USA fliegen neue Angriffe auf den Iran: Mehrere Tote
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe.
- Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt.
- Eine endgültige Vereinbarung wird aktuell ausverhandelt, 60 Tage hat man dafür anberaumt.
- Zentrales Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Weiteres brisantes Thema: die Straße von Hormus. Der Iran will die Meerenge künftig verwalten.
- Die USA sind erneut Angriffe auf den Iran geflogen. Ziel: die iranischen Fähigkeiten zur Blockade der Straße von Hormus zu schwächen. Dabei sind laut iranischen Angaben mehrere Personen getötet worden. Der Iran startete erneut Gegenattacken.
- Trump selbst meinte, für ihn sei die Waffenruhe vorbei und „reine Zeitverschwendung“. Die iranische Führung nannte er einen „Haufen Abschaum“.
- Im Konflikt um Hormus rechnet das Weiße Haus mit längeren militärischen Auseinandersetzungen.
- Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA.
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
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Iran-Krieg
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Mindestens 14 Tote bei jüngsten US-Angriffen auf Iran
Bei den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. 78 weitere Menschen wurden bei den Luftangriffen der vergangenen zwei Tage verletzt, wie der Pressedienst der Regierung am Donnerstag mitteilte. Demnach werden immer noch 47 Verwundete in Krankenhäusern behandelt. Der Iran meldete Angriffe in fünf Provinzen.
Das iranische Staatsfernsehen berichtete zudem, der Zugverkehr zwischen Teheran und Mashhad im Nordosten des Landes sei nach US-Angriffen eingestellt worden. Die iranische Eisenbahn sprach demnach von einem "kriminellen Angriff des US-israelischen Feindes" auf die Strecke. Reparaturteams seien entsandt worden, für festsitzende Reisende werde ein Weitertransport auf der Straße organisiert.
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Konflikt um Hormus: Washington rechnet mit längerer Eskalation
Nach Informationen des US-Nachrichtenportals Axios bereitet sich das Weiße Haus auf eine mögliche mehrtägige oder sogar mehrwöchige militärische Auseinandersetzung mit dem Iran in der Meerenge vor. Die Dauer und die Intensität der neuen Angriffe hingen von den nächsten Schritten Teherans ab, hieß es unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Sie könnten ein oder zwei Tage, eine Woche oder einen Monat andauern, je nachdem ob der Iran seine Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus fortsetze, hieß es.
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Kuwait unter Beschuss
Der Golf-Staat Kuwait geriet laut örtlichen Armeeangaben in der zweiten Nacht hintereinander unter Beschuss. Die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit.
Auch in Bahrain heulten wie in der Nacht zuvor wieder die Sirenen. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, teilte das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf mit. Bahrain und Kuwait waren wie auch andere Golf-Staaten schon mehrfach unter iranischen Beschuss geraten. Sie beherbergen US-Militärbasen, die nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernt liegen.
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US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
Das US-Militär fliegt nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom neue Angriffe auf den Iran. Die Einsätze zielen Centcom zufolge darauf ab, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen, teilt das Kommando auf der Plattform X mit.
Die USA zögen den Iran für die jüngsten ungerechtfertigten Aggressionen gegen die Handelsschifffahrt und zivile Besatzungen in einer wichtigen internationalen Wasserstraße zur Rechenschaft. Die iranische Luftabwehr bekämpft unterdessen nahe der Stadt Bandar Abbas feindliche Ziele, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr meldet. Zudem seien in der Nähe von Konarak und Tschabahar Explosionen zu hören gewesen.
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Trump meidet auf Rückflug vom NATO-Gipfel Air Force One aus Katar
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom NATO-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.
Trump sagte am Rande des NATO-Gipfels, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte.
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Irans oberster Führer Khamenei wird in Mashhad bestattet
Mehr als vier Monate nach seiner Tötung soll Irans Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei beerdigt werden. Die Beisetzung ist an diesem Donnerstag im Imam-Reza-Heiligtum seiner Heimatstadt Mashhad geplant, dem wichtigsten Zentrum des schiitischen Islams im Iran. Die Bestattung selbst erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die öffentlichen Trauerfeiern hatten am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran begonnen.
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Trump rechnet nicht mit Fortsetzung des Iran-Krieg
Nach erneuten Drohungen gegen Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. "Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt", sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.
Vor Journalisten sagte Trump: "Sie haben ein paar Schiffe getroffen, und deshalb haben wir sie viel härter getroffen." Alles, was nun passiere, werde sehr schnell vorbei sein und die Lage nur sicherer machen, auch für das Öl. Zudem bekräftigte der US-Präsident frühere Äußerungen, wonach er selbst ein Ziel Teherans sei: "Ich stehe auf der Todesliste des Iran an erster Stelle."
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Trump erwartet israelischen Truppenabzug aus dem Südlibanon
US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben mit einem Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon. Er habe den Eindruck, dass Israel diesen Schritt gehen wolle, sagte Trump vor Reportern am Mittwoch auf einem NATO-Gipfel in Ankara. Eine Stellungnahme der Regierung in Jerusalem lag zunächst nicht vor. Israel hat entlang der Grenze eine Sicherheitszone eingerichtet, die israelischen Angaben zufolge etwa zehn Kilometer in den Südlibanon reicht.
Diese sei nötig, um nordisraelische Gemeinden vor Angriffen der Hisbollah-Miliz zu schützen, so Trump. Trotz einer Feuerpause sind israelische Truppen weiterhin in Teilen der Zone stationiert. Der Libanon sieht in der israelischen Präsenz eine Verletzung seiner Souveränität.
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Macron setzt weiter auf Gespräche im Iran-Konflikt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht trotz der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg die Diplomatie und das ausgehandelte Rahmenabkommen mit den USA noch nicht am Ende. Er glaube, dass durch die iranischen Angriffe, die dann zur Reaktion der USA geführt hätten, ein Verstoß gegen dieses Abkommen vorliegt, sagte Macron am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Ankara.
"Meiner Meinung nach handeln die Iraner falsch, wenn sie diese Luftangriffe durchführen, die gegen das verstoßen, was sie selbst unterzeichnet haben – ein Abkommen, das in Islamabad ausgearbeitet und in Luzern unterzeichnet wurde", sagte Macron. Man befinde sich aber noch immer innerhalb der in dem Abkommen vereinbarten 60-Tage-Frist, innerhalb der ein endgültiger Deal ausgehandelt werden soll.
"Meines Wissens werden die in diesem Rahmen vorgesehenen Treffen weiterhin stattfinden, und wir müssen mit viel Gelassenheit, Besonnenheit und Geduld voranschreiten." Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ist die Waffenruhe allerdings beendet. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump während des NATO-Gipfels.
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Trump droht Iran mit Besetzung von Insel Charg
Trump erhöht den Druck und will die für die Ölförderung immens wichtige Insel Charg besetzen. "Es könnte ein großer Angriff werden", sagte Trump am Mittwoch. Falls nötig, würden die USA auch die Strom-und Wasserwerke des Landes ausschalten.
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Weltschifffahrtsorganisation warnt vor Durchfahrt durch Hormus
Angesichts neuer Angriffe warnt die Weltschifffahrtsorganisation IMO Schiffe vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz. "Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen", sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez einer Mitteilung zufolge.
Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. "Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen", so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.
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Trump: USA werden Iran wahrscheinlich kommende Nacht "hart" angreifen
Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren US-Angriffen heute Nacht gedroht. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht "hart getroffen" und "wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen", sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des NATO-Gipfels im türkischen Ankara.
Trump zeigte sich nicht glücklich über das "sehr schlechte Benehmen" der Führung in Teheran. Zugleich sagte er, dass er abwarten wolle, "wie sich alles entwickelt".
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Weltschifffahrtsorganisation warnt vor Durchfahrt durch Hormus-Passage
Angesichts neuer Angriffe warnt die Weltschifffahrtsorganisation IMO Schiffe vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. „Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen“, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez einer Mitteilung zufolge.
Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. „Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen“, so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.
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Europäischer Erdgaspreis legt zu
Ein mögliches Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat den europäischen Erdgaspreis nach oben getrieben. An der Börse in Amsterdam zog am Mittwoch der Preis für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung im September auf zuletzt 49,27 Euro je Megawattstunde (MWh) an. Das waren 5,8 Prozent mehr als am Vortag.
Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist die Waffenruhe aus Sicht von US-Präsident Donald Trump beendet. Trump war auf dem NATO-Gipfel in Ankara gefragt worden, ob die Waffenruhe beendet sei - und beim zweiten Nachhaken der Reporterin, ob die Waffenruhe und das Rahmenabkommen mit dem Iran nun Geschichte seien.
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Nach Trumps Eskalation mit Iran steigt Ölpreis
Die erneuten Kampfhandlungen zwischen USA und Iran am Persischen Golf freuen maximal die großen Ölkonzerne, die an hohen Ölpreisen prächtig verdienen.
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"Sehr heftige" Angriffe
Die Angriffe der USA auf iranische Ziele in der Nacht auf Mittwoch bezeichnete Trump als "sehr heftig" und ergänzte: "Wir haben ihnen gestern Abend sehr hart zugesetzt, sehr hart."
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Trump wütet gegen Iran
Trump fügte hinzu: "Das sind fiese Typen, deshalb haben sie es auf jeden abgesehen, wahrscheinlich auch auf mich. Ich stehe schon seit Jahren ganz oben auf ihrer Liste. Und sie sind ein Haufen Abschaum, um ehrlich zu sein. Sie sind Abschaum." Die Angriffe der USA auf iranische Ziele in der Nacht auf Mittwoch bezeichnete Trump als "sehr heftig" und ergänzte: "Wir haben ihnen gestern Abend sehr hart zugesetzt, sehr hart."
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Trump: "Kranke Leute"
US-Präsident Donald Trump erklärt die Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran für hinfällig. Die Vereinbarung sei „vorbei“, sagt Trump vor dem Nato-Gipfel in Ankara. Er wolle nicht mit Teheran verhandeln und mit dem Iran nichts mehr zu tun haben. Das seien „kranke Leute“, sagt Trump bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
Was mich betrifft, ist sie vorbei", sagte Trump am Mittwoch auf dem NATO-Gipfel in Ankara auf die Frage eines Journalisten zur Mitte Juni in Kraft getretenen Waffenruhe. "Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben", sagte Trump weiter über die iranische Führung.
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Angriff auf Bahrain als "Vergeltung"
Die iranischen Streitkräfte hätten "als Vergeltung für die Aggression des amerikanischen Feindes" und "für die Verletzung des Abkommens" den US-Luftwaffenstützpunkt Sheikh Isa in Bahrain mit Drohnen attackiert, erklärte die iranische Armee in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA verbreiteten Stellungnahme.
Zuvor hatten bereits die iranischen Revolutionsgarden bekanntgegeben, "85 wichtige US-Armeeanlagen" in Kuwait und Bahrain angegriffen zu haben. Das kuwaitische Außenministerium verurteilte die "wiederholten, rechtswidrigen iranischen Angriffe" auf sein Territorium. "Die Fortsetzung dieser dreisten Angriffe, zu einer Zeit, in der regionale und internationale Bemühungen zur Deeskalation im Gange sind, untergräbt systematisch die Bemühungen zur Spannungsreduzierung."
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Iran: Neue Raketen auf Bahrain
Der Iran hat weitere Angriffe auf den Golfstaat Bahrain gemeldet. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, sei eine neue Welle an Raketen auf den Inselstaat erfolgt.
In Bahrain heulten unterdessen die Sirenen. Einwohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen, wie das Innenministerium in dem Golfstaat auf X schrieb. Nutzer in den sozialen Medien berichteten von Raketenstarts nahe der iranischen Hafenstadt Buschehr. Sie liegt etwa 300 Kilometer entfernt von Bahrain.
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Rutte: US-Angriffe auf Iran "absolut notwendig"
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die neuen US-Angriffe auf den Iran nach Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormuz verteidigt. Die US-Reaktion sei "absolut notwendig" gewesen, sagte Rutte beim NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara. Wenn Iran gegen den Waffenstillstand verstoße, wie man dies mit Angriffen auf Schiffe gesehen habe, "ist eine entschiedene Reaktion der USA unerlässlich", ergänzte der NATO-Chef.
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Israel tötete Hisbollah-Mitglied im Südlibanon
Israel hat nach eigenen Angaben bei einem Schusswechsel im Südlibanon ein Mitglied der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet. Der "Terrorist" sei am Vortag erschossen worden, nachdem er im Gebiet Bint Jbeil zuvor das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet habe. Das teilten die israelischen Streitkräfte (IDF) auf ihrem Telegram-Kanal am Mittwoch mit. Demnach durchsuchte die Armee eine Sicherheitszone des Areals, wo zuvor ein IDF-Reservist schwer verwundet worden war.
Das Feuer des Angreifers sei unmittelbar erwidert und beim neuerlichen Einsatz in dem Gebiet auf israelischer Seite niemand verletzt worden. "Die IDF werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um jegliche Bedrohung für ihre Truppen zu beseitigen, und nicht zulassen, dass die Terrororganisation Hisbollah israelischen Zivilisten Schaden zufügt", erklärte die israelische Armee weiter.
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Auch Angriffe auf Kuwait
Auch aus Kuwait wurden Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet. Die Luftabwehr sei gegen die "feindlichen" Angriffe im Einsatz, erklärte die Armee des Landes am Mittwoch in Onlinedienst X.
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Trump genehmigt Angriff während Trauerfeier
US-Präsident Donald Trump habe den Plan für einen Schlag gegen den Iran während seiner Teilnahme am laufenden NATO-Gipfel in der Türkei genehmigt, berichtete der gut vernetzte Journalist Barak Ravid auf X unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die erneute Eskalation erfolgte während der andauernden Trauerfeiern für Irans getötetes Staatsoberhaupt.
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Explosionen und Drohungen
Teheran verurteilte Washingtons Vorgehen umgehend als "schwerwiegenden Verstoß" gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges, schrieb Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X. Mittwochfrüh gab es Gegenangriffe auf Bahrain.
Der Iran werde "entschlossene Maßnahmen ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu wahren", kündigte Gharibabadi an. In der Früh heulten im Golfstaat Bahrain die Alarmsirenen. Das Innenministerium des mit den USA verbündeten Landes rief die Einwohner am frühen Morgen über die Plattform X auf, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu begeben. Nähere Einzelheiten gab es zunächst nicht. Unbestätigten Berichten zufolge kam es in Bahrain zu mehreren Explosionen.
Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen in der Hafenstadt Sirik an der Straße von Hormuz sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Explosionen. Nach Angaben des iranischen Senders Press TV wurden mehrere Menschen verletzt.
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Explosionen im Süden des Iran
Iranische Medien berichten über mehrere Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden liegen zunächst nicht vor.
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USA habe gegen das Islamabad-Memorandum verstoßen
Das iranische Außenministerium verurteilte laut Reuters den Schritt des US-Finanzministeriums, die vorübergehende Aussetzung der Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe aufzuheben; es erklärte, die Entscheidung verstoße gegen das Islamabad-Memorandum zur Beendigung des Krieges und mache Washington für die Folgen verantwortlich. Das Ministerium teilte mit, der Iran werde alle für notwendig erachteten Maßnahmen ergreifen, um seine Interessen und seine nationale Sicherheit zu wahren.
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Reaktion auf Schiffsattacken: USA greifen erneut Iran an
Die USA greifen nach eigenen Angaben Ziele im Iran an. Dies sei eine Reaktion auf iranische Attacken auf drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus, teilte das Militär am Dienstagabend (MESZ) mit. Das Vorgehen des Iran sei gefährlich und ein klarer Bruch der Waffenruhe. Zeitgleich berichten iranische Medien über mehrere Explosionen im Süden des Landes.
Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.
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Bericht: Israel baut Kontrolle im Westjordanland aus
Die israelische Regierung weitet nach Einschätzung zweier Nichtregierungsorganisationen ihre Kontrolle über das palästinensische Westjordanland in "beispiellosem Tempo" aus. In einem gemeinsamen Bericht erklären Peace Now sowie Kerem Navot, die Regierung habe das Verwaltungs- und Kontrollsystem innerhalb von drei Jahren grundlegend verändert. Dies könne die Chancen auf eine künftige politische Einigung mit den Palästinensern ernsthaft beeinträchtigen.
Nach Angaben beider Organisationen vollzieht sich der Prozess einer Annexion des Westjordanlandes durch Hunderte von Verwaltungs-, Budget- und Planungsentscheidungen. Genannt werden unter anderem eine Ausweitung israelischer Siedlungen, die Errichtung neuer Siedler-Außenposten, die Vertreibung palästinensischer Hirtengemeinschaften, Landübernahmen, umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sowie Änderungen am Landrecht.
Dem Bericht zufolge entstanden im Zeitraum von 2023 bis 2025 insgesamt 185 neue Außenposten. Zudem seien 118 palästinensische Hirtengemeinschaften vertrieben worden. Mindestens 223 Kilometer neue Straßen seien im gesamten Westjordanland gebaut worden. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt nicht vor.
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Iran: Sechs Tage lange Trauerfeier für Khamenei
Die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den am 28. Februar von den USA und Israel getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Khamenei begannen bereits am vergangenen Freitag in Teheran und dauern noch bis Donnerstag an. Anhänger der Islamischen Republik skandierten dabei „Tötet Trump“ und „Tod für Amerika“. Auf Plakaten forderten sie Rache für die Tötung. Viele Trauernde waren schwarz gekleidet, einige trugen rote Fahnen – im schiitischen Islam ein Symbol für Rache.
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Iran: Keine Verhandlungen, solange Washington Drohungen schickt
Der Iran wird nach den Worten von Außenminister Abbas Araghchi keine Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen mit den USA aufnehmen, solange die Drohungen aus Washington andauern. „Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen werden nicht beginnen, wenn die Drohungen anhalten“, schreibt Araghchi auf der Plattform X. Er reagiert damit auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der gedroht hatte, „den Job zu Ende zu bringen“, sollte keine Einigung erzielt werden. Araghchi verweist auf ein im vergangenen Monat unterzeichnetes Zwischenabkommen, in dem sich beide Seiten verpflichtet hatten, auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander zu verzichten.
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Mehr Unabhängigkeit: Saudi-Arabien will Ölpipeline ausbauen
Saudi-Arabien erwägt den Ausbau seiner wichtigen Ost-West-Pipeline zum Roten Meer, berichtet Reuters. Ziel sei es, mehr Öl ohne die Durchquerung der Straße von Hormus exportieren zu können, sagten fünf mit der Angelegenheit vertraute Insider. Das Königreich führe anfängliche Gespräche mit einigen seiner Nachbarländer über eine Kapazitätserweiterung der Leitung um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag. Der Ausbau würde jedoch Milliarden Dollar kosten und Jahre in Anspruch nehmen, gab einer der Insider zu Bedenken.
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Trauerfeierlichkeiten für Khamenei gehen weiter
Im Iran gehen die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei den vierten Tag in Folge weiter. In der iranischen Stadt Ghom, dem Zentrum der schiitischen Geistlichkeit des Landes, leitete am frühen Morgen der 93 Jahre alte Kleriker Abdullah Dschawadi-Amoli das Totengebet, wie Staatsmedien berichteten. Menschenmassen waren auf Luftaufnahmen in der Pilgerstadt zu sehen.
Am Mittwoch sind Zeremonien im Nachbarland Irak geplant, ehe Khamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll. Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt getötet worden.
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Israel nennt Auflösung von Hamas-Regierung "Trick"
Israel hat die von der Hamas verkündete Auflösung ihrer Regierung im Gazastreifen als "Trick" bezeichnet und die Entwaffnung der islamistischen Palästinenserorganisation gefordert. "Solange die Hamas ihre Waffen behält, wird natürlich jede zivile Regierung so handeln, wie es die Hamas vorschreibt", schrieb der israelische Außenminister Gideon Saar am Montag im Onlinedienst X. Saar schrieb weiter, Israel bestehe auf der Umsetzung des "Trump-Plans" für Frieden im Gazastreifen.
Dessen "Kernprinzipien" seien "die Entwaffnung der Hamas und aller anderen terroristischen Organisationen sowie die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens". Die Hamas hatte zuvor nach eigenen Angaben ihre Regierung in dem Küstenstreifen aufgelöst und so den Weg für ein mit Fachleuten besetztes Gremium zur Verwaltung des Palästinensergebiets freigemacht. Dadurch solle die Übergabe der Verwaltungs- und Regierungsgeschäfte an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) erleichtert werden, erklärte ein Hamas-Vertreter.
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Medien: Vier Tote im Südlibanon durch israelischen Drohnenangriff
Im Süden des Libanon sind Medienberichten zufolge bei einem israelischen Drohnenangriff vier Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich gegen ein Fahrzeug in der Stadt Nabatieh gerichtet, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, es handle sich um den Angriff dieser Art mit den meisten Todesopfern seit mehreren Wochen. Das israelische Militär teilte mit, es prüfe den Bericht.
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Gaza: Hamas gibt Teile der Macht ab
Die islamistische Hamas im Gazastreifen kündigt die Auflösung eines Komitees an, das bislang als De-facto-Regierung die zivile Verwaltung koordiniert hat. Das teilte die Hamas auf einer Pressekonferenz in Gaza mit. Demnach sollen die Aufgaben an eine mit unabhängigen Technokraten besetzte neue Verwaltung übergeben werden. Die Mitarbeiter blieben weiter im Dienst.
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Deutscher Außenminister: Iran soll für Minenräumung zahlen
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine finanzielle Beteiligung des Iran an einer möglichen europäischen Minenräummission in der Straße von Hormus ins Gespräch gebracht. „Der Iran hat rechtswidrig eine internationale Seefahrtsstraße vermint“, sagte Wadephul der Zeitung Handelsblatt am Montag einem Vorabbericht zufolge.
Zwar werde Deutschland bei einer Räumung der Fahrrinne durch europäische Staaten vorerst keine Gebühren verlangen. Im Grunde sei dies jedoch gerechtfertigt, erklärte der Minister weiter. Der Iran müsse dafür aufkommen, da ein vom dortigen Regime angerichteter Schaden beseitigt werde. Eine Entscheidung über eine Beteiligung der Bundeswehr an dem Einsatz solle noch im Sommer fallen.
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Luftraum gesperrt
Aus Sicherheitsgründen sperrte der Iran für heute, Montag, den Luftraum über Teheran. Auch für Dienstag und bis zu Khameneis Beerdigung am Donnerstag wurden zeitweise und örtlich begrenzte Einschränkungen beim Flugverkehr verkündet. Das ehemalige Staatsoberhaupt soll in seiner Heimatstadt Mashhad im Nordosten des Landes beigesetzt werden. Davor sind Zeremonien in der Pilgerstadt Qom und im Nachbarland Irak geplant.
Für Khameneis Anhänger und die iranische Führung ist die Staatstrauer zugleich Abschied und Demonstration politischer Geschlossenheit. Für die Staatsspitze bietet die Großveranstaltung die Gelegenheit, rund um den Krieg und Anti-Regime-Proteste zu Jahresanfang Einheit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Seit Wochen betont die Regierung, den Krieg gegen die militärisch überlegenen USA und Israel überstanden zu haben.
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Trauerfeiern für Khamenei: Kondukt mit Leichnam führt durch Teheran
Vor der Beerdigung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei wird dessen Leichnam in einer Prozession durch Teheran geführt. Der Trauerzug begann im Osten der Hauptstadt und führt über die zentrale Hauptverkehrsachse bis zum Azadi-Turm im Westen, wie das Regime mitteilte. Der Kondukt könnte bis zu zwölf Stunden dauern, sagte ein mit der Planung beauftragter General, Hassan Hassanzadeh, im staatlichen Fernsehen.
Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden.
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Iran: Seehandel mit Katar wieder aufgenommen
Der Iran hat den Seehandel mit dem Golfemirat Katar nach eigenen Angaben wieder aufgenommen. Der iranische Handelsattaché in Doha, Abbas Abdolkhani, sagte gegenüber staatlichen Medien, der Schiffsverkehr zwischen dem iranischen Hafen Dayyer und dem katarischen Hafen Al-Ruwais sei wieder angelaufen. Vorausgegangen sei eine Abstimmung zwischen der iranischen Botschaft in Doha und den katarischen Behörden.
Im Zuge des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Straße von Hormus war der Schiffsverkehr in dem Gebiet stark eingeschränkt worden. Auf Angriffe der USA reagierte der Iran auch mit dem Beschuss von US-Alliierten in der Region. Zuletzt gab es Zeichen der Entspannung.
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Schiff vor Jemens Küste meldet bewaffneten Angriff
Ein Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am Sonntag mit. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Hafenstadt Hodaidah im Jemen ereignet. "Bewaffnete Angreifer" hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff.
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Israel meldete tödlichen Angriff auf Kämpfer im Süden des Libanon
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen bewaffneten Kämpfer im Süden des Libanon getötet. Israelische Soldaten hätten einen "bewaffneten Terroristen" innerhalb der von Israel errichteten "Sicherheitszone" in der Gegend um Madschdal Sun identifiziert und erschossen, teilte das Militär am Samstag mit. Die sogenannte Sicherheitszone reicht bis zu zehn Kilometer in libanesisches Territorium hinein.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, ein israelischer Hubschrauber habe fünf Raketen auf die Ortschaft Madschdal Sun abgefeuert. Angaben über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor. Bei einem israelischen Angriff auf das Dorf Mansuri wurde laut NNA ein Mensch verletzt. Die Nachrichtenagentur berichtete zudem über israelischen Artilleriebeschuss in weiteren Orten im Südlibanon.
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Trump: Netanyahu "weiß, wer der Boss ist"
US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht zufolge eine klare Vorstellung von seiner Beziehung zum israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu. "Wir verstehen uns sehr gut. (Netanyahu) weiß, wer der Boss ist", sagte Trump am Samstag dem Nachrichtenportal "Axios". Er werde den israelischen Ministerpräsidenten womöglich schon nächste Woche im Weißen Haus empfangen, fügte er hinzu.
Ein israelischer Regierungsvertreter sagte "Axios" hingegen, ein Besuch in der übernächsten Woche sei wahrscheinlicher, da Trump kommende Woche zum NATO-Gipfel nach Ankara reise.
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Beginn der Trauerfeiern für Khamenei im Iran
Tausende Menschen, einige mit Tränen in den Augen, sind am Samstag zum Moschee-Komplex der Großen Mosalla von Teheran geströmt, um dem langjährigen Machthaber die letzte Ehre zu erweisen. Nach dem von den USA und Israel begonnenen Krieg soll die Trauerfeier auch eine Machtdemonstration sein.
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Trauerfeier für Khamenei gestartet
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben die öffentlichen Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei begonnen. Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten den Sarg des Religionsführers aufgebahrt in der Großmoschee Mosalla. Zahlreiche Anhänger strömten am frühen Samstag bereits seit der Dämmerung zum Veranstaltungsort.
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Vor Trauerfeierlichkeiten: Iran erneuert Drohung
Irans Streitkräfte haben vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei ihre Feinde erneut vor Angriffen gewarnt. „Jede Fehlkalkulation wird mit einer entschlossenen und noch härteren Antwort als je zuvor beantwortet werden. Einer Antwort, die für immer in ihrer Geschichte der Schande verzeichnet bleiben wird“, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, die iranische Medien verbreiteten.
Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag und dauern bis Montag an. Khameneis Leichnam soll dann in die Pilgerstadt Ghom und in den Irak gebracht werden, ehe er am kommenden Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beerdigt wird.
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Ausländische Gäste zu Trauerfeier angekommen
Der Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte am Freitag unter anderem, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Es werden mehrere Millionen Menschen aus dem Iran und Nachbarländern erwartet.
Vertreter europäischer Staaten sind nach Angaben von Außenministeriumssprecher Esmail Bakaei nicht eingeladen, weil sie laut Bakaei im Iran-Krieg "auf der falschen Seite der Geschichte" standen.
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