epa01936837 Greek head coach Otto Rehagel speaks with media during news conference after team training session in Donetsk, Ukraine, 17 November 2009 one day before Ukraine vs Greece World Cup 2010 play-off soccer match on 18 November. EPA/SERGEY DOLZHENKO

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Bessere Beziehungen
03/14/2013

Rehhagel soll Griechen Mut machen

Der ehemalige Nationaltrainer der Griechen soll die Beziehungen zu Deutschland kitten.

Er führte die griechische Fußball-Nationalelf im Jahr 2004 zum Europameister-Titel und bekam dafür den Spitznamen Rehakles (in Anlehnung an den Helden Herakles/Herkules) verliehen. Nun soll der deutsche Fußballtrainer Otto Rehagel seine Popularität in Griechenland nutzen, um die schwierigen Beziehungen zu Deutschland wieder auf ein besseres Gleis setzen.

Auf Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel werde Rehhagel Ende März für drei Tage nach Athen reisen, berichtete die Bild-Zeitung am Mittwoch. Begleitet wird er vom deutsch-griechischen Koordinator Hans-Joachim Fuchtel. Geplant seien Gespräche mit Staatspräsident Karolos Papoulias und Ministerpräsident Antonis Samaras. Neben den Gesprächen mit Politikern soll Rehhagel auch etwas für den griechischen Tourismus tun.

"Ich wurde in dieser Sache von unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel angesprochen", sagte Rehhagel der Zeitung. "Ich weiß, dass mein Name in Griechenland ein positives Image hat. Schließlich haben wir 2004 die Europameisterschaft gewonnen. Das hat uns auch niemand zugetraut, aber wir haben es geschafft. Deshalb mache ich meinen Freunden in Griechenland gerne Mut", so Rehagel weiter. Auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach habe ihn gebeten zu helfen. "Und das mache ich sehr gerne."

Troika: Reformen kommen voran

Die Troika bescheinigt Griechenland Fortschritte beim Reformkurs und will ihre Arbeit Anfang April in Athen fortsetzen. Das Land sei bei den Reformen deutlich vorangekommen, erklärte die Dreier-Gruppe aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) am Donnerstag. Es seien allerdings noch ein paar Fragen offen. Die Troika werde Anfang des nächsten Monats in die griechische Hauptstadt zurückkehren.

Die Experten prüfen, ob die Regierung in Athen ihre Spar- und Reformauflagen einhält, damit die nächsten Kredittranchen ausgezahlt werden können. Griechenland ist mehrfach einer Staatspleite nur knapp entkommen. Das Land hängt seit 2010 am Finanztropf seiner Euro-Partner und des IWF.

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