Genuss
24.01.2017

Shoyu: Neues Ramen-Lokal in der Innenstadt

Musical-Fans können sich nahe des Ronacher an heißen Suppentöpfen laben.

Trendforscher sagen Nudelsuppen eine große Zukunft voraus. Anders als in Asien haben sich Ramen und Pho in Wien allerdings nicht als Streetfood etabliert – die Österreicher schlürfen lieber im Sitzen. Nahe des Ronacher hat mit dem Shoyu ein weiteres Ramen-Lokal aufgemacht: Gastronomin Ou Dong und ihr Ehemann, ein ehemaliger IT-Spezialist, haben sich mit ihrem Lokal selbständig gemacht. Dong kommt aus einer Gastronomen-Familie: Ihr Vater betrieb drei chinesische Restaurants in Österreich.

Auf der kleinen Speisekarte stehen sechs Ramen, unter anderem: Die würzige Miso-Ramen wird mit Faschiertem, Ei und Jungzwiebeln (9,9 Euro) serviert, die vegetarische mit Gemüse, Ei und Jungzwiebeln (9,9 Euro), in die Spezial-Ramen (13,9 Euro) kommen Cha Shu-Schweinefleisch, Hühnerfleischstücke, Garnelen, Ei, Moyashi und Jungzwiebeln. Das Schweinefleisch wird für letztere Variante mariniert und dann in einem Topf gegart – für die chinesische Version wird es auf lange Gabeln gespießt, um anschließend über einem Feuer gegart zu werden.

Auch für die Gemüse-Ramen kocht das Ehepaar einen Fond auf Fleisch-Basis mit Gemüse und Sojasauce ein. Die Suppentöpfe stehen wahlweise mit klassischen Ramen – die gelben, dünnen, traditionellen chinesischen Weizennudeln – oder mit Udon – die dicken, cremefarbenen, traditionellen japanischen Weizennudeln.

Die Nudeln stellt Dong selbst her: "Wir hatten überlegt, industriell hergestellte Nudeln zu verwenden, aber geschmacklich ist der Unterschied zu groß. Derzeit stelle ich sie jeden Tag frisch her: ein sehr großer Arbeitsaufwand. Ramen müssen zwar nicht mit Eiern hergestellt werden, aber ich finde, dass sie dadurch besser schmecken."

Info: Shoyu, Seilerstätte 10, 1010 Wien, Montag bis Samstag 11 bis 22 Uhr