Israel will Teile von Südlibanon kontrollieren + OeNB senkt wegen Krieg Wachstumsprognose
- Israel und die USA haben Ende Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen. Dabei wurden prominente Köpfe des Regimes getötet: etwa der Oberste Führer Ali Khamenei, Sicherheitschef Larijani, der iranische Geheimdienstminister Ismail Chatib und der Sprecher der Revolutionsgarden.
- Bis Dienstag sollte Iran die Straße von Hormus frei machen, drohte US-Präsident Trump, sonst würden die USA iranische Kraftwerke zerstören. Am Montag vertagte er das Ultimatum. Man sei in 15 Punkten einig geworden, so Trump. Der Iran dementierte. Warum Trump sein Ultimatum verlängert hat - das lesen Sie hier.
- Mit der Aussicht auf höhere Zinsen haben Edelmetalle wie Gold und Silber bei Anlegern plötzlich an Reiz verloren. Damit fand eine beispiellose Kursrallye ein abruptes Ende. Warum der Goldpreis ausgerechnet in der Krise schwächelt.
- Mit einer Reichweite von rund 4.000 Kilometern könnten auch europäische Städte wie Wien, Paris oder London von iranischen Raketen erreicht werden.
- Israel greift weiter Ziele im Libanon an und will im Süden die Kontrolle über das Gebiet bis zum Litani-Fluss übernehmen.
- Spritpreise in Österreich sind erneut gestiegen. Finanzminister Marterbauer befürchtet, dass die Energiekrise noch "viel, viel schlimmer" werden könnte. Die OeNB hat die wegen des Krieges die Wachstumsprognose gesenkt.
- OMV-Chef Stern sieht mit dem Iran-Krieg eine "echte Unterbrechung" der Lieferketten.
- Anatomie einer Entscheidung: Wieso sich Trump für den Krieg im Iran entschied.
- Wie der Iran-Krieg Chinas Pläne durchkreuzt.
- Warum der Iran-Krieg zum großen Problem für die Ukraine wird.
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
- 7 Tage Iran-Krieg: Eine Aufarbeitung
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- USA greifen den Iran mit seinen eigenen Waffen an
- "Regime Change" im Iran? Die wahre Arbeit beginnt nach dem Umsturz
- Ölpreis-Sprung: Die wichtigsten Fragen und Antworten
- Iran-Krieg: Zwischen den Alliierten kracht es
- Kommt eine Flüchtlingswelle aus dem Iran auf uns zu?
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
- Trump droht US-Sendern wegen "falscher Iran-Berichte" mit Lizenz-Entzug
- Warum die Hormus-Sperre eine Eskalation des Krieges wahrscheinlicher macht
- Indien bis Japan: Der Iran-Krieg stürzt Asien in die Energiekrise
- Warum Israel die neue Bodenoffensive im Libanon begonnen hat
- Wasser als Waffe: Die Golfstaaten haben einen verwundbaren Punkt
- Uran im Iran: US-Spezialeinheiten stehen vor höchst gefährlicher Mission
- Hormus-Ultimatum: Trumps Spiel mit dem Feuer.
- Energieagentur warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten.
- Doch kein sicherer Hafen: Warum der Goldpreis ausgerechnet in der Krise schwächelt
Das Wichtigste in Kürze: Der aktuelle Lagebericht von Tag 25 im Iran-Krieg.
Iran-Krieg
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Katar: Vermitteln nicht zwischen USA und Iran
Katar vermittelt nach eigener Darstellung nicht zwischen den USA und dem Iran. Der Pressesprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, sagte dazu vor Journalisten: „Wir waren nicht in diese Gespräche involviert.“ Al-Ansari antwortete dabei auf Nachfragen zu Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der angedrohte Angriffe auf iranische Energieanlagen vorerst verschoben und von „produktiven Gesprächen“ mit Iran gesprochen hatte. „Unser Hauptanliegen und unser Fokus liegt derzeit darauf, unser Land zu schützen und diplomatische Schritte zu unternehmen, damit das passiert“, sagte Al-Ansari. Eine komplette Zerstörung Irans sei keine Option, sagte der Sprecher. „Wir in der Golfregion glauben an gemeinsames Nebeneinander. Wir glauben daran, auf den Iran zuzugehen.“
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Zehntausende zivile Einrichtungen im Iran beschädigt
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 82.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 62.000 Wohnungen sowie 281 medizinische Zentren, Krankenhäuser und Apotheken, sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, laut Deutscher Presse-Agentur am Dienstag.
Koliwand zufolge wurden insgesamt 498 Schulen beschädigt - bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Er verwies auf einen Vorfall in der Stadt Lar. "Während sie Verletzte transportierten, ist vom Krankenwagen überhaupt nichts mehr übriggeblieben", sagte Koliwand in einem Video, das der Rote Halbmond auf Telegram veröffentlichte.
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Shakira verschiebt Konzerte in Doha und Abu Dhabi
Ein am 1. April in Doha geplantes Konzert der kolumbianischen Popmusikerin Shakira wird verschoben, wie die Tourismusstelle „Visit Qatar“ in den sozialen Medien mitteilt. Grund sei die „gegenwärtige Lage in der Region“. Auch das kurz darauf geplante „Offlimits Music Festival“ in Abu Dhabi wird verlegt, und zwar bis November, wie der Ticket-Plattform Platinumlist zu entnehmen ist. Shakira und die Jonas Brothers waren als Headliner vorgesehen.
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Hisbollah kündigt Widerstand gegen israelische Besetzung in Südlibanon an
Die Hisbollah kündigt Widerstand gegen die von Israel geplante Besetzung des südlichen Libanons an. Eine solche Besetzung würde eine „existenzielle Bedrohung“ für den Libanon als Staat darstellen, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Die Hisbollah werde kämpfen, um dies zu verhindern. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat erklärt, dass sein Land eine Pufferzone von der Grenze bis zum Fluss Litani plane.
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Energiekrise: Neue Strom- und Gasverträge werden schon teurer
Neu abgeschlossene Verträge haben sich laut einem Vergleichsportal seit Februar um mehrere Cent pro Kilowattstunde (kWh) verteuert.
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Libanon weist iranischen Botschafter aus
Libanon hat den iranischen Botschafter im Land zur Persona non grata erklärt. Mohammed Resa Scheibani sei aufgefordert worden, das Land bis kommenden Sonntag (29. März) zu verlassen, teilte das Außenministerium in Beirut mit. Gleichzeitig wurde der libanesische Botschafter im Iran, Ahmad Sweidan, für Beratungen in den Libanon berufen. Der libanesische Staat steht unter Druck, die Entwaffnung der vom Iran unterstützen Hisbollah im Land durchzusetzen. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Lange Zeit agierte die Hisbollah im Land wie ein Staat im Staate. Israel wirft der libanesischen Regierung Versagen beim Prozess der Entwaffnung vor.
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Neuer Generalsekretär in Irans Sicherheitsrat
Nach der Tötung von Ali Larijani ist im Iran ein neuer Generalsekretär für den mächtigen Nationalen Sicherheitsrat ernannt worden. Mohammed Bagher Solghadr, ein Brigadegeneral im Ruhestand, wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten für das Amt ernannt, berichteten iranische Medien am Dienstag. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt.
Über Solghadr ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der 1950er-Jahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980-1988). Seine militärische Karriere absolvierte er bei den mächtigen Revolutionsgarden. Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. Als Favorit für den Posten im Sicherheitsrat galt eigentlich Said Jalili, ein erzkonservativer Politiker. Er gehört zur Fraktion der Fundamentalisten, die auch Hardliner genannt werden. Israel hatte den bisherigen Generalsekretär Larijani vor einer Woche bei einem gezielten Luftangriff im Osten von Teheran getötet.
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Eurogruppen-Chef fordert Notfallpläne für Nahost-Krise
Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten ruft Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis die Mitgliedstaaten zu verstärkter Vorbereitung auch auf ein mögliches "schlechtes Szenario" auf. "Verschärft sich die Situation, muss Europa mit weiteren Initiativen reagieren", sagte er am Dienstag dem griechischen Nachrichtensender Skai.
Wegen der dynamischen Lage sei für Freitag eine außerordentliche Sitzung der Eurogruppe einberufen worden, erklärte der Vorsitzende. In einer solchen Situation müsse es neben einem Plan A auch einen Plan B geben.
Zunächst ergriffen die Länder nationale Maßnahmen. Dazu zähle etwa die sogenannte Ausweichklausel, die es Staaten erlaubt, in außergewöhnlichen Situationen von den Haushaltsregeln abzuweichen und zusätzliche Ausgaben zu tätigen - etwa zur Unterstützung der Ukraine nach der russischen Invasion. Am Freitag sollten zudem mögliche weitere Schritte auf europäischer Ebene erörtert werden.
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Iran-Krieg und hohe Preise: OeNB senkt Wachstumsprognose
Der Iran-Krieg und hohe Energierohstoffpreise dämpfen Wachstum und erhöhen die Inflationsprognose. Die Österreichische Nationalbank erwartet nur temporären Dämpfer.
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Israel will Teile von Südlibanon kontrollieren
Beim Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz will Israel laut Verteidigungsminister Israel Katz im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Nach der Sprengung von fünf Brücken über den Fluss werde das israelische Militär "die restlichen Brücken und die Sicherheitszone bis zum Litani kontrollieren", sagte Katz am Dienstag. Die Hunderttausenden aus dem Südlibanon Vertriebenen dürften zunächst nicht in das betroffene Gebiet zurückkehren.
Sie dürften erst zurückkehren, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels "garantiert" sei, so Katz beim Besuch eines Militärstützpunkts in Israel. Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die Hisbollah zurückzudrängen. Die Regierung in Beirut hatte im vergangenen Jahr die Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die pro-iranische Miliz anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen.
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Deutscher Präsident: Krieg "politisch verhängnisvoller Fehler"
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Krieg der USA und Israels gegen den Iran scharf kritisiert. Er sei "völkerrechtswidrig" und auch "ein politisch verhängnisvoller Fehler", sagte Steinmeier am Dienstag in einer Rede im Auswärtigen Amt in Berlin. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sieht er mit der Politik von US-Präsident Donald Trump einen weiteren "Epochenbruch". "Ich spreche daher von einem 'doppelten Epochenbruch' in unserer Zeit."
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Iran nimmt Hunderte wegen Gefährdung der Sicherheit fest
Im Iran wurden staatlichen Medien zufolge 466 Menschen wegen Online-Aktivitäten zur "Untergrabung der nationalen Sicherheit" festgenommen. Die Polizei erklärte am Dienstag, die Festgenommenen stünden mit "feindlichen Netzwerken" in Verbindung, die auf eine interne Destabilisierung abzielten. Den Berichten zufolge handelt es sich um eine der größten "Sicherheitsaktionen" seit Beginn des Krieges mit Israel und den USA.
In den vergangenen Wochen waren bereits laut Berichten mehrere Hundert Menschen festgenommen worden, denen eine Kooperation mit dem Feind vorgeworfen wurde.
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Israel rechnet nicht mit Erfolg von Trumps Deal-Plänen
Israel rechnet Insidern zufolge nicht damit, dass der Iran auf US-Forderungen eingeht. US-Präsident Donald Trump sei zwar entschlossen, einen Deal mit dem Iran zu erzielen, sagten drei hochrangige israelische Vertreter am Dienstag. Der Iran werde sich darauf aber wohl nicht einlassen. Die US-Forderungen beträfen wahrscheinlich das Atom- und Raketenprogramm des Irans.
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Menschen in Südkorea sollen kürzer duschen
Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung ruft wegen der Risiken für die Öl- und Gasversorgung durch den Iran-Krieg zum Energiesparen auf. Die Bevölkerung wird gebeten, im Alltag mehrere Maßnahmen zu beherzigen - etwa kürzeres Duschen oder das Aufladen von Handys und E-Autos nur während des Tages. Das Wäschewaschen oder Staubsaugen soll auf das Wochenende gelegt werden.
Öffentliche Einrichtungen sollen Dienstwagen weniger nutzen. Einschränkungen für Privatfahrzeuge seien vorerst freiwillig, sagte Energieminister Kim Sung-whan am Dienstag. Dies könnte bei einer höheren Energiealarmstufe aber überdacht werden. Zudem werde die Regierung die 50 Unternehmen mit dem größten Ölverbrauch auffordern, ihren Verbrauch zu drosseln. Um die Abhängigkeit von Flüssigerdgas (LNG) zu verringern, will die Regierung in Seoul zudem bis Mai fünf Atomreaktoren wieder anfahren, Beschränkungen für Kohlekraftwerke lockern und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben.
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Ölpreise legen erneut zu
Die Ölpreise ziehen nach widersprüchlichen Angaben über Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges am Persischen Golf erneut an. Ein Barrel Brent aus der Nordsee verteuert sich am Dienstag in der Spitze um 4,4 Prozent auf 104,35 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI steigt um bis zu 4,7 Prozent auf 92,29 Dollar. Nachdem am Vortag US-Präsident Donald Trump eine fünftägige Verschiebung der Angriffe auf iranische Kraftwerke angeordnet hatte, waren die Ölpreise um mehr als zehn Prozent gefallen.
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Von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen in Nahost gefordert. "Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt", sagte von der Leyen während eines Besuchs in Canberra anlässlich der Unterzeichnung eines Handelsabkommens zwischen Australien und der EU. Sie verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges.
"Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften", sagte die EU-Kommissionspräsidentin.
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Israel greift weiter Ziele im Libanon an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe visierten laut Militär die Infrastruktur der Hisbollah-Miliz. Live-Aufnahmen von AFPTV zeigten Rauchwolken über den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt.
Zuvor hatte ein israelischer Angriff das vornehme und überwiegend von Christen bewohnte Gebiet Hazmieh nahe Beirut getroffen. Der israelischen Armee zufolge galt der Angriff einem "Terroristen" des Auslandsarmes der iranischen Revolutionsgarden. Dabei wurde nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens ein Mensch getötet.
Bei einem Einsatz zur Ortung von Waffen im Südlibanon nahm die israelische Armee nach eigenen Angaben außerdem mehrere Hisbollah-Mitglieder fest. Die israelischen Truppen hätten "mehrere bewaffnete Terroristen" der Miliz identifiziert. Sie seien von den israelischen Streitkräften festgenommen und "zur weiteren Vernehmung auf israelisches Gebiet gebracht" worden, erklärte die Armee. Die Armee teilte mit, zwei Hisbollah-Mitglieder seien gefangen genommen worden.
Im Zuge des Iran-Krieges ist der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert immer wieder Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet. Israel beschießt immer wieder Hisbollah-Ziele im Libanon und rückte inzwischen auch mit Bodentruppen auf libanesisches Territorium im Grenzgebiet vor. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte am Montag eine Fortsetzung der Angriffe auf Ziele im Libanon an.
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Mehrere Kämpfer von pro-iranischem Netzwerk im Irak getötet
Bei einem Angriff im Westen des Irak sind der Kommandant sowie mehrere Kämpfer des pro-iranischen Netzwerks Hashd al-Shaabi nach Angaben der Gruppe getötet worden. Bei dem Angriff seien der Provinzkommandant der Provinz Anbar, Saad Dawai al-Baiji, sowie weitere Kämpfer getötet worden, teilte Hashd al-Shaabi am Dienstag mit, ohne weitere Details zu nennen. Aus Kreisen des Netzwerks erfuhr AFP, "bei einem US-Angriff" seien sieben Kämpfer getötet und 13 weitere verletzt worden.
Kreisen des Netzwerks zufolge visierte der Angriff ein Treffen von Kommandanten auf einem Stützpunkt in der Provinz Anbar an. Sicherheitskreisen zufolge wurden die Verletzten in einem Krankenhaus behandelt.
Seit Beginn des Iran-Kriegs sind Stellungen der Hashd al-Shaabi, ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören, bereits mehrfach angegriffen worden. Der Irak, der lange Schauplatz eines Stellvertreterkriegs zwischen den USA und dem Iran gewesen war, hatte erklärt, nicht in den Krieg hineingezogen werden zu wollen.
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Iran feuert neue Salve von Raketen auf Israel
Die iranischen Streitkräfte haben dem Staatsfernsehen zufolge eine neue Salve von Raketen auf Israel abgefeuert. Die iranischen Raketen hätten "mehrere israelische Luftabwehrsysteme durchdrungen", erklärte der staatliche iranische Fernsehsender IRIB Dienstagfrüh.
In Tel Aviv hat es nach Angaben von Sanitätern am Dienstag in der Früh mehrere Einschläge gegeben. An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom. Nach Polizeiangaben handelte es sich um den Einschlag von Raketentrümmern.
Einwohner von Tel Aviv berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben.
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London schickt Luftabwehrsysteme in mehrere Golfstaaten
Großbritannien entsendet Luftabwehrsysteme für Kurzstrecken-Raketen zum Schutz seiner Verbündeten in mehrere Golfstaaten. Die Systeme sollten "rasch" an Bahrain geliefert werden, sagte der britische Premierminister Keir Starmer am Montag in einem Parlamentsausschuss in London. Auch Kuwait und Saudi-Arabien würden beliefert.
Großbritannien hat den USA auch die Nutzung britischer Militärbasen für den Krieg gegen den Iran erlaubt. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Unter anderem beschoss die iranische Seite Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker.
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Selenskij: Russland hilft Iran mit Geheimdienstinformationen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij wirft Russland vor, den Iran-Krieg durch die Weitergabe von Geheimdienstinformationen zu verlängern. Es gebe weitere Belege dafür, dass Russland der iranischen Führung weiterhin mit Geheimdienstinformationen helfe, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf den ukrainischen Militärgeheimdienst HUR. Details nannte er nicht.
Auch der Geheimdienst SBU erstattete Selenskij demnach Bericht. Der russische Krieg dürfe nicht von der geopolitischen Lage und solchen Krisen-Ölpreisen profitieren, sagte der ukrainische Präsident. Er dankte den Soldaten für ihre "Treffsicherheit" bei Angriffen auf die russische Ölindustrie, die wichtig für Moskaus Kriegskasse ist. Selenskij sprach auch von guten Ergebnissen des SBU an der Front und beim Vorgehen gegen russische Spionagenetzwerke.
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Netanyahu kündigt nach Telefonat mit Trump weitere Angriffe an
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu hat eine Fortsetzung der Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon angekündigt. Er habe am Montag mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, sagte Netanyahu in einer Videobotschaft. Trump sei der Ansicht, dass es eine Chance gebe, die "enormen Erfolge" der israelischen und US-Armee zu nutzen, "um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen". Ein solches Abkommen werde "unsere vitalen Interessen sichern".
"Gleichzeitig setzen wir unsere Angriffe sowohl im Iran als auch im Libanon fort", betonte Netanyahu. Israel werde seine Interessen "unter allen Umständen" verteidigen.
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Israelischer Finanzminister fordert Verlagerung von Grenze in Südlibanon
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich forderte eine Ausweitung des israelischen Territoriums auf große Bereiche des Südlibanon. Die neue israelische Grenze müsse der Fluss Litani sein, sagte der Politiker am Montag in einem Radiointerview. Smotrich, der einer kleinen rechtsextremen Partei angehört, erhebt oft Forderungen, die nicht der Regierungslinie von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu entsprechen. Eine Stellungnahme von Netanyahus Büro lag zunächst nicht vor.
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Warum verlängerte Trump das Iran-Ultimatum?
Der US-Präsident gab dem Iran 48 Stunden, dann würden die USA die Infrastruktur im Land angreifen. Nun gilt die Frist doch bis Freitag, angeblich wegen „guter Gespräche“ – doch fanden die überhaupt statt?
Eine Analyse von Außenpolitik-Redakteur Johannes Arends.
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Israels Militär beendet weitere Angriffswelle im Iran
Ungeachtet der von den USA verkündeten Gespräche mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Kriegs hat Israels Luftwaffe laut Militärangaben wieder Stellungen der iranischen Führung ins Visier genommen. Eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Irans Hauptstadt Teheran sei beendet worden, teilte die israelische Armee am Abend mit. Zuvor hatte sie am Nachmittag neue Angriffe dort gemeldet.
Ins Visier genommen habe das Militär dabei ein Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden, hieß es nun. Dieses soll sich den Angaben zufolge inmitten ziviler Infrastruktur befunden haben. Unter anderem sei präzise Munition eingesetzt worden, um Unbeteiligte zu schonen, teilte die Armee weiter mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
In dem Hauptquartier haben die iranischen Revolutionsgarden laut Israels Militär unter anderem Lagebeurteilungen ausgeführt. Zudem seien die Basij-Einheiten von dort aus befehligt worden. Die paramilitärische Basij-Miliz ist für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
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Warum der Goldpreis ausgerechnet in der Krise schwächelt
Edelmetalle wie Gold sind im Gegensatz zu früheren Krisen nicht mehr gefragt. Anleger sollten sich auf eine längere Schwächephase bei Aktien einstellen.
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Trump: Sind uns mit Iran in 15 Punkten einig
Die USA und der Iran sind sich nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei rund 15 Punkten einer möglichen Vereinbarung einig geworden. "Sie werden nie Atomwaffen haben. Sie haben dem zugestimmt", sagte der Republikaner vor Reportern in Florida. Es gebe wesentliche Übereinstimmungen in den meisten Punkten. Iran wolle unbedingt einen Deal zur Beendigung des Kriegs machen und die USA auch, sagte Trump. Trump sagte , man verhandle mit einer Person, von der er nach eigenen Angaben glaubt, dass sie die Angesehenste sei. Es handele sich nicht um den obersten Führer Mojtaba Khamenei.
Zuvor hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass er wegen „produktiver Gespräche“ mit dem Iran mögliche Angriffe auf dortige Kraftwerke verschiebe. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag (MEZ) die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus zu öffnen - andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen. Stattdessen will er nun weitere fünf Tage auf Attacken gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur verzichten.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementierte: Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben. "Fake News" würden genutzt, um die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren und dem "Sumpf zu entkommen, in dem die USA und Israel feststecken". Beide Staaten hatten die Islamische Republik vor drei Wochen angegriffen.
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Investoren auf der Suche nach sicheren Häfen
Edelmetalle wie Gold sind im Gegensatz zu früheren Krisen nicht mehr gefragt. Anleger sollten sich auf eine längere Schwächephase bei Aktien einstellen.
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Keir Starmer "über Gespräche zwischen USA und Iran informiert"
Der britische Premierminister Keir Starmer ist eigenen Angaben zufolge über die Gespräche zwischen USA und Iran informiert. Die Priorität liege darauf, "eine Verhandlungslösung zu erzielen, die dem Iran strenge Auflagen auferlegt, insbesondere im Hinblick auf Atomwaffen", wie Starmer laut New York Times mitteilte.
Starmer äußerte demnach zwar die Hoffnung auf ein rasches Ende der Feindseligkeiten, fügte jedoch hinzu, dass er hinsichtlich der möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen "davon ausgehen müsse, dass dies möglicherweise nicht der Fall sein wird".
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Emirate zweifeln an Nutzen internationaler Organisationen
Ein Spitzendiplomat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat am Montag die Reaktion arabischer und islamischer Institutionen auf iranische Angriffe in Golfstaaten infrage gestellt. In einem Beitrag auf der Plattform X warf Anwar Gargasch die Frage auf, welche Rolle Organisationen wie die Arabische Liga und die Organisation für Islamische Zusammenarbeit angesichts der Bedrohung für den Golf spielten.
Bereits am Wochenende schrieb Gargasch auf X, die geopolitischen Auswirkungen der iranischen Angriffe gegen Golf-Staaten machten die Gefahr durch den Iran zum „zentralen Fokus für Sicherheit am Golf“. In Folge stärke sein Land eigene Fähigkeiten und seine Sicherheitspartnerschaft mit Washington, so der Berater von Präsident Mohammed bin Sajid. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Krieg besonders von iranischen Angriffen betroffen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM fing die Luftabwehr des Landes bisher 352 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1.789 Drohnen ab.
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Auch ATX zeigt sich erholt
Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Montagnachmittag nach einem sehr schwachen Start in die Woche erholt gezeigt. Der ATX stieg um 1,19 Prozent auf 5.257 Punkte. Der ATX Prime gewann 1,18 Prozent auf 2.612 Zähler. Die europäischen Börsen drehten nach der Verlängerung des Trump-Ultimatums gegenüber des Iran ab Mittag ebenfalls klar in die Gewinnzone.
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Erdgaspreis gab nach Trump-Aussagen wieder nach
Die Lage am europäischen Erdgasmarkt hat sich nach den jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, fünf Tage lang keine Angriffe auf iranische Infrastruktur zu fliegen, ein Stück weit entspannt. Der Preis für europäisches Erdgas ist deutlich gesunken. An der Börse in Amsterdam fiel die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zu Mittag um knapp sieben Prozent auf 55,12 Euro je Megawattstunde (MWh).
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Wien in Reichweite iranischer Raketen?
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu legt bereits nahe, dass Städte tief in Europa bald zum Ziel Teherans werden könnten. Liegen Wien, Paris und London nun in der Reichweite iranischer Raketen?
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Spekulation auf höhere Zinsen lässt Goldpreis einbrechen
Mit der Aussicht auf höhere Zinsen haben Edelmetalle wie Gold und Silber bei Anlegern plötzlich an Reiz verloren. Damit fand eine beispiellose Kursrallye ein abruptes Ende. Hintergrund sind gestiegene Inflationserwartungen infolge des Iran-Kriegs, die zu höheren Zinsen bei Staatsanleihen führen. Innerhalb einer Woche hat Gold etwa 15 Prozent an Wert verloren. Laut der Finanzagentur Bloomberg ist dies der stärkste Einbruch innerhalb einer Woche seit mehr als 40 Jahren.
Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete am Montagmittag nur noch rund 4.370 Dollar (3.782 Euro). Gold ist damit im Iran-Krieg anders als in vielen anderen Kriegen und Krisen davor alles andere als der sogenannte sichere Hafen. Seit dem Start der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran büßte der Goldpreis mehr als 18 Prozent ein, nachdem er in den ersten Tagen des Kriegs noch bis auf fast 5.420 Dollar gestiegen war.
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Spritpreis-Debatte im Parlament: "FPÖ streut Menschen Sand in die Augen"
Bei der Sondersitzung im Parlament wirbt die Regierung bei FPÖ und Grünen um Unterstützung für ihren Spritpreisdeckel.
"Wir wollen nicht das Mullah-Regime unterstützen, ich glaube aber nicht, dass es mit militärischen Mitteln gestürzt werden kann“, sagt Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos). „Der Krieg ufert aus, ohne klares Ziel oder Strategie.“
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Trumps Rückzieher befeuert Börsen und lässt Ölpreis sinken
Die Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im eskalierenden Iran-Krieg hat zum Wochenstart die Aktienmärkte befeuert und die Ölpreise um bis zu 14 Prozent einbrechen lassen. Der Dax sprang um rund 1200 Punkte nach oben, nachdem Trump angekündigt hat, Angriffe auf den Iran auszusetzen. Trump erklärte, er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, militärische Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für fünf Tage auszusetzen. In den beiden vergangenen Tagen habe es gute und produktive Gespräche mit dem Iran gegeben, schrieb Trump am Montag in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social.
Nach anfänglichen Verlusten von mehr als zwei Prozent legte der deutsche Leitindex um bis zu 3,6 Prozent auf 23.178 Punkte zu. Auch der EuroStoxx50 drehte ins Plus und gewann zeitweise mehr als drei Prozent. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent brach in der Spitze mehr als 14 Prozent auf 96,00 Dollar je Barrel ein.
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Spritpreise in den USA steigen stärker als in allen vorherigen Golfkriegen
An US-Tankstellen verteuern sich Kraftstoffe von Tag zu Tag, wie der Spiegel berichtet. Normalbenzin der Standardsorte Regular kostet an diesem Montag im Landesdurchschnitt knapp 3,96 Dollar je Gallone (3,79 Liter), wie aus einer Aufstellung des Automobilclubs AAA hervorgeht. Das ist rund ein Dollar mehr als vor Beginn von Donald Trumps Irankrieg. Für Diesel werden im Mittel sogar 5,28 Dollar je Gallone verlangt – 1,51 Dollar mehr als vor den ersten Militärschlägen der USA und Israels.
Laut einer Recherche der Washington Post seien die US-Spritpreise schon jetzt deutlich stärker gestiegen als in allen anderen vorherigen Golfkriegen mit US-Beteiligung. Im Laufe des letzten Monats hätten sich Kraftstoffe im Landesdurchschnitt um mehr als 23 Prozent verteuert, berichtete die Zeitung am Sonntag. Das war der steilste Anstieg seit mindestens 1990. Weder im Kuwaitkrieg von 1991 noch im Irakkrieg von 2003 stiegen die Preise auch nur annähernd so abrupt. -
Russland warnt vor Ausweitung des Iran-Kriegs aufs Kaspische Meer
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich besorgt über eine mögliche Ausweitung des Iran-Kriegs auf die Region Kaspisches Meer geäußert. Sein iranischer Amtskollege Abbas Aragtschi habe dieser Besorgnis in einem Gespräch am Montag zugestimmt, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Der Konflikt sei von den USA und Israel proviziert worden. Das Kaspische Meer grenzt im Norden an Russland und im Süden an den Iran. Auch die früheren Sowjetrepubliken Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan liegen am Kaspischen Meer.
Lawrow warnt zudem vor Angriffen auf die iranische Atom-Infrastruktur, darunter das Kraftwerk in Buschehr. Solche Angriffe stellten ein inakzeptables Risiko für die Sicherheit des russischen Personals dort dar und seien mit katastrophalen Folgen für die Umwelt verbunden.
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US-Flugzeugträger legt für Reparaturen auf Kreta an
Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die „USS Gerald R. Ford“, ist in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen. Nach Angaben aus Militärkreisen wird das Schiff auf dem Marine- und Luftwaffenstützpunkt dort repariert. Während des Einsatzes im Roten Meer hatte es an Bord einen Brand gegeben. Nach Angaben der US-Marine brach das Feuer Anfang März in der Wäscherei aus. Es stand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen und konnte unter Kontrolle gebracht werden.
US-Medien berichteten außerdem von erheblichen Problemen in den Toiletten. Bereits am Vortag waren in der Bucht von Souda Versorgungs- und Reparaturschiffe gesichtet worden. Die Athener Zeitung Ta Nea berichtete, dass Ermittler der US-Marine parallel zu den Reparaturen untersuchen, wie der Brand ausbrach. Die Arbeiten sollen mindestens eine Woche dauern, berichten griechische Medien unter Berufung auf Kreise der griechischen Marine, die den Stützpunkt verwaltet.
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Trump vertagt Angriffe auf iranische Energieanlagen
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Pentagon anzuweisen, jegliche militärische Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für fünf Tage auszusetzen. Die Aussetzung sei aber vom Erfolg laufender Treffen und Gespräche abhängig, teilte Trump am Montag mit. In den beiden vergangenen Tage habe es gute und produktive Gespräche mit dem Iran gegeben.
Der Iran dementierte die Aussagen Trumps, wonach Verhandlungen zwischen Teheran und Washington liefen, umgehend. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler, hieß es in Berichten der Nachrichtenagenturen FARS und Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionswächtern nahestehen.
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Israeli Opfer der eigenen Armee
Ein Landwirt eines israelischen Kibbuz an der Nordgrenze des Landes ist durch versehentlichen Beschuss des israelischen Militärs getötet worden. Zu diesem Ergebnis kam eine vorläufige Untersuchung der Armee, nachdem zunächst von Raketenbeschuss der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon ausgegangen worden war.
"Das ist ein sehr schwerwiegender Vorfall", sagte Generalmajor Rafi Milo, der Kommandant der Truppen im Norden. Der Landwirt sei am Sonntag während eines Einsatzes zur Unterstützung israelischer Truppen im Südlibanon durch das Feuer der eigenen Streitkräfte getötet worden. Es sei zu mehreren schwerwiegenden Fehlern und Versäumnissen gekommen. Milo kündigte eine gründliche Untersuchung des Vorfalls an.
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Teheran von Explosionen neuer Luftangriffe erschüttert
Die iranische Hauptstadt Teheran ist im Krieg gegen Israel und die USA am Montag von neuen Explosionen erschüttert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole wurde die Flugabwehr aktiviert, wie Augenzeugen berichteten. Zunächst war unklar, welche Ziele betroffen waren.
Der Rote Halbmond im Iran setzte seine Arbeiten zur Bergung von Toten und Verletzten und zur Beseitigung von Trümmern fort. In Teheran befreiten Retter zwölf Bewohner eines durch Raketeneinschläge eingestürzten Gebäudes, wie der Leiter der Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhossein Kolivand, erklärte.
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Iran: "Überraschungen" warten auf den Feind
Der Iran hat im Krieg mit Israel und den USA nach eigener Darstellung noch nicht alle seine militärischen Kapazitäten ausgeschöpft. „Der Feind soll wissen, dass neue Überraschungen auf dem Weg sind“, sagte Abdullah Hadschi-Sadeghi, ein religiöser Vertreter der mächtigen Revolutionsgarden. Die Islamische Republik werde sich niemals ergeben, zitierte ihn die mit den Revolutionswächtern verbundene Nachrichtenagentur Tasnim. „Wir sind in einer Schule erzogen worden, die Kapitulation als Erniedrigung betrachtet“, sagte Hadschi-Sadeghi.
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US-Flugzeugträger legt für Reparaturen auf Kreta an
Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die "USS Gerald R. Ford", ist in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen. Nach Angaben aus Militärkreisen wird das Schiff auf dem Marine- und Luftwaffenstützpunkt dort repariert. Während des Einsatzes im Roten Meer hatte es an Bord einen Brand gegeben. Nach Angaben der US-Marine brach das Feuer Anfang März in der Wäscherei aus. Es stand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen und konnte unter Kontrolle gebracht werden.
US-Medien berichteten außerdem von erheblichen Problemen in den Toiletten. Bereits am Vortag waren in der Bucht von Souda Versorgungs- und Reparaturschiffe gesichtet worden. Die Athener Zeitung "Ta Nea" berichtete, dass Ermittler der US-Marine parallel zu den Reparaturen untersuchen, wie der Brand ausbrach. Die Arbeiten sollen mindestens eine Woche dauern, berichten griechische Medien unter Berufung auf Kreise der griechischen Marine, die den Stützpunkt verwaltet.
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Miliz beansprucht mehr als 60 Angriffe auf Israel binnen 24 Stunden für sich
Die Hisbollah beanspruchte am Montag innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel für sich. Hisbollah-Kämpfer hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilte die Miliz mit. Die ausgeweiteten Angriffe auf den erklärten Erzfeind Israel seien auch eine Antwort auf dessen "systematische Angriffe auf wichtige Straßen und Brücken" im Libanon.
Die israelische Armee greift im Libanon seit mehreren Tagen wichtige Brücken, Straßen und auch Tankstellen an. Israel wirft der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz vor, über die Brücken Waffen zu schmuggeln. Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wurden drei von fünf wichtigen Brücken, die über den Litani-Fluss führen, zerstört. Der libanesische Präsident Joseph Aoun sprach von einem Versuch Israels, die Region im Süden vom Rest des Landes "abzuschneiden" und eine Pufferzone entlang der Grenze aufzubauen.
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