© KURIER

Chronik Österreich
01/29/2021

1.500 Neuinfektionen in Österreich

14596 aktive Fälle. Aktuelle Zahlen zum Pandemiegeschehen in Österreich im Überblick.

von Karl Oberascher

"Es bewegt sich etwas in die richtige Richtung", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober gestern. Die Frage ist nur: Bewegt sich's auch schnell genug? 

Bis zum 8. Februar sollte eine 7-Tages-Inzidenz von rund 50 erreicht sein. Nur so wird aus dem angekündigten Lockdown-Ende auch ein tatsächliches, betonte die Bundesregierung zuletzt immer wieder. Aktuell liegt Österreich bei einer 7-Tages-Inzidenz von rund 110 - Tendenz sinkend, aber eben nur leicht. Vor einer Woche lag der Wert auch schon bei 120. 

Aktuelle Zahlen: Von Donnerstag auf Freitag wurden exakt 1.500 neue Infektionen registriert. Dazu kamen 51 neue Todesfälle. Aktuell gibt es 14596 aktive Fälle.

Bisher gab es in Österreich 411.730 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand sind österreichweit 7.658 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 389.476 sind wieder genesen.

Derzeit befinden sich 1.747 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 298 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Neuinfektionen pro Bundesland

  • Burgenland: 21
  • Kärnten: 144
  • Niederösterreich: 233
  • Oberösterreich: 258
  • Salzburg: 131
  • Steiermark: 242
  • Tirol: 95
  • Vorarlberg: 61
  • Wien: 315

Aktuelle Entwicklungen

  • Teststrategie in Ö: Nur 60 % aller Infektionen entdeckt (mehr dazu)
  • Novavax: Neuer Impfstoff mit guter Wirksamkeit (mehr dazu)
  • AstraZeneca Lieferprobleme: EU erwägt Notmaßnahmen (mehr dazu)
  • Erstmals Infektionen mit zwei Virus-Typen gleichzeitig (mehr dazu)
  • Schule: Faßmann ordert weitere "Nasenbohrer"-Tests (mehr dazu)
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie: Experten schlagen Alarm (mehr dazu)
  • WHO warnt Europa vor zu frühen Lockerungen (mehr dazu)
  • Studie: Österreich bei Corona-Management nur mittelmäßig (mehr)
  • AGES: Kaum Infektionsrisiko durch Skifahren (mehr dazu)
  • Biontech/Pfizer-Impfstoff schützt weniger vor Südafrika-Mutation (mehr dazu)
  • Wien will sich Impfstoff bei anderen Bundesländern ausborgen (mehr dazu)
  • Deutschland: Kommen Einreiseverbote? (mehr dazu)
  • Griechenland: Infektionen nach Lockdown-Ende stark gestiegen (mehr dazu)
  • Jetzt dürfen auch die Hausärzte impfen (mehr dazu)
  • Wien: 50 Impfwillige wieder nach Hause geschickt (mehr dazu)

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

    eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

    Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

    Jederzeit und überall top-informiert

    Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.