Lokales

Zwei Männer sind Freitagfrüh in Wien-Leopoldstadt von drei Unbekannten mit einem Messer verletzt worden. Zeugen fanden die durch Schnitte Verletzten um 5.20 Uhr am Oswald-Thomas-Platz in der Wiese sitzend und alarmierten die Rettungskräfte.

 

Die Opfer sagten, sie seien völlig grundlos attackiert worden. Eine Fahndung nach den Tätern verlief bis jetzt erfolglos, so die Polizei am Samstag.

Zwei zum Teil noch nicht einmal strafmündige Jugendliche sind Freitagfrüh beim Einbrechen in Autos beim Mexikoplatz in Wien-Leopoldstadt erwischt worden. Der 13- und der 14-Jährige waren mit weiteren Jugendlichen unterwegs, die allerdings flüchten konnten. Bei den Burschen wurden Diebesgut wie etwa eine Bankomatkarte, eine Kreditkarte, ein Gutschein und Kopfhörer sowie ein Nothammer gefunden und sichergestellt, gab die Polizei bekannt.

Der Ältere der Jugendlichen ist kein unbeschriebenes Blatt, er wurde erst vergangenen Montag beim Autoeinbruch auf frischer Tat ertappt. Da wurde er noch aufgrund der Leistung eines Gelöbnisses auf freiem Fuß angezeigt.

Ein 15-Jähriger soll den Brand in einem seit Jahren leer stehenden Einfamilienhaus in St. Marien (Bezirk Linz-Land) Mitte Mai diesen Jahres selbst gelegt haben. 

Der Bursch geriet nach intensiven Ermittlungen durch mehrere Zeugenaussagen unter Verdacht. Er soll demnach in das Haus eingestiegen und in einem Raum Müll angezündet haben. 

Der Freitag brachte im Süden von Österreich teils schwere Unwetter, die Murenabgänge, Erdrutsche und Überschwemmungen auslösten.

Murenabgänge in Tirol

Starkregen hat Freitagnachmittag und am frühen Abend in Tirol zu vereinzelten Murenabgängen, Erdrutschen und in Folge zu Straßensperren geführt. Einige Straßen mussten gesperrt werden, es gab keine Verletzten. Die Gemeinde Sellrain nahe Innsbruck war während der Nacht nur über das Ötztal erreichbar. Samstagfrüh wurde eine Verbindungsstraße im benachbarten Grinzens freigegeben, am späten Vormittag folgte die Sellraintalstraße (L16), teilte das Land mit. Die Oberperfer Landesstraße (L233) blieb aber weiterhin gesperrt. 

Politik

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung die Armee auf die Straßen.

Bei den Protesten wurden nach einer AFP-Zählung bisher mindestens 115 Menschen getötet. Offiziell bestätigt wurden die Opferzahlen nicht. Die US-Botschaft in Bangladesch sprach von Hunderten bis zu Tausenden Verletzten. Mehrere Krankenhäuser meldeten, seit Donnerstag seien dort deutlich mehr Menschen an Schusswaffenverletzungen gestorben.

Palliativpatientinnen und -patienten können neuerdings bei einer akuten Verschlechterung des Gesundheitszustandes rascher mit hochwirksamen Schmerzmitteln versorgt werden, die unter die Suchtgiftverordnung fallen. 

Früher mussten diese erst bestellt werden, die Verzögerung habe zu unnötigem Leid geführt, so das Gesundheitsressort am Samstag in einer Aussendung. Seit Februar dürfen mobile Hospizdienste, Alten- und Pflegeheime Vorräte halten, die Kosten trägt das Ministerium.

Nach ärztlicher Verschreibung können die palliativen Notfallmedikamente wie etwa Opiate direkt an Patienten abgegeben werden. Die Sozialversicherung übernimmt allerdings keine Kosten für patientenunabhängige Bevorratung von Medikamenten. 

Vom Gesundheitsressort gibt es deshalb eine Förderung von 230.000 Euro, um die Zusatzkosten der palliativen Notfallmedikamente für Einrichtungen der stationären Pflege und Betreuung, für Mobile Palliativteams, stationäre Hospize und Tageshospize abzudecken. Die Abwicklung übernimmt Hospiz Österreich, der Dachverband der Palliativ- und Hospizeinrichtungen. Ab Herbst können Rechnungen über eine Einreichplattform hochgeladen werden.

Der Trump-Attentäter hat laut einem Bericht des "Wall Street Journal" kurz vor der Tat den Veranstaltungsort mit einer Drohne erkunden können. 

Er sei in der Lage gewesen, am 13. Juli, nur wenige Stunden vor dem Angriff auf Ex-Präsident Donald Trump, Luftaufnahmen des Messegeländes in Butler im US-Staat Pennsylvania zu machen, berichtete die Zeitung am Freitag (Ortszeit). Sie berief sich auf Beamte der Strafverfolgungsbehörden, die mit der Angelegenheit vertraut waren.

Die Erkenntnisse dürften weitere Fragen dazu aufwerfen, ob der Veranstaltungsort ausreichend gesichert war. Der ehemalige US-Präsident Trump (78) war bei einer Wahlkampfveranstaltung am vergangenen Samstag in Pennsylvania angeschossen und am Ohr verletzt worden. 

Der Attentäter hatte vom Dach eines nahen Gebäudes auf Trump gezielt. Die Bundespolizei FBI identifizierte den Schützen später als einen 20 Jahre alten Mann aus Pennsylvania. Er wurde nach seiner Tat getötet.

Der Schütze war von Sicherheitskräften an Ort und Stelle bereits vor seiner Tat als verdächtig eingestuft worden. Die Spur des Verdächtigen habe sich aber wieder verloren, hieß es.

Der steirische SPÖ-Chef und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im November Anton Lang sieht die SPÖ derzeit zu weit links: "Auf Bundesebene ist es unbedingt nötig, dass wir ein bisserl mehr in die Mitte rücken." 

Er meint damit sowohl mit den Aussagen als auch mit der Politik, sagte er im APA-Sommergespräch. Offene Kritik an der Linie des Parteivorsitzenden Andreas Babler und dessen Themen äußerte er zwar nicht, doch "in der Auslegung gibt es Spielraum".

Lang schließe nicht aus, dass sowohl die KPÖ als auch die Bierpartei nach der Wahl im September in den Nationalrat einziehen: "Man muss schauen, um erfolgreich zu sein, dass man sich in der Mitte etabliert. Das muss unsere Aufgabe sein." 

Die Themen der SPÖ seien zwar richtig gewählt, aber die Sozialdemokratie müsse die Wählerinnen und Wähler wieder mehr davon überzeugen, dass es notwendig sei, dass die SPÖ in die Regierung kommt. "Aus meiner Sicht ist die SPÖ keine Oppositionspartei. Wir sind eine Regierungspartei, wir wollen gestalten."

Weitere Meldungen

Das organisierte Verbrechen breitet sich nach Angaben von Europol in Europa immer weiter aus. 

Die Gewaltbereitschaft der kriminellen Netzwerke sei in zunehmendes Problem, sagte Europol-Chefin Catherine De Bolle dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Die organisierte Kriminalität ist auf dem Vormarsch. Sie nutzt jede Schwäche." Der zunehmende Drogenhandel sei Nährboden der Gewalt, sagte De Bolle.

Die Produktion von Kokain in Süd- und Mittelamerika boomt Europol zufolge. Damit werde Europa überschwemmt. "Die Lage ist dramatisch", sagte De Bolle. Auch der Handel mit anderen Drogen nehme zu.

Nach Untersuchungen der europäischen Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag sind in der EU 821 schwerkriminelle Netzwerke aktiv. Diese Banden mit mehr als 25.000 Mitgliedern seien hochprofessionell und skrupellos, warnte Europol unlängst. Das Hauptgeschäft ist der Analyse zufolge der Drogenhandel.

Dominic Thiem hat bei der Auslosung für seine Abschiedsvorstellung in Kitzbühel einen harten Brocken erwischt: Der Sieger von 2019 trifft auf den Argentinier Thiago Augustin Tirante, der am Samstag in Bastad noch im Halbfinaleinsatz war und dementsprechend gut in Form ist.

Der Sieger bekommt es im Achtelfinale mit Turnierfavorit und Titelverteidiger Sebastian Baez zu tun. Der Argentinier, der im Vorjahr Dominic Thiem im Endspiel besiegen konnte, startet als Topgesetzter mit einem Freilos.

Sebastian Ofner, Österreichs Nummer eins, geht als Nummer sechs gesetzt, in das Generali Open 2024 und bekommt es mit einem Landsmann zu tun - denn gleich zum Auftakt wartet Lukas Neumayer, der mit einer Wildcard in das Hauptfeld gekommen ist. Ofner und Neumayer sind sich im vergangenen Jahr im Finale des ATP-Challenger-Turniers begegnet. Da konnte sich Ofner glatt mit 6:3 und 6:2 behaupten.

Nach einer folgenschweren IT-Panne mit Auswirkungen auf Fluggesellschaften, Krankenhäuser und Fernsehsender weltweit normalisiert sich die Lage in vielen Ländern allmählich. 

Mehrere Fluggesellschaften in den USA sowie in Asien erklärten, dass sie ihren Betrieb wieder aufgenommen hätten. Auch am Flughafen Wien Schwechat lief am Freitagabend alles wieder ohne Probleme, die Spitäler in Österreich gaben bereits am Freitagnachmittag weitgehend Entwarnung.

Am Berliner Flughafen verliefen die Abfertigungen wieder "reibungslos", wie ein BER-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP am Samstag auf Anfrage mitteilte. Laut Thailands nationalem Flughafendirektor Keerati Kitmanawat gibt es derzeit "keine langen Warteschlangen an den Flughäfen, wie wir sie gestern erlebt haben". Auch in Australien lief der Betrieb größtenteils wieder normal, wenngleich der Flughafen Sydney immer noch Flugverspätungen meldete.

An den Flughäfen in Hongkong, Südkorea und Thailand wurde der Check-in-Service wiederhergestellt, in Indien, Indonesien und am Changi-Flughafen in Singapur funktionierte die Abfertigung ab Samstagnachmittag (Ortszeit) wieder weitgehend normal.

Laut einem hochrangigen US-Regierungsvertreter wurde in den USA "der Flugbetrieb im ganzen Land wieder aufgenommen, auch wenn es nach wie vor zu Engpässen kommt".

Der Oscar-Preisträger Kevin Costner und seine Ehefrau Christine Baumgartner hatten laut People-Bericht im Mai vergangenen Jahres nach 18 Jahren Ehe ihre Scheidung eingereicht. Im Februar wurde die Scheidung amtlich.

Costner, der mit Baumgartner zwei Söhne und eine Tochter hat, stürzte sich nach den privaten Turbulenzen wie gewohnt in die Arbeit.

Kevin Costner erfüllte sich mit "Horizon" Lebenstraum

Am 28. Juni kam Costners neuer Western "Horizon: An American Saga" in den USA in die Kinos, in Österreich startet der Film am 22. August. Noch in diesem Jahr soll der zweite Teil der Westernsaga erscheinen.

"Horizon" soll in vier Kapiteln kommen. Costner versucht seit über 30 Jahren, das Mammutprojekt zu finanzieren. Am Ende investierte er rund 20 Millionen Euro an eigenem Geld. Über die Jahre habe er eine Obsession für das Projekt entwickelt. "Ich habe 1988 damit angefangen, und ich konnte es nicht anbringen, aber ich habe nicht aufgehört, es zu lieben", sagte er. 

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