© APA/NEUMAYR/BREUER

Chronik Österreich
07/18/2021

Unwetter in Österreich: Entspannung im Westen, aber Pegel der Donau steigen

Hallein in Salzburg von Hochwasser schwer getroffen. Alarmstufe für Donau bei Krems. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Christian Willim, Marie North, Michael Pekovics, Michael Andrusio

Gewitter und starker Regen in kurzer Zeit haben am Samstag und in der Nacht auf Sonntag auch in Österreich für schwere Verwüstungen gesorgt. Besonders betroffen war gestern Hallein. In der Salzburger Bezirkshauptstadt wurde am späten Abend Katastrophenalarm ausgerufen, weil der Kothbach über die Ufer getreten war und eine Spur der Verwüstung durch die Altstadt zog. Auch in Mittersill im Pinzgau sowie in Kufstein in Tirol wurde Zivilschutzalarm ausgelöst - in Kufstein und in Hallein wurde der Alarm wieder aufgehoben. 

Besonders für die Bundesländer Salzburg, Oberösterreich und Tirol kann für die betroffenen Regionen noch keine Entwarnung gegeben werden. Es werden weitere starke Regenfälle erwartet. Eine Beruhigung der Lage wird erst in der Nacht erwartet (mehr dazu hier).

  • Unwetter und Hochwasser: Beruhigung der Lage erst in der Nacht (mehr)
  • Hunderte Feuerwehreinsätze in Niederösterreich (mehr)
  • Bilder der Verwüstung in den betroffenen Gebieten (mehr)
  • Nach der Sturzflut in Hallein: "Die Situation war dramatisch" (mehr)
    • Hallein überschwemmt: Zivilschutzalarm bleibt aufrecht (mehr)
  • Hochwasser in Mittersill: "Wir sind schon am Maximum" (mehr)
  • Oberösterreich schützt sich vor Hochwasser am Inn und in Steyr (mehr)
  • Starkregen forderte Tirols Einsatzkräfte in der Nacht (mehr)
  • Bei Unwettern: U-Bahn-Stationen und Kultdisco U4 überflutet (mehr)
  • Unwetter in Österreich: Bilder der Verwüstung (mehr)
  • Videos zeigen Ausmaß der Zerstörung in Hallein (mehr)
  • Kurz und Kogler sagen Hilfe aus Katastrophenfonds zu (mehr)
  • Große Überschwemmungen in Österreich seit 1990 (mehr)

Unwetter in Österreich

  • 07/18/2021, 11:04 PM

    Ende der Unwetter

    Die Unwetterzentrale (uwz.at) meldet das Ende der Unwetter über Österreich, Regenschauer dürfte es nur noch im Burgenland und entlang der Nordalpen geben.

    Der Einfluss des Höhentiefs über dem Balken lässt nach. Am Montag strömen trockenere Luftmassen in den Alpenraum und das Wetter sollte sich wieder beruhigen.

  • 07/18/2021, 10:26 PM

    Donau: Noch keine Entwarnung in Krems

    Noch keine Entspannung gibt es in Krems, wie die örtliche Feuerwehr berichtet. Im Hinblick auf den Pegel der Donau kann vorerst keine Entwarnung gegeben werden, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer: "Noch ist der Pegel im Steigen. Die Feuerwehren entlang der Donau haben bereits vorgesorgt bzw. treffen im Moment die notwendigen Maßnahmen. Mit einer Entspannung der Lage ist frühestens am Montag zu rechnen." Die Donau führt derzeit ein zwei- bis fünfjährliches Hochwasser.

    Besonders betroffen sind die Ortschaften Eggendorf, Furth bei Göttweig, Höbenbach, Hörfarth, Meidling im Tal, Paudorf und Steinaweg. Im Einsatz sind fast 800 Feuerwehrleute aus 60 Feuerwehren, darunter sind drei Katastrophenhilfsdienst-Züge aus Gföhl, Langenlois und dem Bezirk Tulln

    Auch Feuerwehrtaucher der Tauchgruppe Nord sind an Ort und Stelle. Sie haben unter anderem bei Furth einen Container gesichert, der von den Wassermasser der Fladnitz mitgerissen worden war. Dadurch konnte verhindert werden, dass der Container weiter abgetrieben wird und eine der nachfolgenden Brücken beschädigt. Bei Steinaweg haben sie fünf Pferde gerettet, die in ihrer Koppel eingeschlossen waren.

    Gegen 13.30 Uhr war in der Region ein schweres Gewitter niedergegangen. Innerhalb von zwei Stunden hat es an die 150 Liter pro Quadratmeter geregnet. Die Folge waren reißende Bäche, die sich aufgrund der Wassermassen gebildet haben und durch die Straßen der betroffenen Ortschaften gerauscht sind. Bewohnerinnen und Bewohner waren in ihren Häusern eingeschlossen, selbst die Feuerwehr in Höbenbach ist festgesessen und konnte nicht ausrücken.

    Nach wie vor sind die Freiwilligen Helferinnen und Helfer damit beschäftigt, Keller auszupumpen und Straßen von Muren zu befreien. Im Einsatz sind auch sechs Großpumpen aus Krems, Tulln und St. Pölten, die pro Stunde jeweils 200.000 Liter Wasser fördern können. Auch Feuerwehrzillen wurden ins Krisengebiet gebracht und stehen im Einsatz.

  • 07/18/2021, 10:08 PM

    Wien: Feuerwehr gibt "vorsichtige Entwarnung"

    1.500 Einsätze hat die Wiener Feuerwehr in den vergangenen Stunden abgearbeitet, langsam beruhigt sich die Situation aber.

    Laut einem Sprecher ist man derzeit dabei, noch einige Einsätze abzuarbeiten, aber: "Es kommen keine neuen mehr herein", heißt es im Gespräch mit dem KURIER.

    Die Lageeinschätzung derzeit: "Vorsichtige Entwarnung."

  • 07/18/2021, 09:59 PM

    Salzburg: Entspannung bis morgen früh

    Das Land Salzburg hat seine Einschätzung zur Hochwasserlage veröffentlicht und geht von sinkenden Pegelständen aus. Diese sind in mehreren Abschnitten bereits deutlich gefallen und liegen im Bereich der Warngrenzen.

    In den nächsten Stunden werden nur mehr geringfügige schauerartige Niederschläge im Saalachtal und im Einzugsgebiet der Lammer erwartet. In der kommenden Nacht ist laut ZAMG Prognose mit
    einer deutlichen Wetterberuhigung zu rechnen.

    Die Wasserführung der Salzach und ihrer Zubringer ist im Oberlauf (Wald bis Uttendorf) rückläufig, ein Trend zu langsam sinkenden Pegelständen ist klar erkennbar. Im Bereich Bruck/ Zell am See ist
    noch längere Zeit mit gleichbleibendem Niveau zu rechnen, ein deutlicher Rückgang wird erst in den Nachtstunden erwartet.

    Mit einer Entspannung der Hochwassersituation ist, basierend auf den derzeitigen Niederschlagsprognosen, aber erst im Laufe der Nacht bzw. morgen früh zu rechnen.

  • 07/18/2021, 08:27 PM

    Unwetter im Nordburgenland

    Aktuell gibt es im Raum Nordburgenland schwere Unwetter, im Bezirk Neusiedl am See waren gegen 20.30 Uhr zehn Feuerwehren im Einsatz.

    Punktuell kaum es auch im Mittelburgenland zu Einsätzen, diese hielten sich aber im Vergleich zu den anderen Regionen in Grenzen.

  • 07/18/2021, 07:45 PM

    Bundesheer weiter im Einsatz

    In Hallein ist weiterhin ein Halbzug der Salzburger Pionieredes Bundesheers im Einsatz. Eine schwere Pionier-Maschine arbeitet im Raum Matzleinsdorf und beseitigt eine Verklausung, in Neumarkjt und Aggsbach-Dorf (Niederösterreich) wird derzeit die Lage sondiert, das meldet Bundesheer-Sprecher Michael Bauer.

  • 07/18/2021, 07:02 PM

    Melk beginnt mit nächster Phase des Hochwasseralarmplans

    Die Einsatzorganisationen in Melk sind seit vielen Stunden mit der Bewältigung der Wassermassen beschäftigt. Nach der Phase 0 des Hochwasseralarmplans (Sperre der Kolomaniau, der Kolomanibrücke und der Hubbrücke) wurde nun die nächste Phase eingeleitet.

    Bei der letzten Lagebesprechung des Einsatzstabes der Stadtgemeinde Melk und den Einsatzorganisationen wurde entschieden, dass nun die Phase 1 des Hochwasseralarmplans ausgerufen wird. In diesem Fall werden alle offenen Stellen in der Hochwasserschutzmauer bei der Nibelungenlände geschlossen. Für die Dauer des Aufbaus kommt es zu Umleitungen und Verkehrsbehinderungen.

    Weiters wird der mobile Hochwasserschutz in Winden aufgebaut. Dies hat zur Folge, dass die Landesstraße 5337 zwischen Großpriel und Winden gesperrt wird. Die B1 wird temporär umgeleitet und ist aktuell noch befahrbar.

    Über die nächsten Schritte wird um 20 Uhr entschieden. Bürgermeister Patrick Strobl appelliert an die Bevölkerung, sich von den Einsatzorten fern zu halten: "Um die Arbeiten der Einsatzorganisationen nicht zu behindern."

  • 07/18/2021, 06:50 PM

    Hallein: Zivilschutzalarm ist beendet

    Das Land Salzburg hat bekannt gegeben, dass der Zivilschutzalarm für Hallein beendet ist. Laut einer Aussendung entspannt sich die Hochwasserlage.

    Im Pinzgau und in der Gemeinde Mittersill ist die Lage aber weiter angespannt, der Zivilschutzalarm ist aufrecht. Die Salzach steht weiter über Alarmstufe 2.

  • 07/18/2021, 06:03 PM

    Die Hochwasserlage in Oberösterreich

    Das Land Oberösterreich geht davon aus, dass die Pegelstände der oberösterreichischen Gewässer in den kommenden Stunden weiter ansteigen werden.

    Laut dem aktuellen Hochwasserbericht zur Lage soll der Pegel Schärding/Inn bis in die Abendstunden bei rund 700 Zentimetern liegen.

    Auch an der Donau steigen die Pegelstände weiter an, das Land rechnet mit folgenden Ständen bis Mitternacht: Achleiten 630 Zentimeter, Linz 620 Zentimeter, Matuhausen 630 Zentimeter, Grein 1.050 Zentimeter.

    Der Höchststand beim Pegel Steyr Ortskai/Enns wurde mit 566 Zentimeter erreicht, aber es sind weiterhin stark schwankende Wasserstände zu erwarten.

    Die Niederschlagsprognosen zeigen für die nächsten Tage keine hochwasserrelevanten Niederschläge. Von Montag auf Dienstag ist aber eine erneute kleinere Hochwasserwelle von der bayrischen Donau zu erwarten.

  • 07/18/2021, 06:00 PM

    Zivilschutzalarm in Mittersill

    Das Land Salzburg hat für Mittersill Zivilschutzalarm ausgelöst. Der Grund ist die hochwasserführende Salzach und der stark steigende Pegel im Rückhaltebecken.

    Die Bevölkerung wird aufgefordert, in den Häusern zu bleiben, Tiefgaragen und Keller nicht zu betreten und sich auch von den Dämmen der Fließgewässer fernzuhalten. Den Durchsagen der Einsatzkräfte ist unbedingt Folge zu leisten.

  • 07/18/2021, 05:57 PM

    21.000 Blitze in 3 Stunden

    Der meteorologischer Dienstleister Ubimet meldet insgesamt 21.000 Blitze über Österreich und das in nur drei Stunden (von 14.30 bis 17.30 Uhr).

    Die meisten Blitze waren im Großraum St. Pölten beziehungsweise im Gebiet zwischen St. Pölten und Wien zu sehen, auch in und südlich von Graz wurden zahlreiche Blitze registriert.

  • 07/18/2021, 05:37 PM

    Pegelstände der Donau steigen weiter an

    Während sich im Westen die Lage zumindest stabilisiert, steigt die Anspannung in Osten. Der Pegelstand der Donau steigt laufend an, bei Korneuburg wurde bereits die Hochwasserstufe 1 erreicht, die Durchflussmenge liegt bei über 6.100 Kubikmetern Wasser pro Sekunde.

    Eine aktuelle Übersicht über die Pegelstände der österreichischen Flüsse gibt es auf ehyd.gv.at

  • 07/18/2021, 05:25 PM

    Innenministerium bietet Hubschrauber für vom Hochwasser betroffene Bundesländer an

    Innenminister Karl Nehammer kündigte am Sonntag an, dass Hubschrauber der Flugpolizei für die vom Hochwasser betroffenen Bundesländer bereitgestellt werden. Das Innenministerium und seine Pilotinnen und Piloten würden dort zum Einsatz kommen, wo es die Landeseinsatzstäbe für notwendig erachten, ergänzte der Innenminister.

    Hubschrauber des Innenministeriums können für Transportflüge sowie für Erkundungsflüge eingesetzt werden, im Bedarfsfall können sie auch für die Evakuierung von Menschen verwendet werden.

  • 07/18/2021, 05:23 PM

    Salzach: Pegelstände stabilisieren sich

    Nachdem am Sonntagnachmittag die intensiven Regenschauer in Salzburg nachgelassen haben, haben sich auch die Pegelstände an der Salzach stabilisiert. Wie der hydrografische Landesdienst mitteilte, stieg der Pegel im Oberlauf von Wald bis Bruck nicht mehr weiter und auch zwischen Golling und Oberndorf sank seit Mittag der Wasserstand.

    Die Saalach zeigte ebenfalls von Weißbach bis Siezenheim durchgehend eine rückläufige Tendenz. Doch laut Wetterprognose ist noch immer punktuell vom Wolfgangsee über Hintersee und Abtenau bis nach Lofer mit kräftigen Regenschauern zu rechnen. Erst in der Nacht auf Montag kommt es laut Prognose der ZAMG zu einer Wetterberuhigung.

    Sonntagvormittag hat es in Salzburg noch stark geregnet. Vor allem im Pinzgau und Tennengau gab es zahlreiche Gefahrenstellen. In Hallein, wo die Altstadt überflutet war, blieb der Zivilschutzalarm aufrecht, im Ortsteil Gamp wurden mehrere Häuser und rund 30 Personen aufgrund eines drohenden Hangrutsches evakuiert.

  • 07/18/2021, 04:37 PM

    Alarmstufe an der Donau bei Krems ausgelöst

    Der Pegel der Donau hat am Sonntagnachmittag im Bezirk Krems die Hochwasseralarmstufe erreicht. Am Vormittag betrug der Stand bei der Messstelle Kienstock laut den Wasserstandsnachrichten des Landes Niederösterreich 750 Zentimeter. Bereits am Vormittag war die Warnstufe erreicht worden.

    Trotz der Alarmstufe bestehe derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung an der Donau, teilte die Feuerwehr Krems auf ihrer Internet-Seite mit. Die Alarmierung erfolge plangemäß ab einem gewissen Wasserstand und lege die Schritte fest, die seitens der Behörden und der Feuerwehr gesetzt werden müssen. Dazu zähle etwa der Aufbau eines Hochwasserschutzes und die Sperrung von Treppelwegen.

  • 07/18/2021, 04:23 PM

    Auto einer Wienerin aus Mure im Salzkammergut geborgen

    Die Feuerwehr Traunkirchen (Bezirk Gmunden) hat am Sonntagnachmittag das Auto einer 34-jährigen Frau aus dem Schlamm, den eine Mure hinterlassen hatte, geborgen. Die Frau war auf der Salzkammergutstraße (B145) von Ebensee Richtung Traunkirchen unterwegs und missachtete eine Straßensperre. Laut eigenen Angaben versuchte sie den vermurten Streckenabschnitt mit 50 km/h zu passieren, berichtete die Polizei Oberösterreich. Sie blieb aber stecken.

    In der Nacht auf Sonntag war um 21.20 Uhr eine Mure auf die B145 abgegangen. Seither lag die Straße beim Nordportal des Sonnsteintunnels etwa 30 cm unter einer Schicht aus Schlamm und Geröll. Weil die Gefahr bestand, dass weiteres Gesteinsmaterial nachkommt, wurde die Tunnelkette Traunkirchen für den gesamten Verkehr gesperrt. Mehrere Fahrverbotszeichen sowie Scherengitter auf der Fahrbahn wiesen die Verkehrsteilnehmer darauf hin.

    Doch die 34-Jährige fuhr mit ihrem Gatten und zwei Kleinkindern trotzdem weiter und konnte ihr Auto schließlich nicht mehr aus dem Schlamm befreien. Zwölf Feuerwehrleute zogen den Pkw zurück auf die Fahrbahn. Es wurde niemand verletzt. Wegen der Missachtung der Straßensperre wird Anzeige erstattet.

  • 07/18/2021, 03:54 PM

    Bahnstrecken müssen gesperrt werden

    Die ÖBB melden Sperren auf einzelnen Strecken, zum Beispiel zwischen Ulmerfeld-Hausmening und Waidhofen an der Ybbs oder auch zwischen Furth-Palt und Statzendorf.

    Auf Twitter wird laufend über die aktuellen Entwicklungen informiert.

  • 07/18/2021, 03:47 PM

    Suchaktion nach vermisster Person im Pinzgau

    In Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Pinzgau ist am Sonntagnachmittag eine Person in die Hochwasser führende Saalach gefallen und wurde von dem reißenden Fluss mitgerissen. Die Wasserrettung und die Feuerwehr wurden alarmiert, um nach der vermissten Person zu suchen, informierte der Katastrophenschutzreferent des Pinzgaus Manfred Höger in einer Aussendung des Landes Salzburg.

  • 07/18/2021, 03:46 PM

    Lage in Tirol sollte sich in den nächsten Stunden entspannen

    Nach den starken Regenfällen und dem darauffolgenden Hochwasser in der Stadt Kufstein und zahlreichen Muren in ganz Tirol scheint sich die Lage zu entspannen, wie der Hydrographische Dienst des Landes informiert. Für die nächsten Stunden werden im Tiroler Unterland nur mehr geringe Niederschlagssummen prognostiziert, diese können nochmals zu kurzen Anstiegen der Wasserführung führen. Auf Grund der derzeit rückläufigen Wasserstände ist jedoch nicht von einer erneuten Verschärfung der Hochwassersituation auszugehen. Mit der Wetterberuhigung heute abends kann eine nachhaltige Entspannung der Abflusssituation erwartet werden.

    Wie die Leitstelle Tirol berichtet, fanden seit gestern, Samstag, 18 Uhr, insgesamt 536 Feuerwehreinsätze statt – davon knapp die Hälfte allein in Kufstein. Auch in den Bezirken Kitzbühel und Schwaz waren die Mitglieder der Feuerwehr stark gefordert. Bis zu 100 Einsätze wurden gestern zwischen 21 und 23 Uhr verzeichnet.

  • 07/18/2021, 03:37 PM

    In Ybbs spitzt sich die Lage zu

    Aufgrund der anhaltenden Regenfälle steigt die Ybbs derzeit rasant an. Der Liveticker der Unwetterzentrale uwz.at berichtet, dass in diesem Bereich sogar die Westbahn gesperrt werden könnte.

    Bei der Messstation in Greimpersdorf bei Amstetten ist der Durchflusswert auf 1.000 Kubikmeter pro Sekunde gestiegen, das ist der zweithöchste Wert der Messgeschichte und entspricht an dieser Stelle einem 50-jährigen Hochwasser.

    Verantwortlich dafür, die gewaltigen Regenmengen - hier die Top 5 der vergangenen 3 Stunden (von 12 bis 15 Uhr; Quelle: uwz.at)

    1. Amstetten - 54,2 Liter pro Quadratmeter
    2. Waging am See (Deutschland) - 42 Liter/Quadratmeter
    3. Siegsdorf-Höll (Deutschland) - 37,4 Liter/Quadratmeter
    4. Melk - 34,2 Liter/Quadratmeter
    5. Wachtberg bei Steyr - 27,3 Liter/Quadratmeter

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare