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Kultur
05/15/2020

Kultur: Ab 29. Mai bis zu 100 Besucher möglich, Kinos ab 1. Juli offen

Kogler und Anschober: Ab 1. Juli Veranstaltungen bis zu 250 Besucher, ab 1. August unter Auflagen bis zu 1000 Besucher.

von Georg Leyrer

Nachdem die Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek ihren Rücktritt bekanntgegeben hatte, sollen nun von vielen Kulturschaffenden sehnlichst erwartete weitere Schritte in Sachen Kulturöffnung bekanntgegeben werden. In einer Pressekonferenz von Vizekanzler (und eigentlich Kulturminister) Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) hieß es, dass man mit den Aufsperrplänen "schneller vorankommen könnte", weil die Maßnahmen so erfolgreich waren. Es gebe einen gemeinsam mit dem Koalitionspartner abgestimmten Plan.

Der weitere Zeitplan

  • Ab 29. Mai sind Indoor und Outdoor Veranstaltungen für bis zu 100 Personen möglich, wenn Sicherheitsabstände und Ähnliches eingehalten werden. Es gehe dabei um gesetzte Veranstaltungen.
  • Ab 1. Juli bis 250 Personen und Öffnung der Kinos.
  • Ab 1. August bis zu 500 Personen. Bis 1000 Menschen brauche es ein besonderes Präventionskonzept.

Man wolle auch Planungen für die Zeit ab September möglich machen, sagte Anschober.

Zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen meinte er, dass sich jeder Veranstalter überlegen müsse, "wie passe ich da hinein". Zu den Bundestheatern sagte Kogler: "Es sollten für alle die gleichen Regeln gelten. Dadurch, dass das sehr große Häuser sind, stellen sich die Fragen in der Tat anders. Wir werden den Kontakt wieder suchen. Für die großen Häuser wird eher die Frage September, Oktober, November, Dezember relevant werden. Wir bemühen uns hier wirklich. Letztendlich sind das freie Entscheidungen dort. Die Häuser sind hervorragend gemanagt. Ab September ist, so hoffen wir, noch viel mehr möglich. Wenn wir eine Kulturnation sein wollen, so müssen wir wie in der Wirtschaft everything it takes auch umsetzen, dass hier in Zukunft auf gleichem Niveau gearbeitet werden kann."

Über dieses Konzept will man mit den Kulturschaffenden in Dialog treten. Es sei ein "Rahmen" und man freue sich auf Input und den Dialog mit den Kulturschaffenden, sagt Kogler. Der Stufenplan sehe immer größere Besucherzahlen vor, die im Laufe der Monate zugelassen werden können. Kogler verwies auch auf Eigenverantwortichkeit der Institutionen. Bei vorliegenden Gesundheitskonzepten könne man etwa "noch mehr zulassen". Es ist ein "sehr offensives" Paket, sagte Anschober,

Anschober: Coronakrise "bestimmt unser Handeln"

Auf globaler Ebene sei "keine Trendumkehr" absehbar, betonte Anschober. Es gebe 302.000 Todesfälle. Die Coronakrise bestimme auch "unser Handeln" in der Kultur, betont der Gesundheitsminister. In Österreich werde die Situation schrittweise besser. Dass man am Samstag erstmals wieder unter tausend aktiv Erkrankte haben werde, sei für ihn ein "besonderer Feiertag". Die bisherigen größeren Öffnungsschritte wirken sich bisher nicht negativ aus. "Das ist super."Der nächste Schritt werde am 29. Mai gesetzt - mit dem Öffnen der Hotels, Lösungen für Freibäder und dem nächsten Schritt Kultur. Es soll ein verantwortungsvolles und mutiges Konzept geben.

Im Veranstaltungsbereich gehe es um Sitzplätze, Mindestabstand und "individuelle Risikoanalyse" anhand einer Checkliste auf der Ministeriumshomepage. "Jede Veranstaltung wird eine Art Coronabeauftragten haben".

Weiters werde es Konzepte für Proben, Dreharbeiten, Verhalten beim Auftreten von Symptomen, Reinigung und so weiter geben.

Die Verordnung für die Lockerung am 29. Mai soll es einige Tage davor geben.

Wo es schwierig bleibt

Besonders schwierig sei es im Bereich der Nachtgastronomie, sagt Anschober. Eine "Disco im klassischen Sinne" werde in den nächsten Monaten "ganz, ganz schwierig werden." Auch Konzerte mit 10.000 Menschen werden "länger nicht möglich sein".

"Hoffnung geben, dass bald wieder etwas stattfinden kann"

    Es sei u.a. wegen der Pubikumszahl in der Kultur "eine Spur schwieriger" als in anderen Lebensbereichen, sagte Kogler. Er will "Hoffnung geben, dass bald wieder etwas stattfinden kann". Die vielen Kunstschaffenden sollen "schneller als erwartet" eine Möglichkeit bekommen, ihrer Arbeit nachzugehen und daraus "Einkommensmöglichkeiten" erhalten. Man müsse "schrittweise" öffnen, um reagieren zu können. "Wir können nicht alles auf einmal. Dort, wo viele Zuschauer auf engem Raum zusammenkommen, ist die Herausforderung am größten. Wir können, mehr ermöglichen als wir vor kurzem zu hoffen gewagt haben."

    Bei "allem Verständnis für das Bedürfnis nach Planungssicherheit" müsse man laufend nachschärfen.

    Anfang nächster Woche soll Lunaceks Nachfolgerin präsentiert werden, sagt Kogler. "Es gebührt Ulrike Lunacek Dank für vieles", so Kogler über den Rücktritt von Lunacek. "Es waren schwierige Zeiten. Manchmal kommt man nicht so weit, wie man selber möchte." Kogler lobte die "Pärsentation anlässlich ihres Rücktritts."

    LIVE: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

    • vor 3 min

      Auch Bücher müssen in Quarantäne

      Nicht nur potenziell coronainfizierte Menschen müssen sich zum Schutz für die Allgemeinheit in Quarantäne begeben - auch die Bücher der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB): Die Kulturinstitution öffnet am Dienstag (2. Juni) wieder ihre Lesesäle für die allgemeine Benutzung. Die dann entlehnten Werke müssen danach zur Virenprävention in Quarantäne.

      Der Vorteil bei den Medien: Diese müsse nicht wie humane potenzielle Virenträger 14 Tage, sondern lediglich 24 Stunden in einem eigenen, geschlossenen Raum ausharren. Damit erspart man den Exemplaren die chemische Behandlung. "Zeit ist für Papiere oder Einbände ein hervorragendes Desinfektionsmittel", so die ÖNB am Freitag in einer Aussendung.

    • vor 3 min

      EU-Hilfsprogramm für Unternehmen soll im Herbst an den Start gehen

      Die Europäische Union will in einigen Monaten erste Gelder aus ihrem neuen Corona-Hilfsprogramm für Unternehmen auszahlen. "Unsere beste Schätzung ist, dass die europäischen Unternehmen heuer 720 Milliarden Euro benötigen, um verlorenes Eigenkapital zu ersetzen", sagte EU-Vizepräsidentin und Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Freitag in Brüssel.

      Die Mitgliedsstaaten hätten zwar massive Liquiditätshilfen für Unternehmen aufgelegt. "Das wird jedoch nicht genug sein." Mit dem sogenannten "Solvency Support Instrument" will die EU mit Hilfe von privaten Investoren insgesamt 300 Milliarden Euro für Unternehmen mobilisieren. Dafür stellt die EU 31 Milliarden Euro etwa für Garantien zur Verfügung, den Rest sollen private Investoren beisteuern. Das Programm ist Teil der am Mittwoch von der EU-Kommission vorgestellten Maßnahmen im Kampf gegen die Coronakrise.

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      Porsche Salzburg beendet Kurzarbeit für 6.400 Mitarbeiter

      Der VW-Importeur und -Händler Prosche Holding Salzburg beendet die Kurzarbeit, 6.400 Mitarbeiter sind mit Anfang Juni wieder voll im Dienst. Die Kurzarbeit im Zuge der Coronavirus-Pandemie wurde am 1. März eingeführt. Wirtschaftlich sei der jetzige Schritt noch nicht gerechtfertigt, schränkte Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung, heute ein.

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      Kollektiv von Spitzenköchen kämpft um Rettung der Gastronomie

      In der Gastronomie wird befürchtet, dass in den nächsten Monaten 30 Prozent aller Betriebe schließen müssen.

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      Steiermark erstmals seit März ohne Corona-Intensivpatient

      Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) hat am Freitag zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie keinen Covid-19-Intensivpatienten mehr zu behandeln. Die Zahl der stationär behandelten Erkrankten sank auf nur noch sechs. Es wurden insgesamt 453 Frauen und Männer mit Coronavirus betreut. Die KAGes appellierte, weiterhin mit Symptomen zuerst 1450 zu wählen.

      Zuletzt seien wieder vermehrt Corona-Verdachtsfälle direkt mit ihren eindeutigen Symptomen in die Spitäler gekommen. Die KAGes mahnte eindringlich, vorher das Gesundheitstelefon 1450 anzurufen. Ein Erfolgsfaktor der stark sinkenden Infektionszahlen sei, dass Krankenhäuser nicht zu "Superspreadern" wurden. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

    • vor 42 min

      Mehr als eine Million Beschäftigte sind "systemrelevant"

      Wer hat in der Corona-Krise das Land am Laufen gehalten? Die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, im Lebensmittelhandel, bei Lieferdiensten, aber auch im Bildungsbereich und bei der Exekutive. Insgesamt sind das 1,03 Millionen Arbeitnehmer in elf Berufsgruppen, geht aus einer Sonderauswertung des Arbeitsklimaindex durch das Sora-Institut im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) hervor. Allein in den drei Bereichen Einzelhandel, Reinigung und Lehrerin/Lehrer umfasst mehr als die Hälfte der Beschäftigten.

    • vor 1 h

      Jeder vierte deutsche Selbstständige rechnet mit aus in der Krise

      Die Coronakrise trifft deutsche Einpersonenunternehmen (EPU) einer Studie zufolge besonders hart. Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Freitag veröffentlichte.

      Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben.

      Mehr als die Hälfte der Selbstständigen, die ohne sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigte arbeiten, hat der Umfrage zufolge Soforthilfe von Bund oder Land beantragt, die auf drei Monate angelegt ist. Allerdings erwarten 35 Prozent, dass die Phase der deutlich niedrigeren Umsätze länger als sechs Monate anhalten wird.

    • vor 1 h

      Deutschland: Jedes vierte EPU rechnet mit Aus

      Die Coronakrise trifft deutsche Einpersonenunternehmen (EPU) einer Studie zufolge besonders hart. 

      Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Freitag veröffentlichte.

      Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben.

      "Am härtesten von der Krise getroffen sind konsumnahe Branchen wie Gastronomie und Beherbergung, Events und Veranstaltungen, Touristik und Sport sowie Wellness, Friseure und Kosmetik", erläuterte ZEW-Expertin Irene Bertschek. "Etwa neun von zehn Soloselbstständigen müssen hier Umsatzeinbußen verkraften, die über 75 Prozent liegen."

    • vor 1 h

      Russland: Todesfälle erreichen neuen Höchststand

      In Russland sind innerhalb eines Tages so viele Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie seit Beginn der Epidemie.

      232 Todesfälle seien seit Donnerstag gemeldet worden, teilten die Behörden am Freitag in Moskau mit. Zuvor war diese Zahl immer deutlich unter der Marke von 200 gelegen. Damit gibt es im Land insgesamt 4.374 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2.

      Das ist vergleichsweise wenig. In den USA sind es mehr als 101.000 Todesopfer. In Russland gab es vielfach Medienberichte über angeblich geschönte Statistiken. Die Behörden weisen das vehement zurück.

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      Fußball: Polnische Ligaspiele ab 19. Juni wieder mit(!) Zuschauern

      Spiele der höchsten polnischen Fußball-Liga können ab 19. Juni mit Fans im Stadion über die Bühne gehen. Allerdings dürfen die Stadien-Kapazitäten nur zu 25 Prozent genützt werden. Das gab der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitag bekannt.

    • vor 1 h

      Massenhaft Postkarten aus Friaul für Kanzler Kurz

      Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) könnte bald ziemlich viele Postkarten aus der italienischen Region Friaul Julisch Venetien erhalten. Darauf wird er von Tourismusunternehmern eingeladen, Italien zu besuchen, um persönlich festzustellen, dass ein Urlaub in Kärntens Nachbarregion sicher sei. 

    • vor 2 h

      Preise steigen kaum: Nur 0,1 Prozent Inflation in der Eurozone

      Die Preise in der Eurozone sind im Mai fast gar nicht mehr gestiegen. Das Statistikamt Eurostat teilte am Freitag mit, die jährliche Inflation liege nach vorläufigen Erkenntnissen bei 0,1 Prozent. 

      Ökonomen hatten genau damit gerechnet. Im April waren es noch 0,3 Prozent. Fallende Preise gelten als gefährlich, weil Unternehmen dann kaum noch investieren und sich Konsumenten zurückhalten.

      Für Österreich liegt von Eurostat noch keine Schätzung der Jahresinflationsrate für Mai vor. Im April war sie auf 1,5 Prozent gesunken (nach 1,6 Prozent im März).

    • vor 2 h

      Badespaß beginnt

      Nach gut zweieinhalbmonatiger Schließung, beginnt in den städtischen Freibändern heute die Badesaison - auch wenn das Wetter nicht besonders einladend ist.

      Welche Vorschriften und Schutzmaßnahmen gelten und was Besucher beachten müssen, hat die Stadt Wien in einem kurzen Video zusammengefasst:
       

    • vor 2 h

      Pariser Flughafen Orly soll Ende Juni wieder öffnen

      Der Pariser Flughafen Orly will am 26. Juni wieder schrittweise öffnen - zunächst wird Terminal 3 in Betrieb genommen. "Sobald die kommerziellen Flüge wieder aufgenommen werden, wird Orly 3 auch mit Wärmekameras ausgestattet, so dass die Passagiere nach ihrer Ankunft in Paris von der Temperaturmessung profitieren können", hieß es.

      Von Orly fliegen in der Regel auch zahlreiche Flieger in Urlaubsregionen am Mittelmeer.

    • vor 2 h

      Zwei Neuinfektionen in Niederösterreich

      In Niederösterreich hat es binnen 24 Stunden mit Stand Freitag, 8.00 Uhr, zwei neue bestätigte Coronavirus-Infektionen gegeben. Die Gesamtzahl von 2.862 Fällen veränderte sich jedoch aufgrund von Korrekturen bei der Zuordnung im Vergleich zum Vortag nicht. Laut Angaben des Landessanitätsstabes galten 2.654 Personen als genesen, das waren sieben mehr als am Donnerstag.

      Es wurden bisher insgesamt 66.422 Testungen vorgenommen, die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen blieb mit 100 unverändert.

    • vor 2 h

      Republikaner in Pennsylvania hielten Corona-Infektion geheim

      Abgeordnete der US-Demokraten im Regionalparlament von Pennsylvania haben mehrere Republikaner zum Rücktritt aufgefordert, weil diese einen Coronavirus-Fall in ihren Reihen verschwiegen hatten. "Sie haben sich gegenseitig gewarnt, aber uns nicht", sagte der sichtbar wütende demokratische Abgeordnete Brian Sims am Mittwochabend.

      Der republikanische Abgeordnete Andrew Lewis habe sich eine Woche lang geweigert, einen positiven Coronavirus-Test öffentlich zu machen. Lewis teilte mit, er sei am 20. Mai positiv getestet worden und habe sich umgehend in Quarantäne begeben. Weil er bis zum 14. Mai noch an Parlamentssitzungen in dem US-Staat teilgenommen hatte, riet seine Parteiführung drei republikanischen Abgeordneten zur freiwilligen Isolation. Die Demokraten wurden nicht informiert, obwohl diese in mehreren Sitzungen Kontakt zu den Abgeordneten hatten.

    • vor 2 h

      Tausende Kreuzfahrt-Mitarbeiter stecken noch fest

      Tausende Besatzungsmitglieder von Kreuzfahrtschiffen stecken in der Coronakrise weiter auf See fest. Satellitenbilder von den Bahamas, die für Aufsehen sorgten, zeigen eine absurd anmutende Ansammlung von Kreuzfahrtschiffen auf engem Raum. Schätzungen zufolge könnten weltweit annähernd 100.000 Mitarbeiter betroffen sein. 

      Langsam werden nun Lösungen für sie gefunden, auch wegen örtlicher Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen.

    • vor 3 h

      Italiens Wirtschaft steckt tief in der Krise

      Die Wirtschaft ist im ersten Quartal noch deutlicher eingebrochen als befürchtet.

    • vor 3 h

      Japanische Kunstflugstaffel bedankte sich bei Ärzten

      Mit einer Showeinlage über Tokio hat sich die Kunstflugstaffel der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte beim medizinischen Personal für seinen Einsatz gegen die Corona-Pandemie bedankt.

      Die "Blue Impulse" genannte Staffel fegte am Freitag hoch über den Dächern der Hauptstadt hinweg und hinterließ lange weiße Kondensstreifen.

    • vor 3 h

      Corona-Mitarbeitertests im Tourismusbereich starten

      Die regelmäßigen und präventiven Corona-Mitarbeitertestungen im heimischen Tourismusbereich haben am Freitag ihren Lauf genommen. Den Anfang machte die Wachau, eine von fünf Pilotregionen. Bis Juli werden österreichweit 65.000 Untersuchungen pro Woche angepeilt, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei der Startveranstaltung in Weissenkirchen i. d. Wachau (Bezirk Krems) mit.

      "Im Vollausbau werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Gästekontakt einmal wöchentlich getestet werden können", blickte Köstinger voraus. Mit der Umsetzung der Untersuchungen werde Touristen die "größtmögliche Sicherheit" gegeben. "Die Wachau wird die erste Urlaubsdestination der Welt sein, die Mitarbeiter ihrer Tourismusbetriebe regelmäßig und flächendeckend präventiv testet", betonte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die auch ankündigte, dass die Testphase bis zum 8. Juni ausgerollt sein wird.