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11/25/2020

Herzogin Meghan erlitt Fehlgeburt: Offene Worte über den schweren Verlust

Herzogin Meghan hat im Sommer eine Fehlgeburt erlitten, wie sie nun in einem Artikel für die "New York Times" verrät.

Herzogin Meghan hat im Sommer eine Fehlgeburt erlitten, wie nun bekannt wurde. Im Juli hat die Ehefrau von Prinz Harry nach eigenen Angaben ihr zweites Kind verloren.

Herzogin Meghan: Offene Worte über Fehlgeburt

In einem Artikel für die New York Times macht die ehemalige Schauspielerin ihre Fehlgeburt publik. "Die Verluste, die wir teilen" lautet die Überschrift des Beitrages, den Meghan Markle selbst verfasst hat und in dem sie sich zu der schmerzvollen Erfahrung äußert.

"Verlust und Schmerz haben jeden von uns im Jahr 2020 geplagt", schreibt die Herzogin. Dann fährt sie fort, zu erzählen, wie sie an einem Morgen im Juli eine Fehlgeburt erlitt.

Offen schildert Meghan den Moment, als es passierte: Sie habe gerade ihren Sohn Archie gewickelt, als auf einmal ihr Bauch schmerzte. "Nachdem ich seine Windel gewechselt hatte, verspürte ich plötzlich einen scharfen Krampf", erinnert sich die Herzogin von Sussex.

"Ich fiel zu Boden mit ihm in den Armen und murmelte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen", schreibt die 39-Jährige. "Ich wusste, als ich mich an mein erstgeborenes Kind klammerte, dass ich mein zweites gerade verlor."

Im Spital hätten sie und Harry geweint. Sie habe Stunden später aus einem Krankenhausbett aus beobachtet, wie "das Herz meines Mannes brach, als er versuchte, meine zerbrochenen Teile zu halten".

Meghan weist auf Tabuthema hin

"Ich habe versucht, mir vorzustellen, wie wir wieder gesunden", verrät Meghan, doch ihr Herz sei gebrochen. Sie habe eine "fast unerträgliche Trauer" verspürt, so die Herzogin von Sussex.

Meghans Entscheidung, ihre Fehlgeburt öffentlich zu machen, kann als Versuch gedeutet werden, mit dem Tabuthema zu brechen. Etwa jede dritte Schwangerschaft endet mit einer Fehlgeburt. Das sensible Thema ist jedoch nach wie vor für viele Betroffene mit Scham behaftet.

Immer mehr prominente Frauen machten in der Vergangenheit ihre Fehlgeburten öffentlich, um auf das Tabuthema hinzuweisen, darunter auch Michelle Obama und das US-amerikanische Model Chrissy Teigen, welche Anfang Oktober ein Kind verloren hat.

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