Zum 39. Mal: Trump sieht Iran-Deal zum Greifen nah + Nun spricht auch Iran von baldigen Deal
Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht.
Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
Aktuell ruhen die Kämpfe, aber beide Seiten drohen im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. Die jüngsten Angriffe bedeuten laut Iran-Experte Walter Posch keine grundlegende Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Nahen Osten.
Die USA und der Iran haben sich gestern heftig gegenseitig beschossen. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
"Großartige Einigung": US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt. Der Iran dementiert.
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Iran-Krieg
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Abschluss beim G7-Gipfel steht im Raum
Die deutsche Bundesregierung sieht Insidern zufolge die Chance auf eine Verständigung zwischen den USA und Iran. „Hier haben die letzten Tage Fortschritte gebracht“, heißt es in deutschen Regierungskreisen. Bei der diplomatischen Arbeit könne sich Präsident Trump weiter auf die deutsche Unterstützung verlassen. In den entscheidenden Punkten seien sich die G7-Staats- und Regierungschefs einig, die sich ab Montag zu einem Gipfel im französischen Evian treffen. Iran dürfe sich nicht nuklear bewaffnen und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus müsse wieder gewährleistet werden. „Das wird sich nur am Verhandlungstisch erreichen lassen.“
Laut dem US-Sender Bloomberg könnte rund um den G7-Gipfel zu einem Abschluss eines Friedensdeals kommen.
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Iran: Deal-Entwurf sieht Ende der US-Sanktionen vor
Ein Entwurf für eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Die Absichtserklärung beinhalte zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen, berichtet die Agentur weiter. Darüber hinaus sollten die Sanktionen gegen die iranische Öl-Industrie aufgehoben und eingefrorene Gelder der Islamischen Republik freigegeben werden. Die abschließenden Verhandlungen sollen sich demnach auf das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche Fragen konzentrieren, während das iranische Raketenprogramm ausgeklammert bleibe. Der Entwurf müsse jedoch noch von den zuständigen Regierungsstellen finalisiert werden. Eine Stellungnahme aus Washington lag zunächst nicht vor.
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Iran: Verhandlungstext für Abkommen überwiegend finalisiert
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt hat, spricht auch die Islamische Republik von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Ein entsprechender Text sei überwiegend finalisiert, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei nach Angaben der staatlichen Agentur IRNA am Donnerstagabend in einem TV-Programm. Zugleich drückte Baghaei erneut fehlendes Vertrauen Teherans in Washington aus.
Das Problem sei, dass die US-Seite ihre Positionen immer wieder verändere, sagte Baghaei demnach weiter. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete in der Nacht auf Freitag, das Abkommen sei bisher nicht endgültig bestätigt. Es handle sich um einen 14 Punkte umfassenden Text.
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Israels Regierung: Haben Trumps Zusicherung
Die israelische Regierung hat nach eigenen Angaben von Washington die Zusicherung bekommen, dass die Sicherheitsinteressen des jüdischen Staates bei einem späteren endgültigen Abkommen mit der Islamischen Republik berücksichtigt werden. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, Trump habe versprochen, dass ein Deal die Entfernung des vom Iran angereicherten Urans sowie den Abbau seiner Anlagen zur Urananreicherung umfassen werde.
Trump habe Netanjahu auch zugesichert, dass eine endgültige Vereinbarung auch Irans Raketenherstellung einschränken sowie die Unterstützung des Erzfeinds für dessen Stellvertreter in der Region beenden werde. Gemeint sind damit unter anderem die palästinensische Terrororganisation Hamas sowie die libanesische Hisbollah-Miliz.
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Zum 39. Mal: Trump sieht Iran-Deal zum Greifen nah
US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran zur Beilegung des Krieges in Aussicht gestellt. "Wir haben gerade eine großartige Einigung im Krieg mit dem Iran erzielt", behauptete Trump im Weißen Haus. Die Dokumente sollten in Kürze fertiggestellt und vielleicht schon an diesem Wochenende in Europa unterzeichnet werden.
Aus dem Iran kam jedoch prompt ein Dementi. Bisher sei kein Text finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle. Ranghohe iranische Politiker äußerten sich zunächst nicht zu Trumps Einlassungen.
Der Republikaner hatte schon mehrere Male behauptet, eine Einigung auf einen Deal mit dem Iran sei nahe - der US-Fernsehsender CNN zählte genau 39 Mal.
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Laut Trump Einigung am Wochenende möglich
US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Einigung mit dem Iran angekündigt - wie schon mehrere Male zuvor in den vergangenen Wochen. Ein Abschluss sei in den kommenden Tagen möglich. Vielleicht geschehe dies über das Wochenende und wahrscheinlich in Europa. Er werde mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sprechen. Vizepräsident JD Vance werde bei der Unterzeichnung zugegen sein. Die Straße von Hormuz werde geöffnet werden, sobald die USA unterschrieben hätten.
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Teheran dementiert Verhandlungserfolg
"Es wurde kein Text für eine Vereinbarung gebilligt", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Verhandlungskreise. Trump hatte zuvor verlautbart, dass abschließende Punkte von allen beteiligten Parteien genehmigt worden seien, darunter die Vereinigten Staaten, Israel, Saudi-Arabien, die VAE (Vereinigte Arabische Emirate), Katar, die Türkei, Pakistan, Bahrain, Kuwait, Jordanien, Ägypten und andere.
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Trump bläst angekündigte Angriffe ab
US-Präsident Donald Trump hat die für Donnerstagabend angekündigten schweren Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach Trumps Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe. Er schrieb, dass Gespräche und endgültige Punkte im Detail von allen beteiligten Parteien gebilligt worden seien.
Darunter seien die Vereinigten Staaten, Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, die Türkei, Pakistan, Bahrain, Kuwait, Jordanien, Ägypten und andere. Trump stellte sogar eine Unterzeichnung in Aussicht - Zeitpunkt und Ort würden in Kürze bekanntgegeben. Am Aktienmarkt legten die Kurse im Zuge der Ankündigung zu.
Seit Wochen gab es Bemühungen um ein Rahmenabkommen über ein Ende des Krieges. Ein mögliches Abkommen würde voraussichtlich zunächst vertiefte Verhandlungen bedeuten. Zuletzt gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass es bedeutende Annäherungen in den Hauptkonfliktpunkten zwischen den USA und dem Iran gab.
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Iran-Krieg befeuert Inflation
Nach Beginn der Angriffe der USA und von Israel auf den Iran sind die Energiepreise stark gestiegen. Die Europäische Zentralbank will verhindern, dass es wieder zu einem Inflationsschub kommt wie 2022, als Russlands Invasion in der Ukraine die Teuerungsrate auf zeitweilig über zehn Prozent steigen ließ - und erhöhte erstmals seit 2023 den Leitzins. Mehr dazu hier:
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Welche Gründe nennt Trump für neue Angriffe?
Für die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran in den vergangenen Nächten hat US-Präsident Donald Trump zwei Gründe angegeben. Einerseits spricht Trump davon, der Iran habe einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen. Dafür hätten die USA in der Nacht auf Mittwoch Vergeltung gesucht. Der Iran hat den Hubschrauber-Abschuss bisher nicht offiziell bestätigt, er reagierte zunächst mit Raketenbeschuss in der Region.
Am Mittwoch sagte Trump, er wolle den militärischen Druck auf Teheran aufrechterhalten, da die iranische Führung "zu lange mit den Verhandlungen brauche". In der Nacht auf Donnerstag griff das US-Militär nach eigenen Angaben an verschiedenen Orten im Iran militärische Überwachungs- und Kommunikationsanlagen sowie Anlagen der Luftabwehr an. Aus dem Iran gab es zudem Berichte über Explosionen nahe der Hauptstadt Teheran.
Das iranische Militär reagierte nach eigenen Angaben mit einer kompletten Sperrung der Straße von Hormuz sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
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Keine Militäroperation könne den Iran zwingen
Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz meint, ohne eine baldige Einigung sei eine weitere Eskalation wahrscheinlich. "Doch eine Eskalation allein wird kaum zu nennenswerten Zugeständnissen seitens des Irans führen", schrieb er auf X. Letztendlich werde keine Militäroperation, "ob begrenzt oder umfangreich, kurz oder lang, den Iran dazu zwingen, ein Abkommen zu den Bedingungen der USA zu akzeptieren".
Wenn Trump wirklich ein Abkommen wolle, müsse er zumindest auf einige der Kernforderungen des Irans eingehen, schrieb Citrinowicz. "Wenn er dazu nicht bereit ist, muss er sich auf eine langwierige Konfrontation anstelle einer Verhandlungslösung einstellen."
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Moskau ruft zu Zurückhaltung auf
Der Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.
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Drei Seeleute bei US-Militäreinsatz gestorben
Bei einem US-Militäreinsatz zur Festsetzung eines Tankers vor der Küste des Oman sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Dies bestätigt der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal. Es sind die ersten gemeldeten Todesfälle seit Beginn der US-Blockade gegen Schiffe mit Verbindungen zum Iran am 13. April. Im Zuge dieser Einsätze haben die USA acht Schiffe manövrierunfähig gemacht und mehr als 100 weitere abgedrängt.
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Meloni: Neue EU-Sanktionen gegen den Iran
Die Europäische Union sollte nach Ansicht der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu neuen Sanktionen gegen den Iran bereit sein, falls das Land nicht zu einer Beilegung der Krise im Nahen Osten beiträgt. Wenn Teheran den falschen Weg weiterverfolge, müsse die EU bereit sein, den Druck durch neue gezielte Maßnahmen zu erhöhen, erklärt Meloni vor dem Parlament.
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Jordanien: 20 iranische Raketen abgefangen
Jordanien hat nach eigenen Angaben in der Nacht 20 aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen. Dabei seien Trümmer herabgefallen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär. Es habe aber weder Verletzte noch Sachschaden gegeben. Das Militär beobachte die regionale Sicherheitslage fortlaufend, hieß es weiter. Verletzungen des jordanischen Luftraums würden nicht toleriert.
In der Nacht beschossen sich das US-Militär und der Iran erneut gegenseitig. Im Osten Jordaniens hat das US-Militär an einem Stützpunkt unter anderem Kampfflugzeuge stationiert. Neben Jordanien meldeten auch die Golfstaaten Bahrain und Kuwait in der Nacht iranischen Beschuss.
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Straße von Hormus: Tanker in Brand
Vor der Küste des Oman ist auf einem Tanker ein Brand ausgebrochen. Im Maschinenraum sei sein Feuer ausgebrochen, berichtete die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf lokale Behörden. Ob der Brand durch einen Angriff verursacht wurde, war zunächst unklar. Die Behörden ermittelten weiter, hieß es.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen. Der Iran hatte kurz nach Kriegsbeginn durch Drohungen und Angriffe auf Schiffe den Verkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen gebracht. Aber auch die USA haben im Zuge ihrer Seeblockade des Irans mehrmals Schiffe dort beschossen und so manövrierunfähig gemacht.
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Iran-USA: Verhandlungen laufen weiter
Die Verhandlungen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran sind trotz der gegenseitigen Luftangriffe weiterhin auf Kurs, wie der Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Diplomaten berichtet.
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Angriff auf Bahrain: Kind verletzt
Bei iranischen Angriffen auf den Golfstaat Bahrain ist nach Behördenangaben ein elfjähriges Mädchen leicht verletzt worden. Das Innenministerium sprach von einem „verbrecherischen iranischen“ Angriff.
In der Stadt Hammad sowie in der Hauptstadt Manama seien darüber hinaus mehrere Fahrzeuge in Brand geraten und Wohnhäuser beschädigt worden. Ursache seien herabfallende Trümmerteile gewesen, die nach der Abwehr und Zerstörung iranischer Drohnen niedergegangen seien.Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht in der Golfregion erneut heftig gegenseitig beschossen. In dem Zuge gerieten auch Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss.
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Hegseth: Wollen Krieg nicht wieder anfangen
Das Regionalkommando des US-Militärs begründete die erneuten nächtlichen Bombardierungen im Iran mit dem Verhalten Teherans. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", schrieb Centcom auf X. Dabei sprach das US-Militär wie bereits in der vorherigen Nacht von "Selbstverteidigungsschlägen". US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte, es gehe nicht darum, wieder mit dem Krieg anzufangen. Vielmehr wolle man dadurch die Bedingungen für eine Vereinbarung mit dem Iran schaffen.
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"Werden sie in Grund und Boden bomben": Neue Gefechte zwischen Iran und USA
Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
Sollte Teheran kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen, "werden wir sie in Grund und Boden bomben", drohte US-Präsident Trump.
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"Geheime Mission" in Straße von Hormus
Das US-Militär hat laut Donald Trump Öltanker und andere Handelsschiffe in "geheimer Mission" dabei unterstützt, die Straße von Hormus zu durchqueren. Er habe dies im Vormonat angeordnet, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social, ohne genauere Angaben zur Unterstützung zu machen. Trump schrieb weiter, dass mehr als 200 Handelsschiffe die Meerenge sicher durchquert hätten. Eine unabhängige Bestätigung für seine Angaben gab es vorerst nicht.
"Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind." Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Millionen Barrel an Rohöl und Ölprodukten pro Tag durch die Meerenge transportiert.
Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe. "Dieser überaus erfolgreiche Einsatz ist darauf zurückzuführen, dass die VEREINIGTEN STAATEN von AMERIKA die Straße von Hormus KONTROLLIEREN – NICHT der Iran", behauptete Trump auf Truth Social.
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Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Unterdessen traf eine katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt.
Der Golfstaat Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Seit Wochen verhandeln die Kriegsparteien über ein dauerhaftes Ende des Konflikts, bisher ohne Durchbruch.
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"Haben zu lange gebraucht"
"Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!", schrieb US-Präsident Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den beiden Ländern. Zugleich erklärte er einmal mehr Irans Militär für weitgehend besiegt.
Die iranischen Streitkräfte seien "ein einziges Chaos", schrieb er. Große Teile davon, etwa die Marine und Luftwaffe, existierten nicht mehr. "Sie wurden vollständig besiegt", schrieb Trump weiter, "der Tyrann des Nahen Ostens ist TOT!!!".
Ein iranischer Militärsprecher sagt als Reaktion auf Trump, der Iran habe bereits gezeigt, dass er auf Drohungen angemessen reagieren werde.
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US-Militär greift Tanker wegen iranischen Öls an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilte am Mittwoch das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit.
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Ob es sich bei dem Tanker, vom dem CENTCOM berichtete, um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nahm, blieb zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
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Trump will "noch heute" erneut angreifen
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angekündigt, es werde "noch heute" weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen, sagte er vor Reportern. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden. Trump sagte weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen.
Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
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Bekannter Experte und Kritiker im Iran festgenommen
Ein bekannter iranischer Experte und Kritiker ist im Iran festgenommen worden. Sadegh Zibakalam wurde am Morgen inhaftiert, wie die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. Der Kritiker habe gegen Justizauflagen verstoßen, hieß es zur Begründung. Unter anderem soll er gegen ein Verbot verstoßen haben, in den sozialen Medien aktiv zu sein. Außerdem habe er ein Interview gegeben, das zu einer neuen Strafanzeige führte.
Sein Fall sei der Staatsanwaltschaft übergeben worden, hieß es weiter. Seit Ausbruch des Kriegs durch die USA und Israel Ende Februar geht Irans Justiz verschärft auch gegen Kritiker im Land vor. Die iranische Regierung begründet ihre Maßnahmen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Im Zuge der Repressionen wurden zahlreiche Haftstrafen verhängt - es kam zu Massenfestnahmen, Dutzende Todesurteile wurden vollstreckt.
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Katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Eine katarische Delegation traf nun für diplomatische Gespräche in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt. Der Golfstaat Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg.
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Trump: Bin kurz davor, neue Angriffe anzuordnen
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Aussagen zufolge kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Teheran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte er am Mittwoch bei Fox News. Zuvor hatte er bereits gepostet, dass der Iran zu lange brauche und nun den Preis dafür zahlen müsse. Details nannte Trump nicht. Bereits in der Nacht auf Mittwoch hatten die USA nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers Vergeltungsangriffe ausgeführt.
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Trotz Iran-Krieg: Saudi-Arabien mit neuer Airline
Trotz Beeinträchtigungen im Flugverkehr durch den Iran-Krieg lässt Saudi-Arabien eine neue Airline abheben. Eine Maschine der neuen Gesellschaft Riyadh Air landete Mittwoch aus der saudischen Hauptstadt Riad kommend in London, wie beim Flugzeugtracker Flightradar 24 zu sehen war. Die Airline soll aus Riad neben London zunächst Manchester, Madrid, Kairo und Dubai anfliegen sowie die saudische Küstenstadt Dschidda. In den kommenden Jahren sind Flüge zu 100 Zielen vorgesehen.
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US-Militär führte Vergeltungsschläge gegen den Iran durch
Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran haben die USA Vergeltungsangriffe auf den Iran ausgeführt. Es handle sich um eine "sehr starke, sehr kraftvolle" Antwort auf den Hubschrauber-Abschuss, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit). Er hatte zuvor erklärt, die Vereinigten Staaten müssten "gezwungenermaßen" auf den iranischen Angriff reagieren. Der Iran reagierte mit einem Gegenangriff auf US-Stützpunkt in der Region.
"Dies ist eine Reaktion auf das, was sie letzte Nacht ... mit unserem Hubschrauber gemacht haben", sagte Trump dem US-Sender ABC News. "Die Reaktion sollte sehr stark, sehr kraftvoll ausfallen - und genau das ist sie auch."
"Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen", schrieb der iranische Außenminister Abbas Araqchi in der Nacht auf Mittwoch auf der Plattform X. "Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen", fügte er hinzu.
Angriffe gab es offenbar in Bahrain sowie im Golfstaat Kuwait. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das dortige Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Auch ein US-Stützpunkt in Jordanien sei angegriffen worden, hieß es. Die iranischen Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Das US-Militär erklärte die Angriffe noch in der Nacht für beendet. Wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, sind die "Verteidigungsschläge" gegen den Iran abgeschlossen.
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Netanjahu laut Bericht zu Alleingang gegen den Iran bereit
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist laut TV-Sender i24NEWS unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne US-Unterstützung bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: "Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen - mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation."
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Trump will auf Hubschrauber-Abschuss reagieren
Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Vergeltung wegen des Abschusses eines US-Kampfhubschraubers angekündigt. Er sei darüber informiert worden, "dass die Iraner vergangene Nacht einen unserer hochmodernen Apache-Hubschrauber abgeschossen haben während einer Patrouille in der Straße von Hormus", erklärte Trump auf Truth Social. Die Piloten seien zwar unverletzt geblieben, aber die Vereinigten Staaten "müssen gezwungenermaßen auf diesen Angriff reagieren".
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Trump wirft Iran Abschuss von Apache-Hubschrauber vor
US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, in der Nacht auf Dienstag einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen zu haben. Der hochmoderne Hubschrauber vom Typ Apache sei über der Straße von Hormuz auf Patrouillenflug gewesen, teilte Trump mit. "Die USA müssen zwangsläufig auf diesen Angriff auf einen Hubschrauber reagieren." Zuvor hatte Trump berichtet, dass die Piloten in Sicherheit seien und es ihnen gut gehe. Außerdem sei niemand verletzt worden, sagte er.
Einem Bericht der New York Times zufolge stürzte der "Apache"-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge ab. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei zunächst unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
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Teheran meldet drei Tote nach israelischen Attacken
Nach den israelischen Angriffen hat der Iran drei Tote gemeldet. Zwei Soldaten der Flugabwehr seien am Montag durch israelischen Beschuss getötet worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung am Dienstag. Zu ihrem Einsatzort gab es zunächst keine Angaben. Die Nachrichtenagenturen Fars und Mehr berichteten später über einen weiteren Toten. Demnach kam bei den israelischen Angriffen ein Mitarbeiter der Hauptstadt Teheran ums Leben.
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Trotz Waffenruhe: Israel greift weiter im Südlibanon an
Kurz nach einem israelischen Evakuierungsaufruf ist die Stadt Tyrus im Süden des Libanon nach Angaben der libanesischen Staatsmedien angegriffen worden. "Feindliche Kampfflugzeuge haben einen heftigen Angriff auf Tyrus gestartet", meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA am Dienstagvormittag. Nach Angaben aus Kreisen des libanesischen Zivilschutzes wurden dabei neun Menschen getötet und 27 weitere verletzt. Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Die israelische Armee hatte zuvor sämtliche Bewohner zum Verlassen der Stadt aufgerufen. Israel hatte Tyrus in den vergangenen Monaten wiederholt beschossen und dies mit Angriffen auf Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz begründet. Am Dienstag wurden erstmals nicht nur die Bewohner einzelner Viertel, sondern der ganzen Stadt, also auch des christlichen Viertels, zur Evakuierung aufgerufen
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Israelisches Militär mit Evakuierungsaufruf für libanesische Küstenstadt
Trotz der wiederaufgenommenen Waffenruhe mit dem Iran hat das israelische Militär einen Evakuierungsaufruf für die libanesische Küstenstadt Tyros herausgegeben und damit vor möglichen Angriffen gewarnt. Erstmals umfasst der Aufruf auch das christliche Viertel der Stadt. Zur Begründung hieß es am Dienstag, Kämpfer der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz seien dort aktiv. Beweise dafür legte die Armee zunächst nicht vor. Bisherige Räumungsaufforderungen hatten das christliche Viertel ausgeklammert. Das israelische Militär hatte die Einwohner jedoch zuvor gewarnt, dass auch dieses Gebiet ins Visier genommen werden könnte, sollte die Hisbollah dort weiterhin präsent sein. Solchen Evakuierungsaufrufen folgen häufig Angriffe der israelischen Armee.
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US-Kampfhubschrauber abgestürzt
Nahe der Straße von Hormus ist ein US-Militärhubschrauber abgestürzt. Die Piloten seien in Sicherheit, teilte US-Präsident Donald Trump am Dienstag mit. Es gehe ihnen gut. Niemand sei verletzt worden. Die US-Regierung werde im Laufe des Tages einen Bericht zu dem Vorfall vorlegen, kündigte er an. Weitere Details nannte Trump nicht.
Einem Bericht der New York Times zufolge stürzte der "Apache"-Kampfhubschrauber am Montag nahe der vom Iran kontrollierten und weitgehend blockierten Meerenge ab. Die beiden Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es sei zunächst unklar geblieben, ob der Hubschrauber durch iranischen Beschuss abgestürzt sei, einen technischen Defekt gehabt habe oder ein anderes Problem aufgetreten sei.
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Trump: Verhandlungen über Abkommen "in den letzten Zügen"
US-Präsident Donald Trump hat den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs in den nächsten Tagen in Aussicht gestellt. "Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird", sagte Trump am Dienstag. Er halte den Abschluss der Verhandlungen in den kommenden "zwei oder drei Tage" für möglich.
Seit dem 8. April gilt eine brüchige Waffenruhe. In der Nacht auf Montag hatten Israel und der Iran erstmals seit Beginn der Feuerpause wieder Angriffe aufeinander gestartet. Im Verlauf des Tages verkündeten dann beide Länder, dass die Kampfaktionen vorerst wieder eingestellt worden seien. Die Gespräche über ein dauerhaftes Ende des Krieges waren zuletzt ins Stocken geraten.
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Angriffe eingestellt: Iran und Israel drohen mit härteren Kämpfen
Nach einer neuen gefährlichen Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel haben die Erzfeinde ihre wechselseitigen Angriffe vorerst wieder eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen.
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Trump warnt Netanyahu vor Krieg im Alleingang
US-Präsident Donald Trump warnt Netanyahu unterdessen vor einem erneuten Krieg gegen den Iran. Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel auf sich allein gestellt sein, sagte Trump in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. "Ich habe gesagt: 'Bibi (Netanyahu), du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein'", zitierte das Portal den US-Präsidenten.
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Iran-Experte nach neuerlichen Angriffen: "Situation ist schlecht"
Die jüngsten Angriffe zwischen Iran und Israel bedeuten laut Iran-Experte Walter Posch keine grundlegende Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Nahen Osten.
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Iran will US-Seeblockade durchbrechen
Nach den Worten des iranischen Chefunterhändlers Mohammad Baqer Qalibaf will Teheran die von den USA errichtete Seeblockade durchbrechen. Man werde sie in eine weitere Niederlage für den Feind verwandeln, teilte Qalibaf auf seinem Telegram-Kanal mit. "Wir werden weder nur kämpfen noch nur verhandeln. Vielmehr werden wir zu unserer eigenen Zeit kämpfen und zu unserer eigenen Zeit verhandeln", erklärte er.
Das Ziel des Iran sei ein Ende des Krieges und eine stabile Sicherheit. Man habe kein Vertrauen in die Gegenseite, sagte Qalibaf weiter.
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US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an
Das US-Militär hat einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der einen iranischen Hafen ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe gegen die US-Blockade von iranischen Häfen verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Man habe den Maschinen- und Steuerraum des unter der Flagge Palaus fahrenden Schiffes beschossen, nachdem die Besatzung Anweisungen nicht befolgt habe. Das Schiff sei manövrierunfähig.
Das indische Ministerium für Schifffahrt hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Öltanker mit 24 indischen Seeleuten an Bord in Brand geraten sei. Es habe Berichte über ein Feuer auf der "MT Marivex" gegeben. Nach vorliegenden Informationen seien alle indischen Besatzungsmitglieder in Sicherheit.
Unweit davon befindet sich die für den weltweiten Handel wichtige Straße von Hormuz, die derzeit de facto durch den Iran blockiert wird. Die USA haben im Iran-Krieg deshalb ihrerseits eine Blockade von iranischen Häfen verhängt. Seit Beginn am 13. April seien laut CENTCOM sieben Schiffe manövrierunfähig gemacht worden.
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AUA setzt Tel-Aviv-Flüge bis inklusive 12. Juni aus
Die Austrian Airlines setzen ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis einschließlich 12. Juni aus. Das wurde Montagabend mit der Lufthansa Group Konzernsicherheit entschieden, wie die AUA mitteilte. Passagiere, die von diesen Flugstreichungen betroffen sind, werden laut Airline umgehend informiert und umgebucht. Über eine mögliche Wiederaufnahme der Flüge ab 13. Juni werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Die Lage vor Ort werde weiterhin genauestens beobachtet und evaluiert, so die Fluglinie. Wie der APA weiters mitgeteilt wurde, stornierte die AUA bereits Sonntagabend aufgrund der unklaren Sicherheitslage in der israelischen Großstadt den für Montagfrüh geplanten Flug OS1083/OS84.
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Rakete aus dem Jemen in Saudi-Arabien abgestürzt
Eine aus dem Jemen abgefeuerte ballistische Rakete ist nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums in Richtung eines "regionalen Staates" gestartet worden, jedoch aufgrund eines technischen Defekts vom Kurs abgekommen. Sie sei in einem unbewohnten Gebiet nahe der saudisch-jemenitischen Grenze niedergegangen. Nach Angaben des Ministeriums führten die technischen Probleme zunächst zu ungenauen Einschätzungen über das eigentliche Ziel des Angriffs.
Die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen hatte in der Früh erstmals seit Wochen wieder einen Angriff auf Israel für sich beansprucht. Sie habe mehrere Raketen auf Israel gefeuert, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit.
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Irak und Syrien öffnen Luftraum wieder
Der Irak hat seinen vorübergehend geschlossenen Luftraum nach den jüngsten Angriffen im Iran-Krieg früher als erwartet wieder geöffnet. Die aktuelle Lage werde genau beobachtet, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt der Staatsagentur INA zufolge mit. Im irakischen Luftraum würde das "höchste Maß an Sicherheit" gelten. Eigentlich wurde im Irak wegen der jüngsten Angriffe eine Sperrung für 72 Stunden verkündet, die bis Mittwochabend gedauert hätte.
Auch Syrien hat seinen Luftraum wieder geöffnet, wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf die zuständigen Behörden meldete. Der Luftverkehr sowie der operative Betrieb am internationalen Flughafen Damaskus wurden ab dem Nachmittag wieder aufgenommen. Zuvor hieß es, der Luftraum solle noch bis 23.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) geschlossen bleiben.
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Netanyahu bestätigt Feuerpause nach Angriffen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation mit dem Iran bestätigt. Nach israelischen Angriffen im Iran habe Teheran das Feuer eingestellt, sagte Netanyahu in einer Video-Botschaft. Sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren, kündigte Netanyahu an. "Israel hat das volle Recht zur Selbstverteidigung und wir setzen es, wenn nötig, um."
Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz seien deutlich geschwächt, doch Israels Konflikt mit ihnen sei noch nicht beendet, erklärte Netanyahu. Beide hätten in den letzten 24 Stunden versucht, Israel eine "neue Gleichung" aufzuzwingen. "Sie dachten, sie könnten von libanesischem und iranischem Gebiet auf Israel schießen und dass wir nicht reagieren." Dies sei inakzeptabel und werde nicht passieren, betonte er.
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Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Israel will auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren. Diese gelten als Hochburg der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. "Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels", sagte Verteidigungsminister Israel Katz. Auch für Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist der Krieg nicht vorbei.
Der Iran und die Hisbollah sieht Netanyahu schwächer denn je. Für den Fall eines erneuten iranischen Angriffs auf Israel kündigte er eine "mächtige" Reaktion an.
"Die israelische Armee wird ihre Einsätze im Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen", sagte Katz ferner. "Wir weisen die Drohungen des Iran entschieden zurück." Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde "mit großer Härte beantwortet werden".
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Iran meldet 15 Verletzte nach jüngsten Angriffen Israels
Bei den jüngsten, israelischen Angriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben bisher 15 Menschen verletzt worden. Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes. Es gebe bisher keine Toten infolge der Angriffe.
14 der Verletzten stammten demnach aus der für die iranische Petrochemie wichtigen Provinz Khuzestan am nördlichen Ende des Persischen Golfes. Einer der Verletzten stamme den Angaben zufolge aus der Hauptstadt Teheran. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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