Alexandra Henkel, Cornelius Obonya und Dorothee Hartinger ei der Lesung jugendlciher Top-Texte bei der vorjährigen Gala in der Burgtheater-Spielstätte Kasino am Schwarzenbergplatz

Alexandra Henkel, Cornelius Obonya und Dorothee Hartinger ei der Lesung jugendlciher Top-Texte bei der vorjährigen Gala in der Burgtheater-Spielstätte Kasino am Schwarzenbergplatz

© Roman Picha/Montage: KiKu

Kiku
12/02/2020

Große Online-Bühne für Texte Jugendlicher zu Mut/Unmut/übermut

Online-Preisverleihung des Bewerbs „Texte. Preis für junge Literatur“ am 3. Dezember. Kinder-KURIER-Interviews mit vier Finalist_innen.

von Heinz Wagner

„Du musst deinem Drachen vertrauen, dass er von selber ganz hinauf will. Du musst auf einen guten Windstoß warten und dem Drachen im richtigen Moment Leine geben, damit er sich raschelnd entfalten und schnell wie ein Wanderfalke hinauf jagen kann.“ So beginnt einer der Top-Finaltexte des Bewerbs „Texte. Preis für junge Literatur“, jener von Anna Rotter (15).

Auch wenn es jedes Jahr eine Preisverleihung gibt, steht der Bewerb – heuer zum fünften Mal vom „Verein Literarische Bühnen Wien“ und insgesamt zum neunten Mal - gar nicht im Vordergrund. Die Freude, Lust und Qualität der Texte jugendlicher Autor_innen vor den Vorhang zu holen und würdig zu schätzen stehen im Zentrum der alljährlichen Gala. Bisher immer in der Burgtheater-Spielstätte Kasino am Schwarzenbergplatz. Diesmal – aus bekannten Gründen – nur online. Aber wieder lesen renommierte Schauspieler_innen aus allen Finaltexten – in diesem Jahr hatte das Bewerbsmotto gelautet: Mut/Unmut/übermut. Live gestreamt aus der „Alten Schmiede“ – am 3. Dezember ab 19.30 Uhr – siehe Infos unten.

Markus Meyer bei eienr der Online-Lesungen in vergangenen Wochen

Der Kinder-KURIER durfte schon davor ohne die Reihenfolge zu wissen mit vier Finalist_innen Telefon-Interviews über deren Texte bzw. allgemeiner zu ihrem Schreiben führen.

Anna Rotter erzählte über ihre Gedanken zu „Tanzende Drachen im Wind“. Milena Dörfler hatte unter „an selbst“ experimentell verwirrende Gedanken(splitter) verfasst, wie es Jugendlichen generell und besonders unter den diesjährigen herausfordernden Umständen bei der Suche nach dem eigenen Standort und den Perspektiven geht. Und sie betont im Interview, dass für sie die Workshops, die Begegnung und der Austausch mit gleichermaßen an Literatur interessierten Gleichaltrigen das Wichtigste am Bewerb seien.

Für Bernadette Sarman war es schon das zumindest dritte Gespräch mit dem KiKu – schon in früheren Jahren dieses Bewerbs und bei einer anderen Gelegenheit ging es um ihre Texte, diesmal eine Liebeserklärung an eine/ihre (jüngere) Schwester. Severin Weh, einer der wenigen Burschen im Finale – und überhaupt in der Teilnahme am Schreib-Bewerb -, hatte sich von Erich Kästner und Franz Kafka zu seinem Text vor den Türen inspirieren lassen, wie der Schulsprecher seines Gymnasiums dem KiKu schildert.

Zu den vier Interviews geht es unten in vier einzelnen Beiträgen.

Follow@kikuheinz

Eine weitere Online-Lesung während der Wochen ohne Veranstaltungen

Texte. Preis für junge Literatur
Lesung aus den Texten aller 24 Finalist_innen + Preisverleihung

Die Finalist_innen: Alexandra Aigner, Hiba Akyol, Sarah Bahmou, Anna Bauer, Katharina Bogner, Milena Dörfler, Paula Dorten, Оeneta Fejzić, Amelie Frikell, Marius Henrik Hoose, Fanny Koelbl, Fiona Kreindl, Antonia Moritz, Anna Richter, Mirjam Roher, Anna Rotter, Bernadette Sarman, Katrin Schwarz, Maria Schigan, Lilli Splettstößer, Clara Stiller, Jeannine Tendl, Hannah Unterthiner und Severin Weh

Zu allen Finaltexten geht es hier

Es lesen: Dorothee Hartinger, Alexandra Henkel, Cornelius Obonya
Moderation: Alexandra Henkel
Dramaturgie und Leitung: Christoph Braendle

Wann & wo?
Donnerstag, 3. Dezember 2020, ab 19.30 Uhr
Live-Stream aus der Alten Schmiede Wien
über die Homepage des Projekts

texte.wien/

oder über YouTube - Link hier

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