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Chronik Österreich
11/28/2020

Höchstwert: 132 Corona-Tote in 24 Stunden in Österreich; 4.669 Neuinfektionen

Von Freitag auf Samstag wurden in Österreich 132 Corona-bedingte Todesfälle verzeichnet - so viele, wie noch nie an einem Tag. Leichter Rückgang bei Neuinfektionen.

Am Samstag sind nach den Daten des Innen- und Gesundheitsministeriums mit 3.018 erstmals mehr als 3.000 Corona-Tote in Österreich registriert worden. 132 Personen starben von Freitag auf Samstag - ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Dafür setzte sich der leichte Rückgang bei den Neuerkrankungen fort: 4.669 Neuinfektionen waren 286 weniger als noch am Vortag. Deutlich geringer als die Zahl der Genesenen mit 7.446.

Aktiv erkrankt waren am Samstag 61.946 Personen. Am Tag zuvor waren es noch 64.855 gewesen. 4.279 Personen befanden sich in Spitalbehandlung, davon 688 auf Intensivstationen. Am Freitag waren es noch 4.405 bzw. 703 gewesen. Das bedeutet, dass 126 Menschen weniger in den Krankenhäusern und 15 weniger auf Intensivstationen versorgt wurden.

Bisher wurden 275.661 Menschen positiv getestet, 210.697 sind wieder genesen. Bei den Neuinfektionen war Oberösterreich mit 1.212 an erster Stelle, gefolgt von Wien mit 682 und Niederösterreich mit 634.

Die Zahlen aus den Bundesländern im Detail

  • Oberösterreich: 1.212
  • Wien: 682
  • Niederösterreich: 634
  • Steiermark: 526
  • Tirol: 509
  • Kärnten: 395
  • Salzburg: 369
  • Vorarlberg: 229
  • Burgenland: 113
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Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene. Klicken Sie auf den Pfeil, um den Verlauf des Infektionsgeschehens seit Ende Februar verfolgen zu können. 

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    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Österreichweit sind 1.887 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben.

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

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    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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