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Politik Inland
05/18/2020

Experten: "Selbst wenn wir frei von Fällen sind, sind wir nicht aus dem Schneider"

Experten der Regierung: 14-Tage-Schritte haben sich bewährt - Cluster Wien-Niederösterreich wird untersucht - nach "Hammer" kommt "Polonaise".

von Johanna Hager

Die Infektionszahlen in Österreich sind weiter im niedrigen Bereich, die Schulen ab heute wieder geöffnet, die Gasthäuser offen. Was aber passiert, wenn eine zweite Welle kommt?

Gesundheitsminister Rudolf Anschober und der Beraterstab der Coronavirus-Taskforce geben Einblicke. "Wir sind bei Weitem noch nicht durch", so Anschober. Wiewohl die Zahlen erfreuliche sind: 16.179 positiv Getestete gibt es per 18. Mai 2020. Das entspricht einem Plus von 0,17 Prozent zum Vortag. Noch Mitte März, erinnert Anschober, lagen die Zuwachsraten von Tag zu Tag bei bis 36 Prozent und mehr. Derzeit gebe es 27 Neuinfektionen, 1.026 aktiv Erkrankte.

Österreich sei - das beweisen die Zahlen -  wie die Schweiz, Deutschland, Tschechien und die Slowakei auf einem guten Weg.

Zwei-Wochen-Schritte

Der Gesundheitsminister verweist auf eine Studie des Max-Planck-Instituts Deutschland, die zum Schluss kommt, dass die frühen Maßnahmen und die Lockerungen in Zwei-Wochen-Schritten sinnvoll seien, "weil man dazwischen evaluieren kann".

Der 14-Tage-Zeitraum werde beibehalten werden, denn auch die österreichischen Zahlen zeigen, dass nach Ostern wie nach der Öffnung der Baumärkte die Zahl der Infektionen nicht gestiegen ist. "Die Schritte sind bisher erfolgreich. Doch wir starten keine Experimente. Gesundheit ist ein schlechter Ort für Experimente", sagt Anschober. Man arbeite an einer großen Evaluierung und Grundsatzfragen - wie beispielsweise, wann Opernhäuser im Herbst - unter welchen Voraussetzungen - öffnen können.

Expertenrat seit 28. Februar

Anschobers Expertenrat tagt seit 28. Februar. Es gibt eine Sitzung pro Woche. Bis dato habe es demnach 16 Sitzungen gegeben. Der Rat selbst besteht aus 18 Mitgliedern, die alle ihrer Tätigkeit ehrenamtlich nachgehen, betont der Gesundheitsminister.

Herwig Ostermann, Mitglied des Expertenrates und Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, erklärt, dass "Konsens darüber besteht, dass die Lockerungen Schritt für Schritt erfolgen".

"Kein Einzeltanz, sondern Polonaise"

Nach dem "Hammer" ist der "Tanz eine Herausforderung. Es geht hier nicht um einen Einzeltanz, es ist vielmehr ein Gruppentanz, eine koordinierte Polonaise, wenn man so will. Maßnahmen sind nur wirksam, wenn es eine hohe Partizipation gibt", sagt Ostermann

Darauf angesprochen, ob die Infizierten in einem Postverteiler-Zentrum eine gefährliche Entwicklung darstellen, sagt Ostermann: "Cluster deuten daraufhin, dass Contact-Tracing funktioniert. Gefährlicher ist, wenn es 5 Fälle gibt, von denen wir nicht wissen, woher sie kommen."

Postverteilerzentrum: "Prekäre Arbeitssituation im Fokus"

Ist Wien das neue Ischgl, wird Anschober gefragt. "Es werde anders gearbeitet als im März. Und: Es sei zudem kein ausschließliches Wien-Problem, sondern es handle sich um prekäre Arbeitssitutionen in Wien und Niederösterreich, die nun genau beobachtet und untersucht würden.

"Das Virus ist nach wie vor existent", sagt dann die nächste Rednerin, Christiane Druml, Vorsitzende der Bioethikkommission und ebenfalls Mitglied der Taskforce. "Ich kann auch nur für ein schrittweises Meistern eintreten", so Druml.

"Verstörende Daten"

Es gäbe verstörende Daten von alten wie jungen Menschen, etwa junge Menschen, die am Kawaski-Syndrom leiden. "Es muss jeder sehen, dass keiner einen Freibrief hat zu agieren, als gäbe es kein Morgen. Wir müssen daran denken, wie eine reibungslose Behandlung in den Krankenhäusern stattfinden kann." Druml meint damit die Besuchsmöglichkeiten für alle Patienten - nicht nur an Covid Erkrankte, sondern insbesondere auch Intensivpatienten und appelliert an "Eigenverantwortung mit Respekt und Fürsorge".

"Mär von der Herdenimmunität können wir uns abschminken"

Von einem "unglaublich fragilen Gleichgewicht" spricht Herwig Kollaritsch, Facharzt für Hygiene, Facharzt für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin sowie Vorsitzender des nationalen Poliokomitees.

"Was immer wir jetzt machen, zielt darauf ab, dass wir das Gleichgewicht halten. Solange wir nicht frei von Fällen sind, sind wir nicht aus dem Schneider. Und auch dann sind wir es nicht, weil Österreich keine Insel ist. Die Mär von der Herdenimmunität können wir uns abschminken. Selbst unter schlimmen Bedingungen gehe die Zahl nicht über 5 Prozent hinaus.

"Maske haben physikalischen und psychologischen Effekt"

Ob und wann es eine zweite Welle geben kann, das könne niemand für gewiss sagen. Herwig Kollaritsch kann der Forderung von Handelsobmann Peter Buchmüller, die Masken-Pflicht im Handel zu lockern, gar nichts abgewinnen. "Masken haben einen physikalischen und einen psychologischen Effekt. Wir sind noch immer in einer Pandemie, wir bemerken es nur nicht."

Protokolle: "Entscheidungsgrundlagen offenlegen"

Warum die Protokolle der Sitzungen nicht veröffentlicht wurden, wird Kollaritsch gefragt. Er habe nichts gegen das Publikmachen, habe dort "nichts Anstößiges gesagt", gibt er zu bedenken, dass vieles vor wenigen Wochen nunmehr keine Gültigkeit habe. "Wir bestimmen nicht, was die Politik macht. Es gibt keine Expertokratie. Ich halte viel davon, dass wir den Diskurs öffentlich führen.  Es ist wichtig, dass die Entscheidungsgrundlagen offengelegt werden", sagt später auch Rotes Kreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik auf Nachfrage.

Kollaritsch streicht hervor, dass die Testquote in Österreich eine hervorragende sei. "0,5 Prozent sind positiv, damit sind wir im internationalen Spitzenfeld: nur 5 positive auf 1000 Getestete."

"Alle brauchen Untersuchung und Behandlung"

Den Erfolg dieser niedrigen Infektionen haben "die Menschen sich selbst zu verdanken", beginnt Susanne Rabady (Allgemeinmedizinerin, Leiterin d. Kompetenzzentrums Allgemein- und Familienmedizin an der Karl Landsteiner Privatuniversität) ihr Statement. "Alle kranken Menschen brauchen Untersuchung und Behandlung", die Unterscheidung in Covid-19 oder nicht sei nicht zielführend. "Zutritt zu regeln darf nicht bedeuten, den Zutritt zu behindern." Hausärzte müssen fortan, so Radaby, als Clearingstelle agieren, über die alles passieren muss.

Risikogruppen-Regel: "Richtig ist, was wichtig ist"

Gerry Foitik (Bundesrettungskommandant Österreichisches Rotes Kreuz) mahnt, "wir müssen dem Virus auf der Spur bleiben" und "ein sensitives System" etablieren. Contact-Tracing sei deshalb essentiell, dabei helfe u.a. auch die Stopp-Corona-App, Risikogruppen sollten sich nach dem Lockdown gemäß dem Motto "Richtig ist, was wichtig ist" verhalten.

LIVE: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

  • 06/01/2020, 11:31 PM

    68 Infizierte nach Ausbruch in Göttingen

    Im norddeutschen Göttingen (Bundesland Niedersachsen) sind nach mehreren privaten Familienfeiern mindestens 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die Ergebnisse weiterer Tests stünden noch aus, teilte die Stadt am Montagabend mit. Eine Person werde weiterhin stationärer behandelt. Die Behörden in Göttingen arbeiten mit Hochdruck daran, alle Personen ausfindig zu machen, die mit den Infizierten Kontakt hatten. 203 Kontaktpersonen ersten Grades seien in Stadt und Landkreis Göttingen identifiziert worden, hieß es. Alle hätten eine Quarantäneverfügung erhalten und sind aufgefordert sich testen zu lassen. Weitere Kontakte hätten sich etwa in Salzgitter, Osnabrück oder dem Eichsfeld Kreis gefunden. Diese seien informiert worden.
  • 06/01/2020, 10:36 PM

    Kogler machte Hoffnung auf Stadionzuschauer ab September

    Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler hat den Vertretern der Fußball-Bundesliga Hoffnung gemacht, in der nächsten Saison wieder vor Zuschauern spielen zu können. Ab 1. September könne etwas weiter gedacht werden, meinte der Grünen-Chef am Montagabend auf dem Bezahlsender Sky. Gleichzeitig gab der Steirer aber zu bedenken: "Die Fans sitzen ja nicht im Stadion, um zu meditieren in sich stillschweigend."

    Mehr dazu hier:

  • 06/01/2020, 10:16 PM

    Spanien meldet ersten Tag ohne Toten seit drei Monaten

    Spanien hat seinen ersten Tag ohne Corona-Toten seit drei Monaten gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden seien keine weiteren Opfer der Pandemie gemeldet worden, sagte der Leiter des spanischen Koordinationszentrums für Gesundheitsnotfälle, Fernando Simón, am Montag. Dies sei "sehr, sehr positiv". Auch die Zahl der Neuinfektionen sei gefallen.

    Simón betonte, dass in Spanien Ansteckungen mit dem Coronavirus mittlerweile sehr schnell festgestellt würden. Zugleich mahnte er zur Vorsicht und zum Verzicht auf große Menschenansammlungen.

  • 06/01/2020, 09:35 PM

    Frankreich lockert Corona-Beschränkungen - Cafés wieder offen

    In Frankreich werden am Dienstag coronabedingte Beschränkungen weiter gelockert. Dazu gehört die Öffnung von Restaurants und Cafés, die Sicherheitsbestimmungen befolgen müssen. Im Pariser Großraum, der schwerer von der Covid-19-Pandemie getroffen ist, darf aber nur auf den Außenterrassen gegessen und getrunken werden.

  • 06/01/2020, 08:48 PM

    Kein positives Ergebnis in 24 Stunden in Tirol

    In Tirol ist am Pfingstmontag sowohl die Zahl der Coronavirus-Infektionen als auch jene der Genesenen konstant geblieben. Demnach waren weiter 18 Personen am Coronavirus erkrankt, informierte das Land. Auch die Anzahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb unverändert bei 108. Als genesen galten 3.420 Personen.

    In den zwei Bezirken Imst und Reutte gibt es aktuell keine Covid-19-Erkrankten mehr. Die meisten der 18 Infektionsfälle wurden in den Bezirken Innsbruck-Land, Schwaz und Kufstein mit jeweils vier verzeichnet.
     

  • 06/01/2020, 08:35 PM

    Spanischer Fußballklub plant Neustart Mitte Juni mit Fans

    Der spanische Fußball-Zweitligist UD Las Palmas will beim Neustart der Saison nach der dreimonatigen Corona-Zwangspause vor Fans spielen. "Die Fans von UD Las Palmas werden am 13. Juni ins Stadion kommen dürfen, um ihr Team gegen Girona anzufeuern", sagte Clubboss Miguel Angel Ramirez am Montag dem Radiosender des Vereins.

    Bisher haben allerdings sowohl die Liga als auch die Behörden mehrfach erklärt, frühestens nächste Saison werde es Fußballspiele mit Zuschauern auf den Rängen geben.

  • 06/01/2020, 08:24 PM

    Großbritannien: Niedrigste Totenzahl seit zehn Wochen

    In Großbritannien ist die Zahl der täglichen Corona-Toten auf den niedrigsten Stand seit Beginn der landesweiten Ausgangsbeschränkungen vor gut zwei Monaten gefallen. 111 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen seien in den vergangenen 24 Stunden gestorben, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag. Dies sei ein "bedeutender Fortschritt" bei der Eindämmung der Pandemie.

  • 06/01/2020, 08:19 PM

    Corona-Höhepunkt in Süd- und Mittelamerika noch nicht abzusehen

    Der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie ist nach Auffassung der WHO in Süd- und Zentralamerika noch nicht erreicht. "Süd- und vor allem Zentralamerika sind sicherlich zu Zonen intensiver Infektionen geworden", sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Montagabend.

    "Ich glaube nicht, dass wir den Höhepunkt der Übertragungen dort schon erreicht haben." Wann das geschehe, sei nicht vorauszusagen. 

  • 06/01/2020, 08:18 PM

    Auch WHO weist Äußerung zu Verschwinden von Coronavirus zurück

    Mit einer scharfen Warnung hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Äußerung eines italienischen Arztes zurückgewiesen, wonach das neuartige Coronavirus in Italien nicht mehr existiere. "Wir müssen ganz besonders vorsichtig sein, nicht den Eindruck zu vermitteln, dass das Virus von sich aus plötzlich beschlossen hat, weniger krank zu machen", sagte der WHO-Experte Michael Ryan. "Das ist überhaupt nicht der Fall", so Ryan in einer virtuellen Pressekonferenz in Genf.

    Der italienische Arzt Alberto Zangrillo, Direktor des San Raffaele-Krankenhauses in Mailand, hatte in einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender RAI gesagt, "in Wirklichkeit existiert das Virus in Italien klinisch nicht mehr". 

  • 06/01/2020, 07:19 PM

    Keine Sommerpause in NÖ Kindergärten

    Wo Bedarf besteht, bleiben die Einrichtungen über die kompletten Ferien geöffnet. Bei den entstehenden Mehrkosten greift das Land den Gemeinden finanziell unter die Arme. Die Intention: Den Eltern soll während der Sommermonate ein möglichst sorgenfreies Zurückkehren in den Berufsalltag ermöglicht werden.

  • 06/01/2020, 07:19 PM

    Tschechien öffnet Grenzen mit 20 europäischen Staaten

    Tschechien wird seine Grenzen ab 15. Juni bilateral mit 20 europäischen Staaten komplett öffnen, ohne dass man bei der Aus- bzw. Einreise negative Coronatests vorlegen oder in Quarantäne gehen muss. Unter den "sicheren" Ländern sind alle Nachbarstaaten, einschließlich Österreich, teilte Außenminister Tomas Petricek mit.

    Diese Länder sind in der "grünen" Gruppe von Staaten, die als "sicher" in Bezug auf die Coronavirus-Infektion betrachtet werden. Der bilaterale Fremdenverkehr werde möglich sein, auch mit anderen europäischen Staaten, die "mittleres Risiko" ("orange" Gruppe) oder "hohes Risiko" ("rote" Gruppe) darstellen. Allerdings werde man bei der Einreise bzw. Rückkehr nach Tschechien einen negativen Coronatest vorlegen oder in häusliche Quarantäne gehen müssen.

  • 06/01/2020, 07:18 PM

    Positiver Fall in Schule im Südburgenland

    Ein Schüler der Neuen Mittelschule (NMS) Markt Allhau im Bezirk Oberwart ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Erkrankte befinde sich in angeordneter Heimquarantäne, teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland mit. Nun sollen sämtliche Kontaktpersonen im schulischen Umfeld getestet werden.

  • 06/01/2020, 06:18 PM

    60 Todesopfer in Italien in 24 Stunden

    Italien hat am Montag neuerlich einen Rückgang der täglichen Coronavirus-Toten verzeichnet. Von Sonntag auf Montag starben 60 Menschen am Coronavirus, während es in den vorangegangenen 24 Stunden noch 111 gewesen waren, teilte der italienische Zivilschutz mit. Zudem wurden lediglich 178 Neuinfektionen gezählt, nur gut halb so viel wie in Deutschland (333 am Montag).

    Insgesamt sind damit 33.475 Menschen in Italien am Coronavirus gestorben. Die Zahl der aktiv Infizierten betrug am Montag 41.367, in den Spitälern wurden 6.099 Personen behandelt, davon 424 auf Intensivstationen. 

  • 06/01/2020, 05:56 PM

    Brüsseler Atomium nach Coronakrise wieder geöffnet

    Das Atomium ist wieder offen: Das wegen der Corona-Pandemie geschlossene Brüsseler Wahrzeichen kann seit Montag wieder besichtigt werden, allerdings unter strengen Auflagen. So dürfen nur 150 Personen gleichzeitig in dem spektakulären Bauwerk im Norden der Stadt sein. Den Besuchern wird beim Eintreten Fieber gemessen. Tickets kann man nur online bestellen.

    BELGIUM-HEALTH-VIRUS-TOURISM-SCIENCE
  • 06/01/2020, 05:49 PM

    Ukraine will ab Mitte Juni wieder Wien anfliegen

    Die Ukraine will die wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Flugverbindungen ins Ausland in zwei Wochen wieder aufnehmen. Der zweitgrößte Flughafen der Hauptstadt Kiew kündigte am Montag an, ab dem 16. Juni unter anderem auch Wien wieder anfliegen zu wollen. Derzeit gilt in Österreich noch ein Landeverbot für Maschinen aus der Ukraine, das jedoch bis 14. Juni befristet ist.

  • 06/01/2020, 05:48 PM

    Hoteliervereinigung: Zehn Jahresgewinne durch Schließungen verloren

    Seit Freitag dürfen die österreichischen Hotels nach zweieinhalb Monaten Zwangspause wieder Gäste beherbergen. Einzelne Betriebe in Top-Destinationen melden auch gute Auslastungen am verlängerten Pfingst-Wochenende, bei den meisten Hotels herrscht aber noch gähnende Leere und von einem rentablen Betrieb sind sie noch weit entfernt.

    Heuer werde kein Hotel Gewinn machen, sagte der Sprecher der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Martin Stanits sagte zur APA. "Ein gutes Qualitätshotel macht zwei Prozent vom Jahresumsatz Gewinn. Im Schnitt werden in einem Monat 8,3 Prozent des Jahresumsatzes gemacht. Bei den Betrieben, die zweieinhalb Monate geschlossen waren, sind also zehn Jahresgewinne verloren gegangen."

  • 06/01/2020, 05:44 PM

    Mönchsrepublik Berg Athos öffnet wieder für Besucher

    Nach einer fast zweieinhalbmonatigen Quarantäne wegen der Corona-Pandemie können Pilger die Autonome Mönchsrepublik Berg Athos im Norden Griechenlands wieder besuchen. Dies berichtete am Montag die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Die Besuche seien in kleineren Gruppen von höchstens 15 Pilgern pro Kloster erlaubt, hieß es.

  • 06/01/2020, 05:44 PM

    Acht weitere Todesfälle in Schweden nach Tag ohne Tote

    Schweden hat am Montag acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, nachdem der Sonntag der erste Tag ohne Corona-Tote seit März gewesen war. Wie die staatliche Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle daher auf 4.403. Etwa 37.800 Menschen infizierten sich bisher. Den ersten Todesfall hatte das skandinavische Land am 11. März registriert.

  • 06/01/2020, 05:10 PM

    Van der Bellen und "Corona-Sperrstunde": Anwalt des Wirts sieht kein Problem

    In der Diskussion um den Verstoß des Bundespräsidenten gegen die "Corona-Sperrstunde" hat sich am Pfingstmontag der Anwalt des betroffenen Restaurantbetreibers zu Wort gemeldet. Er meint, dass ein Verfahren gegen den Wirt einzustellen wäre, sollte ein solches überhaupt eingeleitet worden sein. 

    Die genaue Begründung des Rechtsanwalts finden Sie hier:

  • 06/01/2020, 04:14 PM

    Neue Zahlen aus dem Ministerium

    ​​​​​In Österreich gibt es mit Stand 1. Juni (15 Uhr) offiziell 16.643 offiziell bestätigte Coronavirus-Fälle. 

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