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Erstmals seit April: Iran feuerte Raketen auf Israel, Israel will reagieren

Die israelischen Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilte das israelische Militär Sonntagabend mit. Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog.
A streak of light illuminates the sky during Missile attack from Iran towards Israel as seen from Ashkelon
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Iran-Krieg

  • |Diana Dauer

    Israel will auf Raketenangriff reagieren

    Israel will nach Medienberichten hart auf die ersten iranischen Raketenangriffe seit zwei Monaten reagieren. Der israelische TV-Sender N12 sowie das Nachrichtenportal „ynet“ berichteten dies unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter. 
    „Der Iran kann vergessen, dass wir das hinnehmen werden - die Reaktion wird hart ausfallen“, sagte der Repräsentant nach Angaben von „ynet“. Man werde „nicht zulassen, dass sie irgendwelche neuen Spielregeln schaffen und unsere Souveränität verletzen“.
    Der Iran hat Israel erstmals seit zwei Monaten in mehreren Wellen mit Raketen angegriffen. Teheran reagierte damit auf einen Angriff Israels in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut, der wiederum eine Reaktion auf vorherige Raketenangriffe der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz auf Israels Norden darstellte.

  • |Diana Dauer

    Raketen abgefangen

    Aus dem Iran auf Israel abgefeuerte Raketen sind nach israelischen Militärangaben von der Luftabwehr abgefangen worden. Bisher seien zwei Angriffswellen identifiziert worden, teilte das Militär mit. Nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 schlugen Raketentrümmer im Norden Israels ein, unter anderem nahe der Stadt Tiberias. Es gab zunächst keine Angaben zu Verletzten. Nach Informationen des israelischen Zivilschutzes wurde angesichts der ersten iranischen Angriffe seit zwei Monaten der Unterricht in allen Schulen am Montag abgesagt. Der internationale Flughafen bei Tel Aviv blieb nach Medienberichten zunächst geöffnet.
  • |Diana Dauer

    Iran feuert laut israelischer Armee Raketen Richtung Israel

    Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Raketen identifiziert, die aus dem Iran auf Israel abgefeuert wurden. Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilte das israelische Militär Sonntagabend mit.

    Unterdessen meldete auch der Iran nach Angaben von Staatsmedien das Abfeuern von zwei Raketensalven auf Israel. Die zweite Welle zielte auf das Zentrum des Landes, wie der staatliche Rundfunk berichtete.

  • |Diana Dauer

    Trump: Keine Aufhebung der Sanktionen ohne Friedensabkommen

    US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung "Meet the Press". Diese Schritte würden erst danach in Betracht gezogen, wenn sich der Iran entsprechend verhalte. Der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit der Regierung in Teheran sein. "Ich denke, dass sie das gerne hätten, aber ich verlange es nicht."

    Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut.

  • |Diana Dauer

    Nahost-Konflikt halbiert Gewinnprognose der Flugbranche

    Die weltweite Luftfahrtbranche hat ihre Gewinnprognose für heuer wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet nun mit einem Nettogewinn der Branche von 23 Mrd. Dollar (19,8 Mrd. Euro), teilte er am Sonntag mit. Zuvor war er von rund 41 Mrd. Dollar ausgegangen. Als Gründe nannte der Verband höhere Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore. Die IATA vertritt mehr als 370 Airlines, die etwa 85 Prozent des weltweiten Flugverkehrs abwickeln.

  • |Diana Dauer

    Iranische Justiz bestätigte Haftstrafe gegen Regisseur Panahi

    Die iranische Justiz hat eine einjährige Haftstrafe gegen den renommierten Regisseur Jafar Panahi bestätigt. Sein Anwalt Mostafa Nili teilte dem Onlineportal Emtedad am Sonntag mit, dass der Einspruch gegen das Urteil vom Revolutionsgericht in Teheran abgelehnt worden sei. Damit bleiben auch das zweijährige Ausreiseverbot sowie das Verbot jeglicher Mitgliedschaft in politischen und sozialen Gruppen bestehen, so Nili.

    Panahi war wegen "Propaganda gegen das System" und der Unterstützung der Proteste - insbesondere der Frauenbewegung 2022 - verurteilt worden. Als zentralen Beweis führte das Gericht seinen heimlich gedrehten Film "Ein einfacher Unfall" an. Das Werk gewann 2025 die Goldene Palme in Cannes und war zudem für die Golden Globes und die Oscars nominiert.

  • |Diana Dauer

    "Terroristische Zellen": Israel hat Ziele im Libanon angegriffen

    Das israelische Militär hat nach Regierungsangaben „terroristische“ Stützpunkte in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe auf die als Dahiyeh bekannte Hochburg der Hisbollah sei eine Reaktion auf den Beschuss israelischen Gebiets durch die Gruppe, wie Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.

  • |Stefan Berndl

    USA heben Einstufung der Bedrohungslage durch israelische Spionage an

    Das US-Verteidigungsministerium hat Medienberichten zufolge seine Einschätzung der Bedrohungslage durch israelische Spionage auf die höchste Gefahrenstufe angehoben. Israels Fähigkeiten zur Spionage und Datenerfassung seien auf einem "kritischen Niveau", berichtete der Sender NBC News am Sonntag unter Berufung auf den US-Militärgeheimdienst (DIA). Laut NBC erfolgte die Hochstufung aufgrund von Bedenken über israelische Versuche, hochrangige US-Vertreter auszuspionieren.

    Dabei sei es um Informationen über "interne Beratungen und die Entscheidungsfindung der Trump-Regierung" zu den Konflikten im Nahen Osten und in der Golfregion gegangen. Israel habe unter anderem versucht, den Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und den Politikchef des US-Verteidigungsministeriums Elbridge Colby abzuhören, berichtete die "New York Times".

  • |Stefan Berndl

    Habeck wirft israelischen Siedlern "Terrorismus" vor

    Der deutsche Grünen-Politiker und Ex-Vizekanzler Robert Habeck kritisiert das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen scharf. Israel sei zwar bedroht, das rechtfertige aber nicht, dass Siedlerinnen und Siedler im Westjordanland mit "brutaler Gewalt" versuchen würden, Palästinenserinnen und Palästinenser aus dem Land zu drängen. "Das ist im Grunde Terrorismus, den die Siedler da vornehmen", so Habeck am Samstag in einem Podcast der Wochenzeitung "Die Zeit".

    Habeck betonte, dass er einen sicheren Staat für jüdisches Leben aus der deutschen Geschichte heraus für zwingend erforderlich halte. Auch für den Überfall der radikalen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel gebe es keine Rechtfertigung. Habeck kritisierte aber zugleich das Vorgehen der israelischen Regierung gegen die palästinensische Bevölkerung.

  • |Stefan Berndl

    Weiter gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah

    Auch nach den jüngsten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon kehrt im Konflikt mit der Hisbollah keine Ruhe ein. Israels Armee meldete am Samstag Angriffe auf rund 150 Ziele der pro-iranischen Miliz im Süden des Libanon binnen 48 Stunden. Die Hisbollah attackierte ihrerseits erneut Ziele in Israel. Libanesischen Angaben zufolge wurden mindestens zwei Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet. Libanons Armeechef Rodolphe Hajkal reiste indes nach Pakistan.

    Die israelische Armee erklärte, dass die Angriffe auf Hisbollah-Ziele Waffenlagern, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen der Miliz gegolten hätten. Zuvor hatte die Armee die Bewohner von fünf Dörfern im Süden und Osten des Libanon zur Evakuierung aufgefordert. Sie sollten sich demnach in die Region nördlich des Flusses Sahrani in Sicherheit bringen.

  • |Stefan Berndl

    US-Militär: Zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen

    Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf Sonntag auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.

  • |Stefan Berndl

    Irans Team darf nur am WM-Spieltag in die USA

    Die Nationalspieler des Irans werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie die Vereinigten Staaten wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren, sagte Botschafter Abolfazl Pasandideh, wie Medien in der mexikanischen Stadt Tijuana berichteten.

  • |Stefan Berndl

    USA wollen iranische Vermögenswerte an Golf-Verbündete geben

    Die USA wollen einem Insider zufolge ihren Verbündeten am Golf iranische Vermögenswerte zur Verfügung stellen. Das Geld solle dabei helfen, die Schäden zu reparieren, die der Iran in den Ländern möglicherweise künftig noch anrichten werde, sagt eine mit den Überlegungen vertraute Person. Auch werde erwogen, für bereits entstandene Schäden ebenso vorzugehen.

    US-Finanzminister Scott Bessent habe ein Team beauftragt, die Kosten für Schäden zu bewerten, die den Verbündeten am Golf bereits durch den Iran zugefügt wurden.

  • |Maximilian Fally

    Pakistans Innenminister reist als Vermittler nach Teheran

    Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi reist nach erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Teheran. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, hieß es am Samstag aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern.

    Auch der pakistanische Armeechef Asim Munir hält sich aktuell im Iran als Vermittler auf. Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt.

  • |Diana Dauer

    Kuwait verurteilt iranische Angriffe

    Das Außenministerium in Kuwait teilte mit, die "wiederholten, abscheulichen" iranischen Angriffe seien "unter keinem Vorwand zu rechtfertigen". Die Angriffe stellten eine "offenkundige Aggression" dar, die internationale Forderungen nach einem Ende solcher Handlungen ignoriere und die Sicherheit der Bevölkerung sowie die Stabilität der Region gefährde. Am Samstagmorgen wurde der Flugverkehr in Kuwait nach einer vorübergehenden Sperrung des Luftraums wieder aufgenommen, berichtete die Staatsagentur Kuna unter Berufung auf die Behörde für zivile Luftfahrt.

  • |Diana Dauer

    USA fangen iranische Raketen und Drohnen ab

    US-Streitkräfte fangen nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) mehrere iranische ballistische Raketen und Drohnen ab, die auf die Straße von Hormus und den Golf abgefeuert werden. Der Iran feuert demnach sieben ballistische Raketen in Richtung Kuwait und Bahrain ab. Zuvor schießt Centcom vier iranische Kampfdrohnen ab, die auf die Straße von Hormus zusteuern und eine unmittelbare Bedrohung für den regionalen Schiffsverkehr darstellen. Ersten Einschätzungen zufolge werden sechs der vom Iran abgefeuerten Raketen abgefangen, eine siebte erreicht ihr Ziel nicht. 

  • |Diana Dauer

    Iran weist Vorwürfe zurück, den Libanon zu instrumentalisieren

    Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi weist Äußerungen des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zurück, wonach Teheran den Libanon als Verhandlungsmasse nutzt. Aoun wirft dem Iran vor, das Land in seinen Verhandlungen mit den USA als Druckmittel einzusetzen, wofür die libanesische Bevölkerung den Preis zahle. „Wäre der Libanon eine Verhandlungsmasse für den Iran, hätten wir schon längst ein Abkommen“, schreibt Aragtschi auf der Plattform X. „Retten Sie den Libanon vor Ihrem wahren Feind, Herr Präsident.“

  • |Stefan Berndl

    Iran meldet Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe

    Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe vor ihrer Südküste gefeuert. Zwei US-amerikanische Zerstörer seien somit aus dem Arabischen Meer zurückgedrängt worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Es seien Kamikazedrohnen und Anti-Schiffs-Marschflugkörper abgefeuert worden. Ein Reporter des staatlichen Fernsehens sagte, der Vorfall habe sich in den vergangenen 48 Stunden ereignet.

    Den iranischen Medien zufolge wollte die US-Marine mit ausgeschalteten Navigationssystemen in den Persischen Golf einlaufen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) dementierte die iranischen Berichte.

  • |Manuel Simbürger

    Libanon: Trotz Waffenruhe-Vereinbarung erneut Kämpfe

    Trotz der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe geht der Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter. Bei einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im Süden des Libanons stationierten Truppen wurde ein israelischer Soldat getötet, teilte die Armee am Donnerstagabend mit. Die Hisbollah hatte kurz zuvor die in der Nacht auf Donnerstag in Washington zwischen dem Libanon und Israel vereinbarten Bedingungen für eine Waffenruhe abgelehnt.

    Nach dem erneuten Angriff der Hisbollah bombardierte die israelische Armee nach eigenen Angaben Infrastruktur der Schiiten-Miliz. In der Nacht gab die Hisbollah dann einen weiteren Raketenangriff auf die israelischen Truppen im Süden des Libanons bekannt. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht. Vom israelischen Militär gab es dazu zunächst keine Mitteilung.

  • |Amina Beganovic

    Vier Tanker mit iranischem Öl passieren Straße von Hormuz

    Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormuz passiert. Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert.

    Bei den vier Schiffen handelte es sich den Angaben zufolge um die "Hilda I", "Amber", "Silvia 1" und "Happiness I" mit insgesamt sieben Millionen Barrel Öl an Bord. Alle Schiffe hätten ihre Ladung auf der Insel Kharg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Über die Insel wird normalerweise 90 Prozent des iranischen Rohöls verladen. Danach seien die Tanker mit abgeschalteten Transpondern weitergefahren, erklärte Kpler.

    In vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringt. Mit Hilfe dieser Praxis kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen.

  • |Amina Beganovic

    Trump nennt Votum für Kriegsbefugnis-Resolution "unpatriotisch"

    US-Präsident Donald Trump hat die Abstimmung im Repräsentantenhaus für eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution als "unpatriotisch" bezeichnet und kritisiert, das Votum behindere die Verhandlungen mit Teheran. Die Abstimmung habe "mitten in meinen abschließenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit der Islamischen Republik Iran" stattgefunden, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Wer tut so etwas Unpatriotisches? Sie wissen doch, wie der Stand der Verhandlungen ist", fügte der US-Präsident hinzu. Mit der sogenannten Kriegsbefugnis-Resolution (War Powers Resolution) wollen die oppositionellen Demokraten Trump Grenzen ziehen. Im US-Repräsentantenhaus stimmten am Mittwoch auch vier Abgeordnete aus Trumps republikanischer Partei mit den Demokraten.

    Die Resolution ist ein klarer Ausdruck für den Unmut im Kongress darüber, dass Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat allein der Kongress "die Befugnis (...), Krieg zu erklären". Damit die Resolution in Kraft tritt, müsste allerdings auch noch der Senat zustimmen. Unabhängig von dessen Votum gilt die Entschließung als symbolisch, da Trump sie mit einem Veto stoppen könnte.

  • |Julia Deutsch

    Zeitlich begrenzte Waffenruhe?

    Es wurden zunächst keine Angaben gemacht, ob es sich bei dem neuen Bekenntnis zur Waffenruhe um eine zeitlich begrenzte Verlängerung handelte. Zuvor war die Waffenruhe jeweils befristet verlängert worden. Der libanesische Präsidenten Joseph Aoun betonte gegenüber lokalen Medien die neue Waffenruhe könnte innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten. Voraussetzung sei, dass alle Parteien dem zugestimmt haben, ergänzte er mit Blick auf die Hisbollah.

  • |Julia Deutsch

    Khamenei warnt vor Spaltung durch den Feind

    Der oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, hat in einer Botschaft vor Versuchen von Feinden gewarnt, das Land nach deren Niederlage gegen die USA und Israel auf dem Schlachtfeld zu spalten. Er rief am Donnerstag zur nationalen Einheit auf. Jede Handlung, die Pessimismus oder Frustration in der Öffentlichkeit schaffe, helfe dem Feind, erklärte Khamenei. Seine Botschaft wurde anlässlich des Todestages des Gründers der Islamischen Republik, Ruhollah Khomeini, verlesen.

  • |Julia Deutsch

    UNIFIL-Soldat nach Angriff mit Mörsergranaten gestorben

    Ein Soldat der UNO-Friedensmission UNIFIL im Libanon ist nach UNO-Angaben einem Mörserangriff im Südlibanon gestorben. Der Soldat sei in den frühen Morgenstunden des Donnerstag seinen Verletzungen erlegen, nachdem er zunächst in ein Krankenhaus in der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen worden war. Der Angriff ereignete sich den Angaben am späten Mittwochabend in der Nähe des Orts Marjayoun im Südlibanon. Zwei weitere Blauhelme seien ebenfalls verletzt worden, hieß es.

    UNIFIL machte zunächst keine Angaben dazu, von welcher Seite aus der Angriff kam. Man habe eine Untersuchung zur Klärung des genauen Hergangs eingeleitet. Nach Angaben der Beobachtermission sei in Südlibanon zuletzt eine "zunehmend hohe Zahl" an Flugbahnen und Einschlägen registriert worden. Die Gewalt müsse beendet werden, forderte UNIFIL.

  • |Julia Deutsch

    Israel wird Bodentruppen im Libanon nicht abziehen

    Israel werde seine Truppen trotz der vereinbarten Waffenruhe vorerst nicht abziehen. Dies teilte der Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag mit. Die israelische Armee werde in den besetzten Gebieten im Südlibanon bleiben, die als Pufferzone zum Schutz nordisraelischer Gemeinden dienen sollen.

  • |Julia Deutsch

    Netanjahu verliert im Norden Israels massiv an Rückhalt

    Israels Premier Benjamin Netanjahu verliert im Norden des Landes vor Parlamentswahlen massiv an Rückhalt. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Agam Labs an der Hebräischen Universität hervor. Viele Menschen dort fordern ein härteres Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz, die vom Libanon aus immer wieder Raketen auf Nordisrael abfeuert. In der Region würden derzeit nur 23 Prozent der Wähler für Netanjahus Likud-Partei stimmen.

    Bei der Wahl im Jahr 2022 waren es noch 35 Prozent.

  • |Julia Deutsch

    Mindestens neun Tote bei israelischen Angriffen in Gaza

    Bei neuen israelischen Luftangriffen in der Stadt Gaza sind am Donnerstag nach palästinensischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden. 15 weitere Palästinenser hätten dabei Verletzungen erlitten, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA. Es seien insgesamt vier Wohnungen angegriffen worden. Unter den Verletzten sei ein neunjähriges Mädchen. Ein israelischer Armeesprecher sagte auf Anfrage, man prüfe die Berichte.

  • |Julia Deutsch

    Einigkeit über Waffenruhe - Dennoch Angriffe Israels

    Die staatliche, libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Donnerstag in der Früh von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Im aktuellen Konflikt stehen einander Israel und die Schiiten-Miliz Hisbollah gegenüber. Die libanesische Regierung ist selbst keine Kriegspartei - und hat auch nur begrenzt Einfluss auf die Hisbollah, die im Libanon auch ein maßgeblicher politischer Faktor ist. Israel setzt auch seinen Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort.

  • |Julia Deutsch

    Trump: USA sollen hochangereichertes Uran übernehmen

    Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. "Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen", sagte Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen über ein Kriegsende. Trump hatte sich zuvor erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert.

  • |Julia Deutsch

    Im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump eine Niederlage erlitten: Das US-Repräsentantenhaus beschloss am Mittwoch mehrheitlich eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution, die Trumps Macht einschränken und den Krieg beenden soll. 

  • |Julia Deutsch

    Acht Tote bei neuen israelischen Angriffen

    Bei neuen israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach Zivilschutz-Angaben am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet worden. Die israelische Luftwaffe habe im Morgengrauen mehrmals Gaza-Stadt angegriffen, sagte Zivilschutzsprecher Mahmud Bassal der Nachrichtenagentur AFP. Es habe mindestens acht Todesopfer gegeben. Nach Krankenhausangaben wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt.

  • |Julia Deutsch

    USA: Israel und Libanon über Waffenruhe einig

    Der Libanon und Israel haben sich auf die Umsetzung der Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die pro-iranische Hisbollah-Miliz das Feuer auf Israel vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington veröffentlichte.

    Beide Seiten einigten sich unter der US-Leitung außerdem darauf, die Einrichtung sogenannter Pilotzonen zügig voranzutreiben, in denen die libanesische Armee die ausschließliche Kontrolle über das Gebiet übernimmt und nicht-staatliche Akteure ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Diese Schritte würden Fortschritte auf dem Weg zu einem umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommen ermöglichen. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein solches Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region.

  • |Stefan Berndl

    Trump: Gespräche könnten am Wochenende erfolgreich enden

    US-Präsident Donald Trump hat sich erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert. Er sagte am Mittwoch in Washington, die Verhandlungen liefen "sehr gut" und womöglich gebe es eine Einigung am Wochenende. Trump widersprach damit Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araqchi. Dieser hatte erklärt, es gebe "keine greifbaren Fortschritte", die Gesprächskanäle nach Washington seien aber weiterhin offen.

    Zur Bedingung für weitere Gespräche machte der Iran erneut, dass Israel seine Angriffe auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon einstelle. Trump sagte dazu, er würde das Thema Libanon gerne "getrennt" behandeln.

  • |Stefan Berndl

    Iran: Kontakte zu USA nicht abgerissen, aber keine Fortschritte

    Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem libanesischen Sender Al Mayadeen, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington zwar nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnte der Minister: Sollte Israel die libanesische Hauptstadt Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren.

  • |Stefan Berndl

    Trump: Hitziger Wortwechsel mit Netanjahu

    US-Präsident Donald Trump hat Berichte über einen hitzigen Wortwechsel mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angesichts dessen Libanon-Strategie bestätigt. Gegenüber der "New York Post" räumte Trump am Mittwoch ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat massiv beschimpft habe. Unter anderem soll er Netanyahu an den Kopf geworfen haben: "Du bist völlig verrückt. Du wärst im Gefängnis, wenn es mich nicht gäbe."

    Auf die Frage, ob er in diesem Ton mit Netanjahu gesprochen habe, antwortete der US-Präsident in dem "New York Post"-Interview: "Ja, das habe ich." Er sei "ein wenig verärgert" darüber gewesen, dass sich Netanjahu "ständig mit dem Libanon anlegt", führte Trump aus. "Ich habe ihm gesagt: 'Bibi, wir müssen damit aufhören.'"

  • |Diana Dauer

    Kuwait weist iranische Diplomaten nach jüngsten Angriffen aus

    Kuwait hat als Reaktion auf die jüngsten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium am Mittwoch auf der Plattform X mit.

    Demnach wurde der kommissarische Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Kuwait ins Außenministerium einbestellt. Dort übergab ihm die Regierung eine formelle Protestnote gegen die nach kuwaitischer Darstellung anhaltenden iranischen Angriffe.

  • |Diana Dauer

    Trump stellt Treffen mit Irans obersten Führer Khamenei in Aussicht

    US-Präsident Donald Trump zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem stellte Trump ein Treffen mit dem geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik, Mojtaba Khamenei, in Aussicht, sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. "Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffen besitzen werden", sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview im Podcast "Pod Force One".

    Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene. Khamenei sei absolut in die Gespräche über ein Ende der Feindseligkeiten eingebunden, sagte Trump weiter. Er habe gehört, dass es dem iranischen Revolutionsführer gesundheitlich nicht gut gehe, dieser die Verhandlungen jedoch unterstütze. Er selbst habe Khamenei noch nicht getroffen, würde dies jedoch gerne tun. Ein Treffen werde wahrscheinlich später stattfinden, wenn sich die Lage entsprechend entwickle.

    Trump bezeichnete den Iran-Krieg als Erfolg, da die Streitkräfte des Golfstaates besiegt worden seien. Der Konflikt hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen begonnen. Er hat die weltweiten Energiemärkte durcheinandergebracht und gilt in den USA wenige Monate vor den Kongresswahlen im November als unpopulär. "Wir arbeiten an einem Abkommen", sagte Trump. Sollte dies nicht gelingen, werde man einen anderen Weg einschlagen. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident für diesen Fall mit neuen Angriffen gedroht.

  • |Manuel Simbürger

    Mindestens 1 Toter bei Angriff auf Kuwaiter Flughafen

    Beim iranischen Drohnenangriff wurde auch der Flughafen in Kuwait beschädigt. Mindestens eine Person kam dabei ums Leben, mehrere wurden verletzt.

  • |Manuel Simbürger

    USA & Iran: Eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe

    Die USA und der Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Irans Revolutionsgarden feuerten in der Nacht ballistische Raketen und Drohnen auf die benachbarten Golfstaaten Kuwait und Bahrain, das US-Militär wiederum griff eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeshm in der Straße von Hormus an.

  • |Manuel Simbürger

    Netanyahu: Werden Irans Führung beim Verschwinden helfen

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei "dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden", sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. "Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen." Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, ließ er offen.

    Zu Beginn des Kriegs hatte US-Präsident Donald Trump die iranische Bevölkerung ermutigt, ihre Führung zu stürzen. Später äußerte er sich zu dem Thema nicht mehr. Auch Netanyahu forderte die Menschen im Iran mehrfach dazu auf, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen. Beobachter in Israel mutmaßten, Israel sei der Sturz der Führung in Teheran wichtiger als den USA. Seit einiger Zeit, vor allem seit Beginn der Waffenruhe am 8. April, erwähnte Netanyahu einen Machtwechsel im Iran dann auch nicht mehr.

    Iran-Experten sind skeptisch, ob die iranische Führung während des Kriegs gestürzt werden kann. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint sei. Es sei auch nicht zu erkennen, dass die Elite oder die Revolutionsgarden gespalten seien.

  • |Manuel Simbürger

    Irak sucht neue Öl-Exportwege

    Angesichts der Sperrung der Straße von Hormus will der Irak seine Rohölexporte per Pipeline und Lastwagen massiv ausweiten. Die Ausfuhren durch Pipelines sollen in den kommenden zweieinhalb Monaten von 220.000 auf 770.000 Barrel pro Tag steigen, teilte die Regierung mit. Zudem seien Lieferungen per Lkw in Nachbarländer im Umfang von 420.000 Barrel pro Tag geplant.

    Das Kabinett billigt dafür ein Abkommen mit Syrien, um Rohöl über die Mittelmeerhäfen Banijas und Tartus zu verschiffen.

  • |Anna Perazzolo

    Gespräche mit Teheran laufen laut Trump weiter

     US-Präsident Donald Trump bekräftigt ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran weiter andauern. "Fake-News-Berichte, wonach die Islamische Republik Iran und die USA vor einigen Tagen die Gespräche eingestellt hätten, sind falsch und irreführend", schrieb er auf Truth Social. "Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute." 

    "Wohin sie führen, weiß man nie", schrieb Trump weiter.

    Vor Trumps Post hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtet, seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt. Bereits am Montag hatte die iranische Agentur Tasnim ähnlich berichtet.

  • |Michael Pekovics

    Teheran bereitet Beisetzung von Khamenei vor

    Mehr als drei Monate nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ayatollah Ali Khamenei gibt es erstmals Äußerungen zu seinem geplanten Begräbnis. Die Beerdigung sei für den Beginn des islamischen Trauermonats Muharram geplant, sagte der stellvertretende Teheraner Bürgermeister Mohammad Amin Tavakolizadeh, wie iranische Medien berichteten. Ein Datum wäre somit ab Mitte Juni möglich.

    Die Trauerfeiern sollen offiziell in der iranischen Hauptstadt Teheran, der Pilgerstadt Qom sowie Khameneis Heimatort Mashhad abgehalten werden. In dem zentralen religiösen Zentrum Mashhads, dem Imam-Reza-Mausoleum, soll der frühere Religionsführer beigesetzt werden. In Teheran bereiten sich die Behörden auf Versammlungen von bis zu 20 Millionen Menschen vor.

    Khamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des Kriegs, bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Lange blieb unklar, wann der oberste Führer, der den Iran jahrzehntelang mit harter Hand regiert hatte, beigesetzt werden soll. Auch aus Sicherheitsgründen waren zunächst keine großen Trauerfeierlichkeiten geplant, bei denen hochrangige Vertreter aus Politik und Militär erwartet werden.

  • |Michael Pekovics

    Iranischer Armeevertreter: Wiederaufnahme des Krieges mit USA „unvermeidlich“

    Der ranghohe iranische Armeevertreter Mohammad Jafar Asadi bezeichnete am Dienstag eine Wiederaufnahme des Krieges mit den USA als „unvermeidlich“. „Die USA verlangen unsere vollständige Kapitulation, und die iranische Nation wird niemals kapitulieren“, zitierte der Staatssender IRIB den stellvertretenden Chef des zentralen iranischen Militärkommandos Chamat al-Anbija am Dienstag. „Ohne Kapitulation ist der Krieg unvermeidlich“, fügte Asadi laut IRIB hinzu.

  • |Karoline Krause-Sandner

    Zusätzliches Sicherheitspersonal bei Irans WM-Spielen

    Die Sicherheitsbehörden in Los Angeles bereiten sich auf erhöhte Sicherheitsrisiken bei den Spielen der iranischen Nationalmannschaft während der Fußball-WM 2026 vor. 

    Hintergrund ist der Krieg zwischen Iran und den USA, der die Austragung der Spiele auf amerikanischem Boden besonders sensibel macht. Der Sheriff von Los Angeles County, Robert Luna, bestätigte, dass für die Iran‑Spiele im SoFi Stadium in Inglewood sowie weitere Partien zusätzliches Sicherheitspersonal, verstärkte Überwachung und umfassende Notfallpläne eingeplant werden. Behörden rechnen mit möglichen Protesten, politischen Demonstrationen oder anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen rund um Stadien und Fan‑Zonen.

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Israel meldet Beschuss trotz von Trump verkündeter Einigung

    Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Einigung ist Israel laut der Armee vom Libanon aus beschossen worden. Es seien Dienstag früh zwei auf den Norden Israels gerichtete Geschosse abgefangen worden, erklärten Israels Streitkräfte. Libanesische Medien hatten kurz zuvor von neuen israelischen Angriffen im Südlibanon berichtet. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz erklärte ihrerseits, sie habe am späten Montagabend im Südlibanon israelische Soldaten angegriffen.

    Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump erklärt, er habe den israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu und die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon zu einer Deeskalation bewegt. Es würden "keine (israelischen) Truppen nach Beirut entsandt, und alle Truppen, die bereits unterwegs sind, wurden bereits zurückbeordert", schrieb Trump nach einem seinen Angaben zufolge "sehr produktiven" Telefonat mit Netanyahu.
     

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Trump will Libanon-Konflikt entschärfen - Iran droht mit Gesprächsende

    US-Präsident Donald Trump war am Montag deutlich um Deeskalation bemüht, nachdem der Iran angesichts der Angriffe Israels auf den Libanon mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs gedroht hatte. 

    Trump sagte dem US-Sender ABC nach dessen Angaben in einem Telefon-Interview, er denke, dass er "nächste Woche" eine Einigung mit dem Iran über eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz erzielen werde. 

    Wegen Israels Eskalation im Libanon soll Trump Netanyahu am Montag in einem mit Schimpfwörtern gespickten Telefonat scharf angegangen haben, berichtete das US-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei US-Beamte und eine dritte mit dem Gespräch vertraute Quelle. 

  • |Patrick Resch

    Libanon und Israel setzen Gespräche in Washington fort

    Inmitten der sich zuspitzenden Lage zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon kommen israelische und libanesische Regierungsvertreter am Dienstag und Mittwoch zu weiteren direkten politischen Gesprächen zusammen. Es ist die vierte derartige Gesprächsrunde. Sie sollen früheren Angaben zufolge wie die vorigen Verhandlungen auch in der US-Hauptstadt Washington abgehalten werden. Die Lage zwischen Israel und der Hisbollah hatte sich zuletzt deutlich zugespitzt.

  • |Patrick Resch

    Trump widerspricht iranischen Angaben

    US-Präsident Donald Trump hat Angaben aus dem Iran widersprochen, die Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Golfregion seien ausgesetzt. "Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran gehen in raschem Tempo weiter", so Trump am Montag auf Truth Social. Israel und die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon hätten ihm auch ein Ende der gegenseitigen Angriffe zugesagt. 

  • |Patrick Resch

    Iran fordert Menschen in Nordisrael zur Flucht auf

    Der Iran warnt Israel vor Angriffen auf Vororte von Libanons Hauptstadt Beirut. Das iranische Militärhauptquartier Khatam al-Anbiya forderte die Bewohner von Israels Norden im Staatssender IRIB zur Flucht auf, "um keinen Schaden zu nehmen", falls Israel tatsächlich Beirut angreifen sollte. Zuvor hatte ein Sprecher der iranischen Streitkräfte im Staatssender gesagt, für den Iran sei Israels Krieg im Libanon gegen die proiranische Hisbollah-Miliz nicht länger hinnehmbar.

    Er sprach eine Warnung für Israel und "seine westlichen Unterstützer" aus. Das israelische Militär hatte die Bewohner der südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Flucht aufgerufen. Eine Waffenruhe im Libanon gilt als Teil der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Zuletzt hatte der iranische Außenminister Abbas Araqchi auf X bekräftigt, dass aus iranischer Sicht die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran den Libanon einschließe.

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