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Reise
07/23/2019

Kiten, Rafting & Co.: 10 actionreiche Ziele für Wassersportler

Wem Tauchen im weltgrößten Unterwasserhöhlensystem oder Klippenspringen zu spektaktulär ist, kann sich im Stand-up-Paddling versuchen.

von Stefan Hofer

SCHIFFSWRACKTAUCHEN IN TULAMBEN (BALI, INDONESIEN): Vor der Küste von Tulamben kommen Taucher im türkisblauen Wasser Indonesiens auf ihre Kosten. Dort wurden während der Seeschlachten des Zweiten Weltkriegs Schiffe der US-Marine versenkt und langsam zu stillen Zeitzeugen. Wer sich lieber an Korallenriffen und der vielfältigen Fauna sattsieht, kann zwischen unterschiedlichen Riffen der Umgebung wählen. Anfänger finden am Strand mehrere Tauchschulen. Die beste Zeit für Tauchexkursionen ist von April bis Juli, wenn das Wasser besonders klar ist.

WELLENREITEN AM STRAND VON EL PALMAR (ANDALUSIEN, SPANIEN): Perfekte Welle finden Wellenreiter und solche, die es noch werden wollen, am Strand von El Palmar im spanischen Andalusien.Der Wind weht ganzjährig und sorgt so für ideale Bedingungen. Die besten herrschen von Oktober bis Mai, wenn das Meer noch angenehm warm ist und der Wind den ganzen Tag weht. Für Beginner gibt es am flach abfallenden Sandstrand eine Surfschule mit Schnupperkursen.

SEGELN IN DER ANDAMANENSEE VOR PHUKET (THAILAND): Dem mitteleuropäischen Winter entfliehen – das können Urlauber auf einem Segeltörn in der Andamanensee vor der thailändischen Westküste. Erfahrene Segler können sich dort eine eigene Yacht mieten und Segelstarter einen mehrtägigen, geführten Segelausflug buchen – kombiniert mit Tagesausflügen zu den Inseln des Ozeans. Die beste Zeit für einen Segeltörn ist von Mitte November bis April.

SCHNORCHELN AN DEN DINGLI CLIFFS (GHAR LAPSI MALTA) Riffe, die sich über eine Länge von über 200 Metern erstrecken und ein natürlicher Swimmingpool – das erwartet Urlauber unter einem Felsvorsprung an der Südküste Maltas in Ghar Lapsi, nahe dem Dorf „Siggiewis“. Dort können Urlauber von Seepferdchen und Rochen umgeben schnorcheln oder im blaugrünen, glasklaren Wasser des Naturpools schwimmen. Ghar Lapsi ist nicht nur bei Schnorchlern, sondern auch bei den lokalen Fischern beliebt und so dienen die Bootshäuser in den warmen Monaten als Snack-Bars. Die besten Bedingungen für solche Schnorchel-Touren herrschen von April bis Juni

KLIPPENSPRINGEN IN DER KARIBIK (NEGRIL, JAMAIKA): Einmal tief Luft holen, Anlauf nehmen und von den felsigen Klippen Jamaikas in das Meer eintauchen – Urlaubsgestaltung für Mutige. Bis zu 16 Meter hoch sind die Klippen vor Negril, im Westen der karibischen Insel. Wer es etwas langsamer angehen möchte, findet hier auch weniger hohe Klippen für den ersten Sprung in das tiefblaue Meer. Die Rettungsschwimmer sorgen für die nötige Sicherheit. Anschließend können sich Urlauber am nahegelegenen, weißsandigen „Seven Mile Beach“ vom Adrenalin-Kick erholen. November und Dezember sind am besten.

WASSERSKIFAHREN IN LAGOS (ALGARVE, PORTUGAL): Lässig auf zwei Brettern über das Wasser gleiten, ein cooler Sprung und am Strand relaxen. Für wen das nach einem gelungenen Urlaub klingt, der ist in Lagos an der Algarve richtig. Im Hafen der Stadt gibt es eine Wasserski- und Wakeboard-Anlage für Anfänger und Profis. Wen es auf das offene Meer hinauszieht, findet an der nahegelegenen „Praia da Luz“ Wakeboard- und Wasserski-Schulen, die Ausflüge auf das Meer anbieten. Die besten Reisemonate sind August und September.

KITESURFING IN FANES (RHODOS, GRIECHENLAND): An der Westküste der griechischen Insel Rhodos liegt der Ort Fanes, ein Geheimtipp unter Kitesurfern. Morgens, wenn der Wind noch schwächer weht, können Einsteiger am flach abfallenden Strand mit einem Kurs in die Sportart reinschnuppern. Nachmittags lockt der stärkere Wind die erfahreneren Kitesurfer an den Strand der griechischen Insel. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, bieten sich besonders die kleinen Tavernen in der Altstadt an. Die beste Zeit für einen Kitesurfing-Urlaub ist von März bis Juni, wenn der Wind nachmittags am stärksten weht und das Thermometer 20 bis 27 Grad anzeigt.

HÖHLENTAUCHEN AN DER PLAYA DEL CARMEN (MEXIKO): Zwischen der „Playa del Carmen“, Akumal und Tulum an der östlichen Küste Mexikos befinden sich die sechs längsten und größten Unterwasserhöhlensysteme der Erde. Abgesehen von den bizarren Lichtspielen, die durch das in Krater einfallende Licht entstehen, herrscht dort Dunkelheit. Um diese Höhlen zu erkunden, finden Urlauber an der „Playa del Carmen“ eine Auswahl von Anbietern für Tauchtouren. Wer außerdem den mexikanischen Sommer miterleben möchte, sollte zwischen Dezember und Mai an die „Playa del Carmen“ reisen.

RAFTING-TOUREN IN DER "GORGE DU VERDON" (FRANKREICH): Enge Flusswendungen, die ausgeklügelte Paddelaktionen erfordern, rauschendes Wildwasser für eine erfrischende Abkühlung und ein einzigartiges Panorama – das verspricht eine Rafting-Tour in der „Gorge du Verdon“ im Süden Frankreichs. Hier können Urlauber in mehreren Etappen den befahrbaren Teil der 21 Kilometer langen Schlucht durchqueren. Belohnt werden sie mit einem atemberaubenden Blick auf die bis zu 700 Meter hohen Berge und das kristallklare Gebirgswasser. Am besten eignen sich die Monate Juni bis September für dieses nasse Vergnügen.

STAND-UP-PADDLING AUF DEM BODENSEE (DEUTSCHLAND): Stand-up-Paddling gilt als Trendsportart. Beste Bedingungen dafür finden Anfänger und Fortgeschrittene in ruhigen Gewässern wie dem Bodensee: Sowohl in Friedrichshafen als auch an anderen Abschnitten des Sees gibt es Board-Verleihe. Das Vergnügen ist zu Beginn eher wackelig und so landen vor allem Einsteiger bestimmt das ein oder andere Mal im Wasser. Daher eignen sich die hochsommerlichen Monate Juli und August, wenn der Bodensee mit 20 bis 24 Grad eine angenehme Wassertemperatur hat.

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