Zehnte Nacht in Folge: USA starten neue Angriffe gegen Iran
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Eine endgültige Vereinbarung wird aktuell ausverhandelt, 60 Tage hat man dafür anberaumt.
- Nach mehreren gegenseitigen Angriffen hat der Iran das Rahmenabkommen jedoch ausgesetzt.
- Ein zentrales Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Nachdem der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beansprucht, wollte Trump selbst die Kontrolle übernehmen und als „Schutzengel“ fungieren. Für den Schutz wollten die USA Geld verlangen. Davon rückte Trump jedoch wieder ab. Am Dienstagabend begann die Blockade iranischer Häfen. Gleichzeitig drohte er dem Iran so lange anzugreifen, bis er sage, „dass es genug ist“.
- Am Sonntag meldete der Iran einen Angriff auf ein im Bau befindliches Atomkraftwerk im Süden des Landes.
- Die USA haben den Iran die zehnte Nacht in Folge bombardiert. Washington verlegt weitere Kampfjets in die Region - die Sorge vor einem Wiederanschwellen des Kriegs wächst. Laut Trump soll der Iran schwere Verluste erlitten haben. Die jüngsten Angriffe begründete Trump mit dem Tod mehrerer US-Soldaten. Demnach werde der Iran laut Trump jeden Tod eines US-Soldaten „um ein Vielfaches bezahlen“.
- In der Straße von Hormus geriet ein Schiff in Flammen. Zwei Tanker seien laut iranischen Revolutionsgarden gesprengt worden.
- Hamas hat neuen Anführer: Die vom Iran unterstützte Terrororganisation hat Khalil al-Hayya zum Nachfolger des 2024 getöteten Yahya Sinwar gewählt.
- Drei Szenarien, wie es im Krieg gegen den Iran weiter gehen könnte
- Enttäuscht von den USA: Der Golf sucht neue Partner
- USA oder Iran: Wessen Zeit läuft schneller ab?
- Iran-Krieg: „Die USA sind mit einem tiefblauen Auge davongekommen“
- Trump öffnet Öl-Schleusen im Iran und verhilft den „Terroristen“ zu Milliarden
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
- Wasser als Waffe: Die Golfstaaten haben einen verwundbaren Punkt
- Khalil Al-Hayya neuer Anführer der Hamas
Iran-Krieg
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USA starten neue Angriffe gegen Iran
Das US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Die um 16.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.00 Uhr MEZ) begonnenen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel des Irans, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht.
Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.
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Libanon-Präsident Aoun trifft Trump
Libanons Präsident Joseph Aoun wird am Dienstag zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus erwartet. Es ist der erste Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der aktuelle Konflikt zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon. Die US-Regierung vermittelt derzeit zwischen Israel und dem Libanon. Ziel der Gespräche ist eine dauerhafte Waffenruhe Israels mit der Hisbollah.
Die libanesische Regierung ist keine Kriegspartei in dem Konflikt. Die Hisbollah ist an den Gesprächen nicht beteiligt. Aoun erhofft sich von dem Treffen mit Trump auch ein Einwirken der USA auf Israel, damit das Land seine Truppen aus dem Südlibanon abzieht. Trotz der Waffenruhe greift Israel weiter Ziele im Libanon an und hält Truppen im Süden des Landes.
Beirut und die Hisbollah betrachten die von Israel kontrollierte und selbst deklarierte "Sicherheitszone" als völkerrechtswidrige Besetzung. Das rund 620 Quadratkilometer große Gebiet entspricht etwa sechs Prozent der Landesfläche.
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USA: Erste Schritte bei "Pilotzonen" im Südlibanon
In drei Ortschaften im Südlibanon haben erste Maßnahmen zur Umsetzung einer zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Sicherheitsregelung begonnen. Sogenannte Pilotzonen seien gemäß einem trilateralen Rahmenabkommen in den Orten Froun, Srifa und Zawtar al-Gharbiyah etabliert worden, teilte das US-Außenministerium mit. Die US-Regierung wolle weiterhin mit beiden Parteien zusammenarbeiten, um das Rahmenabkommen umzusetzen, hieß es weiter.
In den Pilotzonen sollen die libanesischen Streitkräfte die Kontrolle übernehmen und die pro-iranische Hisbollah-Miliz entwaffnen, während sich die israelische Armee gleichzeitig schrittweise zurückzieht. Die Pilotzonen sollen zeigen, ob dieser Ablauf in der Praxis funktioniert, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird.
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Houthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-Arabien
Die mit dem Iran verbündeten Houthi-Rebellen im Jemen verhängen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Militärsprecher der Houthi am Montag im Fernsehen mit. Die Blockade "gegen den kriminellen saudi-arabischen Feind" basiere auf dem Prinzip "Auge um Auge" und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Bereits vergangene Woche hatten die Houthi Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen gedroht.
Die Blockade sei eine Reaktion auf die seit fast zwölf Jahren andauernde "ungerechte und unterdrückende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien". Dabei würden die Ressourcen im Jemen geplündert sowie die Häfen und Flughäfen blockiert.
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Iran-Krieg erfasst zivile Infrastruktur – Angriff auf Entsalzungsanlage in Kuwait
Der Konflikt erfasst zunehmend zivile Infrastruktur. Kuwait meldete einen zweiten Angriff in Folge auf eine Entsalzungsanlage. Im Nordwesten des Iran kam nach AFP-Informationen bei den jüngsten US-Angriffen mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.
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Khalil Al-Hayya neuer Anführer der Hamas
Die Hamas hat Khalil Al-Hayya zu ihrem neuen obersten Anführer gewählt. Das teilte die radikal-islamische Palästinenserorganisation mit, die im Gazastreifen seit der bisher letzten Wahl 2006 herrscht und deren Führung sich zum Teil auch im Exil aufhält. Al-Hayya folgt Yahya Sinwar nach, der 2024 von israelischen Truppen getötet wurde.
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Europäischer Gaspreis weiter über März-Niveau
Der Preis für europäisches Gas bleibt hoch. Am Montag kletterte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 60,66 Euro je Megawattstunde (MWh). Im weiteren Handelsverlauf ist der Gaspreis wieder auf 59,44 Euro je MWh gefallen, das sind aber immer noch 3,6 Prozent mehr als am Freitag. Seit Beginn des Monats hat sich der Erdgaspreis um etwa 35 Prozent verteuert.
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Ölpreis steigt erstmals seit Juni über 90 Dollar
Der Preis für ein Barrel Brent-Öl kletterte wegen des sich verschärfenden Iran-Kriegs um fast vier Prozent auf 91,42 Dollar. Das macht sich auch an heimischen Zapfsäulen bemerkbar.
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Rubio kündigt weitere Maßnahmen an
Ein Ende der Gewalt im Persischen Golf liegt nach jüngsten Signalen aus Washington und Teheran in weiter Ferne: US-Außenminister Marco Rubio kündigt weitere Maßnahmen gegen den Iran an, weil dieser nach seinen Worten unvermindert die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus angreift. „Solange der Iran darauf besteht, eine internationale Wasserstraße zu kontrollieren, werden wir darauf reagieren müssen.“ Die USA blieben jedoch stets offen für eine diplomatische Lösung. Die iranischen Revolutionsgarden teilen ihrerseits mit, die Meerenge werde unsicher bleiben, solange die „Aggression“ der USA in der Region andauere. „Diese Passage wird weder für den Transport von petrochemischen Produkten noch für auch nur einen einzigen Tropfen Öl und Gas sicher sein.“
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Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss
In Reaktion auf die nächtelangen US-Angriffe führt Teheran Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durch. So meldete der Golfstaat Kuwait in der Nacht erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung wehre "feindliche Drohnen" aus dem Iran ab, teilte die Armee des Landes mit. Details gab es zunächst nicht.
Auch im ebenfalls mit Washington verbündeten Bahrain heulten wiederholt die Sirenen. Die Einwohner wurden vom Innenministerium aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich an einen sicheren Ort zu begeben. Die US-Botschaft in der Hauptstadt Manama hatte in der Nacht von Informationen berichtet, die darauf hindeuteten, dass der Iran nicht näher bezeichnete Orte im Zentrum der Stadt angreifen könnte. Alle US-Bürger wurden nachdrücklich aufgefordert, den Anweisungen der Behörden zu folgen.
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Schiff in der Straße von Hormus in Flammen
In der Straße von Hormus geriet unterdessen nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt ein Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während der Vorfall untersucht werde, hieß es.
Die iranischen Revolutionsgarden meldeten, zwei Öltanker seien auf der Südroute durch die Meerenge gesprengt worden. Sie seien nun manövrierunfähig. Das US-Militär habe die Besatzungen aufgefordert, diese unsichere Passage zu nutzen. Solange die US-Aggression in der Region andauere, sei die Meerenge weder für den Transport von petrochemischen Produkten noch für "einen einzigen Tropfen Öl und Gas" sicher. Das US-Militär müsse sich auf eine "Strafaktion" einstellen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Vorfall zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zu Namen, Flaggen, Besatzungen oder möglichen Opfern machen die Garden keine Angaben.
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Trump: Haben Iran wieder hart getroffen
US-Präsident Donald Trump begründete die jüngsten Angriffe mit dem Tod mehrerer US-Soldaten. Die Angriffe seien "zu Ehren" der "großartigen Patrioten" erfolgt, die im Einsatz waren, "damit der Iran keine Atomwaffen bekommen kann", sagte er nach der Rückkehr vom WM-Endspiel vor Journalisten. "Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen", meinte Trump.
"Militärisch haben sie fast alles verloren", sagte er. "Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen." Das Wall Street Journal berichtete kürzlich unter Berufung auf US-Beamte, Trump tendiere dazu, die Einsätze gegen den Iran auszuweiten.
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US-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten
Das US-Militär hat den Tod eines weiteren seiner Soldaten im Iran-Krieg gemeldet. Am Samstag sei ein US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen, teilte das zuständige Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 17.
Ein weiterer Soldat wurde bei dem Vorfall verletzt.
Am Samstag hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von Soldaten infolge von iranischem Beschuss gemeldet. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte CENTCOM mit. Das US-Militär informierte in dem Zuge auch über einen weiteren Soldaten, der noch vermisst werde. Sie erklärten, dass man nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens bisher nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden habe. Derzeit laufe ein Prozess zur Identifizierung, hieß es.
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Trump fordert Aufnahme des Iran in Russland-Sanktionspaket
US-Präsident Donald Trump hat seine republikanische Partei aufgefordert, den Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. "WICHTIG!!!", schrieb Trump in Großbuchstaben hinter seine Forderung, die er auf der Plattform Truth Social postete. "Das wollte Lindsey tun", ergänzte der Präsident und verwies damit auf den kürzlich gestorbenen Senator Lindsey Graham. Dieser hatte sich maßgeblich für das Gesetzesvorhaben für neue Sanktionen gegen Russland eingesetzt.
Im US-Senat wird bereits seit über einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen. Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der beiden großen US-Parteien einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor, die sich gegen die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas richten sollten, darunter China und Indien. Ausnahmen soll es demnach für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases kaufen und "bedeutende Maßnahmen" ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren.
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Iran meldet Angriff auf unfertiges Atomkraftwerk
Der Iran hat einen Angriff auf ein im Bau befindliches Atomkraftwerk gemeldet. Die iranische Atomenergiebehörde verurteilte den Angriff im Südwesten Irans, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Demnach griffen die USA mit mehreren Geschossen an.
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte mit, der Bau befinde sich in einem sehr frühen Stadium. Beim letzten IAEA-Besuch habe sich dort kein nukleares Material befunden, teilte sie auf der Plattform X mit. Auch wenn in diesem Fall kein radiologisches Risiko durch den Angriff vermutet werde, rufe IAEA-Chef Rafal Grossi erneut zu militärischer Zurückhaltung im Umfeld von Atomeinrichtungen auf.
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Iran griff zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait an
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten US-Attacken auf Ziele in der Islamischen Republik, erklärten die Streitkräfte am Sonntag laut dem staatlichen Rundfunk. Demnach griffen sie ein Munitionslager der US-Armee im Wüstenlager Udairi (Camp Buehring) und Radarsysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem an.
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Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet – Khamenei droht USA
Nach iranischen Angriffen auf Jordanien sind nach Angaben des US-Militärs zwei US-Soldaten ums Leben gekommen. Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei drohte den USA unterdessen mit „unvergesslichen Lektionen“.
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Rahmenabkommen mit den USA ausgesetzt
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hat nach Ansicht der Regierung in Teheran keinen Bestand mehr. Man habe das Abkommen ausgesetzt, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview.
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Zwei US-Kampfflugzeuge bei Angriff in Jordanien zerstört
Die iranischen Revolutionsgarden haben staatlichen Medien zufolge bei einem Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mindestens zwei US-Kampfflugzeuge und drei weitere Flugzeuge zerstört. Der Angriff mit Raketen und Drohnen habe sich gegen den Stützpunkt Al-Azraq gerichtet, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Samstag unter Berufung auf die Elite-Streitmacht.
Zudem sei ein Teil der Luftwaffenbasis Sheikh Isa in Bahrain ins Visier genommen worden, in dem sich US-Kampfflugzeuge befunden hätten. Dort sei auch ein Datenzentrum des Geheimdienstes attackiert worden. Reuters konnte die Berichte zunächst nicht verifizieren.
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Irak schloss 48 Abkommen mit US-Unternehmen für Großprojekte
Der Irak hat bei der Washington-Reise von Ministerpräsident Ali al-Zaidi 48 Abkommen und Partnerschaften mit US-Unternehmen geschlossen. Die Vereinbarungen beträfen vor allem die Öl- und Energiebranche, erklärte das Büro des Premiers am Samstag. Zu den beteiligten Unternehmen gehören demnach die Energiekonzerne ExxonMobil, Shell und Halliburton, der Bauriese KBR und der Energieanlagenbauer GE Vernova. Zudem wurde der Wiederaufbau einer Ölpipeline Irak-Syrien vereinbart.
Damit soll angesichts des erneut eskalierten Konflikts zwischen den USA und dem Iran eine zusätzliche Route für irakische Ölexporte geschaffen werden. Der Irak unterzeichnete außerdem ein Abkommen mit dem Satelliteninternetanbieter Starlink von Tech-Unternehmer Elon Musk, der künftig Dienste in dem Land anbieten soll.
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Kuwait meldet Beschuss, Alarm auch in Bahrain
Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn erneuter US-Angriffe im Iran wieder unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf der Plattform X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten in der Nacht die Sirenen, wie das Innenministerium mitteilte.
Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, hieß es. Die beiden Golfstaaten wie auch andere mit den USA verbündete Länder der Region werden nach US-Angriffen gegen den Iran immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe. Das US-Militär unterhält dort eigene Militärstützpunkte.
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Straße von Hormus: Zwei Öltanker nach Explosionen in Brand geraten
Nach Explosionen sind zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand geraten. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden.
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Siebente Nacht in Folge: Neue US-Angriffe gegen den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebente Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, hieß es.
Bei ihren vorherigen massiven Angriffen auf den Iran hatten die USA zuletzt nicht nur militärische Ziele attackiert, sondern nach iranischen Medienberichten auch Infrastruktur, die auch zivilen Zwecken dient, beschädigt. Bis Freitagfrüh bombardierte das US-Militär eine Reihe von Zielen. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen.
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Acht Tote bei Angriff auf Trauergemeinde in Gaza gemeldet
Bei einem israelischen Luftangriff sind nach Angaben des von der islamistischen Hamas kontrollierten Zivilschutzes acht Menschen im Gazastreifen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe eines Marktes im Zentrum des Küstenstreifens während eines "Trauerzugs" ereignet, erklärte der Zivilschutz am Freitag. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, sie habe eine "Terrorzelle der Terrororganisation Islamischer Jihad im Zentrum des Gazastreifens" angegriffen.
Sie kenne Vorwürfe, wonach Unbeteiligte bei dem Angriff getroffen worden seien. Der Angriff werde untersucht, erklärte Israels Armee weiter. Bei dem Vorfall in Nuseirat sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge 20 weitere Personen verletzt worden. Die Trauernden nahmen demnach an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilte den Angriff als "brutales Massaker".
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US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstört
Das US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe in der Straße von Hormuz zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es.
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Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen
Ein Handelsschiff ist Berichten zufolge vor der Küste des Jemen angegriffen worden. Wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, sollen unautorisierte Personen an Bord gegangen sein, während das Schiff den Golf von Aden in östlicher Richtung durchquerte. Der Vorfall soll sich demnach 65 Seemeilen südlich der jemenitischen Stadt Al-Mukalla abgespielt haben. Er werde von Behörden untersucht, hieß es in der Mitteilung.
Darüber hinaus wurden Schiffe zur Vorsicht aufgerufen. Ob der Vorfall mit dem jüngsten Aufflammen der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran zu tun hat, war zunächst unklar. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen äußerte sich vorerst nicht zu dem mutmaßlichen Angriff. Sie hatte jedoch wiederholt damit gedroht, die wichtige Seeroute zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden zu stören. Neben der Straße von Hormuz, die vom Iran als Reaktion auf die israelisch-amerikanischen Angriffe blockiert wird, ist das eine weitere wichtige Lebensader des internationalen Seehandels in der Region.
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Pakistan soll mit Vermittlerrolle hadern
Nach weiteren Eskalationen im Iran-Krieg hadert Pakistan mit seiner Rolle als Vermittler. Aktive Vermittlungsbemühungen vonseiten Pakistans in dem Konflikt ruhen derzeit, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Diplomatenkreisen im Land. Am Donnerstag hatte das pakistanische Außenministerium Konfliktbeteiligte zur Zurückhaltung aufgerufen. Auch der möglicherweise neu aufflammende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Houthi-Miliz im Jemen soll Pakistan in Bedrängnis bringen. Die Atommacht Pakistan unterhält mit Saudi-Arabien seit dem vergangenen Jahr ein Militärbündnis.
Am Montag war es zwischen den Houthi und der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, zu einer der schwersten Konfrontationen seit Jahren gekommen. Am Donnerstag hatte der Houthi-Anführer Abdul Malik al-Houthi dem benachbarten Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen, Flughäfen und andere sensible Ziele gedroht.
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Ölpreise steigen weiter
Nach erneuten Angriffen im Nahen Osten arbeiten sich die Ölpreise weiter nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuern sich um jeweils rund ein halbes Prozent auf 84,60 und 79,64 Dollar je Fass (159 Liter). Auf Wochensicht kommen sie auf ein Plus von jeweils rund elf Prozent - das größte seit rund drei Monaten.
Auslöser sind die zunehmenden Angriffe zwischen den USA und dem Iran, die den Ölhandel durch die Straße von Hormus einschränken, sowie die Aufforderung Irans an die Huthi-Miliz, sich auf eine Schließung der Exportroute über das Rote Meer vorzubereiten.
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Iran meldet 38 Tote und über 400 Verletzte bei US-Angriffen im Juli
Im Zuge von US-Angriffen auf den Iran sind Teheran zufolge im Juli mindestens 38 Menschen getötet worden. Mehr als 400 seien verletzt worden, meldete das Gesundheitsministerium am Freitag. Die Zahlen dürften sich auf Zivilisten beziehen, da getötete Soldaten in der Regel separat aufgeführt werden.
Die gemeldeten Zahlen dürften aber noch nicht die Opfer der letzten US-Angriffswelle der Nacht beinhalten. Iranische Medien sprachen zunächst von insgesamt acht Toten bei den US-Attacken auf Straßen und Brücken im Raum der Hafenstadt Bandar Khamir am Persischen Golf. Mindestens neun weitere Menschen seien bei den Angriffen in der Provinz Hormozgan im Süden verletzt worden. Irans UN-Botschafter erklärt demnach, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende "militärische Ziele" mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung.
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Iran greift Syrien und Jordanien an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens den ehemaligen US-Militärstützpunkt Al-Tanf im Südosten Syriens angegriffen. In Syrien sei bei einem "Überraschungsangriff" das Kommandozentrum "des Feindes" in der Region attackiert worden, erklärte das iranische Staatsfernsehen am Freitag im Onlinedienst Telegram.
Unterdessen hat die jordanische Armee erneut einen iranischen Angriff abgewehrt und drei Raketen abgefangen. Die Flugabwehr sei am Freitagmorgen aktiviert worden, nachdem die Raketen in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, erklärte die Armee. Es wurden keine Opfer oder Sachschäden gemeldet.
Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor nach neuen US-Angriffen auf Ziele im Iran unter anderem US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait attackiert, auch Katar meldete Raketenbeschuss. Jordanien war in den vergangenen Tagen bereits mehrfach vom Iran angegriffen worden.
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US-Sprecherin: Iran weiter an Abkommen interessiert
Nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt ist Teheran weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert. "Der Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Leavitt am Donnerstag vor der Hauptstadtpresse in Washington. Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie der Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife, erklärte die Sprecherin.
Die Angriffe erfolgen zu einem Zeitpunkt, da die USA wieder eine Seeblockade gegen iranische Häfen durchsetzen. Das US-Militärkommando Centcom veröffentlichte Fotos, die zeigen, wie US-Marinesoldaten ein Handelsschiff entern und durchsuchen. Seit der Wiederaufnahme der Blockade Anfang dieser Woche hätten die USA drei Schiffe umgeleitet und ein weiteres außer Gefecht gesetzt, das den Anweisungen keine Folge geleistet habe, hieß es.
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Trump spricht von großen Erfolgen im Iran
US-Präsident Donald Trump behauptete in einer Rede an seine Nation, im Iran erziele man "große Erfolge, und Sie werden die Früchte dieser Arbeit schon sehr, sehr bald sehen." Mehr sagte er zu dem Konflikt nicht. Am Mittwoch hatte er dem Iran erneut Angriffe auf zivile Infrastruktur angedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er dem Sender Fox News.
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Sechste Angriffsnacht in Folge: USA bombardieren Brücken und Flughafen
Das US-Militär hat in der sechsten Angriffsnacht in Folge mehrere Brücken und einen Flughafen im Iran bombardiert. Mit den Angriffen sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der Straße von Hormus unterbrochen werden. Der Iran hat als Antwort mit Angriffen auf amerikanische Militäreinrichtungen in den Golfstaaten reagiert.
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Angriff auf Golfinsel Qeshm
Iranischen Medienberichten zufolge gab es auch neuerliche Angriffe auf die Golfinsel Qeshm nahe der Straße von Hormuz. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete am Donnerstag unter Berufung auf lokale Behörden von einem US-Raketenangriff in der Nähe von Qeshm. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, ein Korrespondent habe berichtet, dass Orte rund um die Insel von US-Geschossen getroffen worden seien. Das iranische Staatsfernsehen berichtete zudem, dass die Hafenstadt Bandar Abbas am Donnerstagabend Ziel der "Aggression des amerikanischen Feindes" geworden sei.
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Iran fordert Houthi zu Vorbereitung von Blockade am Roten Meer auf
Der Iran hat die Houthi-Rebellen im Jemen laut Insidern aufgefordert, sich auf eine Sperrung des Seewegs für Öltransporte im Roten Meer vorzubereiten. Dies solle für den Fall geschehen, dass die USA die iranische Energieinfrastruktur angriffen, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Ein solcher Schritt würde die weltweite Energieversorgung massiv bedrohen, da die wichtigste Route durch die Straße von Hormuz bereits vom Iran blockiert wird.
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Ölpreise geben nach, Experten warnen vor Anstieg
Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Vormittag 84,37 Dollar, um 0,68 Prozent weniger als am Vortag. Beide Kontrakte bleiben aber nahe ihrer Ein-Monats-Hochs.
„Der Markt reagiert noch immer mit einer überraschenden Gelassenheit", sagte SEB-Analyst Ole Hvalbye gegenüber Reuters. Wegen der wiederholten Störungen in der Straße von Hormuz hält er einen Anstieg auf 90 bis 95 Dollar für möglich, „vielleicht sogar wieder die 100-Dollar-Marke".
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Indien verbietet Einsatz von Seeleuten in Straße von Hormus
Indien untersagt wegen der eskalierenden Gewalt im Persischen Golf vorerst den Einsatz indischer Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormus. Die Anordnung sei an Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler gegangen, teilt die Generaldirektion für Schifffahrt mit. Bei Angriffen in der Region wurden innerhalb von drei Tagen zwei indische Seeleute getötet.
Die Regierung in Neu-Delhi legte Protest beim Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden Botschafter ein. Indien ist mit mehr als 300.000 Seeleuten der weltweit drittgrößte Anbieter von Arbeitskräften für die globale Schifffahrt.
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Insider: US-Angriffe als Vorbereitung für größere Aktion
Die jüngsten US-Angriffe auf den Iran sollen Insidern zufolge nicht nur die Straße von Hormus offenhalten, sondern zudem mögliche umfassendere Militäroperationen vorbereiten. Die Bombardements sollten die iranische Luftabwehr sowie Radaranlagen und Raketenstellungen schwächen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Dies erweitere die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump.
Einem der Insider zufolge handele es sich um vorbereitende Maßnahmen für den Fall, dass die US-Streitkräfte den Befehl für intensivere Einsätze erhielten. Das US-Verteidigungsministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Trotz schwerer Verluste seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar verfügt der Iran weiter über ein beträchtliches Drohnen- und Raketenarsenal. Damit greift das Land unter anderem Tanker in der Straße von Hormus an. Um die wichtige Wasserstraße besser abzusichern, hat das US-Militär einem Reuters-Bericht vom März zufolge Pläne für eine Entsendung von Truppen an die iranische Küste ausgearbeitet. Dabei sei auch der Einsatz von Bodentruppen auf der Insel Charg diskutiert worden, über die 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt werden. Eine solche Operation gilt als riskant, da der Iran die Insel vom Festland aus mit Raketen und Drohnen unter Beschuss nehmen könnte. Trump hatte am Dienstag erklärt, er habe das Militär angewiesen, die Ölanlagen auf Charg bei bisherigen Angriffen zu verschonen.
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Vergeltungsschläge: Iran greift Golfstaaten an
Kurz nach Beginn der neuen Angriffswelle der USA auf Ziele im Iran waren in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain wieder Sirenen und Explosionsgeräusche zu hören. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des Emirats Kuwait auf der Plattform X mit. In Bahrain wurde die Bevölkerung aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu bringen. Wie schon in den Nächten zuvor wurde auch diesmal nichts Näheres bekannt, aber beide Länder sind im Krieg immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe.
In Kuwait fingen die Streitkräfte schon am Mittwoch nach eigenen Angaben vier Marschflugkörper und 21 Drohnen ab, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Das US-Militär unterhält dort wie auch in Bahrain und anderen arabischen Staaten der Region Militärstützpunkte.
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US-Militär verkündet Start neuer Angriffswelle auf den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran gestartet. Diese habe um 15.00 US-Ostküstenzeit (21.00 Uhr MESZ) begonnen, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Straße von Hormuz zu bedrohen.
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Irak weist Umsetzung von Sanktionen gegen Hisbollah und IS an
Der Irak hat seine Banken und zuständigen Finanzinstitutionen angewiesen, neue US-Sanktionen gegen mutmaßliche Unterstützer-Netzwerke der libanesischen Hisbollah-Miliz und der Terrororganisation Islamischer Staat umzusetzen. Die Maßnahmen zielten darauf ab, den Zugang sanktionierter Personen und Organisationen zum irakischen Finanzsystem zu unterbinden, teilte ein irakischer Regierungsvertreter mit.
US-Behörden werfen Hisbollah-nahen Netzwerken seit längerem vor, das irakische Finanzsystem und Handelswege zu nutzen, um Gelder in der Region zu bewegen und internationale Sanktionen zu umgehen.
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Fortschritte bei israelisch-libanesischen Gesprächen gemeldet
Bei den Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertretern hat es unterdessen nach libanesischen Angaben Fortschritte gegeben. Aus Regierungskreisen hieß es am Mittwoch, es habe "sichtbare Fortschritte" bei der Festlegung von Gebieten für zwei sogenannte Pilotzonen gegeben. Das berichteten auch libanesische Medien. Am Freitag sollten weitere Gespräche auf militärischer Ebene zur genauen Umsetzung folgen. Sie könnten den Kreisen zufolge online stattfinden.
In einem jüngsten Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon wurde vereinbart, dass der Rückzug in sogenannten Pilotzonen getestet werden soll. Das israelische Militär soll dort die Kontrolle an die libanesische Armee abgeben, sobald die Hisbollah dort nicht mehr vertreten ist.
Das israelische Nachrichtenportal "ynet" meldete unter Berufung auf einen israelischen Regierungsbeamten, dass noch weitere Vorbereitungen und Vereinbarungen erforderlich seien, bevor mit der Umsetzung begonnen werden könne. Dies solle in den kommenden Tagen erreicht werden.
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Politiker im Iran fordert Bereitschaft für jahrelangen Krieg
Ein bekannter iranischer Politiker hat sein Land zur Bereitschaft für einen jahrelangen Krieg mit den USA aufgefordert. "Was die Gefahr eines Krieges fernhält, ist unsere vollständige Bereitschaft zur Verteidigung", sagte Mohammed-Javad Larijani in einem Interview des Staatsfernsehens.
"Wenn die USA spüren, dass der Iran sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet ist, werden sie begreifen, dass sie (...) den Krieg nicht fortsetzen sollten", fuhr er fort. "Wir müssen uns auf eine Kriegswirtschaft einstellen, damit die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung steigt", forderte der Politiker. Er ist der Bruder des Mitte März getöteten Ali Larijani, des ehemaligen Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats.
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Raketenabwehr-Videos an Iran übermittelt: Fünf Jahre Haft für israelischen Soldaten
Ein israelischer Soldat ist nach Armeeangaben zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil er Videos von der israelischen Raketenabwehr an den Iran übermittelt haben soll. Der im Dienst stehende Militärangehörige habe zwei derartige Aufnahmen während des zwölftägigen Kriegs zwischen Israel und dem Iran 2025 an einen Agenten der Islamischen Republik weitergegeben, erklärte die Armee am Mittwoch. Dafür habe er eine Bezahlung erhalten.
Den Angaben zufolge gab der Soldat auch Videos weiter, die an zivilen Orten aufgenommen worden seien. Darunter sei die Aufnahme eines Raketeneinschlags gewesen, die der Mann im Internet gefunden habe. Schließlich habe der Soldat jemanden in seiner Einheit darüber informiert, dass er mit einem ausländischen Agenten in Kontakt gewesen sei. Daraufhin sei er vom Geheimdienst Shin Bet gefasst worden. Den genauen Zeitpunkt gab die Armee nicht an.
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