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Chronik Österreich
11/29/2020

Corona: 4.047 Neuinfektionen in Österreich

Erstmals seit 8. November wieder unter 60.000 aktive Fälle.

Mit 4.047 Neuinfektionen, die vom Innen- und Gesundheitsministerium am Sonntag gemeldet wurden, gab es sowohl gegenüber dem Vortag (4.669) als auch gegenüber dem Sonntag der Vorwoche (5.226) einen Rückgang. Da die Zahl der Genesenen mit 6.301 wieder höher als die Zahl der Neuinfizierten ausfiel, sank jene der aktuell Infizierten auf 59.605 (minus 2.341).

Zudem wurden am Sonntag 87 Tote gemeldet, was deren Zahl auf insgesamt 3.105 ansteigen ließ. Bisher gab es in Österreich 279.708 positive Corona-Testergebnisse. Nahezu unverändert gegenüber dem Vortag waren die Spitalszahlen: In Österreichs Krankenhäusern wurden 4.251 (minus 28) Menschen behandelt, davon befanden sich 691 (plus 3) auf Intensivstationen.

Ein Blick in die Bundesländer

Bei den Neuinfektionen lag diesmal Niederösterreich mit 762 gemeldeten Fällen vorne, gefolgt von der Steiermark mit 692 und Oberösterreich mit 647. Dahinter kommen Wien (621), Kärnten (446), Salzburg (346), Tirol (293), das Burgenland (124) sowie Vorarlberg (116).

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Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene. Klicken Sie auf den Pfeil, um den Verlauf des Infektionsgeschehens seit Ende Februar verfolgen zu können. 

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    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eine "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

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    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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