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Chronik Österreich
03/01/2021

1.409 neue Corona-Infektionen in Österreich

Außerdem gibt es 1.601 neue Genesene sowie 13 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

von Kevin Kada

Von Sonntag auf Montag gibt es in Österreich 1.409 neue Corona-Infektionen. Das ist erneut ein deutlich höherer Wert an einem Montag als in den vergangenen Wochen. Zuletzt gab es am 11. Jänner einen solch hohen Montagswert.

Da über das Wochenende weniger Testergebnisse eingemeldet werden, sind die Fallzahlen am Montag oft niedriger als im Wochenschnitt. Dieser beträgt aktuell 2.029 Neuinfektionen pro Tag. PCR-Tests kamen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 27.455 hinzu, davon fielen 5,1 Prozent positiv aus.

Im Schnitt der vergangenen Woche wurden mit 39.354 PCR-Testungen jedoch fast 12.000 Ergebnisse pro Tag mehr eingemeldet. Insgesamt 5.395.666 dieser genaueren Laboruntersuchungen wurden seit Beginn der Pandemie in Österreich ausgewertet. Die Zahl der Antigen-Schnelltests näherte sich mit bisher 9.607.679 indes der Zehn-Millionen-Marke.

Die Zahlen aus den Bundesländern

  • Burgenland: 64
  • Kärnten: 45
  • Niederösterreich: 421
  • Oberösterreich: 215
  • Salzburg: 68
  • Steiermark: 150
  • Tirol: 87
  • Vorarlberg: 32
  • Wien: 327

Bisher gab es in Österreich 460.849 positive Testergebnisse. 432.016 Betroffene haben die Infektion wieder überstanden. 8.574 Infizierte sind verstorben, das sind 13 weitere Opfer innerhalb von 24 Stunden und 177 in der vergangenen Woche. Pro 100.000 Einwohner starben hierzulande bisher 96,3 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der aktiven Fälle lag am Montagvormittag bei derzeit 20.259 Infizierten. Das waren 205 weniger als am Sonntag, aber seit dem vergangenen Montag ein Plus um fast 550 Betroffene.

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Derzeit befinden sich 988 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 260 auf Intensivstationen betreut.

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen „Näherungswert“. 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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