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Chronik Österreich
01/26/2021

1.417 neue Corona-Infektionen in Österreich

Am Dienstag wurden 64 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet.

von Laura Schrettl

Die Zahl der Neuinfektionen in Österreich ist am Dienstag wieder auf 1.417 Fälle angestiegen. Auch nach Wochen harten Lockdowns will die Zahl der Neuinfektionen nicht signifikant sinken, hinzu verbreiten sich die höher ansteckenden Mutationen immer mehr. 

Die Zahl der aktiven Fälle ist hingegen weiter auf 14.699 Infektionen gesunken. 

Jedoch wurden 64 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt. Damit sind seit Beginn der Pandemie 7.515 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

Von Sonntag auf Montag gab es eine kleine Besserung, es wurden 1.009 Neuinfektionen registriert. Das ist der geringste Wert seit mehr als drei Monaten. Allerdings wird am Wochenende weniger getestet und ausgewertet, weshalb die Zahlen am Montag immer niedriger sind. 

Bisher gab es in Österreich 407.140 positive Testergebnisse. 384.926 Menschen sind wieder genesen. 

Die Zahlen aus den Bundesländern

  • Oberösterreich: 283
  • Wien: 226
  • Salzburg: 206
  • Steiermark: 202
  • Niederösterreich: 168
  • Tirol: 137
  • Kärnten: 105
  • Vorarlberg: 53
  • Burgenland: 37

Aktuelle Entwicklungen

  • Anschober über Lieferprobleme bei AstraZeneca: "Wollen konkrete Liefertermine" (mehr dazu)
  • Corona-Hotspot Zwettl: Appell des Bezirkschefs an Bevölkerung (mehr dazu)
  • Fast die Hälfte der Todesfälle in Alters- und Pflegeheimen (mehr dazu) 
  • AstraZeneca-Impfstoff: Verwirrung um Wirksamkeit bei Älteren
  • US-Konzern Merck stoppt Entwicklung von Covid-Impfstoffen (mehr dazu)
  • Anschober: Erste Lieferung von AstraZeneca ab 7. Februar (mehr dazu)
  • Pfizer liefert mehr Impfstoffe als geplant (mehr dazu)
  • Neue Maßnahmen werden laut Epidemiologen wohl nicht ausreichen (mehr dazu)
  • Lidl und Aldi zahlen US-Angestellten Impf-Prämien (mehr dazu)
  • Abstand, FFP2-Masken: Was ab heute gilt (mehr dazu)
  • Deutschland setzt auf Corona-Medikament (mehr dazu)
  • Trotz Corona rege Nachfrage nach Sommerurlaub (mehr dazu)
  • Neuseeland: Erster Corona-Fall seit Monaten (mehr dazu)

Hospitalisierungen in Österreich

Derzeit befinden sich 1.886 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, und davon 320 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Todesfälle in Österreich

    Österreichweit sind 7.389 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

    Corona-Hotspots in Österreich

    Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

    Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

    Internationaler Vergleich

    Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

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