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01/29/2021

Zurück ins alte Leben - doch das ändert sich jetzt für Donald und Melania Trump

Die Zeit im Weißen Haus ist vorbei. Für die Familie Trump bedeutet die Rückkehr in ihr altes Leben jedoch eine enorme Umstellung.

Bereits vor seiner Zeit als US-Präsident war der ehemalige Unternehmer Donald Trump ein Leben in Luxus und im Rampenlicht gewöhnt. Nach der Rückkehr von Donald und Melania Trump auf sein Anwesen Mar-a-Lago in Florida dürfte sich nun aber doch einiges ändern. Und auch für seine erwachsenen Kinder wird das Leben - zumindest in absehbarer Zeit - nicht mehr dasselbe sein wie vor Trumps Amtszeit im Weißen Haus. 

Geschäftspartner wenden sich ab

Dies liegt nicht zuletzt am angekratzten Image des aus dem Amt geschiedenen Ex-Präsidenten und seiner Familie. Das beschädigte Ansehen des einst in der High Society und der Businesswelt beliebten Immobilien-Tycoons dürfe auch auf künftige Geschäfte Einfluss haben. Immer mehr langjährige Geschäftspartner kehren Trumps Firmen-Imperium den Rücken, berichten US-Medien. So sollen sich Unternehmen und Banken, die der Marke Trump in den vergangenen vier Jahren noch die Treue gehalten hatten, nach dem gewaltsamen Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner von der Trump Organization abgewandt haben.

Trump soll Schutz für seine erwachsenen Kinder fordern

Auch was ihr Privatleben anbelangt, werden Trump und seine Familie in Zukunft Abstriche machen müssen. Um die Sicherheit seiner Liebsten zu gewährleisten, soll der Ex-Präsident in den Tagen vor seiner Amtsübergabe sogar angefordert haben, dass seiner gesamten Familie in den kommenden sechs Monaten die bestmöglichen Sicherheitsmaßnahmen garantiert werden - und zwar durch den US-Geheimdienst.

Wie unter anderem die Washington Post berichtet, soll Trump eine Richtlinie herausgegeben haben, um den Schutz des Geheimdienstes auch auf seine vier erwachsenen Kinder und deren Ehepartner auszudehnen.

Auf Schutz durch den Secret Service hätten Ivanka Trump, Donald Trump Jr., Eric und Tiffany Trump ursprünglich keinen Anspruch. Das Protektorat durch den Geheimdienst steht eigentlich nur der unmittelbaren Familie eines scheidenden Präsidenten zu. In dem Fall würde der Secret Service lediglich Donald Trump, seiner Frau Melania und ihrem 14-jähriger Sohn Barron zur Verfügung stehen. Barron, der künftig wieder in Florida zur Schule gehen wird, habe zudem bis zu seinem 16. Lebensjahr Anspruch auf Schutz.

Trump will jedoch, dass jedes Familienmitglied, das während seiner Amtszeit vom Geheimdienst geschützt worden war, sechs weitere Monate lang versichert sei. Demnach sollen seiner Forderung nach auch seine erwachsenen Kinder und damit auch Trumps Enkelkinder in den kommenden Monaten 24-Stunden am Tag beschützt werden.

Diese Annehmlichkeiten sind Geschichte

Zudem wird Donald Trump künftig auf einige Annehmlichkeiten verzichten müssen, die er während seiner Zeit als US-Präsident genoss. So wurde laut Palm Beach Post "während [Donald Trump] als Präsident fungierte, der Flugverkehr aus Sicherheitsgründen von Mar-a-Lago weggeleitet". Nachdem Trump sein Amt niedergelegt hat, werden Flugzeuge wahrscheinlich wieder über Mar-a-Lago fliegen.

Zusätzlich zur Lärmbelästigung müssen Donald und Melania Trump in Mar-a-Lago mit weitaus weniger Wohnfläche zurechtkommen, als es in ihrem New Yorker Wohnsitz, dem Trump-Tower der Fall war, so die Palm Beach Post.

Eine Rückkehr in den Big Apple scheint aus jetziger Sicht jedoch sowohl für Donald Trump und seine Frau als auch Ivanka Trump und deren Familie eher unwahrscheinlich: Klatschblätter spekulieren schon länger, dass ein Teil der New Yorker Upper Class die Trumps nach einer Rückkehr in die Hochburg der Demokraten meiden könnte, sollten sie nach ihrem Aufenthalt in Washington D.C. wieder dort leben wollen. US-Berichten zufolge planen deswegen auch Ivanka und Jared Kushner, sich künftig in Florida niederzulassen.

Eine weitere Sache, die Donald Trump gestrichen wird: Während seiner Amtszeit hatte Präsident Donald Trump einen privaten Hubschrauberlandeplatz in Palm Beach. Doch den dürfte er nun auch verlieren.

Der Stadtrat soll Trump die Erlaubnis, diesen errichten zu lassen, nur unter zwei Bedingungen erteilt haben: Dass der Landeplatz nur für offizielle Präsidentengeschäfte verwendet werden darf und dass er wieder entfernt wird, sobald Trump sein Amt verlässt.

Unabhängigkeit eingebüßt

Ein Leben in der Anonymität kannte Donald Trump auch vor seiner Präsidentschaft nicht. Das Rampenlicht scheint er sichtlich zu genießen - im Gegensatz zu Melania Trump, die sich bereits während Trumps Zeit im Weißen Haus lieber im Hintergrund hielt und nun Gerüchten zufolge sogar planen soll, sich völlig aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Das dürfte jedoch gar nicht so einfach sein, denn mit dem Ausscheiden aus dem Amt verlieren der Ex-Präsident und seine Frau ein weites Stück ihrer Eigenständigkeit.

Dass man nach einer abgelaufenen Amtszeit im Oval Office seine Unabhängigkeit einbüßt, weiß auch Michelle Obama zu berichten. "Wir haben nicht die Anonymität, die es uns ermöglicht, um ein normales Leben zu führen", sagte die Ehefrau von Barack Obama gegenüber People noch im Jahr 2018. "Ich gehe in Restaurants, trainiere immer noch und reise, aber ich kann nicht in einem Straßencafé sitzen und einfach andere Leute beobachten, ohne dass es zu einer Szene wird." Prompt würden die Klatschmagazine über sie berichten und Spekulationen anstellen, so die 57-Jährige.

Auch Hillary Clinton weiß von ähnlichem Leid zu berichten. Gegenüber der National Automobile Dealers Association erzählte die ehemalige First Lady laut Daily Mail im Jahr 2014, dass sie seit 1996 kein Auto mehr gefahren sei.

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