Vier Jahre Krieg: "Putin hat seine Ziele nicht erreicht"

Lesen Sie alle aktuellen Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg im Live-Ticker.
People gather to mark the fourth anniversary of the full-scale Russian invasion of Ukraine, in Irpin
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Ukraine-Krieg: Alle aktuellen Entwicklungen

  • |Patrick Resch

    Ukraine: Geländegewinne im Süden

    Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben im Gebiet Saporischschja seit Ende Jänner neun Siedlungen zurückerobert und setzen ihren Gegenangriff an der südöstlichen Front fort. Erstmals seit dem Sommer 2024 hätten die eigenen Truppen in einem Monat mehr Gebiete befreit als die russischen Angreifer eingenommen hätten, sagte Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj am Montag.

    Berichten zufolge profitierten die Ukrainer dabei von massiven Ausfällen der Starlink-Terminals auf russischer Seite. Der Gründer der Satellitenfirma SpaceX, Elon Musk, hatte den Zugang für russische Truppen Ende Jänner auf Bitten der Regierung in Kiew blockiert, was die Kommunikation und Lagebeurteilung der Angreifer erheblich beeinträchtigte.

    Dem ukrainischen Kartenprojekt DeepState zufolge eroberten russische Truppen im Februar 126 Quadratkilometer. Dies entspricht dem geringsten Geländegewinn seit 20 Monaten. "Wir haben diese schwere Schlacht um den Winter überstanden", schrieb Syrskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Russland hatte in den vergangenen Monaten seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur verstärkt. Parallel zu den Kämpfen laufen diplomatische Bemühungen weiter, den nunmehr im fünften Jahr andauernden Krieg zu beenden. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Montag, er erwarte in dieser Woche eine neue Runde von Washington vermittelter Friedensgespräche, ungeachtet der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf den Iran.

  • |Josef Siffert

    Brand in Tanklager wieder gelöscht

    Der Brand eines Tanklagers im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk ist den örtlichen Behörden zufolge wieder gelöscht. Das Feuer war nach einem ukrainischen Drohnenangriff ausgebrochen. Ein Vertreter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU erklärt, dass die Ukraine das Ölterminal Sheskharis in Noworossijsk in der Nacht mit Drohnen angegriffen hat.

  • |Josef Siffert

    Russland will weiter mit USA verhandeln

    Moskau bleibt nach Kremlangaben offen für eine Vermittlerrolle Washingtons im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

     Russland werde sich auch weiterhin ausschließlich von seinen eigenen Interessen leiten lassen, sagte er. Unklar ist, ob wegen der Lage im Nahen Osten die von der Ukraine für Anfang März angekündigten trilateralen Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten über die Bühne gehen können. Zuletzt hatte es in Genf solche Gespräche gegeben.

  • |Josef Siffert

    Ukraine attackiert russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk

    Fünf Menschen wurden in der russischen Hafenstadt und Flottenbasis Noworossijsk offiziellen Angaben zufolge bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien bei der Attacke beschädigt worden, schrieb der Gouverneur von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, bei Telegram. Er rief die Bürger dazu auf, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Die Behörden riefen in Noworossijsk den Notstand aus.

    Unterdessen berichtete das unabhängige Portal "Astra" von einem Brand im Ölterminal Schechsaris im Süden von Noworossijsk. Dieser sei mutmaßlich durch die Drohnenangriffe hervorgerufen worden, hieß es. Schechsaris gilt als für Russland strategisch wichtiger Terminal zur Aufnahme, Lagerung und Verschiffung von Öl und Ölprodukten. Er spielt eine wichtige Rolle beim Ölexport über das Schwarze Meer. Ukrainische Drohnen haben Schechsaris bereits im November 2025 bei einem Angriff auf eine Militärbasis in Hafennähe beschädigt.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete den Abschuss von 172 Drohnen in der Nacht. 67 davon seien über dem Schwarzen Meer, 66 über dem südrussischen Gebiet Krasnodar liquidiert worden.

  • |Josef Siffert

    Selenskij: Moskau setzte im Winter fast 19.000 Drohnen ein

    Russland hat laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij allein in der vergangenen Woche mehr als 1.720 Kampfdrohnen, fast 1.300 Gleitbomben und mehr als 100 Raketen gegen sein Land eingesetzt. Selenskij warf Moskau vor, in diesem Winter nicht einmal versucht zu haben, Angriffe auf zivile kritische Infrastruktur zu rechtfertigen. In den drei Wintermonaten habe Russland mit fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.670 Gleitbomben und 738 Raketen angegriffen.

    Die meisten der Drohnen seien vom ursprünglich iranischen Bautyp Shahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetze, schrieb der ukrainische Präsident in sozialen Medien weiter. Das Böse müsse überall auf der Welt bekämpft werden, unterstrich Selenskyj. "Wenn die Vereinigten Staaten und andere Partner genug Entschlossenheit zeigen, müssen letztendlich auch die blutigsten Diktatoren für ihre Verbrechen zahlen."

  • |Josef Siffert

    Vier Tote nach russischem Beschuss in Südukraine

    Bei russischem Beschuss der Stadt Cherson im Süden der Ukraine sind vier Menschen getötet worden. Zwei ältere Frauen, die sich am Eingang eines Wohnhauses befanden, seien bei dem Angriff ums Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Olexander Prokudin bei Telegram. Eine 85-Jährige und ein 63 Jahre alter Mann seien im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben.

    Die Ukraine verteidigt sich seit etwas mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

  • |Josef Siffert

    Selenskij: Haben Winter überstanden

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat das Ende des vierten Kriegswinters und den damit verbundenen Widerstand gegen die russischen Angriffe auf das Energiesystem seines Landes begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskij in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. "Die Russen wollten diesen Winter zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer nutzen, aber die Ukraine hat nicht nachgegeben", hieß es weiter.

    Russland habe in einem der größten Angriffe am 6. Dezember über 700 Ziele attackiert, danach folgten regelmäßige Angriffe gegen diverse Objekte zur Energieversorgung. "Kein Volk hat solche Prüfungen durchgemacht", sagte Selenskyj. "Die Ukrainer haben auch das überwunden."

    Mit diesen Angriffen, die die Versorgung mit Wasser, Strom und Wärme teilweise unterbrachen, versuchten die russischen Streitkräfte, die ukrainische Zivilbevölkerung massiv unter Druck zu setzen. Durch die russischen Attacken mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern kam es zu stundenlangen Stromabschaltungen in verschiedenen Landesteilen, die die ukrainischen Reparaturtrupps vor schwere Aufgaben stellten.

  • |Josef Siffert

    Russische Angriffe auf Hafenanlagen in Odessa gemeldet

    Die ukrainische Regierung meldet russische Angriffe auf Hafenanlagen in der südlichen Region Odessa. Brände seien daraufhin in der Nacht auf Freitag ausgebrochen und Lagerhäuser, Lebensmittelcontainer und Geräte beschädigt worden, teilte Vize-Ministerpräsident Olexij Kuleba mit. Der ukrainische Seekorridor sei aber trotz der Angriffe weiterhin betriebsbereit. Über die Strecke im Schwarzen Meer wird trotz des Kriegs wichtige Fracht transportiert, darunter viel Getreide.

    Für die Umgebung des von Russland kontrollierten ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja ist nach russischen Angaben eine lokal begrenzte Feuerpause vereinbart worden. Das soll es ermöglichen, Stromleitungen zu reparieren, berichten russische Nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom.

  • |Josef Siffert

    Russland warnt vor Entsendung britischer Soldaten

    Russland warnt vor der Entsendung britischer Truppen in die Ukraine. "Entgegen Healeys irriger Annahme wird die Entsendung britischer Truppen nicht das Ende des Krieges bedeuten", sagte Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag, mit Blick auf den britischen Verteidigungsminister John Healey. "Vielmehr würde dies den Konflikt verlängern und das Risiko einer groß angelegten militärischen Konfrontation unter Beteiligung vieler weiterer Staaten erhöhen."

    Sacharowa bekräftigte vor der Presse die Drohung, dass Russland jegliche ausländischen Truppen in der Ukraine als legitime Ziele ansehen würde. Healey hatte am Wochenende in einem Beitrag für eine Zeitung geschrieben: "Ich möchte der Verteidigungsminister sein, der britische Truppen in die Ukraine entsendet – denn das wird bedeuten, dass dieser Krieg endlich vorbei ist." Großbritannien und Frankreich haben sich bereit erklärt, nach einem Waffenstillstand Truppen in die Ukraine zu schicken.

  • |Josef Siffert

    Selenskij: Nächste Ukraine-Verhandlungsrunde in Abu Dhabi

    Die nächste Runde der US-vermittelten Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland wird Angaben aus Kiew zufolge Anfang März in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. "Es ist notwendig, alles, was für echte Sicherheitsgarantien erreicht wurde, zu finalisieren und ein Treffen der Staatschefs vorzubereiten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij in einer Videobotschaft. Ein solches Gipfeltreffen könne helfen, "Schlüsselfragen" zu lösen.

  • |Josef Siffert

    Mindestens 20 Verletzte bei russischen Angriffen

    Russland hat ukrainischen Angaben zufolge den Osten und Süden des Landes in der Nacht auf Donnerstag mit Raketen und Drohnen angegriffen. Etwa 20 Menschen seien dabei verletzt worden, teilten die Lokalbehörden mit. Wohnhäuser seien beschädigt worden. Ballistische Raketen und Marschflugkörper hätten Kiew, die gleichnamige Region sowie die östliche Stadt Charkiw zum Ziel gehabt, Saporischschja im Süden sei mit Drohnen angriffen worden.

    Allein in der Region Charkiw wurden laut Gouverneur Oleh Synjehubow mindestens 14 Menschen verletzt, darunter ein siebenjähriger Bub. In Saporischschja gab es nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow mindestens sieben Verletzte. Die genaue Zahl der eingesetzten Raketen und Drohnen sowie die Hauptangriffsziele nennen die Behörden zunächst nicht. In den vergangenen Monaten hat Russland seine Angriffe vor allem auf den ukrainischen Energiesektor konzentriert.

  • |Josef Siffert

    Über 1700 Afrikaner kämpfen auf russischer Seite

    Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine nach Angaben aus Kiew mehr als 1700 Afrikaner als Soldaten ein. Moskau versuche, Bürger afrikanischer Staaten unter falschen Vorwänden in den Krieg hineinzuziehen, sagte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Sein ghanaischer Amtskollege Samuel Okudzeto Ablakwa ergänzte, viele Männer seien im Darknet mit falschen Versprechungen auf zivile Arbeitsplätze geködert worden. Sie hätten keinerlei militärische Ausbildung.

  • |Josef Siffert

    Selenskij telefonierte mit Trump

    Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskij hat mit US-Präsident Donald Trump über die nächsten Verhandlungen für ein Ende des russischen Angriffskriegs gesprochen. Demnach dankte Selenskij für die US-Vermittlung. An diesem Donnerstag sind ihm zufolge Gespräche zwischen den USA und der Ukraine in Genf geplant.

    Selenskij wies in dem Gespräch darauf hin, dass dieser Winter infolge der russischen Angriffe der schwierigste für die Ukraine gewesen sei. Er sagte auch, dass es bei dem Gespräch um die Vorbereitung des nächsten Treffens mit den Russen und Amerikanern Anfang März gegangen sei. Bestätigt ist der Termin von russischer Seite nicht. Selenskij äußerte zudem erneut die Hoffnung, dass es zu einem Treffen auf Präsidentenebene komme. Trump unterstützte das. Das Weiße Haus bestätigte das Telefonat, nannte aber zunächst keine Inhalte.

  • |Patrick Resch

    Ukraine: USA warnten uns vor Angriffen auf russischen Erdölterminal

    Nach ukrainischen Drohnenangriffen auf ein Terminal in Südrussland für kasachisches Erdöl haben die USA die Ukraine nach deren Angaben mit einer diplomatischen Note vor einer Fortsetzung gewarnt. "Wir haben vom US-Außenministerium gehört, dass wir von den Attacken auf amerikanische Interessen Abstand nehmen sollen", sagte die ukrainische Botschafterin Olha Stefanischyna bei einer Pressekonferenz in Washington, wie mehrere Medien übereinstimmend meldeten.

    Kiew habe das zur Kenntnis genommen. Im vergangenen November hatte ein ukrainischer Seedrohnenangriff Anlagen des Caspian Pipeline Consortiums im Schwarzmeerhafen von Noworossijsk lahmgelegt, an dem auch der US-Ölriese Chevron beteiligt ist. Der zentralasiatische Binnenstaat Kasachstan exportiert einen Großteil seiner Erdölproduktion über diesen russischen Hafen. Das kasachische Außenministerium hatte protestiert und vor einer Verschlechterung der kasachisch-ukrainischen Beziehungen gewarnt.

  • |Patrick Resch

    Selenskyj: Ukrainische Unterhändler treffen US-Vertreter

    Ukrainische Unterhändler treffen sich am Donnerstag mit US-Vertretern. Themen sind das sogenannte Wohlstandspaket und der Wiederaufbau seines Landes, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zudem würden die Teams die Vorbereitungen für ein trilaterales Treffen unter Einbeziehung Russlands erörtern. Er hoffe, dass diese Verhandlungsrunde Anfang März stattfinden könne.

  • |Patrick Resch

    Vier Tote nach Angriffen in Südukraine

    Bei russischen Angriffen im Süden der Ukraine sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Außerdem sei ein Kind bei den Attacken am Dienstagabend verletzt worden, teilte der Zivilschutz mit. Luftangriffe auf ein Dorf im Kreis Saporischschja zerstörten den Angaben nach ein Wohnhaus und beschädigten ein weiteres. Russlands Militär griff demnach am Abend des vierten Kriegsjahrestags an.

  • |Patrick Resch

    Italien bekennt sich zu weiterer Militärhilfe

    Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Konflikts will Italien Kiew auch im laufenden Jahr mit militärischer Ausrüstung unterstützen. Es sei bereits vereinbart, dass die Hilfe fortgesetzt werde, verlautete aus der Regierung in Rom. Italien hat bisher zwölf Hilfspakete geschnürt, die nach Angaben aus dem Vorjahr ein Volumen von drei Milliarden Euro umfassten.

    Italien unterstütze Kiew weiterhin gemeinsam mit seinen europäischen und westlichen Partnern und setze sich für eine gerechte und dauerhafte Friedenslösung ein, hieß es in einer Stellungnahme der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Dienstagabend.

    Rom beteilige sich an internationalen Initiativen, unterstützt den von den USA angestoßenen Verhandlungsprozess und wirke in der "Koalition der Willigen" an Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit, so die Regierungschefin. Zugleich engagiere sich Italien humanitär, unter anderem mit der Lieferung von Generatoren, Heizkesseln und medizinischer Ausrüstung für besonders betroffene Gebiete.

  • |Josef Siffert

    Deutscher Verteidigungsminister rügt Nähe Trumps zu Putin

    Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat dem US-Präsidenten Donald Trump eine Kumpanei mit Kremlchef Wladimir Putin vorgeworfen. Trump habe den russischen Präsidenten beim Gipfeltreffen in Alaska "wie einen Kumpel" auf dem roten Teppich begrüßt und sich gleichzeitig komplett aus der militärischen Unterstützung der Ukraine zurückgezogen, kritisierte der Sozialdemokrat im Radiosender Deutschlandfunk.

    Und leider habe der US-amerikanische Präsident auch sehr früh unnötigerweise eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vom Verhandlungstisch genommen – "ohne Not", so Pistorius. "Das wäre ja ein Pfund gewesen, mit dem man auch hätte verhandeln können, über andere Dinge."

  • |Josef Siffert

    NATO-Chef: Ukraine braucht wirksame Sicherheitsgarantien

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine wirksame Sicherheitsgarantien für einen dauerhaften Frieden gefordert. "Wenn die Kämpfe endlich aufhören, muss der Frieden Bestand haben", sagte Rutte im NATO-Hauptquartier in Brüssel. Dafür brauche es starke ukrainische Streitkräfte und Sicherheitsgarantien von Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten, fügte der Niederländer hinzu.

    Rutte lobte den Mut der ukrainischen Bevölkerung und Soldaten. "Die Ukraine ist eine Nation stiller Helden." Es sei unerlässlich, dass die Ukraine weiterhin die militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe erhalte, die sie benötige. Die Ukraine brauche mehr Unterstützung. "Denn ein Versprechen von Hilfe beendet keinen Krieg."

  • |Josef Siffert

    Van der Bellen zu Ukraine-Krieg: "Das muss enden"

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am vierten Jahrestag des "ungerechtfertigten russischen Angriffskriegs" auf die Ukraine zu Frieden aufgerufen und Kiew die Unterstützung Österreichs versichert. Es seien "vier Jahre unvorstellbarer Zerstörung, Verlust von Menschenleben und Leiden" sowie vier Jahre außergewöhnlichen Widerstands gegen einen "unerbittlichen Abnützungskrieg". "Das muss enden", betonte das Staatsoberhaupt in einer Videobotschaft.

    Österreich werde "weiterhin an der Seite der Ukraine stehen" und Russland aufrufen, ernsthafte Verhandlungen zu beginnen, die zu einem "würdevollen und nachhaltigen Frieden" führen, ergänzte Van der Bellen in der Botschaft, die auf Online-Plattformen veröffentlicht wurde. Es gehe um einen Frieden, "der den Weg zu einer freien, prosperierenden und sicheren Zukunft der Ukraine in Europa ebnet".

  • |Josef Siffert

    "Den meisten Russen geht es besser als vor dem Krieg"

    Denis Wolkow ist einer der letzten unabhängigen Meinungsforscher in Moskau. Ein Gespräch darüber, wie der Lebensstandard trotz Sanktionen steigen konnte – und wie er überhaupt arbeiten kann.

  • |Josef Siffert

    Vier Jahre Krieg: "Putin hat seine Ziele nicht erreicht"

    Der ukrainische Präsident Selenskij betonte am vierten Jahrestag der Invasion Russlands in die Ukraine, dass man den Kampf der Ukrainer nicht verraten dürfe.

  • |Josef Siffert

    EU-Spitze trifft zu Jahrestag in Kiew ein

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa sind am vierten Jahrestag der Invasion Russlands in die Ukraine zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Von der Leyen sagte bei der Ankunft am Dienstag, der Besuch solle zeigen, dass Europa auch durch diesen harten Winter hindurch finanziell und militärisch unerschütterlich zur Ukraine stehe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij betonte, die Ukraine habe ihre Unabhängigkeit verteidigt.

  • |Josef Siffert

    Vierter Jahrestag des Ukraine-Krieges

    Der Großangriff Russlands auf die Ukraine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zu diesem Anlass in Kiew zu Besuch. Das Europaparlament hält in Brüssel eine Sondersitzung ab. Auch die UNO-Generalversammlung berät. Die "Koalition der Willigen" hält erneut eine Videokonferenz ab, an der auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) teilnimmt.

    In Österreich sind ebenfalls Gedenkveranstaltungen geplant, etwa ein "Marsch des Lichts" in Wien um 18.00 Uhr vom Parlament. Am Nachmittag um 14.30 Uhr findet ein ökumenisches Friedensgebet im Stephansdom statt. In Linz wird eine Mahnwache in Gedenken an den Jahrestag abgehalten.

  • |Josef Siffert

    WHO: Viel mehr Angriffe auf Gesundheitswesen in der Ukraine

    Die Zahl der Angriffe auf das ukrainische Gesundheitswesen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent angestiegen. Das teilte das europäische Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO in Kopenhagen mit. Somit sei 2025 das Jahr mit den meisten Attacken auf die Gesundheitsversorgung der Ukraine seit dem russischen Einmarsch gewesen.

    Allein im dritten Quartal des vergangenen Jahres habe es laut WHO 184 Angriffe auf medizinische Einrichtungen gegeben, wobei zwölf Menschen getötet und 110 verletzt wurden. Zugleich verdreifachte sich 2025 demnach die Zahl der Angriffe auf Medikamentenlager in der Ukraine.

  • |Patrick Resch

    Slowakei stoppt Notstromlieferungen an Ukraine

    Die Slowakei verschärft den Streit um unterbrochene Öllieferungen aus Russland und stellt die Nothilfe für das ukrainische Stromnetz ein. Ministerpräsident Robert Fico habe den nationalen Netzbetreiber angewiesen, ab Montag keine Notstromlieferungen mehr an das Nachbarland zu leisten, solange kein Öl durch die Druschba-Pipeline fließe, teilte die Regierung in Bratislava mit. Fico bezeichnete den Schritt als erste Gegenmaßnahme.

  • |Josef Siffert

    Kiew meldet Rückeroberung von 400 Quadratkilometern

    Die Ukraine hat nach Angaben ihres Armeechefs im Februar die Kontrolle über 400 Quadratkilometer zurückgewonnen. Im Abschnitt Oleksandriwka seien acht Siedlungen befreit worden, teilte das Militär am Montag weiter mit. Bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine wurden in der Nacht auf Montag indes mindestens drei Menschen getötet. Laut ukrainischen Luftstreitkräften griff Russland mit 126 Drohnen und einer Rakete vom Typ Iskander an.

  • |Josef Siffert

    Nach Ungarn: Fico warnt Ukraine

    Nach Ungarn erhöht nun auch die Slowakei den Druck auf die Ukraine, russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder zu ermöglichen. Wenn der Öltransit an die Slowakei am Montag nicht wieder aufgenommen werde, werde er den staatlichen Netzbetreiber SEPS auffordern, die Notstromlieferungen an die Ukraine einzustellen, sagte Regierungschef Robert Fico laut Regierungsmitteilung. Fico prognostizierte außerdem der EU "Probleme" bei der Verabschiedung weiterer Sanktionen.

  • |Josef Siffert

    Zwei Tote nach Angriff auf Odessa

    Bei einem russischen Angriff auf die Region Odessa sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei Personen seien verletzt worden, teilten ukrainische Rettungskräfte am Montag auf Telegram mit. Eine russische Drohne sei auf einem Lkw-Rastplatz eingeschlagen. Das habe ein Feuer ausgelöst, bei dem die Menschen getötet wurden.

  • |Josef Siffert

    Wieder Strom in Saporischschja

    Im russisch besetzten Teil der ukrainischen Region Saporischschja ist die Stromversorgung nach einem ukrainischen Angriff weitgehend wiederhergestellt. Nur noch 12.000 Haushalte in einem Bezirk seien ohne Strom, teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizki über Telegram mit. Zuvor hatte es nach einem ukrainischen Angriff am Sonntag auf die Energieinfrastruktur zwei Stromausfälle gegeben. Im ebenfalls russisch kontrollierten Luhansk geriet nach Angaben des dortigen Vertreters Russlands ein Treibstofflager nach einem ukrainischen Drohnenangriff in Brand. 

  • |Josef Siffert

    Südkorea: Russland soll "Sieges-Banner" von Botschaft entfernen

    Südkorea hat von der russischen Botschaft in Seoul die Entfernung eines „Sieges“-Banners gefordert. Das Transparent mit der Aufschrift „Der Sieg wird unser sein“ sei kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine an der Botschaft angebracht worden, teilte das südkoreanische Außenministerium mit. Zudem müsse die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea aufhören. Diese stelle eine ernste Bedrohung für die Sicherheit Südkoreas dar. Eine Stellungnahme der russischen Botschaft lag zunächst nicht vor. 

  • |Patrick Resch

    Selenskyj: Toter und Verletzte nach russischen Angriffen

    Bei neuen russischen Angriffen sind in der Ukraine laut Präsident Wolodymyr Selenskyj ein 49-jähriger Mann getötet und acht weitere Personen verletzt worden. "Das Hauptziel des Angriffs war die Energieversorgung, auch normale Wohngebäude wurden beschädigt, und es gab Schäden an der Eisenbahn", sagte Selenskyj. Bei zwei Explosionen in der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg) wurde eine 23-jährige Polizistin getötet und 25 Menschen verletzt.

    "Das war ein Terroranschlag", sagte der Lwiwer Bürgermeister Andrij Sadowyj in seinem Telegram-Kanal. Die Explosionen hatten sich kurz nach Mitternacht ereignet. Nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft eilten die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines angeblichen Einbruchs zu einem Geschäft nahe der Altstadt von Lwiw. Als sie dort ankamen, sei die erste Explosion ausgelöst worden - und eine zweite dann, als kurz darauf Verstärkung eintraf. Nicht alle Opfer hätten den Anschlag überlebt, teilte die ukrainische Nationalpolizei mit. Laut Bürgermeister Sadowyj wurden auch zwei Autos beschädigt, darunter ein Streifenwagen.

    Die Region Lwiw liegt im Westen der Ukraine an der polnischen Grenze. Die gleichnamige Stadt ist nur etwa 50 Kilometer Luftlinie vom EU-Gebiet entfernt.

  • |Manuel Simbürger

    Verletzte nach möglichem Angriff auf Waffenfabrik

    Bei einem ukrainischen Angriff in der entlegenen südrussischen Region Udmurtien hat es Schäden und Verletzte gegeben. Das teilte Regionalgouverneur Alexander Bretschalow am Samstag via Telegram mit. Einzelheiten nannte er nicht. Laut nicht überprüfbaren Berichten wurde eine Waffenfabrik getroffen, in der Raketen hergestellt werden. Elf Menschen wurden den offiziellen Angaben zufolge verletzt, drei mussten in Spitäler.

  • |Manuel Simbürger

    Militärexperte: "Je länger der Krieg dauert, umso größer sind Russlands Chancen"

    Der Krieg in der Ukraine wird zunehmend durch Material, Zeit und Ressourcen entschieden. Militäranalyst Markus Reisner analysiert die Lage und die militärischen Perspektiven.
     
  • |Manuel Simbürger

    Meinl-Reisinger verteidigt heimische Ukraine-Hilfe

    Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat bei ihrem Besuch in Kiew die Hilfe für die Ukraine verteidigt. Angesichts der Zerstörungen durch russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur wie etwa Wärmekraftwerke - gerade bei eisigen Temperaturen - drohe den Menschen ein Kältetod. "Deshalb freue ich mich schon auch zu sehen, wo unsere AKF-Mittel hingehen", sagte die Außenministerin zum Abschluss ihrer Reise zu österreichischen Journalisten.

  • |Josef Siffert

    Streit um Russlands Öl: Slowakei und Ungarn werfen Ukraine Erpressung vor

    Die russlandfreundlichen EU-Staaten machen die Ukraine für die kaputte Pipeline und Ölknappheit verantwortlich.

  • |Josef Siffert

    AKW Saporischschja: Nur noch eine externe Stromleitung

    Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wird das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine nur noch über eine letzte verbliebene externe Stromleitung versorgt. Eine Reserveleitung sei vor mehr als einer Woche ausgefallen. Der Ausfall der Leitung Ferrosplavna-1 am 10. Februar sei "Berichten zufolge infolge militärischer Aktivitäten" geschehen, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in einer Erklärung mit.

    Das von russischen Truppen in den ersten Wochen der Invasion eingenommene Kraftwerk ist das größte Europas. Es erzeugt selbst keinen Strom, benötigt diesen jedoch zur Kühlung des Kernmaterials, um eine Kernschmelze zu verhindern.

  • |Josef Siffert

    Gouverneur: Ein Toter bei Ukraine-Angriff auf Sewastopol

    Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte am Freitag im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr und die russische Schwarzmeerflotte hätten bei der Abwehr des ukrainischen Angriffs 16 Drohnen abgeschossen. Sewastopol wird von der Ukraine immer wieder ins Visier genommen.

    In der Hafenstadt auf der annektierten Halbinsel befindet sich das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte.

  • |Josef Siffert

    Selenskij erwartet nächste Gespräche in der Schweiz

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij erwartet eine Fortsetzung der Verhandlungen mit Russland über eine Beendigung des Kriegs in der Schweiz. Weil der Krieg in Europa tobe, müssten auch die Gespräche hier laufen, sagte Selenskij in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan. "Ich möchte unterstreichen, dass das nächste Treffen ebenfalls in der Schweiz stattfindet", sagte Selenskij nach den zweitägigen Verhandlungen am Dienstag und Mittwoch in Genf.

    Russland hat bisher weder einen Ort noch einen Termin bestätigt. Selenskij hatte die Ergebnisse der trilateralen Gespräche in Genf unter Vermittlung der USA als unzureichend kritisiert und eine Fortsetzung noch im Februar gefordert.

  • |Josef Siffert

    US-Demokraten für schärfere Russland-Sanktionen

    Eine Gruppe von US-Senatoren der Demokraten fordert bei einem Besuch in der Ukraine schärfere Sanktionen gegen Russland. Man hoffe auf stärkere Anstrengungen, um Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin auszuüben, sagt Senatorin Jeanne Shaheen. Länder wie China, Indien, Ungarn und Brasilien, die russisches Öl und Gas kauften, sollten sehr starke Anreize erhalten, dies zu beenden, sagt Senator Richard Blumenthal. Zudem solle die „Schattenflotte“ von Tankern, die russisches Öl transportieren, eingedämmt werden. Die Senatoren kündigen an, nach ihrer Rückkehr nach Washington auf entsprechende Gesetze zu drängen. 

  • |Manuel Simbürger

    EU will östliche Grenzregionen zu Russland und Ukraine stärken

    Die EU-Kommission will mit ihrer am Mittwoch in Brüssel präsentierten Strategie mit fünf Prioritäten die an Russland, Belarus und die Ukraine angrenzenden östlichen EU-Regionen verstärkt unterstützen. Im Zentrum steht die "Eastern Flank Watch", die europäische Drohnenabwehrinitiative, und die Luftraumsicherung. Geplant sind eine EastInvest-Fazilität für Zugang zu Krediten für die Grenzländer, eine bessere digitale Vernetzung, integrierte Strom- und modernere Verkehrsnetze.

    Weiters ist in der Strategie eine Integration der Stromnetze der baltischen Staaten in die europäischen Netze, die Entwicklung grenzüberschreitender Wasserstoffinfrastruktur sowie die Förderung der digitalen Vernetzung und Modernisierung der Verkehrsnetze, einschließlich multifunktionaler Straßen, Schienen- und Hafeninfrastruktur sowie grenzüberschreitender Verbindungen mit der Ukraine und Moldau, vorgesehen. Bildungs- und Beschäftigungsprogramme sollen den Fluchtbewegungen aus den Regionen entgegenwirken.

    Auch mehr EU-Gelder fließen in die östlichen Grenzregionen: Im gerade diskutierten neuen mehrjährigen EU-Budget für die Jahre 2028-2034 sind spezielle Mittel für sie in den nationalen und regionalen Partnerschaftsplänen eingeplant.

  • |Manuel Simbürger

    Kommunikation über Telegram-App ausspioniert

    Ausländische Geheimdienste spionieren nach russischen Angaben die Kommunikation der eigenen Soldaten über den Kurznachrichtendienst Telegram aus. Es gebe zahlreiche Hinweise darauf, dass die Geheimdienste die Korrespondenz einsehen könnten und die so gewonnenen Informationen gegen die russische Armee eingesetzt würden, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch Digitalminister Maksud Schadajew.

    Die russische Regierung hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass WhatsApp vollständig blockiert wurde. Der zum US-Konzern Meta gehörende Kurznachrichtendienst habe lokale Gesetze missachtet. Stattdessen empfahl die Regierung den staatlich geförderten Messenger "MAX". Kritiker bezeichnen diesen als Überwachungsinstrument, was die russischen Behörden zurückweisen.

  • |Manuel Simbürger

    Ukraine verhängt Sanktionen gegen Lukaschenko

    Wegen seiner Unterstützung für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Kiew den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko mit Sanktionen belegt. "Die Ukraine hat heute ein Sanktionspaket gegen Alexander Lukaschenko verhängt" erklärte Wolodymyr Selenskij am Mittwoch. Kiew werde "Gegenmaßnahmen gegen jede Form seiner Unterstützung bei der Tötung von Ukrainern deutlich verstärken".

    Selenskij nannte zunächst keine Einzelheiten, warf Lukaschenko aber zudem vor, Moskau bei der Umgehung westlicher Sanktionen geholfen zu haben. Die Strafmaßnahmen dürften sich zwar in der Praxis kaum auswirken. Sie haben hohe symbolische Bedeutung.

  • |Patrick Resch

    Zweiter Verhandlungstag in Genf startet

    Unter dem Eindruck wachsender Spannungen hat in Genf der zweite Verhandlungstag zwischen der Ukraine, Russland und den USA begonnen. Die Gespräche seien wieder aufgenommen worden, meldete die russische Nachrichtenagentur RIA am Mittwochvormittag. Die ukrainische Delegation bestätigte dies. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den USA vor, unverhältnismäßigen Druck auf Kiew auszuüben, um den seit vier Jahren andauernden Krieg zu beenden.

    US-Präsident Donald Trump hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrfach öffentlich aufgefordert, Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen.

  • |Patrick Resch

    "Bedeutende Fortschritte" bei Ukraine-Verhandlungen

    Der erste Tag der direkten Verhandlungen zwischen Vertretern Moskaus und Kiews unter Vermittlung der USA über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge "bedeutende Fortschritte" gebracht. Das Treffen am Dienstag sei "sehr angespannt" gewesen, verlautete hingegen aus der russischen Delegation nahestehenden Kreisen. Am Mittwoch sollen die Gespräche weitergehen.

    Er sei "stolz", unter der Führung von US-Präsident Donald Trump "daran zu arbeiten, das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden", erklärte Witkoff am Mittwoch. Beide Seiten einigten sich Witkoff zufolge darauf, ihre jeweiligen Staatschefs auf den neuesten Stand zu bringen und weiter auf eine Einigung hinzuarbeiten.

  • |Patrick Resch

    Ukraine-Krieg: 1,5 Prozent Landgewinn – und viel Propaganda

    In der Ukraine wird um jeden Meter Land gekämpft – auf dem Schlachtfeld ebenso erbittert wie medial. Nun hat Kiew wieder einige Kilometer zurückerobert.

  • |Amina Beganovic

    Erster Gesprächstag in Genf beendet

    Am Dienstagabend ist der erster Verhandlungstag zwischen ukrainischer und russischer Delegation in Genf beendet worden, die Gespräche werden am Mittwoch fortgesetzt. Russland fordert nach wie vor Gebietsabtretungen, während die Ukraine auf humanitäre Fragen und Sicherheitsgarantien pocht; europäische und US-amerikanische Vermittler sind beteiligt. Zeitgleich gab es schwere russische Angriffe auf die Ukraine, insbesondere auf Energieanlagen, was Kiew als Untergrabung der Friedensbemühungen wertet.

    Mehr dazu hier:

  • |Josef Siffert

    Binnen weniger Tage: Ukraine kann größte Gebiete zurückerobern

    Russische Truppen haben aktuell keinen Zugang zu Starlink. Binnen weniger Tage konnte die Ukraine so viel Gebiet zurückerobern, wie seit der Gegenoffensive 2023 nicht mehr.

  • |Josef Siffert

    Trump drängt Ukraine zu Einigung mit Russland

    Heute, Dienstag, wird in Genf über einen Stopp des Ukraine-Kriegs weiterverhandelt. Im Vorfeld hat US-Präsident Donald Trump Kiew zu einer baldigen Einigung mit Moskau gedrängt.

  • |Josef Siffert

    Selenskij warnt vor neuem massiven russischen Luftangriff

    Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij vor einem massiven russischen Angriff auf Energieanlagen in der Ukraine gewarnt. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskij in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen.

    Der Ukrainer warf Moskau erneut vor, im Gegensatz zu Kiew nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort", betonte Selenskij. Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden.

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