"Kein endloser Krieg": USA nennen drei Kriegsziele + Rubio: Israel hat US-Angriffe ausgelöst

Sowohl die USA als auch der Iran haben eine weitere Verstärkung der Attacken angekündigt.
Smoke rises following an explosion, after Israel and the U.S. launched strikes on Iran, in Tehran
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Großangriff gegen den Iran

  • |Josef Siffert

    Israel-Angriffe auf Beirut

    Nicht nur in Teheran, auch in Beirut ist die israelische Armee nach eigenen Angaben am frühen Dienstagmorgen zeitgleiche Luftangriffe geflogen. Die israelische Luftwaffe habe "gezielte Angriffe auf militärische Ziele des iranischen Terrorregimes und der Terrororganisation Hisbollah begonnen", erklärten die israelischen Streitkräfte unter Bezug auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon. Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigten eine große Rauchwolke, die über der libanesischen Hauptstadt Beirut aufstieg.

  • |Josef Siffert

    Schwere Angriffe auf Teheran

    Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, wie iranische Medien berichteten. In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten die Fenster, wie Bewohner der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Auf Videos in sozialen Medien waren graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.

  • |Josef Siffert

    Iran-Evakuierung: Heer hat keine flugfähige Hercules-Maschine

    Das Bundesheer hat aktuell nur noch zwei Hercules-Maschinen. Eine wird gerade gewartet, die zweite fällt aus technischen Gründen aus.

  • |Josef Siffert

    Nach Tod von Khamenei: "Mit Eliminierung einer Person ist es nicht getan"

    Am Samstag starteten die USA gemeinsam mit Israel einen Militärschlag gegen den Iran. Dabei wurden unter anderem Irans Oberster Führer Khamenei und der Generalstabschef getötet. Am Montagabend war dazu die Iran-Expertin und Autorin Solmaz Khorsand zu Gast in der ZiB2 bei Martin Thür. Die Forderung von US‑Präsident Donald Trump nach einem Regimewechsel im Iran hält Khorsand derzeit für unrealistisch. Die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen ließen keine breite Protestbewegung erwarten, sagte sie.

  • |Josef Siffert

    Ölpreise steigen dritten Tag in Folge

    Die Ölpreise sind am Dienstag den dritten Tag in Folge gestiegen, nachdem der Iran gedroht hat, auf jedes Schiff zu feuern, das versucht, die Straße von Hormuz zu durchfahren. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 78,83 Dollar (67,39 Euro) je Barrel. US-Leichtöl WTI legte um ein Prozent auf 71,97 Dollar zu. Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Revolutionsgarden erklärte laut iranischen Medien, die Meerenge sei geschlossen.

    Versicherer haben ihre Deckung für Schiffe in der Region gestrichen. Der unter honduranischer Flagge fahrende Tanker "Athe Nova" brenne nach einem Drohnenangriff, meldeten iranische Nachrichtenagenturen.

  • |Josef Siffert

    Iran-Experte: "Befürchte, dass wir langen Bürgerkrieg erleben werden“

    Noch hält das Mullah-Regime im Iran die Kontrolle. Wie es weitergeht, hängt laut Experten jedoch vor allem von den Revolutionsgarden ab. Ein Putsch könnte das Land in ein "zweites Nordkorea” verwandeln.

  • |Josef Siffert

    Rubio: Israel hat US-Angriffe ausgelöst

    US-Außenminister Marco Rubio hat den Beginn der US-Angriffe gegen den Iran auf Angriffspläne Israels zurückgeführt. "Wir wussten, dass es ein israelisches Handeln geben würde. Wir wussten, dass dies einen Angriff auf US-Streitkräfte nach sich ziehen würde, und wir wussten, dass wir, wenn wir nicht präventiv gegen sie vorgingen, bevor sie diese Angriffe starteten, höhere Verluste erleiden würden", sagte Rubio am Montag vor Journalisten im US-Kapitol.

    Teheran hatte Rubio zufolge seinen Streitkräften den Befehl erteilt, im Falle eines Angriffs gegen den Iran automatisch US-Truppen anzugreifen. "Wenn wir dagestanden und auf diesen Angriff gewartet hätten, bevor wir sie trafen, hätten wir wesentlich höhere Verluste erlitten", sagte der US-Chefdiplomat. US-Präsident Donald Trump habe daher die "sehr kluge Entscheidung getroffen", gemeinsam mit Israel anzugreifen, fügte Rubio hinzu.

    Rubio legte damit eine andere Begründung für die Angriffe der USA gegen den Iran vor als Trump. Dieser hatte zuvor gesagt, mit der Entscheidung zum Angriff gegen den Iran habe er die beste Möglichkeit genutzt. "Dies war unsere letzte und beste Chance zuzuschlagen, was wir gerade tun, und die unerträglichen Bedrohungen durch dieses kranke und finstere Regime zu beseitigen", sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus in Washington.

  • |Josef Siffert

    Netanjahu: Angriff auf den Iran war unumgänglich

     Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Angriff auf den Iran mit dem angeblichen Bau neuer Bunker zum Schutz der iranischen Raketen- und Atomprogramme gerechtfertigt. "Der Grund, warum wir jetzt handeln mussten", sei, dass der Iran nach den Bombardierungen seiner Atomanlagen und seiner Raketenarsenale im vergangenen Jahr mit dem Bau "neuer Anlagen, unterirdischer Bunker" begonnen habe, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News.

    Das Raketen- und "Atombombenprogramm" wäre sonst "innerhalb von Monaten" unangreifbar gewesen, sagte Netanjahu. Wenn man jetzt nicht gehandelt hätte, "hätte man in Zukunft nichts mehr tun können", sagte er dem Sender weiter. Israel hatte den Iran bereits im Juni vergangenen Jahres angegriffen. Das US-Militär hatte sich knapp eine Woche später Israel angeschlossen und Irans Atomanlagen bombardiert.

  • |Josef Siffert

    "Kein endloser Krieg": USA nennen drei Kriegsziele

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth trat Befürchtungen entgegen, es könne ein langer Krieg wie im Irak werden. "Dies ist kein endloser Krieg", sagte Hegseth. Die USA gehen ihm zufolge mit einem klaren Fokus in den Krieg: "Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen." Ob für die Zerstörung der Atomanlagen auch Bodentruppen eingesetzt werden sollen, blieb unklar. 

  • |Josef Siffert

    Israels Armee greift erneut im Libanon an

    Die israelische Armee hat in der Nacht erneut im Libanon angegriffen. Ziel seien Kommandozentralen und Waffenlager der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der Hauptstadt Beirut, wie die Armee mitteilte. Als Reaktion auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, hatte die Hisbollah in der vorherigen Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Das israelische Militär greift seitdem Ziele im Libanon an.

    Angegriffen werden unter anderem Ziele in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut. Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der Hisbollah-Miliz wegen der erneuten militärischen Auseinandersetzungen mit Israel für illegal erklärt, wie Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache sagte. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.

    Die Hisbollah ist der wichtigste nicht-staatliche Verbündete für den Iran und gilt als verlängerter Arm Teherans, insbesondere im Kampf gegen den gemeinsamen Erzfeind Israel.

  • |Josef Siffert

    USA rufen ihre Staatsbürger zur Ausreise aus Nahost auf

    Die USA rufen ihre Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aus mehr als einem Dutzend Ländern im Nahen Osten auf. Hintergrund sind die US-israelischen Angriffe auf den Iran, wie das Außenministerium mitteilt. Die Warnung gilt für Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel, das Westjordanland und Gaza, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jemen.

    Die US-Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman ist nach eigenen Angaben wegen einer Bedrohung geräumt worden.

  • |Josef Siffert

    US-Botschaft in Saudi-Arabien getroffen

    Die US-Botschaft in Riad ist von zwei Drohnen getroffen worden. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium meldet ein begrenztes Feuer und Sachschäden. Der Angriff erfolgt inmitten iranischer Raketen- und Drohnenangriffe auf Golfstaaten nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran am Samstag. Nach Angaben von Insidern gab es keine Verletzten, da das Gebäude in den frühen Morgenstunden leer war.

    Über dem Diplomatenviertel von Riad war schwarzer Rauch zu sehen. Die Botschaft gab eine "Shelter in Place"-Warnung für US-Bürger in Riad, Dschidda und Dhahran heraus.

  • |Patrick Resch

    Israel greift erneut in Teheran an

    Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran gestartet. Augenzeugen berichteten von heftigen Explosionen. Der Staatssender PressTV berichtete, das Gelände der IRIB-Rundfunkanstalt sei attackiert worden.

    Zuvor hatte ein Sprecher der israelischen Armee auf Persisch im Internet alle Bewohner des Stadtteils Evin aufgerufen, sich angesichts unmittelbar bevorstehender Bombardierungen in Sicherheit zu bringen. Dazu wurde eine Karte der Hauptstadt mit dem markierten Gebiet veröffentlicht. In dem Gebiet liegt die iranische Rundfunkanstalt.

    "Liebe Bürgerinnen und Bürger, zu Ihrer Sicherheit und Gesundheit bitten wir Sie dringend, das auf der Karte markierte Gebiet unverzüglich zu verlassen. Ihre Anwesenheit in diesem Gebiet gefährdet Ihr Leben", war auf Persisch zu lesen. Allerdings dürfte die Warnung die Menschen kaum erreichen, da die Behörden das Internet im Iran nach Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffe am Samstag gesperrt haben.

  • |Patrick Resch

    Golestan-Palast in Teheran durch Angriffe beschädigt

    Der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Golestan-Palast in Teheran ist iranischen Medienberichten zufolge bei US-israelischen Angriffen teilweise beschädigt worden. Fenster, Türen und Spiegel seien von den Druckwellen durch den Angriff Sonntagabend getroffen worden, meldeten die Nachrichtenagenturen ISNA und MEHR am Montag. Der Palast sei "durch Trümmer und durch die Druckwelle eines Luftangriffs auf den Arag-Platz" in Teheran beschädigt worden, erklärte die UNESCO in Paris.

    Sie äußerte ihre "Besorgnis über den Schutz der Kulturerbestätten angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten". Weiter erklärte die Organisation, sie habe "allen betroffenen Parteien die geografischen Koordinaten der Stätten auf der Welterbeliste sowie der Stätten von nationaler Bedeutung mitgeteilt, um mögliche Schäden zu vermeiden".

  • |Patrick Resch

    EU sagt wegen Krieg Ministertreffen in Zypern ab

    Die EU verschiebt wegen des Iran-Kriegs ein weiteres in Zypern geplantes Ministertreffen. Wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft am Montagabend mitteilte, werden die Kulturminister nicht wie ursprünglich vorgesehen am Donnerstag und Freitag in dem Inselstaat im östlichen Mittelmeer zusammenkommen. Zuvor war bereits ein für diesen Montag und Dienstag terminiertes Europaministertreffen abgesagt worden.

    Hintergrund der Entscheidung sind die Sicherheitslage und mögliche Beeinträchtigungen des Luftverkehrs in der Region durch den Iran-Krieg. In der Nacht zum Montag war der auf Zypern gelegene britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri mit einer Drohne vom iranischen Bautyp "Shahed" angegriffen worden. Am Nachmittag wurden dann nach Regierungsangaben zwei weitere unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

  • |Patrick Resch

    Proteste in Bagdad

    In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist es im Zuge der militärischen Eskalation in der Region am Montag erneut zu Protesten gekommen. Zahlreiche Anhänger der schiitischen Parteien im Land versammelten sich laut Augenzeugen am Regierungsviertel, in dem auch die US-Botschaft liegt. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Auf Videos war zu hören, wie offenbar auch Schüsse fielen.

    Schon am Sonntag hatten sich an der sogenannten Grünen Zone am Abend Hunderte Demonstranten versammelt - mutmaßlich im Versuch, die US-Botschaft zu stürmen. Sicherheitskräfte setzten daraufhin scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein. Der Iran besitzt im Irak großen politischen und militärischen Einfluss.

  • |Patrick Resch

    Iran: Revolutionsgarden erklären Straße von Hormus für gesperrt

    Die Straße von Hormus ist nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden gesperrt. Der Iran werde jedes Schiff unter Beschuss nehmen, das versuche, die Meerenge zu passieren, erklärte der Chef der Eliteeinheit. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen auf die weltweite Energieversorgung haben: Nach Angaben des Analysehauses Vortexa wird etwa ein Fünftel des weltweiten LNG-Aufkommens über die Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran transportiert.

    Einer Analyse zufolge werden durch die Sperre vor allem die LNG-Exporte nach Europa und Asien massiv beeinträchtigt. Mehrere Reedereien, Ölkonzerne und Handelshäuser setzten Insidern zufolge ihre Fahrten aus, nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten und die Regierung in Teheran die Meerenge für gesperrt erklärt hatte. "Es gibt keine freien Kapazitäten auf dem LNG-Markt, sodass die Unterbrechung sofort und immens sein könnte", sagte Claire Jungman von Vortexa.

    Für Europa sehen die Analysten erhebliche Risiken. Die Erdgasspeicher in der Europäischen Union lägen 35 Prozent unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt und damit auf dem niedrigsten Stand seit der Energiekrise 2022. Es gebe kaum Puffer gegen einen großen Angebotsschock, warnte Jungman.

  • |Patrick Resch

    Golfstaaten verurteilen Angriffe als völkerrechtswidrig

    Mehrere Golfstaaten haben die Welle von Vergeltungsangriffen des Iran im Nahen Osten als völkerrechtswidrig verurteilt. Die iranischen Angriffe seien eine "äußerst schwerwiegende" Verletzung des internationalen Rechts, erklärten die sechs Länder des Golf-Kooperationsrats Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Jordanien am Montag beim UNO-Menschenrechtsrat in Genf. Die Angriffe Teherans bedrohten die regionale Stabilität.

    "Die arabischen Länder haben sich für Dialog und Offenheit eingesetzt", sagte der saudi-arabische Botschafter Abdulmohsen Binchothaila im Namen der Staatengruppe in Genf. Die "iranischen Aggressionen" seien "trotz der Bemühungen zur Vermeidung einer Eskalation in der Region" erfolgt.

    Der Vertreter des Sultanats Oman, Mohamed al-Balushi, rief den Iran zur sofortigen Einstellung seiner Angriffe auf. Kuwaits Botschafter Naser H. M. Alhayen nannte es ein "abscheuliches Verbrechen, Zivilisten in Frieden anstrebenden Ländern zu terrorisieren". Den Iran rief er auf, von "weiterer militärischer Eskalation abzusehen".

  • |Patrick Resch

    Kuwaits Armee meldet erstes Todesopfer

    Das Militär des Golfstaats Kuwait hat das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region gemeldet. Ein Marinesoldat sei heute im Dienst bei einem "Militäreinsatz" ums Leben gekommen, teilte der Generalstabschef der kuwaitischen Armee mit. Details dazu, wo und wie genau der Soldat ums Leben kam, wurden nicht genannt.

    Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an, darunter zivile Ziele und auch Stützpunkte des US-Militärs. In Kuwait kam es bereits zu mehreren Angriffen, bei denen mindestens ein Mensch getötet und Dutzende weitere verletzt wurden. Am Montagmorgen stürzten in Kuwait mehrere US-Militärflugzeuge durch sogenanntes "friendly fire", also versehentlichen Beschuss, ab - die Besatzung überlebte.

  • |Patrick Resch

    US-Börsen mehrheitlich im Plus

    Die US-Börsen haben am Montag ungeachtet des Iran-Kriegs ihre moderaten Verluste im Handelsverlauf mehrheitlich wett gemacht. In Kursschwächen sehen Marktstrategen wie die von den US-Banken JPMorgan und Morgan Stanley für längerfristig orientierte Anleger Kaufgelegenheiten. Von den ISM-Daten zur Stimmung in der US-Industrie gingen gemischte Impulse aus.

    Der Dow Jones Industrial sank rund zwei Stunden vor dem Börsenschluss um 0,2 Prozent auf 48.867 Punkte, nachdem er zeitweise auf das Niveau vom Freitagsschluss zurückgefunden hatte. Mitte Februar war der wohl bekannteste Index der Wall Street erstmals über 50.500 Punkte geklettert.

    Der marktbreite S&P 500 zeigte sich zum Wochenstart mit plus 0,21 Prozent auf 6.893 Zähler nahezu unverändert. Für den Nasdaq Composite ging es um 0,49 Prozent auf 22.777 Punkte nach oben.

  • |Patrick Resch

    Streit um Hercules-Flugzeuge

    Nachdem das Bundesheer aktuell keine Hercules-Transportmaschine zur Evakuierung von Österreichern aus der Krisenregion am Golf bzw. im Nahen Osten zur Verfügung stellen kann, ist ein Streit um die Verantwortung dafür ausgebrochen. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker sprach von einem "Skandal der Sonderklasse". Die ÖVP machte dagegen über ihren Abgeordneten Friedrich Ofenauer den früheren Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) für den Zustand der Flotte verantwortlich.

    Aktuell hat das Bundesheer nur noch zwei Hercules-Maschinen zur Verfügung. Eine davon ist laut einem "SN"-Bericht gerade zur Wartung in Portugal. Die zweite fiel aus technischen Gründen aus. Die zuletzt noch verbliebene dritte Hercules war im Herbst außer Dienst gestellt worden. Der Vertrag für den Kauf von vier neuen Transportmaschinen des Typs C-390 Embraer wurde 2024 abgeschlossen. Der erste Flieger kommt jedoch erst 2028 nach Österreich.

  • |Patrick Resch

    Vom Ende her gedacht?

    Trumps Krieg gegen den Iran birgt ein enormes Risiko: Die Lage könnte außer Kontrolle geraten – dann wären die USA erst recht gezwungen, zu eskalieren. 

    Ein Leitartikel von Außenpolitik-Ressortleiterin Ingrid Steiner-Gashi:

  • |Patrick Resch

    EU kündigt Energie-Krisenstab an

    Die EU bereitet sich auf mögliche Auswirkungen infolge des Iran-Kriegs vor. Wie die EU-Kommission von Ursula von der Leyen nach einer Sondersitzung in Brüssel mitteilte, wird infolge der Entwicklungen ein Energie-Krisenstab mit den Mitgliedstaaten einberufen. Er könnte Reaktionen auf rasant steigende Öl-, Sprit- und Gaspreise planen.

    Darüber hinaus intensiviert die EU nach eigenen Angaben die Beobachtung von Risiken durch Verkehrsunterbrechungen, insbesondere rund um die Straße von Hormuz und das Rote Meer. Mit Fluggesellschaften, Reedereien und nationalen Behörden soll es eine verstärkte Koordinierung geben.

    Zur Unterstützung für Evakuierungs- und Rückführungsmaßnahmen der Mitgliedstaaten werden nach Angaben der Kommission bereits jetzt Katastrophenschutz-Kapazitäten und das Notfall-Koordinierungszentrum genutzt. Im Bereich der Migration gebe es eine genaue Trendbeobachtung und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den zuständigen Agenturen der Vereinten Nationen und Partnerländern, hieß es.

  • |Patrick Resch

    Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten

    Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz am Montag für illegal erklärt. Das verkündete Ministerpräsident Nawaf Salam im Fernsehen. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation. Montagabend verkündete die Palästinenser-Miliz Islamischer Jihad die Tötung ihres Libanon-Kommandanten bei israelischem Angriff.

    Wie der bewaffnete Arm der Miliz, die al-Quds-Brigaden, mitteilte, wurde ihr Chef im Libanon, Adham Adnan al-Othman, Montagfrüh Ziel eines israelischen Angriffs. Der Islamische Jihad ist mit der pro-iranischen Hisbollah und mit der islamistischen Hamas im Gazastreifen verbündet.

    Außerdem waren Montagabend in Libanons Hauptstadt Beirut laute Explosionen zu hören, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Libanesische Staatsmedien meldeten neue Angriffe auf die als Hisbollah-Hochburgen geltenden südlichen Vororte Beiruts. Die israelische Armee erklärte, sie habe 70 Hisbollah-Ziele getroffen.

  • |Patrick Resch

    Stocker betont Neutralität Österreichs

    Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat im aktuellen Konflikt zwischen dem Iran, Israel und den USA die österreichische Neutralität betont. "Ich hoffe, dass wir in diesen Konflikt nicht hineingezogen werden. Die einzige Möglichkeit hineingezogen zu werden, wäre ein Angriff auf unser Staatsgebiet", sagte Stocker am Montag in Wien. Gleichwohl betonte er, dass der Iran nicht nur eine Bedrohung für Israel und andere Staaten der Region sei, "sondern auch für uns".

  • |Patrick Resch

    Katar schießt zwei iranische Bomber ab

    Katar schoss nach Angaben seines Verteidigungsministeriums zwei aus dem Iran kommende Kampfflugzeuge ab. Die Luftwaffe des Golfemirats habe "erfolgreich zwei Bomber vom Typ SU-24 aus der Islamischen Republik" abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Doha am Montag mit. Außerdem habe Katar dank seiner Luftabwehr "sieben ballistische Raketen und fünf Drohnen abgefangen, die heute auf mehrere Gebiete des Landes abgefeuert worden waren". SU-24-Bomber sind Flugzeuge russischer Bauart.

  • |Patrick Resch

    Trump kündigt große Angriffswelle an

    In einem Interview mit der CNN kündigt US-Präsident Donald Trump eine große Angriffswelle auf den Iran an. "Wir prügeln sie windelweich."

  • |Patrick Resch

    EU sieht keine Fluchtbewegungen aus Iran

    Die EU-Kommission sieht trotz des Krieges im Iran bisher keine Anzeichen für massenhafte Migration aus dem Land. "Aktuell beobachten wir noch keine größeren Bewegungen an den Außengrenzen Irans", teilte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner mit. Man verfolge die Situation und stehe mit den Partnern im Nahen Osten sowie internationalen Organisationen in engem Austausch.

  • |Daniela Wahl

    Auswirkungen auf die Tankstellen

    Durch die Hormus-Blockade steigen Großhandelspreise um bis zu 50 Prozent. Bei Treibstoffen ist besonders Diesel betroffen. 

    Ein Problemaufriss:

  • |Daniela Wahl

    Flughäfen in Dubai starten Flugverkehr montagabends "begrenzt"

    Die beiden Flughäfen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten nehmen am Montagabend den Flugverkehr wieder auf. Eine "begrenzte" Zahl von Flügen könne voraussichtlich starten, erklärte der Betreiber. Die Fluggesellschaft Emirates und die Low-Cost-Airline Flydubai kündigten jeweils für Montagabend eine Reihe von Flügen an. Etihad Airways, die vom Flughafen in Abu Dhabi abfliegt, strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs ab Dienstag an.

    Der Hauptflughafen von Dubai (DXB) ist nach Angaben des International Airports Council nach Atlanta in den Vereinigten Staaten der zweitverkehrsreichste Flughafen der Welt. Wegen der Luftraumsperrungen auch weiterer Länder in der Region sitzen zehntausende Reisende, zum Teil auch aus Österreich, dort fest. 

  • |Daniela Wahl

    Staaten um Evakuierung bemüht

    Zahlreiche Staaten der Welt sind bemüht, ihre Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten zu evakuieren. 

    Rund 37.400 internationale Touristen sitzen seit Beginn der Iran-Angriffe in Israel fest. Der Flugverkehr im Land ist landesweit eingestellt, der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bleibt voraussichtlich bis Freitag geschlossen, wie Kathpress meldet. Internationale und israelische Fluggesellschaften haben sämtliche Verbindungen ausgesetzt: Austrian Airlines unterbrach Flüge von und nach Tel Aviv, Amman und Erbil bis einschließlich 7. März, Flüge nach Teheran sind bis Ende März gestrichen.

  • |Daniela Wahl

    Bundespräsident und Außenministerin: "Deeskalation, um keinen Flächenbrand zu erleben"

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) haben angesichts der Eskalation im Nahen Osten und der Golfregion zu einem "Zurück zur Diplomatie" aufgerufen. "Unser Aufruf gilt der Deeskalation, um keinen Flächenbrand zu erleben", sagte die Ministerin vor einem Gespräch mit Van der Bellen am Montag in der Präsidentschaftskanzlei in Wien. Sie verwies darauf, dass der Krisenstab im Außenministerium immer wieder tage und die Situation laufend bewerte.

    "Das iranische Regime ist das letzte, für das ich Sympathie empfinde", meinte Van der Bellen. Er hoffe, dass die Situation "früher oder später zu einem anderen Regime im Iran führt, das den Interessen der Bevölkerung nahekommt - zumindest mehr, als es derzeit der Fall ist." Mit den wirtschaftlichen Effekten der aktuellen Kriegshandlungen angesichts des steigenden Ölpreises oder einer möglichen Unterbrechung der Lieferketten "werden wir auch noch fertig werden".

  • |Daniela Wahl

    Frankreich erhöht Zahl seiner Atomsprengköpfe

    Frankreich erhöht angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe. Er habe dies angeordnet, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag. Anders als bisher werde Frankreich nicht mehr über die Zahl seiner Atomwaffen informieren. "Wer frei sein will, muss gefürchtet sein. Wer gefürchtet sein will, muss stark sein."

  • |Daniela Wahl

    Außenministerium: Registrieren und in Unterkünften bleiben

    Angesichts der aktuellen Angriffe in der Nahost- und Golfregion ruft das Außenministerium österreichische Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eine Reiseregistrierung durchzuführen, in den Unterkünften zu bleiben und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten. Nach Angaben von Außenministeriumssprecher Clemens Mantl vom Montag befinden sich aktuell 17.700 Österreicher in der Region, darunter 2.600 Reiseregistrierte.

    Hier geht's zur Reise-Registrierung.

  • |Daniela Wahl

    Israels Militär gibt Tötung von Hisbollah-Geheimdienstler bekannt

    Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zu Montag Hussein Makled, den Chef des Geheimdiensthauptquartiers der pro-iranischen Hisbollah Miliz im Libanon getötet. Wie ein Militärsprecher mitteilte, war Makled für nachrichtendienstliche Arbeit verantwortlich, um Hisbollah-Kämpfer mit Informationen über Israel und das israelische Militär zu versorgen. Das Geheimdiensthauptquartier sei das zentrale Nachrichtendienstorgan der Hisbollah, hieß es. 

  • |Daniela Wahl

    Kriegsangst: Tausende im Libanon auf der Flucht

    Nach israelischen Luftangriffen im Libanon sind tausende Menschen aus den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut geflohen. Autos, beladen mit Matratzen, Kindern und Habseligkeiten, verließen in langen Kolonnen die betroffenen Viertel, wie eine dpa-Reporterin beobachtete. Auch am Nachmittag griff das israelische Militär erneut in denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts an. Anwohner berichteten von mindestens vier Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von einem weiteren Angriff in der Küstenstadt Tyrus. Dabei sei eine Finanzeinrichtung der Hisbollah getroffen worden. Zu Opfern war zunächst nichts bekannt. Auf der Küstenstraße aus Beirut heraus bildeten sich kilometerlange Staus. 

  • |Daniela Wahl

    Italien fliegt Staatsbürger mit Charterflügen aus Nahost aus

    Italien fliegt erste Staatsbürger aus dem Nahen Osten aus. Ein Charterflug mit 127 Italienern an Bord startete von der omanischen Hauptstadt Maskat in Richtung Heimat, wie das Außenministerium in Rom mitteilte. Die Menschen saßen demnach im Oman fest oder waren zuvor mit Unterstützung der italienischen Behörden aus Dubai dorthin gebracht worden. Das Außenministerium teilte weiter mit, Botschaften und Konsulate in der Golfregion arbeiteten daran, weitere Landsleute zu noch erreichbaren Flughäfen zu bringen. Nach Angaben von Minister Antonio Tajani halten sich Zehntausende Italiener - ob als Urlauber oder in den Ländern ansässig - derzeit in der Golfregion auf. Bis zu einer Ausreise sollten sie sich in Sicherheit bringen. 

  • |Daniela Wahl

    Nationaler Sicherheitsrat tagt am Mittwoch

    Als Reaktion auf die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten beruft Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) am kommenden Mittwoch den Nationalen Sicherheitsrat ein. Zuvor wird auch das Bundes-Krisensicherheitskabinett tagen, hieß es aus dem Kanzleramt. Themen für beide Treffen sollen etwa Energiesicherheit, innere Sicherheit und globale Auswirkungen der akuten Krise sein. Zuvor hatte FPÖ-Chef Herbert Kickl die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrates gefordert.

    Das Krisensicherheitskabinett tage am Mittwoch im Rahmen des Ministerrats um 9.30 Uhr, hieß es. Der Sicherheitsrat ist das zentrale Beratungsgremium der Bundesregierung für Außen- und Sicherheitspolitik, ihm gehören Vertreterinnen und Vertreter von Regierung und Parlamentsparteien an. Am heutigen Montagnachmittag nimmt Stocker bei einem Pressestatement zu den aktuellen Entwicklungen Stellung. Am Wochenende hatte bereits ein Krisenstab im Wiener Außenministerium getagt.

  • |Daniela Wahl

    Erste Flüge aus Dubai und Abu Dhabi sollen abheben

    Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigt an, spezielle Flüge zur Rückführung gestrandeter Passagiere an den Airports des Landes seien möglich. Die in Dubai ansässige größte internationale Fluggesellschaft Emirates erklärte, eine begrenzte Zahl von Flügen werde am Montagabend abheben. Zuvor hatte auch Etihad aus Abu Dhabi erklärt, noch am Montag Flüge zur Repatriierung von Reisenden „unter strengen Sicherheitsfreigaben“ wieder aufzunehmen. Davon abgesehen blieben alle kommerziellen Flüge gestrichen. 

  • |Daniela Wahl

    Europas Leitbörsen tiefrot wegen Nahost-Kriegs

    Die europäischen Börsen haben am Montagnachmittag weiterhin mit deutlichen Abgaben notiert. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben die Aktienmärkte zum Wochenauftakt stark belastet. Die Öl- und Gaspreise sind wegen des Krieges deutlich gestiegen und belasteten damit die Aktienkurse, nicht zuletzt wegen vermeldeter Produktionsausfälle im wichtigen Lieferland Katar.

    Der Euro-Stoxx-50 verlor gegen 14.45 Uhr 2,52 Prozent auf 5.984 Punkte. In Frankfurt rutschte der DAX um 2,61 Prozent tiefer auf 24.623 Zähler. Außerhalb der Eurozone fiel der FTSE-100 um 1,46 Prozent auf 10.751 Einheiten.

  • |Daniela Wahl

    Hegseth: "Haben diesen Krieg nicht gestartet, aber unter Präsident Trump beenden wir ihn"

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Montag in einer Pressekonferenz, dass Militäroperationen gegen den Iran nicht zu einem "endlosen Krieg" führen würden. Das Ziel bestehe darin, Irans Raketen und Marine und Sicherheitsinfrastrukturen Teherans zu zerstören.  "Dies ist kein sogenannter 'Regimewechselkrieg', aber das Regime hat sich tatsächlich geändert, und die Welt ist dadurch besser dran", sagt Hegseth weiter. 

    "Wir schlagen präzise, überwältigend und ohne Reue zu", so Hegseth im Pentagon. "Wir haben diesen Krieg nicht gestartet, aber unter Präsident Trump beenden wir ihn." Die Operation würde nach dem Prinzip "America First" fertiggestellt, so Hegseth.

  • |Daniela Wahl

    Deutsche Pilotengewerkschaft verzichtet diese Woche auf Streiks

    Fluggästen in Deutschland drohen seitens der Pilotengewerkschaft VC Cockpit in dieser Woche keine Streiks. Man verzichte vorläufig auf Arbeitskampfmaßnahmen wegen des eskalierten Konflikts im Nahen Osten, teilte VC in Frankfurt mit.

    Wegen des Iran-Kriegs ist der Luftverkehr im Nahen Osten stark gestört. Zehntausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet fest.

  • |Daniela Wahl

    Russland fordert "sofortige" Waffenruhe

    Russland hat eine "sofortige" Waffenruhe im Nahen Osten gefordert. "Wir sprechen uns für eine sofortige Einstellung der Kämpfe aller Parteien aus", erklärte das russische Außenministerium am Montag in Moskau. Jeder Angriff auf "zivile Ziele, seien sie im Iran oder in arabischen Ländern", sei "unzulässig und müsse vollkommen ausgeschlossen" werden. Der Kreml teilte davor mit, dass man trotz Kritik am Iran-Angriff weiter offen sei für die US-Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg.

    "Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

  • |Daniela Wahl

    Augenzeuge: Hunderte Iraner überqueren Grenze zur Türkei

    Hunderte Iraner überqueren einem Reuters-Augenzeugen zufolge am Grenzübergang Kapiköy die Grenze zur Türkei. Einreisende berichten von Angst in der Hauptstadt Teheran, Bombardierungen militärischer Ziele und langen Schlangen an Tankstellen. 

    In der Früh hatte die Türkei den Grenzverkehr für Tagesausflügler noch ausgesetzt. Der türkische Handelsminister Ömer Bolat erklärt, der Frachtverkehr laufe unter kontrollierten Bedingungen weiter. 

  • |Daniela Wahl

    US-Armee meldet Tod eines vierten US-Soldaten

    Die US-Armee hat den Tod eines vierten US-Soldaten im US-israelischen Krieg gegen den Iran bekanntgegeben. Ein vierter Soldat, der bei den ersten Angriffen durch den Iran schwer verletzt worden sei, "erlag schließlich seinen Verletzungen", teilte das US-Kommando für den Nahen Osten (Centcom) am Montag im Onlinedienst X mit. Zur Identität oder den Umständen seines Todes machte das Kommando keine Angaben.

    Am Sonntag hatte Centcom erklärt, dass drei US-Soldaten bei dem US-israelischen Militäreinsatz "Epischer Zorn" getötet worden seien, fünf weitere Soldaten seien schwer verletzt worden.

  • |Daniela Wahl

    Flugzeug fliegt leer von Abu Dhabi nach München - trotz Zehntausender Gestrandeter

    Ein Airbus A380 der Lufthansa ist ohne Passagiere von Abi Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus mit dem Ziel München gestartet - trotz Zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion. Das gab die Lufthansa am Montag bekannt. 

  • |Daniela Wahl

    SPÖ will mit "Krisenmechanismus" Energiepreise deckeln

    Die SPÖ will wegen der infolge des Irankriegs steigenden Energiepreise Strom und Gas in Österreich deckeln. SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt verwies dazu am Montag im Ö1-Mittagsjournal auf die im Regierungsprogramm vereinbarte "Entwicklung eines Energie-Krisenmechanismus für Strom, Gas und Wärme".

  • |Daniela Wahl

    Präsident beruft kommissarischen Verteidigungsminister

    Irans Präsident hat nach dem Tod des Verteidigungsministers einen Nachfolger benannt. Präsident Massud Peseschkian habe Madschid Ebn-ol-Resa, derzeit Brigadegeneral der mächtigen Revolutionsgarden, mit der kommissarischen Leitung des Ministeriums beauftragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh war am Samstag bei einem der israelisch-amerikanischen Luftangriffe ums Leben gekommen.

  • |Daniela Wahl

    Zypern: Erneuter Alarm auf britischem Stützpunkt Akrotiri

    Nach einem nächtlichen Drohnenangriff hat es am Montag erneut Alarm auf dem britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern gegeben. Zwei unbemannte Fluggeräte, die sich in Richtung der britischen Basen bewegt hätten, seien rechtzeitig abgewehrt worden, teilte Zyperns Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis mit. Der weiter westlich gelegene zivile Flughafen von Paphos wurde nach Berichten des zypriotischen Rundfunks evakuiert. Flüge nach Paphos wurden nach Larnaka umgeleitet.

  • |Daniela Wahl

    Erhebliche Einschränkungen auf See- und Luftfrachtrouten

    Die Auswirkungen auf die internationalen Transportketten im Bereich Luft- und Seefracht sind laut Branchenunternehmen aktuell noch schwer abschätzbar. Der international tätige Vorarlberger Logistiker Gebrüder Weiss rechnete am Montag jedenfalls mit verlängerten Laufzeiten, Kapazitätsengpässen und Zusatzkosten. Man beobachte die Lage kontinuierlich in enger Abstimmung mit Reedereien und Airlines, so das Unternehmen in einer Aussendung.

    Der Krieg im Nahen Osten beeinträchtige zentrale internationale Transportwege und wirke sich global auf Luft- und Seefracht aus. So komme es in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten maritimen Routen, zu erheblichen Einschränkungen. Schiffe seien gestoppt oder umgeleitet worden, Transitfahrten wurden ausgesetzt oder über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet. Zu Umleitungen und Verzögerungen komme es auch wegen des gesperrten Luftraums in der Region.

"Kein endloser Krieg": USA nennen drei Kriegsziele + Rubio: Israel hat US-Angriffe ausgelöst

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