Der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse" schreibt unter dem Titel "Über Gott und die Welt" eine wöchentliche Kolumne in der "Freizeit".
Leben
Mein Freund der Kolumnist, sagt: "1770 Zeichen ist ein schweres Format." Und er hat Recht. Ein Abschied.
Nachdem er mich bei der ersten Gelegenheit gebrochen hatte, war er sehr großzügig. Ein Herr eben.
Letzte Woche ist Frank Schirrmacher gestorben. Dieser Tod hat mich an etwas erinnert.
Wer an stabilen Beziehungen interessiert ist, tut gut daran, sich mit einem Stinker zu arrangieren.
25 Jahre Überraschungsglück.
Auf dem Weg zu einer Philosophie der Menschenflucht.
Wenn Unternehmen fusioniert werden, prallen immer wieder unterschiedliche Kulturen aneinander vorbei.
Die Realität ist, wie sie klingt: hart und laut. Darum sollten wir sie meiden, so gut es geht.
Hypochonder, die außerdem fürchten, sie könnten unter Hypochondrie leiden, sind ein schwieriger Fall.
Die jungen Wahrheitssucher wenden sich von den etablierten Medien ab und suchen auf eigene Faust. Viel Erfolg!
Der wirkliche Sinn der pseudosozialen Medien besteht darin, Dich zum Aufgeben zu zwingen, noch ehe Du das Rennen um Deine eigene Meinung aufgenommen hast.
Wir versuchen, gegenwärtiges Ungemach der Vergangenheit zuzurechnen. Kinder wollen Vergangenes gegenwärtig halten.
Ein Spaziergang durch das Viertel, in dem der „Summer of Love“ stattgefunden hat, macht einem klar, dass unsere Kultur dem Untergang geweiht ist.
Die Peinlichkeit ist die Todesdrohung des sozialen Alltags. Wäre es anders, würden wir weniger lügen.
Mit drei Jahren wissen die Menschen noch, dass sie Entscheidungen, die sie betreffen, selbst treffen müssen.
Murakami, Pynchon, de la Mirandola: Über Literatur und Originalsprache.
Könntet Ihr bitte aufhören, mir mitzuteilen, worüber ich mich gerade zu empören habe? Danke.