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Chronik Österreich
01/30/2021

1.478 Neuinfektionen in Österreich

Das Infektionsgeschehen in Österreich liegt laut Corona-Ampel-Kommission nach wie vor auf "einem sehr hohen Niveau".

von Peter Temel

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich bleibt klar im vierstelligen Bereich: 1.478 Neuinfektionen wurden von Freitag auf Samstag österreichweit gemeldet.

Bisher gab es in Österreich 413.208 positive Testergebnisse.  Mit heutigem Stand (30. Jänner 2021, 09:30 Uhr) sind österreichweit 7.703 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 391.076 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.682 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 296 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

Ampel-Kommission: "Sehr hohes Niveau"

Das Infektionsgeschehen in Österreich liegt nach wie vor auf "einem sehr hohen Niveau". Das hat die Corona-Ampel-Kommission in ihrem jüngsten Kurzbericht konstatiert. Deshalb wird empfohlen, dass die "gesetzten präventiven Maßnahmen zur Kontaktreduktion" fortgesetzt werden sollen. Insbesondere die neuen Virusmutationen bleiben ein hoher Unsicherheitsfaktor. Die Kommission betonte jedoch, dass auf die erforderliche Akzeptanz der Bevölkerung Rücksicht genommen werden muss.

Denn nur so können weiterhin notwendige Rückgänge des Ansteckungen erreicht werden. Am Montag will die Regierung über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns oder allfällige Lockerungen ab dem 8. Februar entscheiden.

Neuinfektionen pro Bundesland

  • Burgenland: 10
  • Kärnten: 88
  • Niederösterreich: 317
  • Oberösterreich: 238
  • Salzburg: 168
  • Steiermark: 259
  • Tirol: 94
  • Vorarlberg: 63
  • Wien: 241

Aktuelle Entwicklungen

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Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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