Ukraine: Putin gibt sich in Neujahrsansprache siegessicher

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Präsident Putin
Lesen Sie alle aktuellen Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg im Live-Ticker.

Ukraine-Krieg: Die wichtigsten Entwicklungen zusammengefasst: 

  • Mitte November haben die USA einen ersten Friedensplan vorgelegt.
    • In 28 Punkten wird der Weg zu einem Waffenstillstand skizziert. Dafür sind unter anderem weitreichende Gebietsabtretungen der Ukraine vorgesehen.
    • Nach einem geleakten Telefonat gibt es (auch) deshalb Spekulationen, dass der Friedensplan nach einem Treffen mit Putin-Vertrautem entstanden ist.
    • Erst in der zweiten Dezemberwoche hat die Ukraine nach Abstimmung mit der EU einen alternativen Plan vorgelegt und an die USA übersandt.
  • Der ukrainische Präsident hatte sich bei einer Pressekonferenz in Kiew zuvor überraschend offen für Neuwahlen gezeigt - unter Bedingungen.
  • Gebietsabtretungen sollten laut Selenskij nur durch Wahlen oder Volksbefragungen beschlossen werden.
  • Unterdessen forderte der Kreml das gesamte Gebiet Donezk als Bedingung für eine Waffenruhe.
  • Die EU einigte sich darauf, dass russische Gelder auf Dauer eingefroren bleiben.
  • Unterdessen verhandelte Selenskij in Berlin mit der US-Delegation.
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Ukraine-Krieg: Alle aktuellen Entwicklungen

  • |Josef Siffert

    Ukraine setzt zwei neue Patriot-Flugabwehrsysteme ein

    Die Ukraine hat nach Militärangaben mit deutscher Hilfe zwei weitere leistungsstarke Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot erhalten. Die Waffen seien bereits zum Schutz ukrainischer Städte und wichtiger Infrastruktur in Einsatz, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit. Nach Angaben von Verteidigungsminister Denys Schmyhal sei dies möglich geworden "dank der jüngsten Vereinbarungen mit der deutschen Regierung".

    Das deutsche Verteidigungsministerium hatte im vergangenen August die schrittweise Lieferung von Komponenten für zwei Patriot-Systeme angekündigt. Deutschland werde im Gegenzug von den USA bevorzugt und schnell mit Patriots der neuesten Generation beliefert, hieß es damals. Norwegen kündigte im Sommer an, die Lieferung der zwei Systeme an Kiew finanziell zu unterstützen.

  • |Josef Siffert

    Ukrainische Drohnen attackieren russische Ölanlagen

    Die Ukraine hat in ihrem Abwehrkampf auch in der Neujahrsnacht russische Ölanlagen mit Drohnen angegriffen. Im Gebiet Kaluga südwestlich von Moskau wurde nach Informationen russischer Telegramkanäle ein Tanklager getroffen. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Auch die Raffinerie von Ilski in Südrussland wurde Berichten zufolge zum wiederholten Mal attackiert.

    Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien über Nacht 168 ukrainische Kampfdrohnen abgeschossen worden. Solche Militärzahlen sind nicht überprüfbar. Die genannte hohe Zahl lässt aber auf einen intensiven Angriff schließen, was sich mit Angaben ukrainischer Militärbeobachter deckt.

  • |Josef Siffert

    Kiew und Moskau melden gegenseitige Angriffe

    Moskau und Kiew haben zu Jahresende gegenseitige Angriffe gemeldet. Die russische Armee griff nach ukrainischen Angaben Infrastruktur und Wohngebäude am Mittwoch in der Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen an. Die Ukraine wiederum traf laut eigener Darstellung mit einer Drohnenattacke ein Treibstofflager in der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau und setzte es in Brand.

  • |Manuel Simbürger

    Putin in Neujahrsbotschaft: "Glauben an den Sieg"

    Putin gibt sich in seiner Neujahrs-Rede siegessicher. Mehr Details hier:

  • |Manuel Simbürger

    Medwedew droht Selenskij mit dem Tod

    Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij in einem mit Beleidigungen gespickten Text auf Telegram mit dem Tod gedroht. "Ich werde hier nicht über seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt", so Medwedew. Er äußerte auch den Wunsch, Selenskyjs konservierten Leichnam öffentlich in St. Petersburg zu zeigen, der Heimatstadt von Kremlchef Wladimir Putin.

    Selenskij habe in seiner Weihnachtsansprache "einem Menschen" - mutmaßlich Kremlchef Wladimir Putin - den Tod gewünscht, schrieb Medwedew auf Russisch in dem Post. "Allen ist klar, dass er den Tod nicht nur "eines Menschen" wünscht, sondern unser aller und unseres Landes. Und er wünscht es nicht nur, er hat auch massive Angriffe befohlen", behauptete der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates.

    Nach Selenskijs baldigem Tod sollte dessen konservierter Leichnam "zu wissenschaftlichen Zwecken" in der Kunstkammer in St. Petersburg gezeigt werden. In diesem Raritätenkabinett hatte Zar Peter I. im 18. Jahrhundert naturwissenschaftliche Objekte sammeln lassen, darunter viele Missbildungen. Medwedew ist als Scharfmacher bekannt und äußert laufend Gewaltfantasien - auch gegenüber Österreich -, allerdings setzt diese Entgleisung auch für ihn neue Maßstäbe.

  • |Josef Siffert

    Russische Besatzer öffnen symbolträchtiges Theater in Mariupol wieder

    Das ausgebombte Gebäude wurde zum Symbol der russischen Belagerung von Mariupol im Südosten der Ukraine, nun hat Russland das Theater der Hafenstadt aufwendig renoviert wieder eröffnet. Zur Einweihung wurde am Sonntag eine Gala mit Künstlern aus Mariupol und der russischen Stadt St. Petersburg veranstaltet, die vom russischen Fernsehen übertragen wurde. Gezeigt wurden u.a. die renovierte Marmortreppe sowie ein 2,5 Tonnen schwerer Kristallkronleuchter im Zuschauersaal.

    "Das Mariupol-Drama-Theater hat seine Tore für Zuschauer wieder geöffnet", erklärte Denis Puschilin, der Chef der pro-russischen Verwaltung der Donezk-Region, zu der Mariupol gehört, im Onlinedienst Telegram. Die dreijährigen Renovierungsarbeiten hätten das "historische Bild" des Theaters mit seiner mit Skulpturen geschmückten Fassade wieder hergestellt und es zudem mit "moderner Ausrüstung auf höchstem Niveau" ausgestattet.

  • |Josef Siffert

    Kiew wirft russischem Militär weiteres Kriegsverbrechen vor

    Die ukrainischen Behörden haben dem russischen Militär die neuerliche Erschießung von Kriegsgefangenen vorgeworfen. Russische Soldaten hätten zwei Ukrainer in der Ortschaft Schachowe unweit von Pokrowsk gefangen genommen und einen davon gezwungen, sich auszuziehen, teilte die Staatsanwaltschaft der Region Donezk mit. "Anschließend erschossen sie die beiden entwaffneten Verteidiger", hieß es am Montag in der Mitteilung.

    Der zweite Ukrainer sei nach der Erschießung ebenfalls entkleidet worden. Die Staatsanwaltschaft hat eigenen Angaben nach ein Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen eingeleitet. Russland führt seit fast vier Jahren Krieg in der Ukraine. Immer wieder hat Kiew seither auch Verstöße gegen die Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsverbrechen beklagt. So wurden in der Vergangenheit auch mehrfach Fälle bekannt, in denen Kriegsgefangene erschossen wurden.

  • |Josef Siffert

    Papst Leo schickte 100.000 Fertigsuppen in die Ukraine

    Papst Leo XIV. hat zu Weihnachten Lebensmittelhilfen in die Ukraine geschickt. Drei Lastwagen hätten 100.000 Hühner- und Gemüse-Fertigsuppen in die Nähe der Front gebracht, wo sie an Bedürftige verteilt werden sollten, sagte Kurienkardinal Konrad Krajewski laut Vatikanmedien vom Wochenende, wie Kathpress berichtete.

    Damit wolle Leo XIV. seine Nähe zu den leidenden Menschen in der Ukraine zeigen, so der Sozialbeauftragte des Papstes, der schon häufig seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 Hilfslieferungen ins Land brachte. Die Nahrungsmittel seien in Gegenden gebracht worden, die häufig bombardiert würden und wo es an Strom, Wasser und Heizung mangle, erklärte der polnische Kardinal.

  • |Amina Beganovic

    Treffen zwischen Selenskij und Trump in Florida

    Der ukrainische Präsident ist heute um 19 Uhr MEZ bei Trump in Mar-a-Lago, Florida. Was ist dran an den Berichten über "große Fortschritte"? Die Verbündeten stärken Selenskij den Rücken, Putin droht bereits. Am Sonntag meldete das Verteidigungsministerium in Moskau zudem die Einnahme von weiteren Ortschaften in den Regionen Donezk und Saporischschja.

  • |Diana Dauer

    EVP-Chef für deutsche Soldaten unter Europa-Flagge in der Ukraine

    Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), hat sich für einen Einsatz deutscher Soldatinnen und Soldaten unter europäischer Flagge in der Ukraine ausgesprochen. "Ich wünsche mir Soldaten mit der europäischen Flagge auf der Uniform, die gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden den Frieden sichern", sagte er den Feiertagsausgaben der Funke-Zeitungen. Wenn über europäische Truppen geredet werde, "kann Deutschland nicht außen vor bleiben".

    Es sei ebenfalls keine Lösung, dass US-Präsident Donald Trump "eine Friedenslösung allein mit amerikanischen GIs absichert", fuhr Weber fort. Europa müsse Verantwortung für die Sicherheit der Ukraine übernehmen. Dass Kremlchef Wladimir Putin den "Weg des Friedens" gehe, könne er indes nicht erkennen. "Putin führt uns an der Nase herum. Bis heute sitzt er im Kreml und freut sich, wie der Westen sich streitet und spaltet."

  • |Diana Dauer

    Selenskij kündigt Besuch bei Trump an

    Vor dem Hintergrund der Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump angekündigt. "Wir haben uns auf ein Treffen auf höchster Ebene geeinigt - mit Präsident Trump in naher Zukunft", erklärte Selenskij am Freitag in Online-Netzwerken und fügte an: "Bis zum Jahreswechsel kann noch viel entschieden werden."

  • |Patrick Resch

    Moskau sieht Fortschritte bei Ukraine-Gesprächen mit USA

    Moskau sieht in den Gesprächen mit den USA über den Ukraine-Konflikt "langsame Fortschritte". Gleichzeitig wird gewarnt, dass europäische Länder die Verhandlungen torpedieren könnten.

  • |Patrick Resch

    20-Punkte-Friedensplan

    Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat erstmals Einzelheiten eines 20-Punkte-Friedensplans vorgestellt, der mit den USA erörtert wurde. Das Papier könnte nach seinen Worten die Grundlage für künftige Vereinbarungen zur Beendigung des ⁠Krieges mit Russland bilden. 

  • |Patrick Resch

    Mehrheit der Russen erwartet Kriegsende 2026

    Eine Mehrheit der Russen erwartet einer offiziellen Umfrage zufolge ein Ende des Krieges in der Ukraine im neuen Jahr. Das staatliche Meinungsforschungsinstitut WZIOM teilte am Mittwoch mit, 70 Prozent der 1.600 Befragten sähen 2026 als ein für Russland erfolgreicheres Jahr als das laufende. Für 55 Prozent sei diese Hoffnung mit einem Ende des Krieges verbunden. Außerdem gibt es im Land eine starke Kriegsmüdigkeit. Diese ist aber wegen starker Kontrolle schwer messbar.

  • |Manuel Simbürger

    Selenskyj erwartet russische Antwort auf neuen Friedensplan

    Wolodymyr Selenskyj erwartet bis Mittwoch eine russische Antwort auf den jüngsten Entwurf eines zwischen Washington und Kiew vereinbarten 20-Punkte-Friedensplans zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Der Entwurf werde derzeit von Moskau geprüft, "wir werden eine russische Reaktion erhalten, nachdem die Amerikaner mit ihnen gesprochen haben", gab Selenskyj Dienstag in einer Erklärung vor Journalisten bekannt, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

    Die russische Regierung kündigte an, ihre Positionen zu den US-Vorschlägen für ein mögliches Friedensabkommen in der Ukraine zu formulieren. Präsident Wladimir Putin sei von seinem Gesandten Kirill Dmitrijew über dessen Reise in die USA unterrichtet worden, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit. Eine Reaktion auf die Vorschläge lehnte Peskow jedoch ab. Der Kreml werde in solchen Fragen nicht über die Medien kommunizieren.

    Selenskyj präsentierte erstmals öffentlich die 20 Punkte für den von den USA angestoßenen Friedensplan. Laut dem Entwurf sind etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO - das ist die Beistandsklausel - und eine Stärke der Armee von 800.000 Soldaten vorgesehen, wie Selenskyj ukrainischen Medien zufolge vor Journalisten in Kiew erklärte.

    Der Präsident selbst sprach von einem Entwurf für ein Rahmendokument und wiederholte seine Äußerungen vom Vortag, nach denen es weiter Klärungs- und Gesprächsbedarf gebe. Ungeklärt ist etwa weiter die Frage um die von Russland für einen Waffenstillstand geforderten Gebietsabtretungen vor allem im Gebiet Donezk, das die Ukraine noch zu einem Teil kontrolliert. Demnach sind in dem Papier neben ukrainischen auch russische und US-Positionen enthalten.

  • |Amina Beganovic

    Weihnachten: Papst ruft zu 24-stündiger Waffenruhe auf

    Papst Leo XIV. hat am Dienstag zu einer 24-stündigen Waffenruhe zu Weihnachten in der Ukraine und weltweit aufgerufen. Er bedauerte gleichzeitig, dass Russland einen solchen Schritt abgelehnt hat. 

  • |Josef Siffert

    Polen lässt Kampfjets aufsteigen

    Polen hat wegen russischer Luftangriffe auf die Westukraine unweit der Grenze seine Luftwaffe und die seiner Verbündeten alarmiert. ⁠Polnische und verbündete Flugzeuge seien am frühen Dienstag aufgestiegen, um die Sicherheit des polnischen Luftraums zu gewährleisten, teilt das Einsatzkommando der Streitkräfte des NATO-Mitglieds auf der Social-Media-Plattform X mit. Zudem seien Kampfflugzeuge gestartet und bodengestützte Luftabwehr- und Radaraufklärungssysteme in erhöhte Bereitschaft versetzt worden.

  • |Josef Siffert

    Ukraine: Strom-Notabschaltungen nach russischen Angriffen

    Russland hat erneut die ukrainische Energie-Infrastruktur angegriffen. Dadurch sei es in mehreren Regionen zu Notabschaltungen ⁠bei der Stromversorgung gekommen, teilte das ukrainische Energieministerium am Dienstag mit. Betroffen waren demnach unter anderem die Hauptstadt Kiew und die umliegende Region.

    Russland greift seit Beginn seiner Invasion vor fast vier Jahren immer wieder gezielt die Energie-Infrastruktur der Ukraine an, um die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft zu stören.

  • |Josef Siffert

    NATO-Chef warnt: Europas Sicherheit hängt an Ukraine

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte ruft kurz vor Weihnachten zur weiteren Unterstützung der Ukraine auf – und warnt zugleich vor Sicherheitsrisiken für europäische Bündnisstaaten. Um zu verhindern, dass Kremlchef Wladimir Putin einen Angriff auf einen NATO-Verbündeten wagt, müsse man dafür sorgen, dass die Ukraine stark bleibe, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

    Zudem gelte es, wie beim NATO-Gipfel in Den Haag beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. "Wenn wir diese beiden Dinge tun, sind wir stark genug, uns zu verteidigen, und Putin wird es niemals versuchen", sagte Rutte mit Blick auf einen möglichen Angriff Russlands.

  • |Adisa Beganović

    Neue EU-Sanktionen gegen Mitglieder der russischen Justiz

    Wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen können zwei Mitglieder der russischen Justiz nicht mehr in die EU einreisen oder in der EU vorhandene Vermögenswerte nutzen. Der Rat der Mitgliedsstaaten verhängte am Montag Sanktionen gegen Dmitri Gordejew und Ljudmila Balandina. Sie seien für schwere Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der Opposition sowie die Untergrabung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Russland verantwortlich. Zudem ist es EU-Bürgern sowie Unternehmen untersagt, den beiden Gelder zur Verfügung zu stellen.

    Gordejew sei Richter am Moskauer Stadtgericht und habe wiederholt politisch motivierte Urteile gegen Oppositionsvertreter und Menschenrechtsverteidiger gefällt, heißt es in der Mitteilung. Er habe systematisch grundlegende Standards unparteiischer Rechtsprechung missachtet. Balandina sei Staatsanwältin und habe eine Schlüsselrolle in mehreren aufsehenerregenden Verfahren gespielt, die durch schwere Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung von Personen gekennzeichnet waren, die die russischen Behörden kritisierten oder die Ukraine unterstützten. 

  • |Manuel Simbürger

    Russland: General bei Autobombenanschlag in Moskau getötet

    Bei der Explosion einer Autobombe in Moskau ist nach offiziellen Angaben ein russischer General getötet worden. Bei dem Toten handle es sich um Generalleutnant Fanil Sarwarow, teilte das staatliche Ermittlungskomitee mit. Er habe die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab geleitet. Es werde nicht ausgeschlossen, dass die Bombe von ukrainischen Spezialkräften gelegt worden sei, hieß es.

    Vor einem Jahr war der russische General Igor Kirillow bei einem Bombenanschlag in Moskau getötet worden. Damals bekannte sich der ukrainische Geheimdienst SBU dazu. Er machte ‌Kirillow für den Einsatz chemischer Waffen gegen ukrainische Truppen verantwortlich. Russland wies diese Vorwürfe zurück.

  • |Julia Deutsch

    Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region der ukrainischen Küstenstadt Odessa ist ein Sonnenblumenöltank getroffen worden. Nach dem Einschlag der Kampfdrohne war eine große Stichflamme über dem riesigen Behälter im Hafen von Piwdenne zu sehen, wie ein Video auf einem regionalen Nachrichtenkanal auf Telegram zeigt. Ein Video zeigt, wie Straßen rund um die Tanks mit Sonnenblumenöl überflutet sind. Die Schäden konnten nicht unabhängig bestätigt werden.

  • |Julia Deutsch

    Selenskij zufrieden mit Friedensgesprächen in Miami

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat sich zufrieden über den Verlauf der Gespräche in den USA über eine Friedenslösung für den Ukraine-Krieg gezeigt. "Die Arbeit an den Dokumenten über die Beendigung des Kriegs, über Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau geht weiter - jeder Punkt wird detailliert durchgesprochen", sagte er am Sonntag in seiner abendlichen Videoansprache. Die Zusammenarbeit mit den US-Vertretern sei konstruktiv. "Das ist wichtig", betonte er.

    Bei den Verhandlungen in Miami im US-Bundesstaat Florida werde auch über einen Zeitplan gesprochen. "Über den möglichen Zeitrahmen für bestimmte Entscheidungen", präzisierte Selenskij. Er erwarte den Bericht seines Verhandlungsteams.

    Mit Blick auf die zunehmenden russischen Angriffe auf die südukrainische Region Odessa und die dortigen Häfen warf Selenskij Russland vor, keine Bereitschaft zur Beendigung des Kriegs zu zeigen. "Jeder muss sehen, dass Russland ohne Druck nicht bereit ist, seine Aggression wirklich zu beenden. Der Druck muss erhöht werden", sagte er. Bei den verstärkten russischen Attacken in der Region mit Kampfdrohnen und ballistischen Raketen sind in den verhangenen Tagen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, an den Hafenanlagen entstanden erhebliche Schäden. Es sei klar, dass Moskau versuche, der Ukraine den Zugang zur Seelogistik zu sperren.

  • |Josef Siffert

    Rutte: Nur Trump kann Putin zum Friedensschluss zwingen

    NATO-Generalsekretärs Mark Rutte lobte die Bemühungen Donald Trumps, den nun seit fast vier Jahren andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine beenden zu wollen. "Trump ist in dieser Frage absolut engagiert. Er ist darauf fokussiert, diesen Krieg zu beenden", sagte der NATO-Chef. Trump sei der Einzige, der Kremlchef Wladimir Putin an den Verhandlungstisch habe bringen können – und der Einzige, der Putin am Ende zu einem Friedensschluss zwingen könne. "Dafür zolle ich ihm großen Respekt."

    Rutte wandte sich auch gegen Befürchtungen, die USA könnten ihre Unterstützung der Ukraine einstellen. "Davon gehe ich überhaupt nicht aus. Was wir im Moment sehen, ist, dass der Informationsaustausch und auch die Waffenlieferungen an die Ukraine weitergehen", sagte er.

  • |Josef Siffert

    Keine Direktgespräche zwischen USA, Ukraine, Russland geplant

    Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow hat Berichte über ein mögliches direktes Treffen zwischen Gesandten der USA, der Ukraine und Russlands dementiert. "Bisher hat niemand ernsthaft über dieses Vorhaben gesprochen und meines Wissens ist dies nicht in Vorbereitung", erklärte Uschakow am Sonntag laut russischen Nachrichtenagenturen vor Journalisten. 

    Seit Freitag wurde in Miami in separaten Gesprächen über eine Beendigung des Konflikts in der Ukraine beraten.

  • |Josef Siffert

    Putin bereit zu Ukraine-Gesprächen mit Macron

    Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bereit zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Putin habe "seine Bereitschaft zum Dialog mit Macron bekundet", sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti in einem am Sonntag veröffentlichten Interview und fügte an: "Wenn also der gegenseitige politische Wille vorhanden ist, kann dies nur positiv bewertet werden."

    Macron hatte am Freitag gesagt, es liege "in unserem Interesse als Europäer und Ukrainer", die Gespräche mit Putin über ein Ende des Kriegs wieder aufzunehmen.

  • |Daniela Wahl

    Drohne mit russischer Flagge fliegt über Kiew

    Unbekannte haben über der ukrainischen Hauptstadt Kiew eine Drohne gestartet, an der eine russische Flagge befestigt war. Entsprechende Berichte bestätigte die Polizei Kiews auf ihrem Telegramkanal, nachdem die Behörde zunächst von einer Falschmeldung gesprochen hatte. Der Vorfall werde nun geprüft.

    Videos von der Drohne waren bereits zuvor in Online-Netzwerken kursiert. In der Ukraine ist die Demonstration russischer Symbolik verboten. Hintergrund ist die seit knapp vier Jahren andauernde Invasion des Landes durch russische Truppen. So hissen beispielsweise russische Militärs die eigene Landesflagge in den von ihnen besetzten ukrainischen Ortschaften.

  • |Daniela Wahl

    Selenskij knüpft Gespräche mit USA und Russland an Bedingungen

    Die Ukraine hat ihre Unterstützung für von den USA vorgeschlagene Dreier-Gespräche mit Russland ‌an Bedingungen geknüpft. "Wenn ein solches ‍Treffen stattfinden könnte, um den Austausch von Kriegsgefangenen oder eine Einigung über ein dreiseitiges Treffen der Staats- und Regierungschefs zu ermöglichen, würden wir solche Vorschläge unterstützen. Mal sehen, wie sich die Dinge entwickeln", sagte der ukrainische Präsident am Samstag vor Journalisten in Kiew.

    "Die USA schlagen ein trilaterales Treffen der Nationalen Sicherheitsberater vor: Amerika, Ukraine, Russland", so Selenskij. Zuvor hatte er gesagt, Kiew werde über das Format entscheiden, sobald klar sei, ob die am Freitag wieder aufgenommenen bilateralen Gespräche mit ‌US-Unterhändlern positiv verliefen. Die USA hätten erklärt, sie würden ein separates Treffen mit Vertretern Russlands abhalten. "Und sie haben das folgende Format vorgeschlagen, ‌soweit ich das verstehe: Ukraine, Amerika, Russland und, da es dort Vertreter Europas gibt, wahrscheinlich auch Europa", ⁠sagte Selenskij.

  • |Josef Siffert

    Russland meldet Einnahme weiterer Dörfer

    Russland meldet die Einnahme der Dörfer Switle in der Region Donezk und Wysoke in der Region Sumy in der Ukraine. Dies teilt das Verteidigungsministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. 

  • |Josef Siffert

    Russischen Angriff auf Hafen

    Bei einem russischen Angriff sind nach ukrainischen Angaben Reservoirs im Hafen Piwdennyj am Schwarzen Meer getroffen worden. Dies teilt der stellvertretende Ministerpräsident Oleksij Kuleba mit. Die russischen Truppen zielten absichtlich auf zivile Logistikrouten in der Region Odessa, erklärt er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Am Freitag waren bei einem Raketenangriff dort acht Menschen getötet worden. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

  • |Josef Siffert

    Kreml-Berater reist zu Ukraine-Verhandlungen nach Miami

    Russland wird bei den neuen Ukraine-Verhandlungen im US-Bundesstaat Florida von dem Kreml-Berater Kirill Dmitrijew vertreten. "Auf dem Weg nach Miami", schrieb Dmitrijew am Samstag im Onlinedienst X und fügte ein Tauben-Emoji hinzu. Er hängte zudem ein Video an, das durch Wolken brechende Sonnenstrahlen über einem Strand mit Palmen zeigt. "Während die Kriegstreiber unermüdlich daran arbeiten, den US-Friedensplan für die Ukraine zu untergraben, erinnerte ich mich an dieses Video von meinem vorherigen Besuch - Licht, das durch Gewitterwolken bricht", schrieb Dmitrijew dazu.

    Am Freitag sind in Miami bereits Vertreter der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff und dem Präsidentenberater Jared Kushner zusammengekommen. Direkte Gespräche zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation werden allerdings nicht erwartet.

  • |Josef Siffert

    Ukraine greift erneut russische Ölplattform an

    Das ukrainische Militär hat eigenen Angaben zufolge erneut eine russische Ölplattform im Kaspischen Meer angegriffen. Demnach hätten Drohnen die Plattform Filanowski des russischen Konzerns Lukoil getroffen, teilt der Generalstab in Kiew mit. Zudem sei ein Militärpatrouillenschiff in der Nähe einer Bohrinsel getroffen worden. Über das Ausmaß möglicher Schäden liegen zunächst keine Angaben vor. Die Ukraine hatte vergangene Woche erstmals seit Beginn des Krieges im Februar 2022 die russische Ölinfrastruktur im Kaspischen Meer mit Drohnen angegriffen.

  • |Josef Siffert

    Mehrere Tote bei russischem Raketenangriff in Region Odessa

    Bei einem russischen Raketenangriff sind in der Region der ukrainischen Hafenstadt Odessa nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Weitere fünfzehn Menschen seien Freitagabend bei dem Angriff auf "Einrichtungen der Hafeninfrastruktur" verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Oleh Kiper in Online-Netzwerken. Demnach griff die russische Armee mit einer ballistischen Rakete an. Das am Schwarzen Meer gelegene Odessa nimmt Russland regelmäßig ins Visier.

    In den vergangenen Tagen waren dort auch türkische Transportschiffe getroffen worden. Russland, das im Februar 2022 den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hatte, hat in den vergangenen Monaten seine Luftangriffe verstärkt. Moskau nimmt dabei insbesondere ukrainische Energieanlagen und das Eisenbahnnetz ins Visier, aber auch Wohngebiete.

  • |Maximilian Fally

    Putins alljährliche Pressekonferenz: Wenig Hoffnung auf Frieden, viel Inszenierung

    Bei seiner jährlichen Marathon-Pressekonferenz hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Erwartungen auf ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges gedämpft. Er bekräftigte, dass Russland den Konflikt nur unter eigenen Sicherheitsbedingungen beenden werde, wies eine Verantwortung für weitere Opfer zurück und lobte zugleich den EU-Beschluss, eingefrorene russische Vermögenswerte vorerst nicht für die Ukraine zu nutzen. 

    Zwischen Frontberichten, Wirtschaftszahlen und Kriegsrhetorik kam es auch zu privaten Wortmeldungen - darunter ein Heiratsantrag.

  • |Maximilian Fally

    EU einigt sich auf Ukraine-Hilfspaket – russische Vermögen bleiben außen vor

    Die EU hat sich nach langen Verhandlungen in Brüssel auf neue Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro geeinigt. Anders als ursprünglich diskutiert sollen dafür vorerst keine eingefrorenen Vermögenswerte der russischen Zentralbank verwendet werden. Stattdessen nimmt die EU neue Schulden auf, deren Zinskosten zunächst von den Mitgliedstaaten getragen werden.

    Grund für den Kurswechsel sind rechtliche und politische Bedenken mehrerer Länder, allen voran Belgiens, wo ein Großteil der russischen Gelder verwahrt wird. Zudem fürchtet die EU scharfe Gegenreaktionen Moskaus, das bereits mit Enteignungen westlicher Unternehmen gedroht hat. Die Ukraine soll das Geld erst dann zurückzahlen, wenn Russland zu Reparationszahlungen verpflichtet wird. Der Beschluss gilt als Kompromiss unter hohem Zeitdruck, da Kiew in den kommenden Monaten eine massive Finanzierungslücke droht.

  • |Julia Deutsch

    Selenskij trifft in Warschau Polens Präsidenten

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij wird an diesem Freitag (10.00 Uhr) in Warschau zu einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Karol Nawrocki erwartet. Bei der ersten offiziellen Begegnung der beiden Staatschefs soll es nach Angaben von Nawrockis Sprecher um Fragen der Verteidigung, der Wirtschaft und der gemeinsamen Geschichte der beiden Länder gehen. Besonders der letztgenannte Punkt birgt Spannungen.

    Das EU- und NATO-Land Polen ist einer der wichtigsten militärischen und politischen Verbündeten der von Russland angegriffenen Ukraine. Es hat auch knapp eine Million Kriegsflüchtlinge aus seinem Nachbarland aufgenommen.

  • |Julia Deutsch

    In den Bemühungen um einen Frieden in der von Russland angegriffenen Ukraine hat US-Präsident Donald Trump Kiew zum Einlenken aufgefordert. Zu Gesprächen, die an diesem Wochenende in Miami im Bundesstaat Florida fortgesetzt werden sollen, sagte Trump, die Verhandlungen näherten sich einer Lösung, "aber ich hoffe, dass die Ukraine sich schnell bewegt". Nachsatz: "Und wissen Sie, jedes Mal, wenn sie (die Ukrainer) sich zu viel Zeit lassen, dann ändert Russland seine Meinung".

  • |Julia Deutsch

    Selenskij beklagt Mangel an Flugabwehrraketen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat einen Mangel an Raketen für mehrere Flugabwehrsysteme beklagt. "Es gibt Systeme, für die es einige Raketentypen nicht mehr gibt", sagte Selenskij auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Er habe mit den Europäern darüber gesprochen, dass jeden Tag Angriffe erfolgten und die Flugkörper abgeschossen werden müssten. "Entweder geben die Partner Lizenzen oder Raketen oder helfen mit Geld und wir kaufen (die Raketen) selbst".

    Andere Auswege sehe er nicht, erklärte der Staatschef. Konkrete Flugabwehrsysteme wollte er nicht nennen, doch hatte er vorher bei seinem Auftritt im EU-Rat gesagt: "Wir brauchen Raketen für Patriot-Systeme".

  • |Josef Siffert

    USA und Russland verhandeln am Wochenende in Miami

    Vertreter der USA und Russlands treffen sich nach Angaben aus dem Weißen Haus an diesem Wochenende in Miami zu Ukraine-Gesprächen. Am Sonntag und Montag hatte es in Berlin Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, der USA und der Europäer gegeben.

    Das Magazin Politico berichtete, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner voraussichtlich auf US-Seite an den Gesprächen teilnehmen werden. Auf russischer Seite werde der Putin-Berater Kirill Dmitrijew vertreten sein. Der Vertreter des Weißen Hauses äußerte sich nicht zu den Delegationen beider Seiten.

    Zuletzt hatte es zahlreiche internationale diplomatische Bemühungen gegeben, um den seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Witkoff und Kushner trafen sich im November mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml und zuletzt in Berlin unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij und dem ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow.

  • |Josef Siffert

    Estland beginnt mit Bau von Bunkern an Grenze zu Russland

    In Estland haben die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der ersten fünf Bunker begonnen, mit denen das baltische EU- und NATO-Land seine Grenze zu Russland gegen mögliche Angriffe sichern will. In den kommenden Monaten sollen 23 weitere Schutzräume eingerichtet werden, wie das Estnische Zentrum für Verteidigungsinvestitionen in Tallinn mitteilte.

    Insgesamt sollen bis Ende 2027 bis zu 600 Bunker im Nordosten und Südosten Estlands gebaut werden, die demnach in erster Linie dem Schutz von Soldaten vor direkten Treffern durch 152-Millimeter-Artilleriegranaten dienen sollen. Auch soll bald mit dem Ausheben eines 3,4 Kilometer langen Panzergrabens begonnen werden, hieß es in der Mitteilung.

  • |Josef Siffert

    Dutzende Verletze in Saporischschja nach russischem Angriff

    In der südostukrainischen Großstadt Saporischschja seien bei einem russischen Angriff in der Nacht mindestens 32 Menschen verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit.

    Zuvor war berichtet worden, dass fünf Kinder unter den Verletzten seien. Russland habe mit Fliegerbomben angegriffen und dabei auch Hochhäuser, eine Schule und ein Unternehmen getroffen, meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen.

  • |Josef Siffert

    Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Tanker in Rostow

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Tanker im Hafen der südrussischen Stadt Rostow am Don sind nach russischen Angaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Informationen gebe es Todesopfer unter der Schiffsbesatzung, teilte der Gouverneur der Region Rostow am Don, Juri Sljussar, in der Nacht bei Telegram mit.

    Das Schiff sei beschädigt worden. Darüber hinaus sei ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus im Westen der Stadt zerstört worden. Auch der Bürgermeister der Stadt, Alexander Skrjabin, sprach auf seinem Telegram-Kanal von Opfern.

  • |Julia Deutsch

    Der Kreml hat trotz seiner grundsätzlichen Ablehnung einer Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine Verhandlungsbereitschaft in dieser Frage angedeutet. Die russische Position zur Stationierung sei bekannt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. "Aber noch mal, das ist Thema der Verhandlungen", fügte er hinzu. Bisher hatte Moskau die Stationierung einer multinationalen Truppe strikt abgelehnt.

  • |Julia Deutsch

    Rund 200 Mrd. Euro russischer Vermögen wurden langfristig eingefroren.

  • |Julia Deutsch

    Drohnenangriffe: Verletzte und Schäden

    In der Ukraine und in Russland sind in der Nacht auf Mittwoch mehrere Menschen bei gegenseitigen Drohnenangriffen der beiden Kriegsparteien verletzt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson seien zwei Männer nach einer Drohnenattacke ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Ein Opfer befinde sich mit einem offenen Beinbruch in kritischem Zustand. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge am späten Abend.

    Zugleich meldeten die Behörden der südrussischen Region Krasnodar zwei Verletzte durch herabfallende Drohnentrümmer. Auch mehrere Wohnhäuser im Landkreis Slawjansk seien beschädigt worden, teilte der operative Stab der Region mit. Getroffen wurden aber auch zwei Starkstromleitungen, rund 13.000 Menschen in der Region seien derzeit ohne Strom. Zudem räumten die Behörden einen zuvor schon von ukrainischen Medien gemeldeten Einschlag in der Raffinerie in Slawjansk-na-Kubani ein. Dort sei ein Feuer ausgebrochen, das aber schnell gelöscht worden sei. Nähere Angaben zum Schaden gab es nicht.

  • |Karl Oberascher

    Merz dämpft Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe

    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz dämpft Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe in der Ukraine trotz der aus seiner Sicht erfolgreichen Berliner Gespräche. "Sie haben es an der Reaktion von Russland gesehen: Es wird noch kein Ende dieses Krieges bedeuten", sagte Merz in der ZDF-Sendung "Was nun?". "Wir müssen gemeinsam weitergehen, wir müssen gemeinsam weiter die Ukraine unterstützen", Russland müsse weiter gemeinsam gesagt werden, dass dieser Krieg aufhören müsse.

    Zugleich bekräftigt Merz den Erfolg der Gespräche vom Montag: "Wir sind gestern doch einen deutlichen Schritt weiter gekommen, und zwar im Hinblick auf die Bereitschaft der Amerikaner, mit den Europäern zusammen nach einem Waffenstillstand Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu geben.
     

  • |Julia Deutsch

    Unterstützerländer gaben fünf Milliarden US-Dollar für Waffen an Ukraine

    Die Unterstützerländer der Ukraine haben nach Angaben von Verteidigungsminister Denys Schmyhal die ukrainische Waffenproduktion in diesem Jahr mit fast fünf Milliarden US-Dollar (4,25 Mrd. Euro) unterstützt. Das teilte er nach einer Videoschaltung der Ukraine-Kontaktgruppe, des sogenannten Ramstein-Formats, mit.

    Ebenso hätten die Partner für rund fünf Milliarden US-Dollar in den USA Waffen für die Ukraine gekauft. "Beide Zahlen sind Rekordwerte, und wir wollen diese Dynamik auch im Jahr 2026 beibehalten", schrieb Schmyhal auf Telegram.

    Er hob besonders hervor, dass Deutschland im kommenden Jahr 11,5 Milliarden Euro an Militärhilfe zur Verfügung stellen werde. Großbritannien habe im ablaufenden Jahr aus verschiedenen Quellen 600 Millionen Pfund (684 Millionen Euro) für die Luftabwehr der Ukraine aufgebracht.

  • |Patrick Resch

    Weihnachtsruhe nur bei Friedensabkommen

    Der Kreml knüpft eine von der Ukraine vorgeschlagene Weihnachtswaffenruhe an ein Friedensabkommen. Russland wolle keine Waffenruhe, die es Kiew erlaube, sich auf weitere Kämpfe vorzubereiten, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Außerdem ist Moskau laut Vize-Außenminister Sergej Rjabkow zu keinerlei territorialen Zugeständnissen bereit. Unterdessen forderte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij, Russland für das "Verbrechen der Aggression" zur Verantwortung zu ziehen.

  • |Josef Siffert

    Russland meldet Einnahme von Kupjansk

    Russland hat nach eigenen Angaben die seit Wochen schwer umkämpfte, strategisch wichtige Stadt Kupjansk im Nordosten der Ukraine eingenommen. Kupjansk stehe "unter der Kontrolle der Sechsten Russischen Armee", erklärte der Sprecher der in dem Gebiet stationierten Truppengruppe Sapad, Leonid Scharow, am Dienstag gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur TASS.
     
    Die russischen Streitkräfte hatten Kupjansk bereits 2022 erobert, die ukrainische Armee erlangte jedoch Ende 2022 wieder die Kontrolle über die Stadt. In den vergangenen Monaten rückte die russische Armee in mehreren ukrainischen Regionen nach und nach vor.

  • |Josef Siffert

    Ukraine-Verhandlungen: Sind wir dem Frieden jetzt näher gerückt?

    US-Sicherheitsgarantien, eine europäische Truppe – die Ukraine erhielt bei Verhandlungen zwischen USA, Europa und Kiew Zugeständnisse. Aber reicht das für einen Waffenstillstand? Kollegin  Ingrid Steiner-Gashi hat die wichtigsten Antworten zusammengeschrieben.

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