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Wirtschaft

Banken so profitabel wie seit 2007 nicht mehr

Alle börsenrelevanten Nachrichten und die tagesaktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten für auf einen Blick.

11/30/2022, 10:26 PM | Aktualisiert am 12/01/2022, 08:38 AM

Die Banken weltweit sind einer Analyse zufolge so profitabel wie seit 2007 nicht mehr. McKinsey rechnet im laufenden Jahr sowohl mit insgesamt besseren Geschäften für die Branche als auch mit steigenden Kapitalerträgen für Investoren. Allerdings verweist die Unternehmensberatung in ihrem am Donnerstag veröffentlichten "Global Banking Annual Review" zugleich auf steigende Herausforderungen zum Beispiel infolge der sich abschwächenden Konjunktur.

Im laufenden Jahr wird die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der Banken weltweit den Berechnungen zufolge zwischen 11,5 Prozent und 12,5 Prozent liegen. Dieses Niveau habe die Branche zuletzt vor der jüngsten Finanzkrise erreicht. Das starke Abschneiden 2022 erklärte McKinsey vor allem mit wesentlich höheren Gewinnspannen dank des Zinsanstiegs. Nach einer jahrelangen Null- und Negativzinspolitik haben große Notenbanken wie die Fed in den USA und die Europäische Zentralbank (EZB) die Wende hin zu höheren Zinsen eingeleitet.

Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - werden Geldhäuser 2022 den Berechnungen zufolge global um 345 Milliarden US-Dollar (332,50 Mrd. Euro) auf 6,5 Billionen Dollar steigern. Außer im Investmentbanking sei in allen Geschäftsfeldern Wachstum zu verzeichnen.

"Auch wenn die europäischen Banken in Sachen Profitabilität weiter deutlich hinter Instituten in den USA und Asien zurückbleiben, verzeichnet die Branche 2022 in der Breite einen deutlichen Anstieg der Eigenkapitalrenditen", fasste Max Flötotto, Leiter der Banken-Beratung bei McKinsey in Deutschland und Österreich, zusammen.

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Börse aktuell - Tagesüberblick

  • Heute, 09:44 AM

    Europas Börsen starten mit moderaten Gewinnen

    Die europäischen Börsen sind am Mittwoch mit moderaten Gewinnen in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 hielt gegen 9.35 Uhr mit einem Plus von 0,24 Prozent bei 4.219,27 Punkten. Der deutsche DAX legte 0,4 Prozent auf 15.383,45 Zähler zu.

    Wie schon an den US-Börsen am Vorabend sorgten auch in Europa die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell für Rückenwind. Dieser sagte, der Prozess der sinkenden Inflation habe begonnen, sei aber noch in einem "sehr frühen Stadium". Weitere Fortschritte dürften noch einige Zeit dauern. Damit hat Powell die zuletzt wieder vermehrt Ängste vor Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation wieder etwas gelindert.

    Stark gesucht waren im Frühhandel vor diesem Hintergrund Technologiewerte. So fanden sich Aktien des Chipherstellers ASML mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent unter den größeren Gewinnern im Euro-Stoxx-50. Technologiewerte gelten als besonders sensibel für Zinserhöhungen.

  • Heute, 08:49 AM

    TotalEnenergies verdiente 2022 deutlich mehr

    Der französische Öl- und Energiekonzern TotalEnergies hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Der Konzern profitierten dabei von stark gestiegenen Preisen für Öl und Gas. Auf Jahressicht stieg der Gewinn unter dem Strich um 28 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar (19,2 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte.

    Im Schlussquartal lasteten abermals milliardenschwere Abschreibungen für den Rückzug aus einem russischen Gasunternehmen auf den Ergebnissen - das Jahresviertel fiel damit etwas unter den Analystenerwartungen aus.

    Bereinigt um Sondereffekte konnte der Energieriese den Gewinn indes auf den Rekordwert von 36,2 Mrd. Dollar verdoppeln. Den Aktionären will der Vorstand eine überraschend hohe Schlussdividende von 0,74 Euro zahlen, sodass die reguläre Ausschüttung auf 2,81 Euro steigt. Hinzu kam bereits im Dezember eine Sonderdividende in Höhe von einem Euro. TotalEnergies kündigte ferner für das laufende erste Quartal einen Aktienrückkauf im Volumen von 2 Mrd. Dollar an.

  • 02/07/2023, 07:39 PM

    US-Börsen klettern nach Powell-Rede in die Gewinnzone

    Die US-Börsen haben am Dienstag im Verlauf mit Zuwächsen notiert. Nach einem verhaltenen Start rückten die Barometer nach einer Rede des Fed-Chefs Jerome Powell in die Gewinnzone vor, auch wenn noch deutlichere Kursaufschläge zuletzt wieder abgegeben wurden.

    Es dürften voraussichtlich weitere Maßnahmen notwendig sein, sagte Powell auf einer Veranstaltung in Washington. Zwar sei im laufenden Jahr mit einem "signifikanten" Rückgang der Inflationsrate zu rechnen. Es dürfte aber noch bis 2024 dauern, bis diese wieder das von der Fed anvisierte Ziel von zwei Prozent erreichen werde.

    Gegen 19.25 Uhr stand der Dow Jones Industrial um knappe 0,09 Prozent im Plus bei 33.922,36 Punkten. Der S&P-500 gewann 0,37 Prozent auf 4.126,33 Zähler. Der Nasdaq Composite Index kletterte um 0,65 Prozent auf 11.964,94 Einheiten.

  • 02/07/2023, 07:04 PM

    Ionos geht am unteren Ende der Preisspanne an Frankfurter Börse

    Der Internetkonzern United Internet kann beim Börsengang seiner Webhosting-Tochter Ionos nur den Minimalerlös einfahren. Zum Preis von 18,50 Euro je Schein werden die Aktien platziert, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Montabaur mit. Das entspricht dem unteren Ende der Spanne, die im Bestfall 22,50 Euro je Papier vorsah.

    Inklusive Mehrzuteilungsoption umfasst die Offerte bis zu 24,15 Millionen Aktien des Webhosting-Spezialisten. United Internet winkt damit ein Bruttoerlös von 336 Millionen Euro, das gesamte Platzierungsvolumen liegt bei 447 Millionen Euro.

    Die Gesamtbewertung des Unternehmen liegt damit bei 2,5 Milliarden Euro. Der erste Handelstag der Ionos-Aktien ist am Mittwoch im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

  • 02/07/2023, 05:53 PM

    Telekom gewinnt fast sechs Prozent

    Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag deutlich fester beendet. Höhere Zinserwartungen mit Blick auf die Zentralbanken sowie gute Zahlen einer französischen Großbank sorgten für deutliche Zuwächse bei den in Wien schwergewichteten Finanzwerten. Der österreichische Leitindex ATX gewann 0,99 Prozent auf 3.387,72 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,87 Prozent auf 1.702,18 Zähler hoch.

    Die französische Großbank BNP Paribas hatte im vergangenen Jahr dank der höheren Zinsen den Gewinn auf mehr als zehn Milliarden Euro gesteigert. Das beflügelte auch die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) in Wien, die um 5,1 Prozent zulegten. Erste Group und Bawag gewannen 1,9 und 1,3 Prozent.

    Nach der angekündigten Abspaltung der Mobilfunkmasten-Sparte verzeichneten die Papiere der Telekom Austria ein Plus von fast sechs Prozent.

  • 02/07/2023, 04:21 PM

    US-Börsen zur Eröffnung uneinheitlich - Dow Jones minus 0,33 Prozent

    Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Gegen 15.45 Uhr fiel um der Dow Jones Industrial Index um 0,33 Prozent auf 33.777,97 Zähler.

    Die Anleger warten wohl erst einmal auf die am späten Nachmittag anstehende Rede des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell und dessen mögliche Kommentare zur Zinspolitik der Fed. Laut Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management, befinden sie sich in einer schwierigen Lage, "in der sie zwar auf das Beste hoffen, sich aber gegen das Schlimmste absichern".

    Die rückläufige Preisinflation in den vergangenen Monaten sei bemerkenswert gewesen, konstatierte Innes. Zusammen mit den guten Arbeitsmarktdaten untermauere dies den Optimismus Powells, dass eine sanfte Landung möglich sei, "aber auch das Mantra der Fed, dass 'die Arbeit noch nicht getan ist'".

  • 02/07/2023, 02:45 PM

    Bankwerte drücken den ATX hoch

    Die Wiener Börse hat am Dienstag im Verlauf deutlich zugelegt und ihre Gewinne ausgebaut. Zuletzt wieder aufgekommene Zinssorgen dürften den schwergewichteten Banken zugute kommen. Zudem zog die Telekom Austria-Aktie kräftig an. An den wichtigsten europäischen Börsen gab es dagegen nur geringe Kursausschläge. Der Leitindex ATX gewann bis etwa 14.35 Uhr 1,02 Prozent auf 3.388,85 Zähler.

  • 02/07/2023, 12:36 PM

    Europas Leitbörsen zu Mittag nur wenig verändert

    Die europäischen Börsen haben sich von den Vortagsverlusten am Dienstag nur zögerlich erholt. Der Euro-Stoxx-50 legte zu Mittag um 0,14 Prozent auf 4.211,27 Punkte zu. Ähnlich wie der Eurozonen-Leitindex präsentierte sich der französische CAC-40, der um 0,11 Prozent auf 7.145,26 Punkte stieg. Der britische FTSE-100 zog dank der Stärke der Ölwerte mit 0,57 Prozent auf 7.881,24 Punkte etwas mehr an. Der Frankfurter DAX notierte 0,01 Prozent schwächer bei 15.343,64 Punkten.

  • 02/07/2023, 11:33 AM

    Nintendo bekommt stärkeren Yen zu spüren

    Der japanische Videospiele-Konzern Nintendo zollt dem stärkeren Yen Tribut und senkt seine Prognose für das im März endende Bilanzjahr. Beim Betriebsgewinn erwartet der Vorstand nun 480 Mrd. Yen (3,4 Mrd. Euro) statt 500 Mrd. Yen, wie der Wettbewerber von Sony und Microsoft am Dienstag mitteilte.

    Gleichzeitig dampfte der Anbieter von Spielen wie "Super Mario" oder "Legend of Zelda" seine Software-Absatzprognose von 210 Mio. auf 205 Mio. Einheiten ein. Das Verkaufsziel für seine Switch-Konsolen revidierte das Management um 1 Mio. auf 18 Mio. Einheiten nach unten. Im November hatte die damals schwächere japanische Währung den Vorstand zuversichtlicher gestimmt, dass die Yen-Schwäche die Produkte Nintendos im Ausland verbilligt und so die mauen Verkäufe der Switch-Konsole ausgleichen könnten.
     

  • 02/07/2023, 10:26 AM

    ATX zieht am Vormittag ins Plus

    Die Wiener Börse startete am Dienstag vor allem Dank der Titel der Telekom Austria freundlich. Zuletzt wieder aufgekommene Zinssorgen dürften den schwergewichteten Banken zugute kommen.

    Der Leitindex ATX gewann bis kurz nach 10 Uhr 0,45 Prozent auf 3.369,58 Zähler. Der ATX Prime notierte zuletzt 0,46 Prozent höher bei 1.695,30 Punkten. Die Telekom-Aktie legte bis dato um mehr als 5 Prozent zu.

    Die rund 15.000 Mobilfunkmasten des Unternehmens werden abgespalten. Das gaben die Staatsholding ÖBAG und der mexikanische Mehrheitseigentümer America Movil am Montagabend bekannt. Die neue Funkmastengesellschaft solle ebenfalls an der Wiener Börse notieren.

  • 02/07/2023, 09:16 AM

    Europas Börsen starten schwächer

    Die europäischen Leitbörsen haben den Handel am Dienstag mehrheitlich mit etwas schwächerer Tendenz aufgenommen. Der Euro-Stoxx-50 stand kurz nach Sitzungsbeginn mit minus 0,25 Prozent bei 4.194,91 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel um 0,37 Prozent auf 15.289,29 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 hingegen mit plus 0,23 Prozent auf 7.854,66 Punkte freundlich.

    Marktbeobachter verwiesen auf uneinheitliche Vorgaben der Übersee-Börsen. Während die US-Indizes am Vorabend leichte Abschläge verbuchten, fanden die Märkte in Asien heute früh keine einheitliche Richtung.

  • 02/07/2023, 09:14 AM

    Ölpreise legen weiter zu

    Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete in der Früh 82,05 US-Dollar (76,14 Euro). Das waren um 1,06 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur März-Lieferung stieg um 1,09 Dollar auf 75,20 Dollar.

    Schon am Montag waren die Notierungen nach einem unsteten Handel letztlich gestiegen. Hintergrund der Aufschläge ist zum einen Zuversicht für die konjunkturelle Entwicklung. Dazu trägt vor allem die Abkehr Chinas von seiner strengen Coronapolitik bei. Hinzu kommt die Hoffnung, dass die Zentralbanken im Kampf gegen die hohe Inflation langsamer treten und in Richtung Zinspause einschwenken.

  • 02/07/2023, 09:12 AM

    Siemens Energy: Verlust im ersten Quartal verdoppelt

    Siemens Energy hat seinen Verlust im ersten Geschäftsquartal mehr als verdoppelt. Unterm Strich verbuchte der deutsche Energietechnikkonzern in den drei Monaten per Ende Dezember einen Fehlbetrag von 598 Mio. Euro, wie er am Dienstag in München mitteilte. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei 246 Mio. Euro.

    Während sich das eigene Geschäft mit der Energietechnik deutlich verbesserte, verhagelten erneute Belastungen bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa das Ergebnis.

  • 02/07/2023, 08:43 AM

    AMS Osram rechnet mit schwachem ersten Halbjahr

    Der heimische Technologiekonzern AMS Osram leidet unter dem flauen Smartphone-Geschäft. Im Vorjahr ging der Umsatz um 4 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurück. 

  • 02/06/2023, 06:05 PM

    Europas Leitbörsen schließen mit Verlusten

    Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Montag mehrheitlich mit Verlusten geschlossen. Der Euro-Stoxx-50 beendete den Tag mit einem Minus von 1,23 Prozent und 4.205,45 Punkten. Der deutsche DAX verlor 0,84 Prozent auf 15.345,91 Zähler. Der britische FTSE fiel um 0,82 Prozent auf 7.836,71 Punkte. Der überraschend solide ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht von Freitag hatte Ängste vor weiteren Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation geschürt und lastete auf den Börsen.

  • 02/06/2023, 05:54 PM

    ATX schwächer bei 3.354,55 Punkten

    Die Wiener Börse hat am heutigen Montag mit leichterer Tendenz geschlossen. Der heimische Leitindex ATX fiel gegenüber dem Freitag-Schluss (3.379,45) um 24,9 Punkte oder 0,74 Prozent auf 3.354,55 Zähler.
     

  • 02/06/2023, 04:55 PM

    US-Börsen zur Eröffnung mit Verlusten, Dow verliert 0,5 Prozent

    Die US-Börsen sind am Montag mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Dow Jones fiel einige Zeit nach Handelsbeginn um 0,53 Prozent auf 33.747,60 Punkte. Der S&P-500 verlor 0,56 Prozent auf 4.113,18 Zähler. Der Nasdaq Composite gab 0,58 Prozent auf 11.937,50 Punkte nach. Belastet wurden die Märkte zum Wochenstart weiter von Zinsängsten.

  • 02/06/2023, 03:23 PM

    Familie Rothschild will Investmentbank von der Börse nehmen

    Die Bankiersfamilie Rothschild will ihre Investmentbank Rothschild & Co von der Pariser Börse nehmen. Dank des in den vergangenen drei Jahrzehnten auf Vermögensverwaltung, Unternehmensbeteiligungen und Finanzierung erweiterten Geschäftsmodells brauche die Familie den Zugang zu den Kapitalmärkten nicht mehr im gleichen Maße.

    An der Pariser Börse wird Rothschild & Co nach dem am Montag angekündigten Übernahmeangebot von Concordia mit rund 3,6 Mrd. Euro bewertet. Der französische, englische und der schweizerische (Edmond de Rothschild) Familienzweig sind zusammen mit 55 Prozent an der Bank beteiligt, sie halten 69 Prozent der ausübbaren Stimmrechte.

  • 02/06/2023, 03:14 PM

    RHI-Magnesita-Werk nahm Flüssiggasanlage in Betrieb

    Der Feuerfestprodukte-Spezialist RHI Magnesita hat seine Abhängigkeit von russischem Erdgas verringert und sich für einen Energieengpass gerüstet. Der Weltmarktführer habe heute eine neue Flüssiggasanlage an seinem Kärntner Standort in Radenthein in Betrieb genommen, gab das Unternehmen bekannt. Damit könnten nun "flexibel bis zu 34 Prozent des Erdgasbedarfs im gesamten Werk" ersetzt werden. Damit sei ein "entscheidender Schritt in Sachen Unabhängigkeit" gesetzt worden.

    Das Umrüsten bestehender Anlagen und die Installation des neuen LPG-Tanks samt weiterem Equipment ließ sich das Unternehmen den Angaben zufolge "über 1 Million Euro" kosten. Der Tank habe ein Fassungsvermögen von 100.000 Litern, was etwa 42 Tonnen LPG entspreche. Er sei 17,5 Meter lang und habe einen Durchmesser von drei Metern. Aufgrund seiner Größe und aus Sicherheitsgründen sei der Tank unterirdisch untergebracht worden.

  • 02/06/2023, 02:30 PM

    Schwache Tendenz in Wien

    Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag weiterhin mit schwächerer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.355,99 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,69 Prozent. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,81 Prozent bei 1.687,17 Zählern.

    Auch das europäische Umfeld lag klar im roten Bereich. Belastend wirkten laut Marktbeobachtern vor allem die wieder wachsenden Zinssorgen nach dem sehr starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Aber auch auf geopolitische Spannungen zwischen den USA und China nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons vor der Atlantikküste der USA durch das US-Militär, wurde verwiesen.

    Börsianer blicken so optimistisch auf die Konjunktur im Euroraum wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Das entsprechende Barometer stieg im Februar bereits den vierten Monat in Folge - und zwar um 9,5 auf minus 8,0 Punkte. Das teilte die Investment-Beratungsfirma Sentix mit. Ökonomen hatten lediglich mit einer Verbesserung auf minus 12,8 Zähler gerechnet.

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