EU plant Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer
Ukraine-Krieg: Die wichtigsten Entwicklungen zusammengefasst:
- Befeuert von einem Friedensplan, den US-Präsidenten Donald Trump vorgelegt hat, ringen Russland und die Ukraine seit Monaten um Frieden.
- Moskau fordert in Verhandlungen die gesamte Donbass-Region
- Selenskij fordert "echte Ergebnisse"
- Russland werde seine Offensive "an allen Fronten" fortsetzen, so Armeechef Gerassimow.
- Laut US-Thinktank 1,2 Millionen russische Soldaten verwundet oder tot
- EU plant Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer
Ukraine-Krieg: Alle aktuellen Entwicklungen
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EU plant Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer
Nach dem Krieg könnten Tausende russische Soldaten nach Europa kommen. Sie gelten als Risiko, warnt Estlands Außenminister Margus Tsahkna.
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Drei Tote bei russischem Angriff in Saporischschja
Im Südosten der Ukraine sind bei einem russischen Drohnenangriff drei Menschen ums Leben gekommen, wie die Behörden und Rettungskräfte in der Region Saporischschja am Donnerstag mitteilen. Ein Privatwohnhaus sei zerstört worden, mehrere Gebäude beschädigt. Insgesamt habe Russland in den vergangenen 24 Stunden 841 Angriffe gestartet auf 34 Ortschaften in der Region, teilte Gouverneur Iwan Fedorow mit.
Der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte Russland in der Nacht 105 Drohnen ein, davon seien 84 zerstört worden.
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Selenskyj kritisiert nach Blackout Kiews Stadtverwaltung
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die schwere Lage in Kiew mit der Wärme- und Stromversorgung nach russischen Luftangriffen auch der Stadtverwaltung angelastet. "Die Ausrüstung hätte schon vor dem Winter besorgt und gekauft werden müssen, und die Stadt Kiew sollte jetzt um ein Vielfaches schneller agieren, um den Menschen wenigstens im Februar das Leben zu erleichtern", so Selenskyj am Mittwoch. Kiews Bürgermeister, Vitali Klitschko, gilt als politischer Konkurrent.
Russische Angriffe mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern zu Jahresbeginn haben die Energieversorgung Kiews hart getroffen. Die Heizung ist bei starken Frosttemperaturen in tausenden Wohnblocks ausgefallen, auch Strom gibt es nur stundenweise. Zeitweise fehlt in einigen Haushalten sogar fließendes Wasser. Nach Angaben Selenskyjs gibt es Hinweise darauf, dass Moskau eine neue schwere Angriffswelle plant.
Der Staatschef dankte in seiner abendlichen Videoansprache für die Hilfe, die aus dem ganzen Land in die Hauptstadt ging, sei es mit Brigaden von Elektrikern oder der Lieferung warmer Mahlzeiten an Bedürftige. Der ukrainische Staatschef versprach die Hilfe auszubauen, wenn nötig, erinnerte zugleich aber daran, dass auch in anderen Regionen die Lage schwierig sei.
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Italien schickt Hilfe zur Bewältigung der Energiekrise
Italien hat eine erste Lieferung von Hilfsgütern in die Ukraine entsandt, um Kiew bei der Bewältigung der durch russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur verursachten Energiekrise zu unterstützen, die in mehreren Großstädten eine humanitäre Krise ausgelöst hat. Dies teilte das Büro von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Mittwoch in einer Erklärung mit. Die Lieferung umfasst Heizungskessel und Generatoren.
"Die erste Lieferung von 78 Industriekesseln wurde heute ausgeliefert, weitere 300 sollen in den kommenden Wochen folgen, was einer gesamten Wärmeleistung von etwa 900 MW entspricht", heißt es in der Erklärung. Die großen Heizungskessel sind für beschädigte städtische Netze, Krankenhäuser und grundlegende Dienste bestimmt.
"Diese Initiative der italienischen Regierung wird ausreichend Wärme für etwa 90.000 Haushalte oder eine Stadt mit rund 250.000 Einwohnern bereitstellen", hieß es weiter. Gleichzeitig hat Italien ein Programm zur Entsendung von Generatoren mittlerer und großer Leistung gestartet. Diese sollen Krankenhäuser, Wasserversorgungssysteme und kritische Infrastrukturen im Falle von Stromausfällen unterstützen.
Die Entsendung der Hilfen folgt einem Versprechen, das Meloni dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen am Rande des Europäischen Rates im Oktober gegeben hatte. Die Beziehungen zwischen den beiden Politikern sind sehr freundschaftlich.
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Zwei Tote bei russischem Angriff in Region Kiew
Bei landesweiten russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht auf Mittwoch nach Behördenangaben zwei Menschen in der Region Kiew getötet worden. Ein Mann und eine Frau seien ums Leben gekommen, teilte der örtliche Gouverneur, Mykola Kalaschnyk, mit. Vier weitere Menschen, darunter zwei Kinder, hätten medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Auch die südliche Hafenstadt Odessa wurde die zweite Nacht in Folge angegriffen.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Russland habe eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M und 146 Drohnen eingesetzt. Davon seien 103 Drohnen von der Luftabwehr abgefangen worden. In der Hauptstadt Kiew selbst wurde ein 17-stöckiges Wohnhaus getroffen, wobei es zu leichten Schäden am Dach und an Fenstern kam. Dem Militärchef von Odessa, Serhij Lysak, zufolge wurden bei den Angriffen auf die Stadt drei Menschen verletzt.
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Ukrainischer Außenminister: Selenskij ist zu Treffen mit Putin bereit
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij ist laut seinem Außenminister bereit, mit Blick auf ein Ende des russischen Angriffskriegs direkt mit Kremlchef Wladimir Putin über heikle Fragen zu verhandeln. Im Ringen um eine Friedenslösung seien die sensibelsten Fragen noch nicht geklärt, sagte Chefdiplomat Andrij Sybiha im Interview mit dem ukrainischen Portal Jewropejska Prawda. Dabei gehe es um Gebietsfragen und das von Russen besetzte Atomkraftwerk in Saporischschja.
Um diese Fragen zu klären, sei Selenskij bereit, sich mit Putin zu treffen, sagte Sybiha. Russland verlangt für einen Waffenstillstand territoriale Zugeständnisse der Ukraine, insbesondere einen Abzug der ukrainischen Truppen aus den Gebieten Donezk und Luhansk. Das Atomkraftwerk Saporischschja ist das größte in Europa und seit März 2022 - also kurz nach Kriegsbeginn - von russischen Truppen besetzt.
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US-Denkfabrik: Mindestens 400.000 getöteten Soldaten im Ukraine-Krieg
US-Verteidigungsexperten gehen von mindestens 400.000 getöteten Soldaten im Ukraine-Krieg aus. Mit mindestens 325.000 toten Soldaten habe die russische Seite die deutlich höheren Verluste, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS). Auf ukrainischer Seite wurden demnach bis zum Ende des vergangenen Jahres mindestens 100.000 Soldaten getötet.
Hinzu kämen Hunderttausende Verletzte und Vermisste: Auf russischer Seite sind es den CSIS-Schätzungen zufolge mindestens 900.000 Menschen. Mindestens 400.000 Menschen wurden demnach auf ukrainischer Seite verletzt oder werden vermisst. Bis zum Frühling würden vermutlich Zehntausende weitere Soldaten auf beiden Seiten getötet und verletzt.
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Drohnenangriff auf einen Passagierzug in Charkiw
Bei einem Drohnenangriff auf einen Passagierzug im Gebiet Charkiw im Osten der Ukraine sind laut Präsident Wolodymyr Selenskij mindestens vier Menschen getötet worden. Nach vier weiteren werde noch gesucht, zwei seien verletzt worden, schrieb Selenskij in sozialen Medien. "Es gibt und es kann keine militärische Rechtfertigung geben, um Zivilisten in einem Zugwaggon zu töten", sagte er.
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Hisbollah macht Israel für Tod von TV-Moderator verantwortlich
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat Israel für den Tod eines Fernsehmoderators bei einem Angriff im Süden des Landes verantwortlich gemacht. Der für den der Gruppe nahestehenden Fernsehsender Al-Manar tätige Ali Nour al-Din sei am Montag bei einem israelischen Angriff getötet worden, teilte die Hisbollah mit. Die Tötung zeige die Gefahr, dass die ausgedehnten Eskalationen Israels im Libanon nun auch die Mediengemeinschaft einbezögen.
Das israelische Militär erklärte hingegen später am Montag, bei al-Din habe es sich um einen Hisbollah-Kämpfer gehandelt. Dieser habe zuletzt an der Wiederherstellung der Artilleriefähigkeiten der Gruppe im Südlibanon gearbeitet.
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Schwere russische Angriffe auf Charkiw
Russland greift die ukrainische Großstadt Charkiw mit Drohnen und Raketen an. In der Stadt und der umliegenden Region fiel nach offiziellen Angaben bei 80 Prozent der Bevölkerung der Strom aus. Getroffen wurden demnach neben der Energieinfrastruktur auch Wohnhäuser, eine Schule und ein Kindergarten. Zwei Menschen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, mitteilte. Auch aus der Stadt Krywyj Rih wird der Einschlag einer Drohne in einem Hochhaus gemeldet.
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Russland: Gebietsfrage von grundlegender Bedeutung
Russland bezeichnete die Gebietsfrage erneut als zentralen Punkt bei den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA. Das Thema sei für Russland von grundlegender Bedeutung, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Zugleich bewertete er demnach den bisherigen Verlauf der Verhandlungen positiv und sprach von "konstruktiven Gesprächen".
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hatte die Gespräche in Abu Dhabi am Freitag und Samstag als konstruktiv bezeichnet und ein baldiges Folgetreffen in Aussicht gestellt. Ein Hauptstreitpunkt ist der russische Anspruch auf Gebiete in der Ostukraine.
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Russland: Feuer in zwei Betrieben nach Drohnenangriff
In der südrussischen Stadt Slawjansk-na-Kubani sind örtlichen Angaben zufolge nach dem Absturz von Drohnenfragmenten Brände in zwei Betrieben ausgebrochen. Eine Person wurde dabei verletzt, wie das regionale Notfallzentrum mitteilte. Um welche Unternehmen es sich genau handelt, ließ die Behörde offen. In der Stadt befindet sich unter anderem eine private Raffinerie, die auch für den Export produziert.
Das russische Verteidigungsministerium gab den Abschuss von 40 ukrainischen Drohnen in der Nacht auf Montag bekannt, davon 34 in der Region Krasnodar, wo Slawjansk-na-Kubani liegt.
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Papst: "Anstrengungen für den Frieden verstärken"
Der Papst hat beim Angelusgebet am Sonntag erneut eindringlich für eine Waffenruhe in der Ukraine plädiert. "Das Fortdauern der Feindseligkeiten mit immer schwerwiegenderen Folgen für die Zivilbevölkerung vertieft die Kluft zwischen den Völkern und entfernt die Aussicht auf einen gerechten und dauerhaften Frieden. Ich rufe alle dazu auf, die Anstrengungen zur Beendigung dieses Krieges weiter zu verstärken", so der Papst.
"Auch in diesen Tagen wird die Ukraine von anhaltenden Angriffen getroffen, die ganze Bevölkerungen der winterlichen Kälte aussetzen. Ich verfolge das Geschehen mit Schmerz, bin den Leidenden nahe und bete für sie", betonte Leo XIV.
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FPÖ fordert Einstellung der Ukraine-Hilfe – und Rücktritt von Meinl-Reisinger
Die FPÖ übt scharfe Kritik an der Aufstockung der humanitären Ukraine-Hilfe durch das Außenministerium um drei Millionen Euro. In einer Aussendung von Generalsekretär Michael Schnedlitz wurde am Sonntag der "sofortige Stopp aller Zahlungen an die Ukraine" gefordert. Mehr dazu im Artikel.
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Tausende in Kiew nach neuen Angriffen ohne Heizung
Trotz der Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine hat Russland das Land erneut mit Drohnen und Raketen beschossen. Zum Einsatz gekommen seien 102 Kampfdrohnen und zwei Iskander-Raketen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. 87 Drohnen wurden demnach abgewehrt, es gab aber auch Einschläge an zehn unterschiedlichen Orten. Bei tiefwinterlichen Verhältnissen waren zudem 1.676 Wohnblocks weiter ohne Heizung. Auch Russland meldete ukrainische Drohnenangriffe.
Die Lage in der ukrainischen Hauptstadt Kiew bleibt infolge vorangegangener russischer Attacken schwierig. Zwar sei der größte Teil der am Samstag in 6.000 Wohnblocks ausgefallenen Heizungen wieder an das Wärmenetz angeschlossen worden, doch 1.676 Wohnblocks seien immer noch ohne Wärmeversorgung, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. In der Nacht lagen die Temperaturen in Kiew im zweistelligen Frostbereich.
Auf der Gegenseite meldete auch Russland ukrainischen Beschuss. 52 Drohnen sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau abgewehrt worden. Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte mit, dass durch Raketenbeschuss in der Nacht Energieobjekte beschädigt worden seien. Zu den Folgen machte er keine Angaben. Die Region kämpft seit Wochen mit Problemen bei der Energieversorgung.
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Abu Dhabi: Moskau und Kiew verhandeln auch Gebietsfragen
Die Verhandlungen in Abu Dhabi über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben nach Medieninformationen am Samstag, dem zweiten Tag der Gespräche, auch mit Gesprächen über das heikle Thema Gebietsabtretungen begonnen.
Das Thema Gebietsabtretungen ist eines der heikelsten bei den Gesprächen über einen Frieden. Russland fordert neben den ohnehin schon besetzten Gebieten im Osten der Ukraine weitere Landstriche, konkret die auch nach knapp vier Jahren noch nicht eroberten Reste des Gebietes Donezk, für sich ein. Die Ukraine wiederum lehnt einen einseitigen Rückzug aus der Region ab.
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Kirchen in Ukraine werden zu Zufluchtsorten
In der Ukraine werden Kirchen zu Zufluchtsorten. "Unsere Kathedrale in Kiew ist Tag und Nacht geöffnet", sagte der griechisch-katholische Weihbischof von Lwiw, Wolodymyr Hruza, laut Kathpress dem Kölner Online-Portal domradio.de am Freitag. "Dort kann man sich aufwärmen, es gibt Essen, Internet und man kann sein Handy aufladen." Das sei nicht zu unterschätzen: "Viele haben Verwandte im Ausland oder in der Ostukraine oder warten auf Nachricht von ihren Männern an der Front."
Russland gehe es bei dem Krieg nicht darum, seine Fläche zu vergrößern, sagte Hruza. Stattdessen gehe es um Imperialismus, eine Machtdemonstration in Richtung Europa und um die Weltordnung. "Wenn sich jeder nimmt, was er will, nur aufgrund seiner Stärke, wo führt das hin?", fragte der Weihbischof. "Jeder Mensch hat ein Recht auf Freiheit und ein Leben in seiner Heimat."
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Verletzte nach russischen Luftangriffen
Bei russischen Angriffen auf die beiden größten Städte der Ukraine, Kiew und Charkiw, sind am Samstag Behördenangaben zufolge 13 Menschen verletzt worden. In der Hauptstadt Kiew wurden zwei Menschen schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. "Kiew steht unter massivem feindlichen Beschuss", schrieb Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.
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Russland fordert Kontrolle über gesamte Donbass-Region
Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA verhandeln in Abu Dhabi erstmals gemeinsam über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Vor Beginn der Gespräche hat Moskau noch einmal seine Maximalforderung nach vollständiger Kontrolle über die Donbass-Region bekräftigt - einschließlich bisher nicht von Russland kontrollierter Gebiete.
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EU sendet mehr als 400 Stromgeneratoren
Die EU hat angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine angekündigt, 447 Not-Generatoren in das kriegsgebeutelte Land zu liefern. Russlands Vorgehen beraube Zivilisten mitten in einem harten Winter "absichtlich" der Wärme, Licht und Grundversorgung, erklärte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib am Freitag. Die Generatoren seien bereits auf dem Weg in die Ukraine.
Den Angaben zufolge hat die EU bereits 9500 Generatoren in die Ukraine geliefert. Die neue Lieferung solle "Krankenhäusern, Notunterkünfte und kritische Dienste" mit Strom versorgen. Selenskij hatte in der vergangenen Woche den "Notstand" für den Energiesektor erklärt. Russland greift derzeit täglich die Wärme- und Stromversorgung in der Ukraine an. Die Temperaturen in dem Land sind zum Teil auf minus 20 Grad Celsius gesunken.
Nach russischen Angriffen in dieser Woche haben dem Bürgermeister von Kiew zufolge immer noch 1940 Wohnungen in der Hauptstadt keine Heizung. Sie müssten bereits zum zweiten Mal wieder an die Versorgung angeschlossen werden, schrieb Vitali Klitschko auf Telegram.
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Fast 2.000 Haushalte in Kiew ohne Heizung
Nach russischen Angriffen in dieser Woche haben dem Bürgermeister von Kiew zufolge immer noch 1.940 Wohnungen in der Hauptstadt keine Heizung. Sie müssten bereits zum zweiten Mal wieder an die Versorgung angeschlossen werden, schrieb Vitali Klitschko auf Telegram.
Die ukrainische Zivilbevölkerung leidet besonders unter den russischen Angriffen im vierten Kriegswinter. Die systematische Zerstörung von Kraft- und Umspannwerken durch Russland hat zur größten Krise bei der Energieversorgung des Landes seit Kriegsbeginn geführt.
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Ukrainer und Russen wollen in Abu Dhabi über Frieden reden
Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nehmen an Fahrt auf. Erstmals nach monatelanger Pause wollen die Kriegsparteien am Freitag wieder auf offizieller Ebene miteinander reden - in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, unter Vermittlung der USA. Die Zusammenkunft russischer und ukrainischer Unterhändler in Abu Dhabi soll der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe diplomatischer Treffen werden.
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Treffen von Putin und Witkoff nach dreieinhalb Stunden beendet
Nach mehr als 3,5 Stunden sind in der Nacht auf Freitag die Verhandlungen in Moskau über ein Ende des Kriegs in der Ukraine zu Ende gegangen. Das teilte der Pressedienst des Kremls nach dem Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mit. Über Ergebnisse wurde zunächst nichts bekannt. Die Verhandlungen sollen am Freitag in Abu Dhabi weitergeführt werden.
Bei dem Treffen ging es auch um die weitere Verwendung der in den USA wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine eingefrorenen Vermögenswerte und um die Einladung Russlands in den von der US-Regierung gegründeten "Friedensrat".
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Atomkraftwerk Tschernobyl ohne externe Stromversorgung
In der Ukraine hat das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge nach weitreichenden Militäraktivitäten seine gesamte externe Stromversorgung verloren. Mehrere für die nukleare Sicherheit wichtige Umspannwerke seien von den Militäraktivitäten betroffen, teilt die IAEA auf der Online-Plattform X mit. Zudem seien auch Stromleitungen zu einigen anderen Atomkraftwerken in Mitleidenschaft gezogen worden.
Ukrainischen Behörden zufolge hatte Russland in der Nacht auf Dienstag wieder einen massiven Drohnen- und Raketenangriff auf die Ukraine gestartet. In Tschernobyl ereignete sich 1986 der weltweit schwerste Atomunfall. Der letzte aktive Reaktor des AKW wurde im Jahr 2000 stillgelegt.
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EU-Parlament wird morgen über Ukraine-Kredit entscheiden
Das Europäische Parlament hat am Dienstag in Straßburg dafür gestimmt, den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bereits am Mittwoch durchzuwinken. Der vorige Woche von der Kommission präsentierte detaillierte Vorschlag sieht 60 Mrd. Euro für das ukrainische Militär und 30 Mrd. Euro als Budget-Hilfe vor. Vorgesehen ist zudem, die in der EU eingefrorenen russischen Vermögen für die Rückzahlung zu nutzen, sollte Moskau für Kriegsschäden keine Entschädigung leisten.
Ein sogenanntes Dringlichkeitsverfahren macht es möglich, dass das Parlament das durch EU-Kredite und den EU-Haushalt abgesicherte Darlehen rasch absegnen kann. Die Staats- und Regierungschefs hatten sich im Dezember darauf geeinigt, der Ukraine die dringend für die Jahre 2026 und 2027 benötigten Gelder per gemeinsamer Schuldenaufnahme zur Verfügung zu stellen. Pläne, die rund 210 Milliarden Euro an eingefrorenen russischen Vermögen direkt für die Unterstützung der Ukraine zu nutzen, waren vor allem am Widerstand Belgiens, wo die Gelder lagern, gescheitert.
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Menschen in Kiew frieren
Russland hat erneut mit massiven Luftangriffen die Energieversorgung in der Ukraine attackiert. Dabei wurde in der Region um die Hauptstadt Kiew ein Mann getötet, wie Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mitteilte. Zudem seien dort zwei Tankstellen beschädigt worden. In der Hauptstadt selbst fiel nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko in Tausenden Gebäuden die Heizung aus. Davon seien fast 5.635 mehrstöckige Wohnhäuser betroffen.
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Selenskij: Ein Mörder ukrainischer Gefangener gefasst
Der Geheimdienst der Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskij einen Russen gefangengenommen, der für die Tötung von neun ukrainischen Kriegsgefangenen verantwortlich sein soll. Die Tat habe sich im russischen Gebiet Kursk ereignet, sagte Selenskij in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew. "Wir werden jeden russischen Mörder finden, und jeder wird zur Rechenschaft gezogen werden", sagte er. Details nannte Selenskyj nicht.
Er beauftragte aber den stellvertretenden Chef des Geheimdienstes SBU, Olexander Poklad, nähere Einzelheiten öffentlich zu machen. Unklar blieb der Zeitpunkt der Tat. Selenskij sprach vom vergangenen Oktober. Wahrscheinlich ist aber Oktober 2024 gemeint, als ein solcher Fall ans Tageslicht kam. Ukrainische Truppen waren im Sommer 2024 in das westrussische Gebiet Kursk vorgedrungen. Die russische Armee wehrte diese Offensive bis zum Frühjahr 2025 ab.
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Kiews Oberbefehlshaber Syrskyj kündigt neue Offensive an
Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj hat parallel zu den laufenden Verhandlungen mit den USA über ein mögliches Kriegsende in einem Interview eine neue Offensive gegen Russlands Truppen angekündigt. Es gebe Erfolge bei der Mobilmachung und der Ausrüstung der ukrainischen Soldaten, sagte er in einem Interview des Medienportals "LB.ua". Die Ergebnisse seien besser als noch vor sieben Monaten.
Syrskyj geht davon aus, dass Russland sich weiter die gesamte Ukraine einverleiben wolle. "Daher werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen", sagte er. Die strategische Verteidigungsinitiative sei notwendig, weil die Ukraine allein durch Verteidigung keinen Sieg erringen könne. Ziel sei es, den Feind Russland zu einem noch höheren Aufwand bei Personal, Munition und Bewaffnung zu bringen.
Schon jetzt seien die Verluste der Russen bei den Kämpfen höher als auf ukrainischer Seite. Der Ukraine sei es gelungen, ihre Verluste weiter zu reduzieren, sagte Syrskyj. Die Ukraine verteidigt sich inzwischen seit fast vier Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg.
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Russland kämpft mit steigenden HIV‑Zahlen
Weltweit sinkt die Zahl der Aids-Infizierten, in Russland steigt sie immer mehr an – auch bei Soldaten an der Front.
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20-Jährige stirbt bei russischem Angriff in Charkiw
Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine 20-jährige Frau getötet worden. Eine Frau sei nach den vorliegenden Informationen durch einen Drohnenangriff auf ein privates Haus gestorben, erklärte der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, am frühen Sonntagmorgen im Onlinedienst Telegram. Regionalgouverneur Oleh Synehubow erklärte später, das Opfer sei erst 20 Jahre alt gewesen.
Bei dem Angriff sei ein weiterer Mensch verletzt worden, führte der Gouverneur aus Außerdem habe eine 41-Jährige in der Folge eine "akute Stressreaktion" erlitten.
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Ukraine kündigt Gespräche mit USA für Samstag an
Die Ukraine hat für heute Gespräche in den USA über die "zukünftige Sicherheitsarchitektur" und die "langfristige ökonomische Entwicklung" des osteuropäischen Landes angekündigt. Dabei solle an Abkommen über Sicherheitsgarantien und zum "wirtschaftlichen Aufblühen der Ukraine" mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet bis zu 690 Milliarden Euro gearbeitet werden, schrieb die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, auf Facebook.
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Kreml gibt sich offen für Gespräche mit Europäern
Der Kreml sieht in europäischen Aussagen zu einem Dialog mit Russland eine positive Entwicklung. Moskau habe entsprechende Äußerungen insbesondere aus Paris, Rom und sogar Berlin festgestellt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge. Das entspreche mit der Moskauer Sichtweise.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bei einem Neujahrsempfang in Halle Hoffnung auf einen Ausgleich mit Russland in der längeren Perspektive ausgedrückt. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach sich vor rund einer Woche mit Blick auf die internationalen Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dafür aus, dass Europa wieder mit Russland spricht.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits im Dezember gesagt, dass es nützlich sein könnte für Europa und die Ukraine, wieder mit Kremlchef Wladimir Putin zu sprechen, um direkt an der Diskussion beteiligt zu sein. "Ansonsten diskutieren wir untereinander mit Verhandlungsführern, die allein mit den Russen diskutieren werden. Das ist nicht optimal."
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Klirrende Kälte, Schulen in Kiew bis Februar geschlossen
Nach den massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine werden in der Hauptstadt Kiew bis Anfang Februar sämtliche Schulen geschlossen. Dies gab Bürgermeister Vitali Klitschko bekannt.
In insgesamt 6.000 Wohngebäuden war bei klirrender Kälte die Heizung ausgefallen, nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko waren am Freitag immer noch 100 Gebäude ohne Heizung.
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Selenskij drängt auf höhere Stromimporte
Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. "Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird", sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig.
Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an. Gesondert habe es zudem eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte Anatolij Krywonoschko zum Schutz der Energieanlagen gegeben. "Heute gab es erneut heftige Raketenschläge auf Charkiw, eben auf die kritische Infrastruktur. Drohnen flogen heute früh und jetzt am Abend auf Kiew", stellte Selenskij fest.
Schwer sei die Lage auch im Grenzgebiet zu Russland und den Gebieten Dnipropetrowsk und Odessa. Er kündigte neue Gespräche mit Verbündeten an, um eine Stärkung der Flugabwehr zu erreichen. Dabei habe er bereits mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte über den Kauf von Raketen für Flugabwehrsysteme gesprochen.
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Russische Rakete trifft Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk
Durch einen russischen Raketenangriff auf den ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk ist nach offiziellen Angaben ein Seemann auf einem Frachter unter der Flagge Maltas verletzt worden. Der Angriff habe außerdem drei Container beschädigt, die verladen werden sollten, teilte der ukrainische Minister für Regionalentwicklung, Olexij Kuleba, auf Telegram mit. Russland und die Ukraine haben in den vergangenen Wochen häufiger Schiffe im Schwarzen Meer beschossen.
In den ukrainischen Häfen trifft dies vor allem den Export von Getreide und anderen Gütern per Schiff. Die ukrainischen Angriffe richteten sich gegen leere Tanker, die zum Beladen mit Öl den russischen Hafen Noworossijsk ansteuerten. So soll der russische Ölexport gestoppt werden, mit dem der Kreml seine Kriegskasse füllt.
In zwei Fällen wurden auch Tanker attackiert, die Öl aus Kasachstan transportieren sollten. Das kasachische Außenministerium in Astana beschwerte sich über diese Störung des Schiffsverkehrs.
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Polnischer Regierungschef rügt Trump
Polens Premier Donald Tusk hat den Sager von US-Präsident Donald Trump kritisiert, wonach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskij ein Hindernis für eine Ukraine-Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskij, sondern Russland lehne den von den USA vorbereiteten Friedensplan ab, schrieb Tusk am Donnerstag auf X. "Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte." Einzige Lösung sei mehr Druck auf Moskau: "Das wisst ihr alle."
In einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters hatte Trump auf die Frage, warum die von den USA geführten Verhandlungen noch zu keinem Ende des Ukraine-Kriegs geführt hätten, geantwortet: "Selenskij". Trump sagte weiter, nach seiner Einschätzung sei Kreml-Chef Wladimir Putin eher bereit als die ukrainische Führung, einen Deal zu machen und die Kämpfe zu beenden.
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Russland: Haben 300 Quadratkilometer eingenommen
Russland hat nach Aussage von Generalstabschef Waleri Gerassimow in der ersten Jännerhälfte mehr als 300 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine eingenommen. Im vergangenen Jahr habe Russland demnach 6640 Quadratkilometer erobert.
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Waffenruhe: OSZE will Rolle spielen
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa will im Falle einer Waffenruhe in der Ukraine eine Rolle spielen. Die OSZE könne eine "nützliche Plattform für Dialog, Mechanismus zur Unterstützung der Waffenruhe oder ein gezielter stabilisierender Akteur" sein, sagte der Schweizer Außenminister und aktuelle OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis am Donnerstag in Wien bei der Vorstellung der Prioritäten des Schweizer Vorsitzes im Jahr 2026.
Die OSZE sei bereit, "zu beobachten, dokumentieren und Frieden zu unterstützen". Der Krieg in der Ukraine habe die OSZE "in die tiefste Krise" seit ihrer Gründung vor 50 Jahren gestürzt, betonte Cassis, der auch die sofortige Freilassung von drei in Russland inhaftierten OSZE-Mitarbeitern forderte.
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Moskau: Kiew griff griechischen Tanker im Schwarzen Meer an
Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine für den Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer am Dienstag verantwortlich gemacht. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker 'Matilda' sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, erklärte das Ministerium am Mittwoch auf Telegram. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden.
Kiew reagierte zunächst nicht auf die Vorwürfe. Die Ukraine hat immer wieder Energieinfrastruktur in Russland ins Visier genommen - als Vergeltung für die seit fast vier Jahren anhaltende Großoffensive Russlands in der Ukraine. Athen teilte mit, der griechische Außenminister werde mit europäischen Partnern über die Angriffe sprechen.
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Aus Drohnenminister wird Verteidigungsminister
Mychajlo Fedorow wurde am Mittwoch als vierter ukrainischer Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn ins Amt eingesetzt. Für die Ernennung des ehemaligen Digitalisierungsministers stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten. Die Kandidatur war gemäß der Verfassung auch von Selenskij eingereicht worden.
In einer weiteren Abstimmung wurde Ex-Regierungschef Denys Schmyhal zum neuen Energieminister und ersten Vizeregierungschef ernannt. Tags zuvor war er nach nicht einmal sechs Monaten im Amt als Verteidigungsminister entlassen worden.
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Neuer EU-Kredit an Ukraine soll vor allem Militär stärken
Die EU will die bewilligten Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro aufteilen. Ein Drittel soll in den allgemeinen Staatshaushalt fließen und zwei Drittel in militärische Ausrüstung, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. Die 60 Milliarden Euro für das Militär sollen ihr zufolge hauptsächlich für den Kauf von Ausrüstung aus europäischen Ländern verwendet werden.
Mit der Unterstützung werde sichergestellt, dass die im Februar 2022 von Russland angegriffene Ukraine einerseits ihre Verteidigung auf dem Schlachtfeld stärken und ihre militärischen Fähigkeiten ausbauen könne sowie andererseits den Staat sowie die grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen aufrechterhalten könne, sagte von der Leyen.
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Parlament verlängerte Kriegsrecht und Mobilmachung bis Mai
In der von Russland angegriffenen Ukraine sind das geltende Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung bis Anfang Mai verlängert worden. Für beide Gesetzvorlagen stimmte am Mittwoch jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten des Parlaments in Kiew mit derzeit de facto 424 vergebenen Sitzen. Die Entwürfe waren von Staatspräsident Wolodymyr Selenskij eingereicht worden. Die Ukraine hat zudem einen neuen Verteidigungsminister.
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