vorbereitungen für die Trauerfeiern für den getöteten Ayatollah Ali Khamenei. Sechs Tage sollen die Feierlichkeiten dauern. In dieser Zeit wird die Hauptstadt „vollständig geschlossen sein und arbeitsfrei“.
- Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA.
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
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Iran-Krieg
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Ausländische Gäste zu Trauerfeier angekommen
Der Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte am Freitag unter anderem, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Es werden mehrere Millionen Menschen aus dem Iran und Nachbarländern erwartet.
Vertreter europäischer Staaten sind nach Angaben von Außenministeriumssprecher Esmail Bakaei nicht eingeladen, weil sie laut Bakaei im Iran-Krieg "auf der falschen Seite der Geschichte" standen.
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Vorbereitungen für Khamenei-Trauerfeiern im Iran laufen
In Teheran werden mehrere Millionen Menschen erwartet. Der Sarg des getöteten Ayatollahs wurde bereits in die Mosalla-Moschee gebracht. Europäische Staaten sind nicht eingeladen.
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Psychische Probleme bei vielen israelischen Soldaten
Fast drei Jahre nach Beginn des Gaza-Kriegs haben zahlreiche israelische Soldaten mit psychischen Problemen zu kämpfen. 65 Prozent von insgesamt 26.600 im Krieg verletzten Soldaten und Soldatinnen, die sich an die Rehabilitationsabteilung des Verteidigungsministeriums gewandt hätten, litten unter psychischer Belastung oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; Englisch PTSD), hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.
Die Gesamtzahl der verletzten Soldaten und Sicherheitskräfte aus allen Kriegen der israelischen Geschichte werde voraussichtlich bereits in diesem Jahr die Marke von 90.000 überschreiten, hieß es ferner. In den letzten drei Jahren sei ein starker Anstieg verzeichnet worden.
Das Verteidigungsministerium warnte, angesichts der hohen Zahl könnte "das nationale System zur Rehabilitation der Kriegsverletzten zusammenbrechen". Nach Schätzungen der Rehabilitationsabteilung wird die Gesamtzahl der in Behandlung befindlichen Verletzten bis 2028 auf etwa 100.000 steigen, davon rund 50.000 mit psychischen Beeinträchtigungen. Neben PTBS gehe es dabei um Beschwerden wie Angstzustände, Anpassungsschwierigkeiten und Depressionen. Die Hilfsangebote seien erheblich ausgeweitet worden.
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Tadschike soll für Iran Ziele in Israel ausgekundschaftet haben
Ein ausländischer Staatsbürger ist in Israel unter dem Verdacht der Spionage für den Iran festgenommen worden. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet handelt es sich um einen Mann aus der muslimisch geprägten früheren Sowjetrepublik Tadschikistan, der auch im Besitz eines russischen Passes ist. Gegen ihn sei bereits eine Anklageschrift bei Gericht eingereicht worden.
Dem Verdächtigen wird unter anderem vorgeworfen, während des jüngsten Kriegs mit dem Iran Ziele für iranische Raketen übermittelt zu haben. Zudem soll er dem iranischen Geheimdienst Informationen über den genauen Standort der Azrieli-Türme weitergegeben haben, einem markanten Hochhausensemble in der Küstenmetropole Tel Aviv.
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Iran warnt vor Angriffen während der Chamenei-Trauerfeierlichkeiten
Der Iran droht den USA und Israel mit Vergeltung für den Fall von Angriffen während des Staatsbegräbnisses für das geistliche Oberhaupt des Landes. „Wir warnen die Feinde des Iran, insbesondere die USA und das zionistische Regime, vor jeglicher Fehleinschätzung“, erklärte Ali Abdollahi, Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung.
Sie sollten die harte Reaktion bedenken, mit der die Streitkräfte auf jede Bedrohung und Aggression gegen das Land antworten würden, hieß es in der Erklärung weiter. Ajatollah Ali Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des Krieges, bei einem Luftangriff getötet worden. Die Trauerprozessionen sollen am kommenden Samstag in Teheran beginnen und am 9. Juli mit seiner Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad enden. Zudem sind Zeremonien in Ghom und im Irak geplant.
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Iranisches Militär besteht auf Kontrolle der Straße von Hormus
Irans Streitkräfte haben erneut ihre Kontrolle über die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus beansprucht. Alle Öltanker und Handelsschiffe seien verpflichtet, ausschließlich die vom Iran festgelegte Route zu benutzen, hieß es in einer Erklärung der Militärführung, die iranische Medien verbreiteten. „Jede Missachtung dieser Vorgabe (...) wird mit einer unverzüglichen und entschlossenen Reaktion der Streitkräfte beantwortet“, hieß es weiter.
Die Wiederöffnung der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus ist ein zentrales Element des Rahmenabkommens, auf das sich Vertreter aus Washington und Teheran vor knapp drei Wochen verständigt hatten. Die USA fordern eine freie Passage für alle Schiffe ohne Gebühren. Der Iran hatte mit Drohungen und Angriffen nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf das Land den Schiffsverkehr in der Meerenge faktisch zum Erliegen gebracht.
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Ölpreise fallen weiter
Die Ölpreise sind erneut im Rückwärtsgang: Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligten sich am Donnerstag in der Spitze um rund eineinhalb Prozent auf 70,63 beziehungsweise 67,56 Dollar je Fass. Die Notierungen fielen den dritten Tag in Folge und lagen damit in etwa auf dem Niveau, das sie vor Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hatten. Da die wichtige Wasserstraße von Hormus wieder geöffnet sei und Rohöl abtransportiert werde, wachse die Erwartung an ein Überangebot - das drücke die Preise, hieß es in einer Mitteilung von Haitong Futures.
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Irak meldet Angriff auf Lager iranischer Kurden
Eine mit Sprengstoff beladene Drohne hat irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Lager einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe im Nordirak angegriffen. Bei dem Vorfall im Bezirk Koysandschaq östlich von Erbil ist den Angaben nach auch ein Feuer ausgebrochen. Berichte über mögliche Opfer liegen zunächst nicht vor. Auch ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist.
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"Positive Fortschritte" bei indirekten Gesprächen zwischen USA und Iran
Die USA und der Iran haben laut der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan in indirekten Gesprächen Fortschritte erzielt. Bei Fragen im Zusammenhang mit dem vor zwei Wochen vereinbarten Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges seien "positive Fortschritte" erzielt worden. Das teilte der katarische Außenamtssprecher Majid al-Ansari nach Abschluss der in der katarischen Hauptstadt Doha getrennt geführten Unterredungen mit Unterhändlern beider Konfliktparteien mit.
Es sei vereinbart worden, die Gespräche fortzusetzen, schrieb al-Ansari auf der Plattform X. Der nächste Termin solle so bald wie möglich nach den Trauerzeremonien für das getötete iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Khamenei und seiner Beisetzung angesetzt werden. Die Zeremonien beginnen iranischen Berichten zufolge am Samstag in der Hauptstadt Teheran und der Pilgerstadt Ghom. Das Begräbnis soll am 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten des Landes stattfinden.
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US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
Die USA und der Iran haben am Mittwoch in der katarischen Hauptstadt Doha indirekte Fachgespräche über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz und einen dauerhaften Waffenstillstand fortgesetzt. Die Teilnehmer hätten sich darauf geeinigt, "bis morgen einen Kommunikationskanal einzurichten", erklärte Irans Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi am Mittwoch, als er den Abschluss der Gespräche bekanntgab. Beobachter kritisierten "fehlende Transparenz" bei den Gesprächen.
Laut Gharibabadi gingen die Gespräche am Mittwochabend zu Ende. Ihm zufolge sollen durch das Einrichten eines Kommunikationskanals Verstöße gegen das Rahmenabkommen gemeldet und dokumentiert werden. Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt statt, wie ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie fanden demnach auf niedrigerer Ebene statt und konzentrierten sich auf die Details des Rahmenabkommens. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nahmen an den "technischen Gesprächen" nicht teil.
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Mindestens drei Tote bei neuen Angriffen in Gaza
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zwei von ihnen seien bei einem Luftangriff im Nordwesten der Stadt Gaza ums Leben gekommen, ein dritter bei einem Angriff auf ein Auto im Zentrum der Stadt, teilte der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Nach Angaben des israelischen Militärs handelte es sich um bewaffnete Kämpfer.
Zuletzt hatte Israel vermehrt Mitteilungen veröffentlicht, wonach mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Jihad im Gazastreifen gezielt getötet worden seien.
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Iran will Kontrolle über Straße von Hormus erzwingen
Der Iran pocht auf die Kontrolle über die Straße von Hormuz sowie eine Gebühr für die Schiffspassage und will dies Insidern zufolge notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Die Führung in Teheran strebe eine dauerhafte formelle Anerkennung eines solchen Kontrollrechts an, sobald das jüngste Übergangsabkommen mit den USA auslaufe, sagten zwei ranghohe Regierungsvertreter des Iran der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.
Die iranischen Unterhändler würden sich bei den Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten erst dann anderen Streitpunkten zuwenden, wenn eine Einigung in dieser Frage erzielt sei. Der Iran sei auch bereit, diese Forderungen mit Gewalt durchzusetzen, sollten sich andere Länder nicht bereit erklären, seine Bedingungen zu akzeptieren, erläuterte ein Insider. Teheran werde nicht nachgeben, selbst wenn dies zu einer erneuten und verschärften Konfrontation mit den USA führe.
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OMV schränkte Dieselproduktion zugunsten von Kerosin ein
Die OMV hat in ihren Raffinerien in Schwechat und Burghausen die Produktion von Diesel zugunsten von Kerosin gedrosselt. Die Preise für Flugbenzin waren nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran extrem gestiegen. Bei Diesel war in Österreich zudem in die Raffineriemargen eingegriffen worden, was es für den teilstaatlichen Öl- und Gaskonzern lukrativer machte, den Kerosin-Anteil hochzuschrauben. "Das geht aber nicht beliebig", sagte OMV-Chef Alfred Stern am Mittwoch.
Die OMV-Raffinerien in Niederösterreich und Bayern sind über Pipelines mit dem Wiener und Münchner Flughafen verbunden. Stern äußert sich zuversichtlich, auch weiterhin alle Airlinekunden versorgen zu können. "Vorhersagen sind aber immer schwierig, weil die Situation extrem volatil ist", sagte Stern vor Journalistinnen und Journalisten in Wien.
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Diplomat: USA und Iran führen indirekte Gespräche in Katar
Die USA und der Iran wollen nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Mittwoch in Katar indirekte Gespräche führen. Geplant seien getrennte Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nehmen demnach nicht an den "technischen Gesprächen" teil. Am Dienstag hatten sich die beiden laut katarischen Angaben mit Katars Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani getroffen.
Bei den Gesprächen der US-Gesandten in Doha gehe es um die Verhandlungen mit dem Iran sowie die Lage im Libanon, sagte al-Ansari. Bei ihren Verhandlungen in der Schweiz hatten sich die USA und der Iran Mitte Juni auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region geeinigt. Innerhalb von 60 Tagen soll ein detailliertes und dauerhaftes Abkommen zur Beendigung des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs ausgehandelt werden. Am Wochenende griffen sich die USA und der Iran jedoch gegenseitig militärisch erneut an und warfen der jeweils anderen Seite einen Verstoß gegen die geltende Waffenruhe vor.
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Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-Infrastruktur
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, wie beispielsweise Tunnel. Netanjahu sagte weiter: "Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie."
Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, sagte Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle.
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Israels Armee bleibt im Libanon, solange Hisbollah "Bedrohung" ist
Die israelische Armee wird nach den Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu im Libanon bleiben, so lange die pro-iranische Hisbollah-Miliz eine "Bedrohung" für Israel darstellt. "Unsere Haltung ist klar: Wir werden den Südlibanon nicht verlassen, bis die Bedrohung verschwunden ist", betonte Netanyahu laut einer Erklärung seines Büros am Dienstag. "Und solange die bewaffnete Hisbollah hier ist und uns bedroht, werden wir hier bleiben", betonte der Regierungschef.
"Der Libanon erkennt Israel an, Israel erkennt den Libanon an, und wir sagen dem Iran und der Hisbollah: Verlasst diesen Ort, ihr gehört hier nicht mehr her", betonte Netanyahu. Es gebe "zwei souveräne Staaten, die in Frieden leben wollen".
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Iranische Delegation reist diese Woche nach Katar
US-Präsident Trump hatte für heute, Dienstag, Gespräche in Katar angekündigt. Teheran dementiert: Es seien in den kommenden Tagen keine Verhandlungen geplant. "Eine Expertendelegation aus der Islamischen Republik Iran wird im Laufe dieser Woche nach Doha reisen“, sagte der iranische Außenministeriumssprecher, Esmail Baghaei. Trump sagte im Vorfeld: "Das Treffen in Doha wird vielleicht wichtig sein, vielleicht auch nicht.“
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Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet
Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah am Montagabend verletzt worden, melden iranische Staatsmedien am Dienstag. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach demnach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.
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Libanon meldet israelische Angriffe
Trotz der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Libanon über einen Weg zum dauerhaften Frieden haben libanesische Staatsmedien auch am Montag wieder über israelische Luftangriffe im Süden des Landes berichtet. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA griffen israelische Kampfflugzeuge ein Gebiet zwischen den Städten Kantara und Deir Serjan an.
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Gespräche zur Umsetzung von libanesisch-israelischem Abkommen
Der Kommandant des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos CENTCOM, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in der Hauptstadt Beirut getroffen. Dabei ging es nach Angaben des libanesischen Präsidialamts um die Umsetzung des am Freitag in Washington vereinbarten Rahmenabkommens mit Israel. Nach Angaben des US-Zentralkommandos traf Cooper außerdem den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte, Rodolphe Haykal.
Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich am Freitag nach jahrzehntelangem Kriegszustand auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab. Die vom Iran unterstützte Miliz war nicht an den Verhandlungen beteiligt, die in dem Abkommen vorgesehene Entwaffnung weist sie strikt zurück.
Das Rahmenabkommen verpflichtet Israel - anders als von der Führung in Teheran und der Hisbollah gefordert - erst dann zum vollständigen Rückzug aus dem Südlibanon, wenn nichtstaatliche Gruppen wie die Hisbollah entwaffnet sind.
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Irak setzt pro-iranischen Gruppen Frist zur Entwaffnung
Die irakische Regierung hat den pro-iranischen Gruppen im Land eine Frist zur Entwaffnung bis zum 30. September gesetzt. Die Frist falle zusammen mit dem Ende der Präsenz der internationalen Koalition im Irak, sagte Regierungssprecher Haidar al-Abudi am Montag vor Journalisten. "Nach diesem Datum werden alle Waffen außerhalb des staatlichen Rahmens rechtlich belangt." Im Irak gibt es Dutzende mächtiger, von Teheran unterstützter bewaffneter Gruppierungen.
Viele von ihnen entstanden im Zuge der US-geführten Invasion des Irak im Jahr 2003 und gewannen während des Kampfes gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat ab 2014 weiter an Macht und Einfluss. Bisher lehnen sie ihre Entwaffnung wegen der anhaltenden Präsenz ausländischer Truppen im Land ab.
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Leavitt: Kushner und Witkoff fliegen für Gespräche nach Doha
"Der Iran hat um ein Treffen gebeten. Es wird morgen in Doha stattfinden!", schrieb US-Präsiden Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social – zuvor dementierte der Iran Berichte über Verhandlungen mit der USA. Nach Angaben von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt werden Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff diese Woche für hochrangige Gespräche nach Doha fliegen. Die Gespräche über das bereits unterzeichnete Rahmenabkommen gingen weiter, sagte Leavitt dem US-Sender Fox News. Am Rande der hochrangigen Verhandlungen sollen demnach auch technische Gespräche stattfinden.
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Trump widerspricht Iran
Laut Trump sollen neue Verhandlungen am Dienstag in Doha stattfinden. "Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Angaben etwa zum Ziel der Gespräche machte Trump nicht. Erst kurz zuvor hatte der Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
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Iran: Keine Verhandlungen mit den USA in Katar am Dienstag
Der Iran hat Berichte über neue Verhandlungen mit den USA in den kommenden Tagen dementiert. US-Medien hatten zuvor berichtet, die Verhandlungen sollten am Dienstag in der katarischen Hauptstadt Doha wieder aufgenommen werden. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte am Montag dem iranischen Staatsfernsehen, diese Information sei "nicht korrekt".
"In dieser Woche" seien keine Treffen der Arbeitsgruppen geplant, sagte er weiter. Im Iran endet die Woche am Freitag. Zuvor hatten der US-Sender CNN und das Nachrichtenportal Axios berichtet, nach gegenseitigen Angriffen hätten die USA und der Iran einen Stopp der Kämpfe und einen Verhandlungstermin für Dienstag in Doha vereinbart. Im Konflikt hätten Vermittler zudem Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern.
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Israel greift Ziele in Süd-Syrien an
Seit dem Sturz Assads 2024 hat Israel die Angriffe im Süden Syriens deutlich ausgeweitet.
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Iran: Sechs Mrd. Dollar eingefrorener Gelder werden freigegeben
Nach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor werden nach Angaben aus Teheran sechs Milliarden (5,26 Mrd. Euro) von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Katar freigegeben. Dies erklärte der iranische Präsident Massoud Pezeshkian am Montag. Der Iran und die USA haben in diesem Monat ein Rahmenabkommen unterzeichnet, um den Weg für eine Beilegung ihres Konflikts zu ebnen.
Der Iran und der Oman haben unterdessen erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die Straße von Hormus beraten. Das Treffen des Gremiums fand in der omanischen Hauptstadt Maskat statt, wie der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X mitteilte. Demnach tauschten sich Vertreter beider Staaten über die Souveränitätsrechte der Golf-Anrainer aus. Zudem sei über die künftige Verwaltung der für den internationalen See- und Öl-Handel wichtigen Meerenge gesprochen worden.
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Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche
Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA. In einer Erklärung der theologischen Zentren in der Pilgerstadt Ghom wurden der Präsident, die Mitglieder des Sicherheitsrats sowie das Verhandlungsteam aufgefordert, bei einem erneuten Vertragsbruch die Gespräche mit den USA unverzüglich zu beenden. Dies müsse sowohl aus gesetzlichen als auch aus religiösen Erwägungen geschehen, da ein Vertragsbruch eine Missachtung der im Rahmenabkommen festgelegten Bestimmungen darstelle, heißt es in der Erklärung, die über den Staatssender Irib verlesen wurde.
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Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße von Hormus
Der Iran beansprucht die Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus aufs Neue allein für sich. „Die Straße von Hormus wird innerhalb der kommenden 30 Tage wieder vollständig unter die Verwaltung des Iran gestellt“, sagte Außenminister Abbas Araghtschi bei einer Pressekonferenz in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Die Verantwortung für die Meerenge liege allein beim Iran, bekräftige Araghtschi. „Jegliche Einmischung oder der Versuch, parallele Strukturen zu schaffen, würde die Lage weiter verkomplizieren, zusätzliche Spannungen erzeugen und die Wiedereröffnung dieser strategisch zentralen Wasserstraße verzögern.“, sagte Araghtschi.
Der Iran hatte die Straße von Hormus mit Drohungen und Angriffen nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf das Land den Schiffsverkehr faktisch zum Erliegen gebracht und die Meerenge als Hebel im Ringen um eine Verhandlungslösung in dem Krieg eingesetzt.
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Bahrain bestätigt iranische Angriffe
Der Golfstaat Bahrain hat die jüngsten Angriffe des Irans mit Drohnen und Raketen bestätigt. Das Außenministerium in Manama sprach von einer „gefährlichen Eskalation“, die einem „bewussten Muster wiederholter Angriffe“ gegen das Land folge. Der Iran halte an seinem Kurs fest und sei mit Blick auf das Rahmenabkommen mit den USA über ein Ende der Gewalt „allein verantwortlich“ dafür, die noch bleibenden Chancen auf eine Deeskalation zu untergraben.
Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) griffen nach eigenen Angaben Ziele in Bahrain sowie Kuwait an. Man habe Infrastruktur des US-Militärs in beiden Ländern zerstört, hieß es in einer Mitteilung. In Bahrain seien Ziele des wichtigen US-Marinestützpunkts getroffen worden.
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Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kämpfern
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Hisbollah-Kämpfer im Süden des Libanon getötet. Der Einsatz in der Gegend von Nabatäa gegen die mit Panzerfäusten bewaffneten Männer sei erfolgt, um eine Bedrohung für israelische Soldaten abzuwenden, teilt das Militär mit. Zudem hätten die Streitkräfte ein Gebäude beschossen, von dem aus die Kämpfer agierten. Die Armee habe auch eine Raketenabschussrampe zerstört.
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Krieg flammt neu auf: Trump droht Iran mit Vernichtung
US-Streitkräfte bombardierten in der zweiten Nacht in Folge iranische Militäreinrichtungen, die Revolutionsgarden antworteten mit Raketen- und Drohnenangriffen. US-Präsident Donald Trump nannte als Grund für die Angriffe des US-Militärs die Verletzung des Waffenstillstandsabkommens. "Es könnte der Punkt kommen, an dem wir nicht mehr vernünftig sein können und gezwungen sind, die Arbeit, die wir sehr erfolgreich begonnen haben, militärisch zu Ende zu bringen", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. "Wenn das passiert, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren."
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Israel fliegt Angriff auf mutmaßliche Kämpfer
Einen Tag nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Libanon über einen Weg zum dauerhaften Frieden ist Israel einen Luftangriff im Süden des Nachbarlandes geflogen. Der Angriff in der Region der Stadt Nabatiyeh habe sich gegen "mutmaßliche Terroristen" gerichtet, die eine Drohung gegen israelische Soldaten ausgesprochen hätten, teilte eine Sprecherin der israelischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit.
Örtlichen Angaben zufolge ist eine israelische Drohne eingeschlagen, nähere Informationen gab es vorerst nicht. Das Geschoss sei in der Region Nabatiyeh niedergegangen, meldete auch die staatliche libanesische Nachrichtenagentur.
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Irans Außenministerium verurteilt neue US-Angriffe
Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US‐Luftangriffe auf mehrere Ziele an der Südküste des Landes scharf verurteilt. Es handle sich um einen "offenkundigen Verstoß" gegen das Rahmenabkommen, schrieb das Ministerium in einer Mitteilung, die die Nachrichtenagentur ISNA verbreitete. Der Iran werde seine Souveränität, Sicherheit und nationalen Interessen mit aller Kraft verteidigen. Er führte seinerseits neue Militärschläge durch.
Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs CENTCOM hatte am späten Freitagabend mitgeteilt, dass neue Angriffe erfolgt seien. Diese wären eine Reaktion auf eine Attacke auf ein Frachtschiff. Es waren die ersten Angriffe seit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens mit Teheran zur Beilegung des Krieges. US-Präsident Donald Trump hatte den Angriff auf das Frachtschiff zuvor dem Iran zugeschrieben und als Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung gewertet.
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Hormus: Frachtschiff von unbekanntem Geschoss getroffen
In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO ein Frachtschiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Die Schiffsbrücke des Tankers sei beschädigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben.
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Bahrain meldet iranischen Drohnenangriff
Nach erneuten Angriffen zwischen den USA und dem Iran hat der Golfstaat Bahrain einen iranischen Drohnenangriff gemeldet. Mehrere iranische Drohnen hätten am frühen Morgen angriffen, teilte das Außenministerium mit. Es handle sich um einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität Bahrains. Ein genauer Angriffsort wurde nicht genannt. Auch zu möglichen Verletzten oder Schäden wurden keine Angaben gemacht.
Die USA hatten zuvor nach eigenen Angaben als Reaktion auf einen mutmaßlich vom Iran verübten Angriff auf ein Frachtschiff mehrere Ziele an der Südküste des Iran bombardiert. Es waren die ersten Angriffe seit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens mit Teheran zur Beilegung des Krieges Mitte Juni.
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Straße von Hormus: Mindestens 2.500 Seeleute evakuiert
Die Weltschifffahrtsorganisation IMO hat in der Straße von Hormus etwa 2.500 festsitzende Seefahrer evakuieren können. Die zu Wochenbeginn gestartete Mission habe mindestens 115 Schiffe umfasst, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez. In Reaktion auf den Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman unterbrach die IMO die Evakuierung dann vorläufig. Dominguez erwarte nun zunächst Sicherheitsgarantien, bevor man die Aktion fortsetze.
Das betroffene Schiff habe sich nicht auf Durchfahrt im Rahmen des IMO-Evakuierungsplans befunden. Die UN-Sonderorganisation hatte am Dienstag angekündigt, 11.000 Seeleute aus der Region zu evakuieren.
Die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus war wegen des Iran-Konfliktes wochenlang faktisch blockiert gewesen. Laut Dominguez sind seit Beginn des Iran-Kriegs 14 Seeleute bei mehr als 40 Angriffen auf Schiffe gestorben.
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"Gewalt wird mit Gewalt beantwortet“: Wieder Angriffe zwischen USA und Iran
Das US-Militär hat trotz vereinbarter Waffenruhe Angriffe gegen den Iran durchgeführt. Dies sei eine Reaktion auf die Attacke auf ein Frachtschiff, die die USA dem Iran zuschreiben, teilte das für die Golfregion zuständige Regionalkommando (CENTCOM) mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Teheran einen Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung vorgeworfen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten daraufhin, die Marine habe als Vergeltung US-Einrichtungen attackiert.
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USA greifen Ziele im Iran als Vergeltung an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben trotz vereinbarter Waffenruhe Angriffe gegen den Iran durchgeführt. Dies sei eine Reaktion auf die Attacke auf ein Frachtschiff am Donnerstag, die die USA dem Iran zuschreiben, teilte das für die Golfregion zuständige Regionalkommando (CENTCOM) am Freitag mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Teheran einen Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung vorgeworfen.
Bei den Angriffen seien iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste ins Visier genommen worden, begründete CENTCOM das Vorgehen. Die "unbegründete Aggression" gegen das Handelsschiff sei "eindeutig" ein Verstoß gegen die Waffenruhe gewesen.
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Netanjahu: "Rahmenabkommen schwerer Schlag für den Iran"
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lobt das Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon und sieht darin eine schwere Niederlage für den Iran. "Das Wichtigste ist, dass Israel eindeutig an der Sicherheitszone im Südlibanon festhält", sagte er am Freitag in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. "Das ist ein großer Erfolg, und wir werden ihn bewahren, solange die Hisbollah nicht entwaffnet ist und solange eine Gefahr für den Staat Israel besteht."
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Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon
Im Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz haben sich der Libanon und Israel am Freitag auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Die Vereinbarung sei ein erster Schritt in Richtung eines "dauerhaften Friedens" zwischen beiden Ländern, sagte US-Außenminister Marco Rubio in Washington. Die Botschafterin aus dem Libanon, Nada Hamadeh Moawad, und der Botschafter aus Israel, Yechiel Leiter, unterschrieben das Abkommen im Beisein von Rubio.
Vertreter der beiden Nachbarländer hatten unter US-Vermittlung zuvor tagelang in Washington verhandelt. Noch am Donnerstagabend hatte Israel erneut Mitglieder der Hisbollah im Südlibanon angegriffen, was die Sorgen vor einem Scheitern der Gespräche verstärkt hatte. Die Schiiten-Miliz nahm an den Gesprächen nicht teil und lehnt sie ab. Eine Stellungnahme der Hisbollah zum unterzeichneten Rahmenabkommen lag zunächst nicht vor.
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Trump zu Hormus-Attacke: Iran hat Waffenruhe gebrochen
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran am Freitag einen Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung vorgeworfen. Wie er im Internet schrieb, startete der Iran mindestens vier Drohnenangriffe gegen Schiffe in der Straße von Hormus. Eine der Drohnen habe ein Frachtschiff getroffen, dieses habe aber seine Fahrt trotz Schadens fortsetzen können. Das US-Militär habe die anderen drei Drohnen abgeschossen. Der Iran warnte Schiffe auch am Freitag vor einer Durchquerung der Meerenge.
Vor diesem Hintergrund schrieb Trump: "Dies ist offensichtlich ein törichter Verstoß gegen unsere Waffenruhe-Vereinbarung". Nähere Angaben, wann sich genau die Angriffe ereignet haben sollen, machte er nicht. Am Donnerstag war ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus bekannt geworden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte mit, ein "unbekanntes Projektil" habe die Brücke des Schiffes beschädigt. Der Vorfall vor der Küste des Omans ereignete sich wenige Stunden, nachdem Irans Revolutionsgarden gewarnt hatten, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.
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Israelische Armee: Sieben Hisbollah-Kämpfer getötet
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon getötet. Die Armee habe "sieben Hisbollah-Terroristen angegriffen und ausgeschaltet, die in der Nähe der Sicherheitszone im Süden des Libanon Waffen transportierten", teilte die Armee am Freitag mit. Es würden weiterhin Maßnahmen ergriffen, "um Bedrohungen zu beseitigen".
Im Libanon bekämpfen sich seit Monaten die israelische Armee und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz. Während die libanesische Regierung Friedensgespräche mit Israel unter Vermittlung der USA führt, lehnt die Hisbollah jeden Dialog ab. Eine unlängst ausgehandelte Waffenruhe wurde vielfach gebrochen. Die Hisbollah hatte den Libanon Anfang März mit Angriffen auf Israel in den Iran-Krieg hineingezogen. Israel reagierte mit Luftangriffen auf Ziele im Libanon und rückte zudem mit Bodentruppen im Süden des Landes vor.
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Warnung vor Durchquerung der Straße von Hormus ohne Absprache
Der Iran hat vor einer Durchquerung der Straße von Hormus ohne vorherige Abstimmung gewarnt. Eine sichere Passage durch die Meerenge könne ohne Koordination mit Teheran nicht garantiert werden, so der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi am Freitag auf der Plattform X. Sollte diese ausbleiben, könnten ausgewiesene Routen gesperrt werden. Zuvor hatte der Oman mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) temporäre Routen für die Durchfahrt festgelegt.
Das iranische Außenministerium wies zudem eine gemeinsame Erklärung der USA und des Golf-Kooperationsrates (GCC) zurück. Diese enthalte "interventionistische, unverantwortliche und provokative Standpunkte", teilte das Ministerium mit. Die US-Militärpräsenz in der Golfregion schüre Unsicherheit und Spaltung. Das Ministerium bekräftigte die Haltung Teherans, wonach die Straße von Hormus gemeinsam vom Iran und dem Oman verwaltet werden sollte. Dies stehe im Einklang mit einer entsprechenden Absichtserklärung, die mit den USA vereinbart wurde. Nach Angaben des Oman soll die Durchfahrt weiterhin gebührenfrei sein.
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Von USA gesuchter Hacker aus Iran in Montenegro festgenommen
Ein von den USA gesuchter mutmaßlicher Internet-Betrüger, der für die iranischen Revolutionsgarden tätig gewesen sein soll, ist in Montenegro festgenommen worden. Beamte einer Zielfahndungsgruppe nahmen den 39-jährigen Mann mit iranischer und türkischer Staatsbürgerschaft aufgrund eines Haftbefehls des amerikanischen FBI in der Küstenstadt Kotor in Gewahrsam, wie das montenegrinische Innenministerium mitteilte.
Der Mann soll im Auftrag eines iranischen Unternehmens seit 2013 massive Hackerangriffe auf die Infrastruktur von über 150 Universitäten in den USA durchgeführt haben. Dabei soll er einen Schaden von schätzungsweise 3,4 Milliarden US-Dollar (3 Mrd. Euro) verursacht haben.
Die gestohlenen Daten sollen den iranischen Revolutionsgarden, iranischen Universitäten und anderen Nutznießern in dem zuletzt von den USA angegriffenen Land zugutegekommen sein. Die Behörden leiteten die nötigen Schritte ein, um den mutmaßlichen Cyber-Kriminellen an die USA auszuliefern, hieß es in der Mitteilung weiter.
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Teheran droht wegen angeblicher israelischer Militärflieger
Irans oberste Militärführung hat wegen angeblicher israelischer Militärflugzeuge im Luftraum in der Nachbarschaft der Islamischen Republik eine Drohung ausgesprochen. Es betrachte die Flugzeuge "im Anflug auf den Iran" als Gefährdung, hieß es in einer Stellungnahme des Hauptquartiers Khatam al-Anbiya, die die Nachrichtenagentur Fars verbreitete. Die Angaben konnten zunächst nicht überprüft werden.
Sollten die USA Israel nicht Einhalt gebieten können, behalte sich der Iran "das Recht vor, auf solche Maßnahmen zu reagieren", hieß es in der Stellungnahme weiter. Wo genau sich die israelischen Flugzeuge befinden sollen, wurde nicht deutlich.
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Verhandlungen zwischen Libanon und Israel werden verlängert
Die in Washington stattfindenden Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon über ein Ende des Krieges werden um mindestens einen Tag verlängert. Die Gespräche sollten am Freitag fortgesetzt werden, kündigte das US-Außenministerium an. "Die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon dauern an, wir sind weiter vermittelnd tätig", hieß es in der Erklärung.
Es ist die fünfte Verhandlungsrunde zwischen beiden Ländern seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz, die an den Gesprächen in Washington nicht beteiligt ist.
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Ölpreise steigen nach Angriff auf Schiff bei der Straße von Hormus
Ein gemeldeter Angriff auf ein Handelsschiff im Golf von Oman sorgt für neue Spannungen in der Region. Die Ölpreise zogen daraufhin deutlich an, während die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) ihre Evakuierungsmaßnahmen vorläufig aussetzte.
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UNO stoppt Schiffsevakuierung nach Angriff im Golf von Oman
Die UNO-Schifffahrtsorganisation IMO setzt nach einem Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman eine Evakuierungsaktion aus. Man wolle zunächst prüfen, ob die notwendigen Sicherheitsgarantien weiterhin bestehen, erklärte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez. Das angegriffene Schiff sei nicht Teil des Evakuierungsprogramms gewesen. Mit der am Dienstag gestarteten Initiative sollten Hunderte gestrandete Schiffe und Tausende Seeleute die Straße von Hormus sicher passieren können.
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