© KURIER / Christa Breineder

Chronik Österreich
12/15/2020

2.628 neue Corona-Infektionen in Österreich

Die Zahl der Corona-Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden stieg erneut auf mehr als 100 Fälle.

von Laura Schrettl

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden gibt es in Österreich 2.628 neue Corona-Infektionen, dies sind etwas mehr als am Vortag (2.588 Fälle). 

Die Ergebnisse der PCR-Tests der Massentestungen am Wochenende kommen erst mit einer gewissen Zeitverzögerung in die Statistik.

Von Montag auf Dienstag gibt es 3.576 neue Genesene. Da die Zahl der neuen Genesenen erneut höher ist, als jene der neuen Infektionen geht damit die Zahl der aktiven Fälle weiter zurück. Aktuell sind 35.281 Menschen infiziert.

Allerdings stieg die Zahl der Corona-Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden mit 118 erneut auf mehr als 100 Fälle. Und hat sich damit im Vergleich zum Wochenende, verdoppelt. Damit sind in Österreich bisher 4.648 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

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Die Zahlen aus den Bundesländern

  • Niederösterreich: 491
  • Oberösterreich: 467
  • Salzburg: 397
  • Wien: 326
  • Kärnten: 301
  • Tirol: 217
  • Vorarlberg: 82
  • Burgenland: 40

Aktuelle Entwicklungen

  • Bilanz zu Massentests: Hat sich der Aufwand gelohnt? (mehr dazu)
  • "Impfung ist also derzeit der einzige Ausweg" (mehr dazu)
  • Wien lässt für Weihnachten drei Teststraßen offen (mehr dazu)
  • Beteiligung am Massentest wird zur Rassismus-Debatte (mehr dazu)
  • Anschober setzt statt hartem Lockdown wie in Deutschland auf Testen (mehr dazu)
  • Massentests in Wien: Favoritner blieben daheim (mehr dazu)
  • Tiroler Modell: Gratis Tests vor Weihnachten (mehr dazu)
  • Massentests: 4.000 Infizierte bei zwei Millionen Tests (mehr dazu)
  • Impfstoffe: Nächstes Präparat auf der Zielgeraden (mehr dazu)
  • Kommt Impfpflicht nächstes Jahr? (mehr dazu)
  • 15-jährige klagt gegen Maskenpflicht in der Schule (mehr dazu)
  • Einkaufen in Bayern: Mehrere Österreicher abgestraft (mehr dazu)
  • Kurz befürchtet dritte Welle (mehr dazu hier)

Hospitalisierungen in Österreich

Derzeit befinden sich 3.524 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 573 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene. Klicken Sie auf den Pfeil, um den Verlauf des Infektionsgeschehens seit Ende Februar verfolgen zu können. 

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    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Österreichweit sind 4.530 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben.

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

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