Nach Angriff auf Iran: Goldpreis macht Sprung nach oben

Seit Ende 2025 ist der Goldpreis um fast ein Viertel gestiegen.
Mehrere glänzende Goldbarren werden von Händen mit weißen Handschuhen sortiert.

Zusammenfassung

  • Goldpreis steigt am Montag um 2,2 Prozent auf bis zu 5.393 Dollar und nähert sich dem Rekordhoch.
  • Auch Silber verteuert sich deutlich, beide profitieren von der Eskalation im Nahen Osten.
  • Angriffe zwischen Israel, USA und Iran sowie Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus treiben die Preise.

Gold hat sich am Montag wegen der Eskalation im Nahen Osten in den ersten Handelsminuten wie erwartet deutlich verteuert. Auch der Preis für Silber zog kräftig an. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete im frühen Handel bis zu 5.393 Dollar (4.568,40 Euro) und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Damit baute der Goldpreis seine Gewinne der vergangenen Woche aus und nähert sich damit wieder so langsam dem Rekordhoch von fast 5.600 Dollar Ende Jänner an.

Gold als sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten

In den Wochen nach dem Höchststand war der Kurs zeitweise unter die Marke von 4.500 Dollar abgerutscht, bevor er sich in den vergangenen Wochen wieder kräftig erholte. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um fast ein Viertel nach oben, und das, nachdem er im vergangenen Jahr mit einem Anstieg von 65 Prozent das höchste Jahresplus seit 1979 eingefahren hatte. Gold gilt bei vielen Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten.

Am Wochenende griffen Israel und die USA den Iran an und töteten dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, ein.

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